Zu einem Pferd überreden?

... komplette Frage anzeigen

15 Antworten

Für ein eigenes Pferd reicht es nicht,zu wissen wie man putzt oder sattelt,da gehört noch ne menge anderes Wissen dazu...

Kannst du Krankheitsanzeichen erkennen und richtig deuten?Kannst du die Erstversorgung leisten,wenn dein Pferd etwas hat und der Tierarzt noch nicht da ist?Weißt du was beim Sattelkauf zu beachten ist?Hast du Ahnung vom longieren?Oder auch von der Hufpflege?Ich schätze,du bist bis jetzt nur auf Schulpferden geritten..Sind dir Takt,Losgelassenheit,Anlehnung,Schwung,Geraderichtung und Versammlung ein Begriff?Weißt du was über den Rücken reiten bedeutet?Kannst du zügelunabhängig reiten und würdest dein Pferd nicht in küzester Zeit übelst verreiten? Kannst du auch ohne Reitlehrer und ohne andere Pferde in der Halle reiten? Bist du einigermassen sattelfest?...

Die Liste könnte sich ewig vorsetzen,aber ich glaube,dir fehlt noch eine Menge Erfahrung für ein eigenes Pferd...ein paar Jahre Reitunterricht oder vielleicht bald eine Rb mit der du weiterhin Unterricht nimmst wäre sicherlich sinnvoller...

Und dann sind da die finanziellen Faktoren...Ein gut ausgebildetes,braves,gesundes Pferd geht ab 3500 aufwärts los,allein ein guter Sattel kostet 2000Euro aufwärts,usw. Dann ein anständiger Stall je nach Region 200- ... € im Mobat.Der Schmid muss alle 8 Wochen kommen.Regelmäßige Impfungen und Wurmkuren werden fällig. Die Zähne müssen mal gemacht werden.Ganz zu schweigen,wenn das Pferd mal krank wird...Meine Freundin bzw ihre Eltern haben für das Pferd ihrer Tochter (ein  "gesundes" Pferd vom Züchter ),Tierarztkosten,von inzwischen beinahe 10000 Euro gezahlt...

also ich glaube kaum,das für divh ein eigenes Pferd eine gute Idee wäre...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 21:21

Ich weiß, dass da auch noch anderes Wissen dazu gehört. Und meine Frage beantwortet es trotzdem nicht. Trotzdem danke

0
Kommentar von NomiiAnn
06.02.2016, 21:23

Danke! Guter Beitrag!

2

Hey :)

Also, mir ist klar, dass du Argumente hören möchtest, die deine Mutter überzeugen, dir ein Pferd zu kaufen. Das Problem ist einfach, dass die, die bereits ein Pferd haben und vielleicht ein bisschen älter sind wissen, dass es erstens unverantwortlich wäre wenn ein 13-jährigen Mädchen ein Pferd bekommt und sich alleine um dieses kümmern muss (deine Freundin zählt da nicht) und zweitens, dass es diese Argumente, die du hören möchtest nicht gibt.

Ich weiß du willst das gar nicht hören, aber dann darfst du auch nicht fragen. Ich bin 15 und hab vor drei Jahren ein Pferd bekommen, da war ich zwölf. Da diese Frage hier fast täglich gestellt wird, hab ich die schonmal beabtwortet und kopier da Teile jetzt in meinen Text, weil das halt sehr lang ist.

Ich weiß nicht wie es bei dir ist aber ich geh mal davon aus, dass deine Eltern oder deine Mutter nicht so viel von Pferden verstehen. Bei meiner Mutter war das damals genauso. Mein Vater hat mir meine Stute gekauft, ich hab ihn nicht dazu überredet. Ich würde den Kauf nicht direkt als Fehler ansehen aber es war unüberlegt und im Nachhinein würde ich es glaub nicht mehr machen. Aber hinter her ist man ja immer schlauer;-)

Wir haben des Pferd von einer damaligen Freundin vermittelt bekommen, die Züchterin war wiederum die Freundin unserer Freundin. Die Stute war damals fast fünf und wurde uns als eingeritten verkauft. Ich war beim Probereiten mit meiner damaligen Reitlehrerin. Alles war okay. Unsere ehemalige Freundin ist Tierärztin und wir haben ihr vertraut, dass mit dem Pferd alles okay ist, generell war es vielleicht nicht das Pferd das die Voraussetzungen für ein langes,gesundes Leben hat, was uns aber erst viel später klar wurde. Die Stute würde ich mittlerweile als roh bezeichnen, als wir sie gekauft haben, okay unser Fehler und auf jeden Fall der der Reitlehrerin. Dumm gelaufen.

