Kaum hat unsere 5Jährige eine Freundin im Haus, herrscht hier Zickenalarm, den vorallem der große Bruder ausbaden muß. Sie provozieren ihn, er nimmt die Streitvorlage gerne an und es gibt ein Riesen-Tamtam. Ich kann ihn nicht jedesmal wegorganisieren und für die Gastmädchen ist der große Kerl (9) einfach interessant, aber oft dann doch zu wild. Sind unsere Zwei allein zu Haus, klappt das meistens gut.

Ich würde der kleine Zicke vorher deutlich sagen, dass ihre Freundin beim ersten Zickenalarm nach Hause geschickt wird. Und das würde ich dann konsequent durchziehen. Es kann ja nicht sein, dass dein Sohn fliehen oder wegorganisiert werden muss.
Der beste Tipp - so lange es nicht zu Handgreiflichkeiten kommt, halt dich raus. Die Kinder finden meistens den für sie besten Weg ohne dass wir mit unserem Erwachsenendenken einschreiten
Marieke2712 am 15. Juli 2008 11:36 Sehe ich genauso!
Moonlight am 15. Juli 2008 11:36 Das ist echt das Beste, wenn auch nicht immer einfach: So wenig wie möglich einmischen - erst wenn es Kloppe gibt oder Schimpfwort unter der Gürtellinie.
Uschke am 15. Juli 2008 11:38 Habe ich auch gemacht bei meinen Kindern, würde ich aber nicht tun, wenn es um Gäste geht!

Ich glaube, deine Tochter sucht sich entweder die falschen Freundinnen aus ? oder sie erzählt ihren Freundinnen tolle Geschichen über ihren großen Bruder
Schlage dir vor, mal ein Gespräch unter Frauen zu führen.

Misch dich bloß nicht ein - das müssen die selber ausbaden.
mikael am 15. Juli 2008 12:03 Nur mal kurz, es geht hier um Kinder. Um Kinder die was lernen müssen für das Leben und was sagst Du, damit sollen Kinder allein fertig werden, Duuu hast ja so "Recht". Weißt Du warum Kinder mit Maschinenpistole Konflikte in der Schule Klären, weil es zu Hause nicht gelernt haben mit Konflikte umzugehen. Du scheinst nicht zu wissen das man einem Kind alles beibringen sollte und nicht nur Geburt, klapps auf den hinter Kopf, Namen geben und nun bloß nicht Einmischen.
magicbird am 15. Juli 2008 12:18 Klar Kommunikation ist alles aber die Kommunikation sollte nicht von Erwachsenen ausgetragen werden wenn Kinder einen Konflikt haben. Kommunikation wird dann richtig vermittelt in dem sich Eltern, Lehrer, Menschen aus der näheren Umgebung "Kommunikativ" verhalten. Ich kann meinem Kind ein Vorbild sein, ihm vermitteln wie der Menschliche Umgang sein sollte aber ich kann keine Konflikte für das Kind lösen. Konflikte gehören auch zum Leben dazu und jeder muss lernen damit umzugehen. Das mit den Maschinenpistolen ist auch an Mangel an Kommunikation zurückzuführen aber ich denke wir wissen auch das in dieser Sache andere Faktoren eine große Rolle spielen.
mikael am 15. Juli 2008 12:44 Du möchtest mich gar nicht verstehen, Du redest von Vorbild sein, was soll den der Junge denken, er soll die Kleine nicht schlagen, er muss sich aber veralbern lassen und der, der Vorbild sin will steht daneben und hält sich raus? Wo ist da der Sinn des Vorbild seins versteckt? Du sagst Konfikte gehören zum Leben dazu, wie soll den ein junger Mensch mit Konflikte um gehen wenn es ihm niemand zeigt? Dafür sind doch Eltern da um dem Kind zu zeigen wie man einzelne Hürden im Leben meistert, nur, wie sollen die Kinder was lernen wenn man sich raushält? Das kann doch nicht schwer zu verstehen sein, ich sage doch nicht sie soll ihre Kinder erschlagen, aber ich sage sehr wohl das die Mutti sagt, jetzt ist Schluß hier ab in dein Zimmer und auch damit müssen Kinder umgehen lernen, denke ans Arbeitsleben, der Chef sagt, dass muss gemacht werden dann muss das gemacht werden, ohne widerrede.Kinder müssen auch lernen wie man Kommuniziert und wenn dere Erwachsene die Klappe dabei hält können Kinder nichts lernen, den auch das muss ihnen vorgelebt werden.
Rolf u. Högemann am 15. Juli 2008 13:03 Einen platinernen DH für mikael. M.E. halten sich Erwachsene leider zuviel aus den "Problemen" der Kinder heraus - aus Ihrer Erwachsenen-Sicht gesehen verständlich aber aus Kindersicht vollig falsch, weil Kinder eben noch NICHT die Grenzen kennen, die auch in solchen Fällen eingehalten werden müssen. Wenn Sie diese Grenzen nicht von den Erwachsenen vorgegeben bekommen, dann können sie auch nicht WISSEN, wann sie diese übertreten. Kinder sind, lt. Kinderpsychologen nicht diese vollkommenen Geschöpfe, die aus dem Gefühl heraus ALLES richtig machen - sie brauchen mehr Anleitung als es vielen Eltern bewusst ist.
magicbird am 15. Juli 2008 13:32 Selbstverständlich dem stimme ich total zu. Ich spreche allerdings von der anderen extreme - dieses gluckenhafte, übermutti getue. Selbstverständlich müssen die richtigen Werte vermittelt werden, ich bin ja voll eurer Meinung aber es kann nicht sein das sich Mütter, Väter oder Lehrer in die Streitereien der Kinder einmischen. Bei Schlägereien hört der Spaß auf aber mal ehrlich, wenn ich irgendwie konfrontiert wurde, musste ich am ende des Tages da auch selber durch was mich dann für die Zukunft schon gestärkt hat. Und wie jeder weiß wird es mit dem Älter werden nicht einfacher sich zu behaupten!

