Frage von Sabi76, 568

Zeugen Jehovas zum Nachdenken anregen?

Hey Community! Ich wollte mal fragen wie ihr das machen würdet einen ZJ dazu zu bringen, dass er mal mit "offenen Augen" die WTG betrachtet. Im prinzip sind Zeugen alles nette Leute und die Gemeinschaft ist ja auch etwas sehr schönes und ihre Einstellung gläubig zu leben ja eigentlich auch nicht schlimm. Mein Problem ist vielmehr dass ZJ davon überzeugt sind, dass ihr Glaube der einzig "Wahre" ist, welches sehr gut von der WTG vermittelt wird. Jedoch sind das "falsche Propheten" aus meiner sicht ... und ohne jetzt groß Bibelstellen zu zitieren sagt Gott in der Bibel ja man soll sich von falschen Propheten in acht nehmen.. und alles kritisch Hinerfragen ABER wie bitte kann man denken dass es wahre Propheten sind? All diese Harmageddon vorhersagen und? Sind sie eingetroffen? Nein sind sie nicht! Also haben sie eine falsche Vorhersage gemacht! Machen wahre Propheten falsche Vorhersagen? Nein natürlich nicht! Dann die ganzen Bibelverfälschungen... In der Bibel steht dass niemand die Bibel verfälschen darf aber was machen ZJ? Genau sie verleugnen dass Jesus Gott ist usw. Achja ihre (der ZJ) Bibelauslegung ist ja die einzige unverfälschte und wahrheitsgetreue! Bitte nicht Böse nehmen liebe Zeugen aber wann wurde denn eure "Wahrheit" geschrieben und wann wurde die "gefälschte Bibel" geschrieben?
Ich mein es nur gut mit euch bitte betrachtet alles kritisch so wie es auch in der Bibel steht!

Und jetzt an die nicht Zeugen, wie würdet ihr vorgehen? Eigentlich habe ich mich ja schon selber beantwortet, aber da mir mein ZJ sehr am herzen liegt würde ich noch gerne einige eurer Vorschläge durchlesen, da ich denke dass es sicher eine bessere Art gibt bei der sich mein Gegenüber nicht so sehr "angegriffen" fühlt und man wahrscheinlich damit mehr bewirkt.

Vielen dank für eure Antworten!

Antwort
von J1gsaw, 160

Schoggi1 scheint gläubig aber kein Zeuge zu sein und hat wohl entsprechend argumentiert, wenn ich ins Gespräch mit ZJ oder anderen kam bin ich natürlich anders „vorgegangen“. Ich weiß nicht welche Argumente besser sind, die eines anderen Glaubens oder die die sich auf Evolution und Wissenschaft beziehen, wie ich sie halt vertrete. Wichtig ist nur dass das ganze bei einem ungezwungenem Ansichtsaustausch bleibt, damit er sich nicht gedrängt/ gezwängt fühlt.

Antwort
von wayt0dawn, 86

Ich will dir deine Hoffnung nicht zerstören... aber ich denke DU kannst kaum etwas unternehmen.

Du kannst einen Zeugen Jehovas mit der NGO - Zugehörigkeit (UN Nichtregierungsorganistation) konfrontieren... mit den Falsch-Prophetieen vom Weltuntergang ... (sogar mit Vorträgen aufm Kongreiss auf Youtube) oder mit Ermittlugen in Sachen Kindesmissbrauch / Vertuschung (Australian Royal Comission / Candace Conti Fall usw) ... aber kein Zeuge, der auf wirklich dazu bereit ist, sich unabhängig von der WTG Informationen zu beschaffen und diese auch als glaubwürdig zu betrachten, wird sich auf Argumente von Aussenstehenden oder Ehemaligen einlassen. 

Nur Personen, die sowieso von sich aus gemerkt haben, dass etwas nicht stimmt, werden den nötigen Ruck bemerken und ihre eigenne Recherchen dazu vornehmen.

Antwort
von Philipp59, 160

Hallo Sabi76,

da Du in Deinen Ausführungen Jehovas Zeugen schwerwiegende Vorwürfe machst, möchte ich zu den wichtigsten Deiner Aussagen hier einmal Stellung nehmen.

Sind Jehovas Zeugen die "falschen Propheten", vor denen die Bibel warnt?
Jehovas Zeugen werden immer wieder als "falsche Propheten" bezeichnet, da sie im Bezug auf das in der Bibel vorhergesagte "Ende" in der Vergangenheit falsche Erwartungen hatten. Kann man sie jedoch wirklich mit Recht so bezeichnen? Dazu wäre es wichtig, ihr Wirken und Handeln mit dem zu vergleichen, was sie Bibel über "falsche Propheten" sagt.

