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Zieht die EZB zur Beseitigung der Immobilienkrise die Verursacher heran?

gefragt von derdaniel am 13.08.2007 um 12:36 Uhr

Ich fürchte, genau das Gegenteil ist der Fall:

Wenn ich's richtig verstehe, haben über Jahre einige Banken relativ gut an den Immobiliengeschäften in USA verdient ... nun, wo die Blase geplatzt ist und die Banken ihre Gewinne wahrscheinlich lange ausgeschüttet haben, müssen Institute wie die EZB einspringen, um den Markt zu stabilisieren. Den Schaden (Steuern, Inflation) tragen wir dann vermutlich alle; und, noch interessanter: diejenigen, die vor der Krise verdient haben, vergeben dann womöglich auch noch die nächste Runde an Bundesschatzbriefen AN die öffentliche Hand, die für den vorherigen Schaden aufkommt ...

Bitte, könnte mich jemand beruhigen und mir sagen, dass ich mich täusche?


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Reply


support
beantwortet von Gutefrage.net Support am 13. August 2007 14:33
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Lieber derdaniel,

ich denke, Du hast in den letzten Stunden genug Fragen zu diesem Thema gestellt. Jetzt warte doch einmal ab, ob sich hier Experten für Deine sehr speziellen Fragen finden.

Dass die Anzahl der für nicht in dem Thema steckende Nutzer sehr ähnlichen Fragen auch Unmut hervorrufen kann, ist schon auch nachvollziehbar.

Ich möchte Dich bitten, das in Zukunft zu berücksichtigen.

Viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 13. August 2007 15:53
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Ich kann Dich leider nicht beruhigen, denn Du täuschst Dich nicht mit Deiner Vermutung.


vincent
beantwortet von vincent am 13. August 2007 12:39
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Über die AUfgabe der EZB kannst du hier http://www.bundesbank.de/download/ezb/publikationen/ezbrolleund_aufgaben.pdf mehr erfahren. Du benötigst aber viel Zeit, die Dir womöglicherweise anderswo verloren geht.

Kommentar von derdaniel am 13. August 2007 12:41

Was soll das eigentlich? Diese total allgemeine Antwort ist hier genauso wenig hilfreich wie bei meiner anderen Frage. Hoffst Du bloß, per Copy+Paste Dein Ranking zu verbessern? Anders kann ich's mir nicht erklären!


Yu Ly
beantwortet von Yu Ly am 13. August 2007 12:54
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in den usa sind in letzter zeit die zentralbank-zinsen erhöht worden um eine überhitzung der wirtschaft zu verhindern. die zu hohen zinsen bringen nun die schuldner in schwierigkeiten. ausserdem ist in den usa die tendenz zum kauf auf pump viel höher, als hier in deutschland, die sparquote ist sehr gering. das ganze ist ein tanz auf der rasierklinge, der, wie z.zt. zu beobachten, auch mal nach hinten losgehen kann. würden die zentralbanken nicht stützend eingreifen, könnte aus dieser relativ übersichtlichen krise sehr schnell eine weltweite werden. für weitere infos kann ich dir den artikel zu den aufgaben der ezb aber auch empfehlen.

Kommentar von derdaniel am 13. August 2007 12:57

Hintergrund der Frage war eigentlich nicht, dass ich etwas über die EZB lernen wollte, sondern, dass ich wissen möchte, wer für den angerichteten Schaden aufkommen wird, nachdem ja zuvor offenbar nur einige wenige daran verdient haben ...

Kommentar von 20cent am 13. August 2007 12:58

Die EZB finanziert sich doch selbts. In einer Krise wird Geld ausgegeben wie jetzt in "guten Zeiten" wird Geld verdient.

Kommentar von derdaniel am 13. August 2007 13:04

OK, jetzt wird's wirklich allgemein ...

Du meinst, das Geld, das die ihren Mitarbeitern am Ende des Monats auszahlen, drucken die sich einfach selbst? Nett! Und wo ziehen sie dieses Geld dann wieder aus dem Verkehr? Steuern?

Kommentar von 20cent am 13. August 2007 13:09

Nein, sie durcken sich das Geld nicht selber. Sie verdienen Geld mit der Verleihung von Geld, z.B. an Länder.