Wir haben sie dann in den Stall unserer ehemaligen Freundin gestellt, von dem wir ausgegangen sind, dass es den Pferden dort gut geht. Ich war am Anfang ein bis vier Mal am Tag im Stall (der Stall war schrecklich, auch Boxenhaltung, vom Preis und Vertrag Vollpension würde aber eher an Selbstversorger hinkommen und anders wäre es ihr nicht gut gegangen, sie war damals vier) An Schultagen nicht so oft, da musste vormittags meine Mutter gehen, weil ich ja nicht konnte, was sie auch gerne gemacht hat aber ohne sie hätte das nicht funktioniert.

Daraufhin haben wir den Stall gewechselt, die Stallsuche hat fast ein Jahr gedauert, in dem wir zusätzlich eben nach dem geeigneten Stall gesucht haben. Wieder musste meine Mutter die Ställe anrufen, sie mit mir anschauen usw. Der Stall der preislich und leistungsmäßig in Frage kam war aber 20 min mit dem Auto von mir entfernt, das heißt meine Mutter ist ungefähr vier Mal in der Woche mit mir dahin gefahren. Das hat dann immer so um die drei Stunden gedauert alles zusammen. Dazu kommt dass ich noch eine kleine Schwester hab, weswegen meine Mutter eben nicht immer mit mir hinfahren konnte (meine Eltern sind getrennt, meine Mutter Alleinerziehende).

In dem Jahr wo sie im ersten Stall stand hatten wir Reitunterricht und Beritt bei insgesamt drei Reitlehrern, weil die eben doch nich so toll waren wie anfangs gedacht (in den Reitstunden). 

Das Pferd wurde immer schlimmer, sie ist vermehrt gestiegen, hat gebuckelt, man konnte keinen Meter mehr vor die Tür gehen. Wir haben das nicht mehr mitanschauen können, was mit unser Stute gemacht wurde, meine Mutter hatte natürlich Angst um mich, da das ja nicht gerade ungefährlich war, und wollte sie weggeben, aber ich wollte sie natürlich behalten, also noch eine Chance. Wir haben uns auf die Suche nach einem Trainer gemacht. Das hat wieder einige Zeit gedauert (und natürlich auch einiges gekostet). Als wir nach mehreren Trainern endlich unserer Trainerin gefunden hatten, hieß es wir fangen nochmal ganz von vorne an. Dann kam der erste Stallwechsel.

So jetzt waren wir schonmal froh, dass es ihr in dem Stall gut ging und wir endlich jemanden gefunden hatten, der so arbeitete wie wir es wollen. Und dann kam der erste Reheschub vor ungefähr fast zwei Jahren.

Wir gingen davon aus dass die Umstellung Box Offenstall bei ihren extrem schlechten Hufen eine Lederhautentzündung hervorgerufen hat, die die Rehe ausgelöst hat, die man lange nicht gesehen hat. Dann hat sie Medikamente gebraucht zweimal am Tag, sieben Tage die Woche und sie stand mit dem Auto 20 min weit weg.

Irgendwann haben wir dann einen Platz in dem Stall bekommen, wo wir  eigentlich hinwollten, ganz in unserer Nähe. Super, also wieder umziehen. Das ist jetzt ungefähr ein dreiviertel Jahr her.

Als wir das wieder in den Griff bekommen hatten, haben wir dann einen Platz in dem Stall bekommen, wo wir  eigentlich hinwollten, ganz in unserer Nähe. Super, also wieder umziehen. Das ist jetzt ungefähr ein dreiviertel Jahr her. Ein/zwei Wochen später kam der nächste Reheschub . Wir hatten mindestens vier Tierärzte im Laufe dieses letzten dreiviertel Jahres da, deren Therapien alle nichts brachten. Und das ist nur ein kleiner Teil. Sie hat seit einem dreiviertel Jahr chronische Rehe. Keine Stoffwechselerkrankung, es liegt nicht an der Ernährung, ihr Blutbild ist super. Keine Diagnose. Wir sind mindestens 1-3 mal am Tag bei ihr, insgesamt mindestens zwei Stunden.

