Frage von huhax, 32

Zu Hause Ausziehen mit 17...?

Hallo... Ich bin 17 und möchte zu Hause raus. Durch das schlechte Verhältnis zu meinen bereits geschiedenen Eltern, bin ich momentan sogar in der KJP. Ich habe Suizidgedanken und depressive Verstimmungen, Angstzustände, Panikattacken. Das ist aus mein Verhältnis zu meinen Eltern zurückzuführen... Ich habe einen Hauptschulabschluss, und habe meine schulische Ausbildung zur Gravörin abgebrochen... Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich könnte jederzeit aus der Psychiatrie raus, doch könnte ich als einzigen Übergang nur zu meinem Freund... Aber das kann und möchte ich auch nicht auf Dauer. Kann mit jemand sagen, wohin ich mich als erstes wenden kann...? Gehe ich zum Jugendamt, oder was sollte meine erste Anlaufstelle sein? Ich will nichts schlimmer machen, als es eh schon ist... Brauche nur dringend Hilfe, weil mir alles zu Kopf steigt und immer schlimmer wird, so wie es momentan ist.

Antwort
von autmsen, 6

Deine erste Anlaufstelle ist der soziale Dienst der für Deine Station zuständig ist. Dieser nimmt Kontakt mit dem Jugendamt für Dich auf. 

Diese Vorgehensweise besprichst Du mit Deinem Therapeuten und achtest darauf dass sie von ihm schriftlich unterstützt wird. 

Die Frage steht im Raum:

Solltest Du nicht in eine betreute Anschlusswohngemeinschaft? Es gibt Psychiatrien welche mit einer zusammen arbeiten. Ich würde an Deiner Stelle diese Möglichkeit auf jeden Fall versuchen vorzuziehen. Denn aktuell bist Du in einem Akutkrankenhaus.. Da wird nur die Lebensgefahr abgewendet. Weitere notwendige Behandlung findet andernorts statt. Diese ist unbedingt notwendig in solchen Fällen. Sie mag dauern. Ohne ist eine Ausbildung nur selten zum Abschluss zu bringen. 

Antwort
von beangato, 12

Das Jugendamt kann Dir helfen. Allerdings wirst Du keine eigene Wohnung bekommen, sondern für Dich käme betreutes Wohnen in Frage.

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