Zuvor möchte ich darauf hinweisen, dass auch die ersten Christen gewisse falsche Erwartungen hegten. Bei einer Begebenheit heißt es über sie: "Als sie nun zusammengekommen waren, gingen sie daran, ihn zu fragen: „Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Königreich wieder her?" (Apostelgeschichte 1:6). Machte sie ihre falsche Erwartung im Hinblick auf die Wiederkunft Jesus Christi deswegen zu falschen Propheten? Ganz sicher nicht!

Wenn nun Jehovas Zeugen mit gewissen Jahreszahlen (z.B. 1918 oder 1975) die Erfüllung bestimmter Prophezeiungen der Bibel verbanden, und ihre Erwartungen sich nicht erfüllt haben, kann man sie dennoch nicht in die Ecke "falscher Propheten" stellen. Sie haben sich nämlich zu keinem Zeitpunkt als von Gott inspirierte Propheten betrachtet und haben auch niemals behauptet, dass ihre Vorhersagen direkte Offenbarungen Gottes seien oder in seinem Namen geäußert wurden.
Das lassen Aussagen aus verschiedenen Ausgaben der Zeitschrift Der Wachtturm erkennen:

"Wir haben nicht die Gabe der Prophetie (The Watch Tower, Januar 1883, Seite 425). „Noch würden wir unsere Schriften als unfehlbar zitiert oder betrachtet haben“ (The Watch Tower, 15.  Dezember 1896, Seite 306). Die Tatsache, daß einige Jehovas Geist haben, „bedeutet nicht“, so Der Wachtturm, „daß solche, die jetzt als Jehovas Zeugen dienen, inspiriert sind. Es bedeutet auch nicht, daß die Artikel in dieser Zeitschrift, betitelt Der Wachtturm, inspiriert und unfehlbar und fehlerlos sind“ (15.  August 1947, Seite 253). „Der Wachtturm behauptet indes nicht, in seinen Äusserungen inspiriert zu sein, noch ist er dogmatisch“ (15.  Oktober 1950, Seite 317). „Die Brüder, die diese Publikationen schreiben, [sind] nicht unfehlbar .  .  . Ihre Schriften sind nicht inspiriert wie diejenigen des Paulus und der anderen Bibelschreiber (2.  Tim. 3:16). Wenn das Verständnis klarer wurde, war es deshalb hin und wieder notwendig, einige Ansichten zu korrigieren (Spr. 4:18)“ (15.  Mai 1981, Seite 19)

Wer sich diese Fehlbarkeit eingesteht, der schwingt sich auch nicht in die Stellung eines Propheten Gottes auf. Jehovas Zeugen waren sich zu jeder Zeit bewusst, dass ihre Erwartungen auch falsch sein konnten und stellten sie infolgedessen auch nicht so dar, als ob diese auf jeden Fall in Erfüllung gehen müssten. Außerdem entsprechen Jehovas Zeugen, wie nachfolgende Ausführungen zeigen, in keiner Weise den Merkmalen, die die Bibel falschen Propheten zuweist.

Zum Beispiel sagte Jesus Christus einmal im Hinblick auf solche, die sich in ihrem Prophezeien fälschlicherweise auf ihn beziehen: "Nicht jeder, der zu mir sagt: ‚Herr, Herr‘, wird in das Königreich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: ‚Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen prophezeit .  .  .?‘ Und doch will ich ihnen dann bekennen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Täter der Gesetzlosigkeit" (Matthäus 7:21-23). Ein falscher Prophet ist u.a. an "Werken der Gesetzlosigkeit" zu erkennen, daran, dass er nicht bereit ist, den "Willen Gottes zu tun". Jeder, der Jehovas Zeugen kennt weiß, dass sie sich eng an die Bibel halten. Gerade ihre kompromisslose Haltung im Hinblick auf ihren Glauben wird ihnen ja oft vorgeworfen.

So sagt z.B. die New Catholic Encyclopedia, dass Zeugen Jehovas „zu den anständigsten Menschen der Welt“ gehören. Und in der italienischen Tageszeitung Il Tempo war zu lesen: „Personen, unter deren Arbeitskollegen Zeugen Jehovas sind, bezeichnen sie als ehrliche Arbeiter, die von ihrem Glauben so überzeugt sind, als seien sie davon besessen; dennoch verlangt einem ihre moralische Integrität Respekt ab." Ein Reporter, der Beobachter auf einem ihrer zahlreichen Kongress war, berichtete: "Niemand stand unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol. Keiner brüllte und schrie. Es gab weder Gedränge noch Geschiebe. Keiner schimpfte oder fluchte. Schmutzige Witze oder unanständige Redensarten waren nicht zu hören. Die Luft war nicht voller Zigarettenrauch. Man wurde nicht bestohlen. Keiner warf Getränkedosen auf den Rasen. Es war wirklich ungewöhnlich."