Das ist schlimm und wir haben so viel Geld für Tierärzte, Homöopathen, Huforthopäden/ Hufheilpraktiker, Ernährungsberatung und und und ausgegeben und dann gibt es aber noch viel, viel schlimmere Fälle. Sag mir, dass dir und deinem Pferd das niemals passiert. Das kannst du nicht! Du wirst jetzt sagen, dass du ja einen super Stall kennst, dass das Geld auch kein Problem wäre, aber du weißt nie was kommt, du weißt es einfach nicht und musst auf alles gefasst sein und wenn deine Eltern nicht mitmachen, dann geht das schief oder kann zumindest schief gehen.

Was ich dir eigentlich sagen will ist gar nicht unbedingt das Geld, denn wenn ihr das nicht habt, dann ist es sowieso nicht möglich. Es geht darum, dass du das von deinen Eltern oder deiner Mutter nicht verlangen kannst. Vielleicht ist dir aufgefallen, dass ich immer "wir" geschrieben habe und nicht "ich", das liegt einfach daran, dass es immer ein "wir" war. Meine Mutter ist zu meinem Pferd wenn ich in der Schule war. In Notfällen muss der Tierarzt auch mal am Vormittag kommen, wenn ich eben nicht da bin. Oder ich war krank. Das hat alles meine Mutter gemacht. Ohne Erwachsenen, der dir notfalls aktiv hilft, kannst du kein Pferd halten und wenn deine Eltern das nicht machen, dann machen sie es nicht und du kannst sie nicht zwingen.

Außerdem darfst du die Zeit nicht unterschätzen. Ich geh jetzt in die 10. Klasse ins Gymnasium, ich hab zwei Tage in der Woche wo ich erst abends heim komm und dann halt im Dunkeln momentan bei Matsch, Regen, Kälte und Schnee in Stall geh, meine Mutter macht zum Glück den Vormittag anders wärs nicht machbar (Der Stall ist Vollpension, also das ist es nicht). Ich mach eigentlich nur in den Ferien wirklich was mit meinen Freunden, weil es momentan anders nicht möglich ist. Ich hab sonst kaum noch Freizeit, meine Stute ist mir wichtig, weswegen ich auch jeden Tag mindestens einmal bei ihr bin und das jetzt seit drei Jahren, ohne sie zu reiten (was mir auch nicht so wichtig ist), ohne wirklich spazieren zu gehen, ohne mit ihr wirklich was zu machen, nur um sie zu versorgen und trotzdem dauert es locker zwei Stunden. Nicht mal am Wochenende hab ich wirklich viel Zeit, in der ich nichts für die Schule mach oder beim Pferd bin (meine Freizeit ist beim Pferd) und ich tu mich in der Schule leicht!!! Auch in Urlaub fahren ist nicht möglich und ich kann sie eigentlich kein Tag allein lassen. Es muss immer entweder meine Mutter oder ich zu ihr. Und das seit fast einem Jahr! Und das kann noch ewig so weitergehen.

Ohne die Unterstützung deiner Eltern von ihrer Seite aus ist es nicht möglich.

Ich weiß wie du dir das vorstellst, aber stell dir mal vor deinem Pferd würde das passieren, du kannst nicht dafür garantieren, dass alles so läuft wie du dir das jetzt vorstellst. Allein ein Stallwechsel kaann es unmöglich machen dich um das Pferd regelmäßig zu kümmern. Würdest du auf Freunde, Urlaub, Partys, etc. verzichten, auch in drei/ vier Jahren und auch wenn du bloß noch ein Pferd hast, mit dem man nichts machen kann.

Meine Stute ist sehr temperamentvoll und nicht gerade einfach, immer noch roh, weil es in diesen drei Jahren nicht möglich war sie auszubilden. Sie ist jetzt fast acht, vermutlich nie wieder reitbar!!! Würdest du dich trotzdem um so ein Pferd kümmern und auf tausend andere Sachen verzichten?(Du wirst sagen ja, klar aber sei mal ehrlich und außerdem wie sieht das in ein/zwei Jahren aus) Und würde deine Mutter dir helfen?

Vielleicht kannst du dir deinen Wunsch ja irgendwann erfüllen und bis dahin ist deine Mutter vielleicht mit einer RB einverstanden.

LG cRaZyyy6743

Sorry wegen dem langen Text ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ponyfliege
07.02.2016, 15:11

kein sorry wegen dem langen text. bis auf einen kleinen absatz, der aus versehen doppelt reingeraten ist, ist dieser text es wert, jedes einzelne wort zu lesen!

besser kann man es gar nicht beschreiben, als du es tust!

und besser kann man gar nicht beschreiben, was es bedeutet, verantwortung für eine entscheidung zu tragen.

