Eben erwähnte Bekannte hat noch ein Problem.
Wegen chronischer Krankheit arbeitet sie seit Jahren nicht und lebt vom Ersparten. Hat sich nie arbeitslos gemeldet, weil noch genug Geld vorhanden war. Die Krankenkassenbeiträge zahlt sie auf niedrigstmöglichen Satz. Deshalb bekommt sie auch kein Krankengeld. Bald geht ihr das Geld aus und sie fragt: Wann und wo muß sie Anträge stellen? Sie ist 35, alleinstehend, das Auto (Kleinwagen) ist 10 Jahre alt. Sollten noch irgendwelche Angaben zur Beantwortung der Frage fehlen, bitte fragen. Wir danken schonmal für die Mühen!

Hi. Im ersten Jahr hätte sie nicht von Ihren Ersparnissen leben müssen. Und wer macht sowas freiwillig? Der Staat nimmt dir das meiste Geld weg, dann hast du auch das Recht deine Geld teilweise zurückzuholen...:-)

Wohnt sie in einer Stadt oder auf dem "land"
Also wenn in der Nähe ein Sozialbürgerhaus ist muss sie dort hin gehen oder wenn sie in einem Dorf wohnt muss sie in die gemeinde gehen.
Dort muss sie mitbringen:
Mietvertrag
Sozialversicherungsausweis
Krankenkassen Meldebescheinigung
Personalausweis
Bestätigung vom Arbeitsamt, dass sie kein ALG1 bekommt
Lohnsteuerkarte vom laufenden Jahr und vom letzten Jahr
Kontoauszüge der letzten 3 Monate
Wenn du noch fragen hast schreibs drunter.
Sie wohnt in einer mittleren Kleinstadt in Bayern, ich glaube nicht, daß es da ein Sozialbürgerhaus gibt, habe den Begriff jedenfalls noch nie gehört, sie auch nicht. Ich riet ihr erstmal die o.a. Sachen rauszusuchen. Danke!

Verstehe das nicht ? Wenn man Arbeitet ist man Krankenversichert. Ist man krank bekommt man Krankengeld.Wenn man so Krank ist das man nicht mehr arbeiten kann bekommt man eine Erwerbsunfähigkeitsrente.Wenn sie auch vielleicht nicht hoch ist.
Sie wurde damals falsch beraten und hat deshalb die Rente zu spät beantragt, deshalb hat sie jetzt keinen Anspruch mehr!
Ihre Ärztin sagte zu ihr, sie solle sofort kündigen, das sei nichts für sie! Daß sie erst das Krankengeld ausschöpfen und dann weitersehen, sagte ihr niemand!
Und jetzt ist alles zu spät...