Frage von IDontGoIDance, 25

ZK Ge: Gesellschaftlicher Wandel nach dem 2. WK --> Themen!?

HI! Wir machen im Zusatzkurs Geschichte Referate und unser (eine Freundin und ich) Thema lautet "Gesellschaftlicher Wandel nach dem 2. Weltkrieg". Unser Problem ist, dass wir unsicher sind, was alles zu dem Thema gehört.

Wir haben uns folgende Gliederung überlegt:

  • Wiederaufbau/Nachkriegszeit (Wohnungsnot, Hunger??)
  • z.B. Trümmerfrauen
  • Gastarbeiter (Einfluss auf die deutsche Kultur und Gesellschaft)
  • (68er Revolution -->) RAF (den Tipp bekam ich von der Lehrerin)
  • Literatur,Mode (anhand der Mode kann man auch die Rolle der Frau erläutern) Kunst: Epressionismus (nur als stichpunkt erwöhnen)
  • Wertepluralisierung, Krankheiten, Familie (Entfremdung), ...

So,ich habe jetzt keine Ahnung, wie ich an das Thema herangehen soll! Ohne den Tipp, die RAF als einen Punkt der Präsentation zu machen, wäre ich nie von selbst darauf gekommen.

Hinweis: die Präsentation soll (einschlißlich Diskussion und Feedback) 90 Minuten dauern!! Am Anfang machen wir deshalb eine Fragerunde und erstellen eine Mind-map mit dem Kurs, wir machen noch ein Handout und einen Lückentext o.ä. zum Ausfüllen.

Ich wollte eben nach Karikaturen gucken, ist aber schwer etwas unter "Gesellschaft nach dem 2. WK" zu finden, dafür brauche ich schon etwas Konkretes, ABER WAS?? Ich fühle mich einfach total verloren und weiß nicht wie und wo ich anfangen soll.

♥ Wäre echt toll, wenn sich jemanden mit dem Thema auskennt (oder sogar schon so eine Präsentation hatte) und mir auf die Sprünge helfen kann !! DANKE IM VORAUS! ♥

Antwort
von Karlien, 7

Interessantes Thema!

Wie stellt sich euer Lehrer das vor? So einfach ist das nicht.

Selbst wenn man die verlorenen Ostgebiete außer Acht lassen würde, müssen doch zumindest die damaligen Situationen nach 1945 in Westdeutschland und Mitteldeutschland unterschiedlich betrachtet werden:

Gastarbeiter (ehem. BRD) waren Portugiesen, Spanier, Griechen und zuletzt Türken.
Gastarbeiter (ehem. DDR) waren Vietnamesen, Mosambikaner, Angolaner, …)

Das ist schon ein gewaltiger kultureller Unterschied, mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die (deutschen) Einheimischen in den beiden Systemen zu Mauerzeiten.

Die 68er im Westen haben es darauf angelegt, traditionelle deutsche Werte zu untergraben, und langfristig zu zerstören. Die haben es fast geschafft.

Bis etwa 1970 war es völlig normal, daß eine deutsche Frau ein Kopftuch trägt. Und heute haben wir diesen unsinnigen Kopftuch-Streit in Bezug auf muslimische Frauen.

Zur Rolle der Frau (im Westen): Das Ziel der sogenannten Emanzipation war, die beiden Geschlechter in Deutschland gegeneinander aufzuhetzen. Vorher wurden Jugendliche gegen Alte aufgehetzt, z.B. mit Musik (Rock’n’Roll usw) und Kleidung (Jeans).

90 Minuten ist kein Problem, ich könnte dir einen Vortrag über mindestens 4 Stunden zu diesen Themenbereichen geben.

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