3

Ach ja, das wollten wir in Deinem Alter alle ... aber wenn Du hier ein bisschen mitliest, weißt Du, dass die meisten dann doch zwischen 20 und 40 Jahren ihr erstes Pferd hatten. Weil's vorher einfach nicht ging.

Und Dein bisheriges Wissen und Können ist so, wie Du es beschreibst, definitiv nicht ausreichend. Wen juckt, ob Du Bahnfiguren oder Gangarten reiten kannst, wenn es drum geht, wie man ein Pferd nach einer Verletzung wieder aufbaut? Wen interessieren die paar Groschen Konfirmationsgeld, wenn es mal Klinikkosten gibt? Wen juckt, ob Du ein Pferd putzen kannst? Interessanter ist Temperatur messen, Puls fühlen, Atmung prüfen, Wundversorgung, Medikamente eingeben.

Und aus welchem Grund genau soll sich Deine Familie die nächsten Jahre einschränken? Leider ist es in den meisten Familien, wo z.B. zwei Normaverdiener oder ein Gutverdiener (jetzt nicht das Topmanagementgehalt, sondern eben ein gutes Gehalt) das Geld heimbringen der Fall, dass sie sich für ein Pferd einschränken müssen. Wenn wir selbst verdienen und uns ein Pferd leisten, ist es allein unsere Verantwortung, ob so wichtige Dinge wie Altersvorsorge auf der Strecke bleiben. Wenn wir uns das Pferd subventionieren lassen von der Familie ist das einfach zu kurz gedacht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey :)
Ich bin auch Ca in deinem Alter (seit kurzem 14) und hätte auch gerne ein Pferd. Evt bekomme ich bald eins aber da muss ich nochmal wegen den Kosten in meiner Gegend durchrechnen, lag weeeeiiiit unter den normalen Kosten XD
Aber da deine Eltern dagegen sind ist das bei dir schwer. Ich habe eine riesige Familie mit einer Menge Pferdefans und recht viel Geld, die Zeit habe ich auch aber bei dir sieht es anders aus. Deine Eltern sind nämlich dagegen und du müsstest alles alleine zahlen. Ein guter Stall kostet schon viel, mein geplanter zB 320€ monatlich. Das ist aber auch ein guter mit Halle usw. Ich bin zwar ein offenstall Fan, die sind meist auch billiger als Boxen aber ohne Halle und Platz auch gefährlicher. Alleine ins Gelände ist immer gefährlich. Und deinem Pferd soll es doch in einem artgerechten Stall gut gehen oder? Und Tierarzt kosten. Die Impfungen sind 'billig'. Aber Koliken gib es oft. Das kann schnell eine 10.000€ Summe sein, je nach Verletzungsart und ob es in der Klinik bleiben muss. Passende Ausrüstung und der Hufschmied + Zahnarzt müssen auch kommen. Um das zu finanzieren muss man schon richtig arbeiten gehen, was wir nicht können. Also können schon, aber nicht dürfen da es illegal wäre. Das gefällt dir nicht zu lesen, ich habe es schon gehört aber es ist eben so und du kannst ein unschuldiges Tier doch nicht leiden lassen weil du so egoistisch bist! Denk drüber nach. Eine Reitbeteiligung tut es auch (habe ich auch, würde auch das Pferd sein was ich evt kaufe.).
LG MilleW

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PrettyPotato
07.02.2016, 10:06

Sei nicht so vorlaut... ich bin nicht egoistisch, aber gut.

0
Kommentar von MilleW
07.02.2016, 10:55

Doch, wenn du ein Tier kaufst weil du es unbedingt möchtest aber für den Tierarzt nicht genug Geld hast. Das heißt wenn das Pferd ne Kolik oder ein gebrochenes Bein hat willst du es auf gut Glück selbst heilen lassen oder wie? Wenn du dein Konfirmations Geld (Was sicher keine 15.000€ sind!!!!) für das Pferd selbst und Ausrüstung ausgibst, wo sind dann die Rücklagen die mindestens 10.000€ (meine Meinung) sein sollen? Geh dich mal bei Pferdebesitzer umhören wegen den Kosten. Die Besitzer meiner RB habe schon 200€ alleine für eine Erkältung(!!!) aus gegeben.

