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Zu hoher Cholesterin? Auswirkungen?

gefragt von Lexia86 am 16.08.2009 um 20:02 Uhr

WAs hat ein zu hoher Cholesterin in jungen Jahren für Auswirkungen. Mein Arzt meinte, der hohe Cholesterin sei vererbt und mit Ernährung nicht sehr weit runterzubringen. Tabletten brauch ich noch keine zu nehmen. Aber merkt man einen zu hohen Cholesterin schon in jungen Jahren?


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evelote
beantwortet von evelote am 16. August 2009 20:05
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In jungen Jahren sind keine Symtome feststellbar. Richtig ist, das ein hoher Cholesterinwert ein Risikofaktor ist. Allerdings liegt die Betonung auf "ein Faktor". Auch richtig ist, dass der Koerper Cholesterin benoetigt und es sich bei Bedarf selbst herstellt. Nebenbei bemerkt, Cholesterin ist nicht schaedlich, sondern nur (ausschliesslich) bei Menschen, die das Cholesterin nicht "gesund" metabolisieren ist es ein Risikofaktor.


tatjana9
beantwortet von tatjana9 am 16. August 2009 20:03
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zu hoher fettgehalt im blut kann das herz belasten


anonym
beantwortet von nany31 am 16. August 2009 20:03
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zu hoher cholesterinwert kann die gefäße im körper schneller verkalken lassen, folgeerkrankungen treten auf


Dory1
beantwortet von Dory1 am 16. August 2009 20:04
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Cholesterin selbst ist eine weiße, fettähnliche und für den menschlichen Körper notwendige Substanz welche zu den Lipiden gezählt wird. Die Aufgaben von Cholesterin bestehen darin, dass es für den Aufbau von Zellwänden, die Herstellung von Hormonen (beispielshalber der Geschlechtshormone) und die Aufnahme von Vitaminen benötigt wird. Cholesterin wird im Körper durch die Leber und den Darm gebildet und durch das Essen, welches dem menschlichen Köper zugeführt wird, aufgenommen. Als cholesterinhaltige Nahrung sind vor allem Fleisch und fettige Milchprodukte bekannt. Die Verteilung des Cholesterins im Körper erfolgt aufgrund der Eigenschaft der Wasserunlöslichkeit durch die Anbindung an Eiweiß. Solche Eiweiß-Cholesterin Verbindungen werden in der Medizin als „Lipoproteine“ bezeichnet und werden unter anderem in der Leber gebildet. Der Anstieg des Cholesterinspiegels wird in der Medizin als Hypercholesterinämie bezeichnet, und hat zur Folge dass es zur Entstehung von Atherosklerose kommt.

Die Folgen eines solch hohen Cholesterinspiegels äußern sich in einem erhöhten Risiko von Schlaganfällen, Herzkrankheiten, Herzinfarkten, peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten von Gefäßen und arteriellen Verschlusskrankheiten von Organgefäße. Tückisch bei einem hohen Cholesteringehalt im Blut ist, dass die Folgen bei entsprechender unterlassener Behandlung erst Jahre später zu spüren sind.

Insgesamt gibt es vier verschiedene Arten von Cholesterin: das HDL Cholesterin, das

LDL Cholesterin, das Gesamtcholesterin und den Nahrungscholesterin.

Das LDL (Low Density Lipoproteins) Cholesterin beschreibt Lipoproteine geringer Dichte. Diese befördern das Cholesterin im Körper und gelten als Hauptverantwortliche für Arterienablagerungen. Aufgrund der Folgen (Herzerkrankungen, Schlaganfälle) einer solchen Ablagerung wird das LDL Cholesterin auch als „schlechtes Cholesterin“ bezeichnet.

Das HDL (High Density Lipoproteins) Cholesterin beschreibt Lipoproteine hoher Dichte. Solche Lipoproteine transportieren Cholesterin zur Leber wo es in Folge abgebaut wird. Aufgrund dessen wird LDL auch als „gutes Cholesterin“ beschrieben weil es den oben bereits genannten Krankheiten entgegenwirkt.

Um einem erhöhten Cholesterinspiegel entgegenzuwirken empfiehlt es sich, weniger Fett zu sich zu nehmen und stattdessen mehr Obst und Gemüse zu verwenden. Es besteht aber natürlich auch die Möglichkeit, das ein oder andere mal ein Stück Torte zu verzerren. Außerdem erhöht täglicher Sport (Walken, Gymnastik) den HDL Cholesterin.

Eine weitere negative Wirkung des überhöhten Fettkonsums soll die höhere Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken sein. Es gibt zwar noch keine Beweise dafür, jedoch zeigen zahlreiche Beobachtungen, dass es bei einer starken Gewichtszunahme zu Krebserkrankungen in der Brust, im Darm, der Gebärmutter und der Prostata kommt.

