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Ziehe von den USA in die Schweiz - wie wird das Auto verzollt, wenn es ueber Bremerhaven geht?

gefragt von raispaam am 03.02.2009 um 2:49 Uhr

Ich ziehe von den USA in die Schweiz. Ich habe mir ein Auto (Audi A3) gekauft und moechte das nach Bremerhaven verschippen, am Hafen abholen, in die Schweiz fahren und verzollen. Das Auto ist teil von meinem Umzugsgut, und sollte daher Zollfrei sein.

Hat jemand eine Ahnung wie das vor sich geht: - Muss ich am Bremerhaven was verzollen? - Kann ich mit dem US Kennzeichen durch D/CH fahren?

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Auto x 22.859 Zoll x 843 Import x 216

Benjy
beantwortet von Benjy am 3. Februar 2009 06:50
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Guten Morgen erstmal.

Ich empfehle Dir, dein Auto bis in die CH schicken zu lassen. Das erspart Dir jede Menge Stress und Ärger.

Solltest Du das Auto selbst in Brv. abholen wollen musst Du dem deutschen Zoll eine Sicherheitsgebühr hinterlegen. Diese ist so hoch wie die zu zahlenden Zölle und Steuern bei normaler Verzollung. D.h. es würden erstmal ca. EUR 5000-9000 den Besitzer wechseln.

Mit den US-Schildern darfst Du in D als Schweizer nicht fahren. Dafür benötigst Du Überführungskennzeichen. Diese kosten ca. EUR 80 beim örtlichen Zulassungsservice.

Die Abfertigung würde dann ganz normal in der CH stattfinden. Das bedeutet allerdings eine Menge Papierkram. Egal wer Dir es sagt: Lass nie irgendwelche Papiere im Auto liegen. Nie!

Um durch D fahren zu dürfen, würde der Zoll ein sogenanntes T1-Papier ausstellen (nachdem Du die Sicherheit gezahlt hast). Dies ist meistens 7 Tage gültig und erlaubt es Dir Waren aus einem Drittland unverzollt innert der EU zu transportieren.

Lass den Transport nach CH lieber eine Firma machen. Auf Basel kostet es Dich max. EUR 800,00. Dafür hast Du aber keinen Stress mehr. An Firmen wird ohne weiteres ein T1 ausgestellt. Die Sicherheit wäre dann hinfällig.


Juergenstade
beantwortet von Juergenstade am 3. Februar 2009 03:25
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muss dir in bremerhaven eine überführungsnummer holen.gibts bei der zulassungsstelle dort. ist für 3 tage gültig.damit durch deutschland fahren. an der grenze in der schweiz auto deklarieren/verzollen. oder wenn es umzugsgut ist, ist das frei. wenn du noch einen wohnsitz in den usa hast, kannst du mit usa kennzeichen bis in die schweiz fahren und dann fahrzeug beim örtlichen zoll deklarieren. vorsichtshalber aber in bremerhaven zusatzhaftpflicht abschliessen. wenn du keinen wohnsitz dort in den usa hast/mehr hast, dann eben überführungskennzeichen. musst aber route zioemlich genau angeben und einhalten. also z.b. bremerhaven...dt. grenzzollamt... dann aber nicht über /durch österreich (hardt) fahren.das könnte trouble geben.

Kommentar von F61069d1563c93579d711465a7fac6e6smallLuise am 3. Februar 2009 05:34

DH

Kommentar von raispaam am 3. Februar 2009 05:59

Vielen Dank fuer deine Antwort. Wie ist das denn am Bremerhaven? Wenn das Auto den Hafen verlaesst muss es ja durch den deutschen Zoll, sonnst kann ich ja irgendwo hinfahren ohne zu verzollen, oder?

Kommentar von 16b64e044c8a8587411ed9b09661c187smallBenjy am 3. Februar 2009 06:52

Lass Dir das T1 in D abstempeln und fahre schnurstracks nach CH

Kommentar von E9620b8b44e06a8c1654322a0b5dda78smallJuergenstade am 3. Februar 2009 07:57

ICH würde fahrzeug im hafengebiet stehenlassen. dann öpnv oder taxi zulassungsstelle. lieber die rund 150 euro investieren, als stress haben wenn verkehrskontrolle oder gar unfall.


anonym
beantwortet von ch8053 am 11. Februar 2009 00:34
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Habe vor 10 Jahren ebenfalls ein Auto als Übersiedlungsgut aus den USA via Bremerhaven importiert. Wenn Du alles rechnest (Zug nach Bremerhaven, Wechselkurse CHF/EUR für die Sicherheit, Auto-KM sowie Risiko) dann bist Du sehr gut beraten, das Auto mit einem Spediteur in die CH zu liefern. Habe das ebenfalls so gemacht - nach ca. 2 Wochen war das Auto im Zollfreilager in Zürich und ich konnte es für CHF 15.- Stempelgebühr vom Hof fahren - mit US-Kennzeichen. Kein Stress, keine km - easy. Alles andere lohnt sich nicht, weder finanziell noch zeitlich.


jbinfo
beantwortet von jbinfo am 3. Februar 2009 12:16
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Ich würde das an Deiner Stelle auch einer Spedition übergeben. Lass das Auto von Bremerhafen mit z.B. Harms & Co bis zur Schweizer Grenze bringen. Dann erledigst Du dort nur noch die Schweizer Abfertigung. Ist für einen Leihen sicher einfacher. Über die Transportkosten kann man verhandeln wenn es nicht zu einem bestimmten Fixtermin dort sein muss.


anonym
beantwortet von sternsau am 3. Februar 2009 03:12
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wie war denn das leben in den usa?

Kommentar von raispaam am 3. Februar 2009 06:00

Kriese wie in Deutschland ;-)


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