Kommentar von Be52048053b36ad00e5963c780371676smallharveyoswaldt am 3. Januar 2008 18:39

..wobei die geringe Sparquote für die Konjunktur ansich sehr förderlich ist, anders als die Verhältnisse in D mit den vielen schwäbischen Geizhälsen :o)


anonym
beantwortet von 20cent am 13. August 2007 12:56
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So weit wie ich die Frage beantworten kann, ist die Aufgabe der EZB den gesamten Geldkreislauf unter den Banken zu sichern, damit eine weltweite Liquiditätskrise vermieden werden kann, die letztlich dann auch die Industrie betreffen würde. Das ist im Grunde aber im Interesse aller und eigenlich auch nicht allzu kritsich zu betrachten wie du es tust. Faule Kredite wird es immer geben und die Banken niemals daran hindern auch riskante Geschäft einzugehen. Was soll denn die Alternative sein? Die internationalen Finanzmärkte regulieren? Das ist ungefähr so warscheinlich wie die Fussball WM 2010 in Deutschland!




Kommentar von derdaniel am 13. August 2007 13:00

Klar liegt die Stabilität im Interesse aller.

Im Interesse aller liegt aber auch, bei einer Schuldfrage den Schuldigen zur Haftung heranzuziehen, anstatt die breite Masse dafür aufkommen zu lassen. Das sollte doch wirklich erst die allerletzte Lösung sein!

Die Konsequenz könnte z.B. darin bestehen, deutlich höhere Rücklagen zu fordern. Oder im Zweifelsfalle auch das Privatkapital derjenigen zur Haftung heranzuziehen, die in den Vorjahren verdient haben und jetzt offenbar NICHT haften müssen.

Kommentar von 20cent am 13. August 2007 13:07

Du hast schon Recht nach den Schuldigen zz fragen, das sind sciherlich Privatbanken, aber wie schon gesagt die EZB finanziert scih größtenteils selbts hat aber ein höheres Interesse als Profit, nämlich die Sicherung der Finanzmärkte! Was du vorschlagen würdest käme einer Regulierung der int. Finanzmätkte gleich und dann gehen bei uns ganz schnell die Lichter aus. Die Vergangenheit hat immer gezeigt, daß die Wirtschaft schneller lernt als jegliches politisches Geplänkel.


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 13. August 2007 13:57
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Ich schlage mal vor, diesem Menschen nicht mehr zu antworten. Egal was Ihr schreibt, er findet ein Fünkchen in der Antwort, das ihm nicht gefällt.

Er will nichts lernen oder Wissenslücken füllen, er will Besserwissen und belehren.

Wer da noch mitmacht, ist selbst schuld ;-)

Kommentar von derdaniel am 13. August 2007 14:11

Nimm Dir doch lieber ein Beispiel an Leuten wie 20cent und nimm an der sachlichen Diskussion teil: präzise an der Fragestellung orientiert und ohne zu diffamieren.

Kommentar von Gutefrage.net Support am 13. August 2007 14:21

Liebes Heeeschen,

Detailfragen zur Vorgehensweise der EZB sind nicht jedermanns Sache. Das kann ich verstehen. Aber Aufforderungen, auf Fragen eines Nutzers nicht zu antworten, sind hier auch nicht erwünscht. Wenn Dir die Fragen nicht gefallen, kannst Du sie ja ignorieren.

Mögt ihr beiden Euer "Kriegsbeil" nicht begraben?

Liebe Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 14. August 2007 10:54

OK, Verena :-)


Jaguar
beantwortet von Jaguar am 13. August 2007 14:00
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sind das nicht alles wieder wissensfragen? hat das noch was mit rat suchen zu tun? ich muß ja mal wieder neunmalklug fragen...

Kommentar von Gutefrage.net Support am 13. August 2007 19:09

Liebe jaguar4,

hm, schwierige Frage. Es geht wohl vielmehr um einen Gedankenaustausch als um Rat. Fragen wie diese sind aus meiner Sicht grenzwertig. Ich übe mich gerade in Nachsicht und hoffe, Du verstehst.

Viele Grüße

Verena vom gutefrage.net-Support


harveyoswaldt
beantwortet von harveyoswaldt am 3. Januar 2008 18:49
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Es ist nicht nur die EZB die die Kohlen aus dem Feuer holen muss. Auch die KfW, Kreditanstalt für Wiederaufbau, musste einer dt.Großbank unter die Arme greifen, die sich bei der Sache mitverzockt hat. Ein Skandal ohnegleichen. Denn so muss der dt. Steuerzahler letztendlich für den Crash auf dem privaten Geldmarkt aufkommen! Und umgekehrt, wäre es nicht zur Krise gekommen, wäre die KfW auch nicht an den Gewinnen beteiligt. skandalös!




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