Kommentar von Gammaray74 am 16. August 2009 20:05

Schick abgeschrieben... ;-)

Kommentar von 1da013680736e6766e253eb1fa4d4866smallDory1 am 16. August 2009 20:06

nee kopiert.. :D

Kommentar von 1da013680736e6766e253eb1fa4d4866smallDory1 am 16. August 2009 20:08

ok.. noch etwas was ich nicht irgendwo abschreibe und noch hinzuzfügen möchte: Hoher Cholesterinspiegel begünstig die Bildung von Gallensteinen und scharfkantigen Kristallen die die Gallenwege aufschlitzen können..

Kommentar von Support15 am 16. August 2009 20:20

Liebe/r Dory1,

bitte achte in Zukunft darauf die Quelle anzugeben, wenn Du zitierst. Die Beachtung der Urheberrechte ist uns wichtig! Bitte schau diesbezüglich noch einmal in unsere Richtlinien unter http://www.gutefrage.net/policy. Die Beiträge werden sonst gelöscht.

Vielen Dank für Dein Verständnis.

Herzliche Grüße,

Karina vom gutefrage.net-Support


abiggi
beantwortet von abiggi am 16. August 2009 20:03
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Aderverengung glube ich weil verfettung



anonym
beantwortet von Gammaray74 am 16. August 2009 20:04
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Naja, je eher du mit den Werten Probleme hast, desto eher merkst du auch die Komplikationen. Daher ist einer vernünftige Therapie seitens des Docs superwichtig! das Klassiker wäre die Ateriosklerose. Es gibt im Internet auch Foren speziell zu dem Thema, kann auch nochmal gucken...


anonym
beantwortet von kruemel70 am 16. August 2009 20:04
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Man merkt es selber nicht. Es ist aber umstritten, ob ein erhöhter Cholesterinspiegel wirkliche derart schlimme Folgen hat, wie es immer dargestellt wird. Lass ihn weiter beobachten, und wenn er immer mehr steigt, dann muss man versuchen, ihn mit Medikamenten im Zaum zu halten.

Kommentar von nany31 am 16. August 2009 20:08

Aber Medikamente müssten nicht sein, wenn man sich gesund ernähert. Medikamentenkonsum zieht auch eine Menge Folgen hinter sich her. Magenbeschwerden, übelkeit, kopfschmerzen und all das zeug.

Kommentar von kruemel70 am 16. August 2009 20:12

Hast Du die Frage nicht richtig gelesen ? Es geht um einen VERERBBAREN hohen Cholesterinspiegel, den man mit der Ernährung nicht absenken kann! Und wenn dieser extrem hoch ist, wird einem nichts anderes als Medikamentation übrigbleiben, unabhängig von irgendwelchen Nebenwirkungen!


aschaub
beantwortet von aschaub am 16. August 2009 20:05
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Das schlimme an Cholesterin ist, dass man ihn gar nicht merkt. Ich habe auch erblich bedingten hohen Cholesterin und kann mit Ernärung nichts daran ändern. Für Tabletten ist er allerdings nicht hoch genug, das wären die Nebenwirkungen der Medikamente wieder schlimmer. Cholesterin führt dazu, dass die Arterien verkalken und man dadurch gefährdet ist für Herzinfarkt, Schlaganfall, Hirninfarkt, ... alles wo es nötig wäre, dass das Blut gut durch die Adern fließen kann. Es muss nicht bei jedem so weit kommen, aber bei meinem Vater und seiner Mutter war es so und ich befürchte mich wird es mit ca. 70 auch treffen, hoffentlich nicht früher. Wobei ich aufgehört habe zu rauchen, mich ziemlich gesund ernähre, ...

Kommentar von nany31 am 16. August 2009 20:10

ok...wenn man erblich vorbelastet ist, kann man nicht viel tun und muss so einiges hinnehmen. so ist es leider


wuschel55
beantwortet von wuschel55 am 16. August 2009 20:06
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Spüren tut man einen zu hohen Cholesterin eigentlich eher selten! Aber, man kann sehr wohl mit Ernährung einiges bewirken! Einen Versuch ist es allemal wert! Ich habe meinen Cholesterin wieder in den grünen Bereich bekommen mit einer Kohlenhydratarmen Ernährung - und zwar damit: www.Logi-Methode.de - guck mal rein, kannst dich registrieren, die Nutzung der Seite ist kostenlos! Aber wenn du sonst noch Fragen hast, melde dich bei mir!
Im übrigen lebe ich nun schon dreieinhalb Jahre mit dieser Ernährung - und mir geht es Saugut damit!!!


BEAFEE
beantwortet von BEAFEE am 16. August 2009 20:06
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Das ist ja das Gemeine, daß man es nicht merkt. Erst wenn die Arterien verkalkt sind und man vergeßlich wird oder der 1. Herzinfarkt war - dann iss es leider schon zu spät. Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen sollen zu hohe Chol.-Werte aber angeblich nicht schuld daran sein. Wichtig ist aber das Verhältnis vom "bösen" zum "guten" Cholesterin.


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