Mir geht es genauso. Es ist ein Problem, aber in dieser Situation fühlt sich der "Große" wie das 5. Rad am Wagen und versucht, natürlich mit zu mischen. Entweder eine Vereinbarung mit den Kindern treffen, daß sie zusammen spielen sollten, oder daß es zumindest ruhiger zugehen soll, ansonsten gibt es keinen Besuch mehr. Oder 2 Kinder einladen, dann sind sie zu viert, vielleicht klappt das besser. Für die Kinder ist das ein Spiel, daß die Erwachsenen nicht verstehen. Aber es nervt ungemein.
Hey das sind kinder.
Solange keiner Weinen tut ist es doch lustig!

Ich möchte es mal anders Ausdrücken, mein Enkel spielen gerne mit meine Hunde, ich habe nichts dagegen, nur, unter unserer Treppe liegt die Hundedecke und da haben die Kinder die Hunde in ruhe zu lassen, dass ist das Rückzugsgebiet der Hunde. Es ist doch klar wie kloßbrühe was bei Dir geschied, die Kleine möchte sich vor der Freundin brüsten wie sie sich traut mit dem großen Bruder umzugehen. Schau Dir das einen Augenblick mit an, dann gehe dazwischen und erkläre der Kleinen, wenn Sie nicht aufhört den Großen zu Provozieren muss die Freundin nach Hause gehen. Auch wie man mit Meinungsverschiedenheiten umgeht müssen Kinder erst lernen, irgend wann steht Mutti nicht dabei und dann reicht es dem Großen und was dann passiert kann sich jeder Vorstellen und damit das nicht passier mus so etwas vom Erziehungsberechtigten in die richtige Bahn gelenkt werden.
DH. Klare Abmachungen treffen, auch Besucherkinder haben sich an Regeln zu halten.