Und vielleicht bin ich 'vorlaut'. Aber EHRLICH!

3
 Ich weiß, dass ein Pferd viel Geld kostet und ich weiß auch, dass man sich gut drum kümmern muss. Zeit habe ich, das Geld bei meiner Konfirmation auch

Dann erklär doch deinen Eltern einfach, wie du jeden Tag 3-4 Stunden aufbringen willst neben der Schule, und rechne ihnen vor, dass dein Konfirmationsgeld für die nächsten 15 Jahre reicht. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gar nicht. Wenn Eltern zu etwas "überreden" brauchen, haben sie meist Zweifel an der ganzen Sache. Sei es nun finanziell was ja nicht ganz ohne ist bei einem Pferd oder der geeignete Stall oder was auch immer.

Ich weiß, dass du das nicht hören willst, ist aber so: Warte, bis du dein eigenes Geld verdienst, dann ist die Wertschätzung der ganzen Sache eine andere. Leidtragender, wenn das Tier dann weg muss, wird immer das Pferd sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde dir auch erstmal zu einem Pflegepferd raten :)
Da bekommst du vielleicht erstmal ein Gefühl, Verantwortung für das Pferd zu übernehmen und die Kosten sind deutlich geringer :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Geld von deiner Konfirmation reicht längst nicht für ein Pferd! Vielleicht kannst du die Anschaffungskosten damit bezahlen, aber was ist mit Hufschmied, Tierarzt, Stallmiete, ... Mit 13 kann man sich eindeutig kein Pferd leisten. Außerdem ist man in dem Alter auch noch zu jung, um zu wissen ob man sich die nächsten 20 Jahre um ein Pferd kümmern kann. Du weißt doch noch gar nicht, was du später Arbeiten willst. Wenn du eine Ausbildung machst oder studierst wirst du seeeehr wenig Zeit für ein Pferd haben!!! Überlege dir mal ernsthaft, ob du das wirklich alles machen kannst ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

unser pony kam, als ich 12 war.

mit einem pferdeverrückten dad und einer ostpreussischen grossmutter, einer mutter, die eigentlich immer dagegen war und einem bruder, den es nicht interessiert hat.

allerdings - reitunterricht war nicht drin. den hab ich mir im reitstall 10km weit weg verdient. was das pony betraf, waren wir "selbstversorger". allerdings - auch das 2 km weit weg. und ich hatte brav meinen anteil an der versorgung zu machen. natürlich musste ich auch bei den schafen helfen und beim abernten der obstbäume. arbeiten durfte ich. zu sagen hatte ich nichts.

mein vater hat mir auf die finger geschaut. meine geliebte oma (mein grösstes vorbild) hatte so einen besonderen blick, wenn ich was ausgefressen hatte... mein reitlehrer hat mir auf die finger geschaut.

ich hab mich getraut, daheim zu erzählen, wo ein ausrangiertes jahrmarktspony bei privatleuten ein trauriges dasein fristet und dass der besitzer schulden hat. mehr als einmal hab ich mich das gar nicht zu sagen getraut. allein dafür gabs schon ne "yachtreise". meinen vater dazu überredet haben andere. das hätte ich mich überhaupt nicht getraut.

irgendwo bin ich heute froh um diese jahre. - naja. antiautoritäre erziehung war in meinem jahrgang noch nicht mode. es gab klare regeln, die eingehalten wurden.

ach ja - der nachteil eines pferdeverrückten vaters: er hätte eher mich rausgeschmissen als das pony verkauft.

----------------------------

aus der erfahrung mit unserm pony und dem was ich daraus gelernt hab, komme ich grundsätzlich zu folgender ansicht: 

kaufe einem kind KEIN pferd, wenn du nicht selber unbedingt eins willst und die nötige erfahrung von der pike auf hast.

ich könnte es als eltern nicht verantworten, dass durch die unwissenheit meines kindes einem tier ein leid geschieht.

und deshalb hat es keinen sinn, deine eltern überreden zu wollen. einmal um des möglichen pferdes willen, andererseits um deinetwillen.

ich würde nicht wollen, dass mein kind sich schuldig macht am leid eines tieres. sei es durch geldmangel, durch unwissenheit, durch leichtsinn oder durch gleichgültigkeit.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bei deiner Konfirmation bekommst du so viel Geld, dass du 20 Jahre für ein Tier sorgen kannst? Das glaube ich nicht.

