Frage von MarcVonbank, 79

Zivildienst oder Militär?

Ich will eigentlich nicht ins Militär, sondern eher Zivildienst (Rettungsdienst, leuten helfen und so) aber sehr SEHR viele Menschen sagen "Militär kann nicht schaden" oder "gut zur Charakterentwicklung" oder "nur so wird man ein richtiger kerl hoho"

Da Frage ich mich doch langsam: Würde mir was abgehen wenn ich statt Militär zur Rettung gehen würde? Ich meine- sinnvoller ist es ja...

Nur mal so,  ich bin  Österreicher.  Das heißt nix freiwillig.  Entweder Militär oder Zivildienst.  Eins davon MUSS ich machen :3

Antwort
von napo01, 30

Man könnte ja auch Militär und Sanitäter verbinden.

Bei der Bundeswehr bekommst Du eine fundierte Ausbildung zum Sanitäter bzw Rettungsassistenten.

Den könnte man auch später im Zivilleben nutzen.

Es kommt natürlich darauf an wie Lange Du Dich verpflichten würdest.

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK9pPKUVL3ikqLUzJLsosTUtBIgLzEvsyQxtaQ4JTM1r7hEvyDbUREAu-PcKQ!!/

Antwort
von SkullFW, 35

Du musst doch beides gar nicht mehr machen. Ist schließlich freiwillig. Das der Bund zur Charakterentwicklung positiv beträgt halte ich hingegen für Blödsinn. Da bist du, meiner Meinung nach, beim freien sozialen Jahr besser aufgehoben!

Kommentar von MarcVonbank ,

Doch muss ich,   bin Österreicher ;)

Antwort
von annokrat, 18

in d gibt es keine wehrpflicht mehr und das ist gut so. spar dir diesen mist. natürlich war die bundeswehr zu zeiten der wehrpflicht die "schule der nation", allerdings waren die lerninhalte mehr als diskussionswürdig, ich bin der meinung nicht verträglich mit einem demokratischen und friedlichen selbstverständnis. nach meiner überzeugung werden den leuten dort die falschen werte vermittelt.

unabhängig davon muss man schon ein spezieller typ mensch sein um sich befehl und gehorsam zu unterwerfen und scharf darauf zu sein, in so einem system karriere zu machen.

militär finde ich vollkommen ungeeignet für "gute charakterentwicklung". das gegenteil ist der fall.

wenn du zum rettungsdienst gehst, wirst du deutlich wertvollere erfahrungen machen können. aber natürlich wirst du dadurch niemals erfahren wie bescheuert militär ist.

annokrat

Antwort
von Snouli, 27

Also ich komme zwar aus der schweiz, aber das militär bringt einem gar nix. Du lernst nur die welt und wie si funktioniert zu hassen. Organisation nicht vorhanden und nach der rekrutenschule existiert auch keine disziplin mehr in der kompanie. Ich persönlich bin in der küche und wir hauen uns jetzt im wk jeden tag die birne zu weil wir diese inkompetenten kader mitglieder nicht mehr ertragen.

Mfg fu** the system

Antwort
von truefruitspink, 46

Militär musst du halt damit rechnen das du in Krieg gehen musst. Ich würde nie in Militär gehen. Rein aus der Angst in Krieg zu gehen.

Antwort
von realsausi2, 13

Also ich wollte nicht zu den Drückebergern. Ich habe 18 Monate Zivildienst gemacht. Das war eine große Bereicherung für mein Leben.

Mein Bruder war bei der Bundeswehr und hatte nur Langeweile bei nutzloser Beschäftigung.

Mein Zivildienst ist nun dreißig Jahre her und ich habe immer noch Kontakt mit dem Behinderten, den ich damals betreut habe. Das war einfach eine geile Zeit.

Für mich wäre Militär niemals eine Option gewesen. Schon allein wenn ich im Gleichschritt hätte marschieren müssen, wäre es bei mir vorbei gewesen. Von allerhand anderen sinnfreien und menschenunwürdigen Praktiken mal abgesehen.

Also mach was Sinnvolles und mache den Zivildienst.

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