gutefrage.net, die Ratgeber Community
Login   |  Registrieren   |  Forum |  Richtlinien & FAQ

Zinsfreibetrag ausgeschöpft, was nun???

gefragt von ra1103 am 24.10.2007 um 16:54 Uhr

Mein Zinsfreibetrag für mein Konten ist ausgeschöpft, allerdings bekomme ich demnächst durch einen verkauf von anteilen bei einer firma nochmals eine summe. was kann ich mit dieser summe machen, um meinen erschöpften zinsfreibetrag nicht zu belasten, ohne das geld aber fest anlegen zu müssen?

Für nützliche Antworten und Anregungen wäre ich euch sehr dankbar!

Frage beantworten

Hier finden Sie weitere Fragen zu den Themen:

Finanzen x 23.712 Geld x 22.654 Zinsfreibetrag x 3

komaberl18m
beantwortet von komaberl18m am 5. Dezember 2007 00:06
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Schonmal über den Kauf einer Immobilie nachgedacht? (Eigen- oder Fremdnutzung). Ansonsten haben meine Vorredner recht, dass hier nur eine individuelle und unabhängige Beratung hilft.


justii
beantwortet von justii am 26. Oktober 2007 09:35
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Hallo.

Es gibt eine gro�e Anzahl steueroptimierender Anlagen, bei denen sehr viel weniger Zinsertragssteuer anfaellt als bei konventionellen Bankanlagen. ACHTUNG: Ich spreche nicht von Steuersparanlagen oder Steuerspar-Modellen!!

Welche in Deinem Fall die richtigen steueroptimierenden Anlagen sind, haengt von Deinem persoenlichen Umstaenden und Anlagepraeferenzen ab und sollte mit einem unabhaengigen Berater in Zusammenarbeit mit Deinem Steuerberater ermittelt werden.

Mich wundert, dass Dich letzterer auf diese Moeglichkeiten noch gar nicht hingewiesen hat.

Schoene Gruesse

Justii


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 24. Oktober 2007 16:57
1x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Wenn du keine Steuervorauszahlung zahlen willst - heisst das, dass du das Geld am besten gar nicht anlegst. Keine Zinsen = keine Steuern.

Im Endeffekt ist doch das ganze nur eine Steuervorauszahlung und wird im Ausgleich entsprechend verrechnet.

Wenn es wirklich ganz viel Geld ist, frag deine Bank oder einen Steuerberater.


anonym
beantwortet von nucki76 am 26. Oktober 2007 07:44
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Man könnte versuchen, die Zinszahlung für das neu anzulegende Geld ins nächste Jahr oder noch weiter in die Zukunft zu verschieben. Dazu sucht man sich (oder lässt den Kundenberater der Bank suchen) eine Anlage (z.B. eine Anleihe) deren Zins(zahlungs)termin an einem fast beliebigem Zeitpunkt in der Zukunft liegt. Weiterhin würden sich noch Anlagen in Aktien oder Aktienfonds anbieten, sofern die Dividenden- oder Zwischengewinnzahlung erst im nächsten Jahr liegt... Oder man legt es unter's Kopfkissen, wo es gar keinen Ertrag bringt und daher den Freibetrag nicht belastet... hmmm...
Aber wie der Vorredner schon sagte, bei der Zinsabschlagsteuer handelt es sich um eine Vorauszahlung auf die Einkommensteuer, die dann später bei der Einkommensteuererklärung wieder berücksichtigt und verrechnet wird.

Ich verstehe irgendwie nie, warum man in Deutschland so ein Problem hat, Steuern auf seine Erträge zu zahlen. Wenn ich auf einen Euro, den ich durch eine Anlage verdiene erstmal 30 Cent Kapitalertragssteuer zahle, der später in der EkStErklärung berücksichtigt wird, dann ist das für mich immer noch ein gutes Geschäft. In Deutschland herrscht allerdings oft die Meinung: Lieber verdiene ich gar nichts und lege mein Geld unter's Kopfkissen bevor ich dem Fiskus auch nur ein kleines Scheibchen vom Braten abgeben muss...


sevendayson
beantwortet von sevendayson am 24. Oktober 2007 17:25
0x
Die Antwort ist hilfreich? Dann klick mich!

Schick es mir, ich hab noch genug frei auf meinem Freibetrag.


Frage beantworten

Verwandte Fragen

Verwandte Fragen

Noch nicht die richtige Antwort? Dann hier in allen Fragen und Tipps suchen:




Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Rechtlichen Hinweise.