Was ist mit dem Pferd, wenn du krank bist? Oder mit der Schule auf Klassenfahrt bist? Oder eine Ausbildung machst oder studierst? Wie willst du das finanzieren?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 21:05

Meine beste Freundin würde sich mit drum kümmern. Außerdem verdiene ich mir das Geld durch das Zeitungaustragen. Das Geld, was ich da bekomme, würde ich für nötiges Zeug ausgeben. Für Futter wäre schon gesorgt.

0
Kommentar von NomiiAnn
06.02.2016, 21:07

Mit Zeitung austragen kannst du nicht mal annähernd die monatlichen Kosten decken. Geschweige denn, wenn man ein Tierarztbesuch ansteht oder das Tier krank wird.

Allein ein anständiger Stall ist unglaublich teuer.

Und wenn die Freundin keine Lust mehr hat, dann musst du alles machen. Also hast du niemanden, wenn du mal eine Woche auf Klassenfahrt bist.

4
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 21:13

Ist mir schon klar, dass ich das allein mit Zeitungaustragen nicht ganz hinbekomme.

0
Kommentar von NomiiAnn
06.02.2016, 21:14

"Nicht ganz" du meinst wohl "gar nicht". Das ist eine äußerst dumme Idee, ich hoffe wenigsten deine Eltern verstehen, dass es dabei um ein lebendiges Tier geht und kein Spielzeug.

4

das geld von der konfirmation reicht nicht.

und was ist wenn du dann abitur machst eine ausbildung oder studierst?

ich finde 13 jahre sit ein blödes alter, wenn ein tier anschaffen will, man weiss nicht wie lange man zeit für das tier in zukunft haben wird

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Such dir lieber ein Pflegepferd! (:

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 21:06

Das wäre auch gut, nur sowas findet man in meiner Nähe kaum.

0
Kommentar von NomiiAnn
06.02.2016, 21:09

In dem Stall/Verein in dem du reitest bietet niemand eine RB an?

0
Kommentar von skogen
06.02.2016, 21:10

Aber bestimmt da, wo du auch Reitunterricht hast! Oder vielleicht haben Leute in deiner Nähe, mit Pferden welche du pflegen kannst. ^^

0
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 21:13

ich denke, ich frage morgen nochmal rum. (:

0

Ich will unbedingt auch ein eigenes Pferd (sorry meine Eltern will ich auch überreden ... ) und bis jetzt hat es kein bisschen geklappt ...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ach je, wieder eine 13 jährige... LOL ist das ein Virus?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von moonsky4
06.02.2016, 22:08

Haha,echt so xD 

solche Fragen kommen bald im Stundentackt hier an

1
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 22:13

ha ha witzig

0

Hallo, du solltest deiner Mutter zeigen, dass du dich wirklich um das Pferd kümmern wirst. Vielleicht stellt ihr auch Regeln auf, dass du zb. x mal in der Woche das Pferd pflegen musst, ansonsten gebt ihr es ab. Dann sieht deine Mutter, dass du bereit bist viel Zeit mit dem Pferd zu verbringen und dich um das Pferd zu kümmern.

Lg Melilavigne26

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 21:23

DANKE! Endlich jemand, der meine Frage beantwortet. Vielen dank :) Ich werds probieren

0
Kommentar von PrettyPotato
06.02.2016, 21:55

spar dir den Satz oben. Keine Lust weiterhin dir zu schreiben, aber das erste konntest du dir sparen

0
Kommentar von sukueh
07.02.2016, 17:25

Wenn ein Pferd angeschafft werden WÜRDE, braucht man keine "extra" Vereinbarung treffen, dass man sich x-mal in der Woche um das Pferd kümmert, und es ansonsten abgibt, sondern es ist eine Selbstverständlichkeit, sich regelmäßig unaufgefordert um das Pferd zu kümmern. 

Zudem ist gerade ein Pferd kein "Haustier", bei dem die alleinige Pflege durch den 13-jährigen Nachwuchs ausreicht, denn Verträge mit Stallbesitzern, Beauftragungen des Hufschmieds/Tierarztes müssen durchaus von den Eltern erfolgen. D.h., auch die zum Pferd überredeten Eltern müssen sich ihrer Verantwortung dem Tier gegenüber stellen und sich das notwendige Wissen aneignen. Ist absolut nicht ausreichend, wenn die Tochter angibt, über das notwendige Wissen zu Verfügung. 

1