An einer anderen Stelle in der Bergpredigt warnte Jesus noch einmal vor falschen Propheten, als er sagte: "Nehmt euch vor den falschen Propheten in acht, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie raubgierige Wölfe. An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. .  .  . jeder gute Baum [bringt] vortreffliche Frucht hervor, aber jeder faule Baum bringt wertlose Frucht hervor .  .  . Ihr werdet also diese Menschen wirklich an ihren Früchten erkennen" (Matthäus 7:15-20). Falsche Propheten werden also auch daran erkannt, dass sie sich zwar den Anschein von Frömmigkeit geben, doch ihre "wertlosen Früchte" sie Lügen strafen. Jehovas Zeugen bringen jedoch nicht solche "wertlosen Früchte" hervor, da sie im täglichen Leben darum bemüht sind, die Echtheit ihres Glaubens zu beweisen. Gelingt ihnen das? Sicher nicht immer hundertprozentig, da sie fehlerhaft und unvollkommen sind, wie jeder andere auch. Dennoch bemühen sie sich darum, "vortreffliche Früchte" hervorzubringen, um dem "guten Baum" aus Jesu Veranschaulichung zu entsprechen. Was sagen Außenstehende über das Verhalten der Zeugen? Hier sind nur einige wenige Stimmen von vielen:

"Der Direktor eines Fußballstadions in Norwich (England) sagte über einen Kongreß von Jehovas Zeugen: „Die friedliche Atmosphäre, die in den vier Tagen herrschte, .  .  . ist ansteckend. Man verspürt eine innere Ruhe, die in völligem Gegensatz zu dem steht, was man sonst an vier Tagen in der strapaziösen Geschäftswelt und im täglichen Leben mitmacht. Die Zeugen haben etwas an sich, was tatsächlich anders und schwer zu erklären ist.“
Ein in der Bauindustrie tätiger Berater, der das Londoner Zweigbüro von Jehovas Zeugen besuchte, erklärte: „Mich hat sowohl das sehr beeindruckt, was ich sah, als auch das, was ich hörte, und es war einfach unglaublich, welch ruhige und absolut friedliche Atmosphäre nicht nur in den Gebäuden herrschte, sondern auch unter .  .  . [den Männern und Frauen dort]. Ich denke, der Rest der geplagten Welt könnte eine Menge von ihrer Art zu leben und glücklich zu sein lernen.“

Ein für die kanadische Zeitung Journal de Montréal tätiger Kolumnist schrieb: „Ich bin kein Zeuge. Doch kann ich bezeugen, daß die Zeugen tüchtig sind und sich korrekt verhalten. .  .  . Gäbe es nur sie auf der Welt, müßten wir abends weder unsere Türen verriegeln noch die Diebstahlsicherungen einschalten.“" (Quelle: Erwachet, 08.10.1997, Seite 10).

Zeugen Jehovas zeigen also allein schon durch ihr Verhalten, dass sie in keiner Weise den in der Bibel mit scharfen Worten verurteilten "falschen Propheten" entsprechen. Doch auch dadurch, dass sie andere immer wieder auf das in der Bibel angekündigte "Ende" hinweisen, erfüllen sie ein Merkmal, das wahre Nachfolger Jesu Christi auszeichnet: die Wachsamkeit. Jesus forderte seine Jünger immer wieder auf: "Was ich aber euch sage, sage ich allen: Wacht beständig". Und an anderer Stelle ist zu lesen: "So lasst uns denn nicht weiterschlafen wie die übrigen, sondern lasst uns wach und besonnen bleiben" (1. Thessalonicher 5:6). Selbst wenn Jehovas Zeugen hin und wieder "falschen Alarm" gegeben haben, so bleibt dennoch festzuhalten, dass sie im Hinblick auf das kommende "Ende" wach geblieben sind und andere vor dem bevorstehenden Eingreifen Gottes gewarnt haben. Nach wie vor sprechen sie davon, dass wir in der in der Bibel beschriebenen "Zeit des Endes" leben, und sie helfen anderen selbstlos, der dringenden Aufforderung der Bibel nachzukommen: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). 

Fortsetzung ....

Kommentar von Philipp59 ,

Fortsetzung ...

Haben Jehovas Zeugen die Bibel verfälscht?
Du schreibst: "In der Bibel steht dass niemand die Bibel verfälschen darf aber was machen ZJ? Genau sie verleugnen dass Jesus Gott ist " Es stimmt, wir glauben nicht, dass Jesus selbst Gott und damit Teil einer Dreieinigkeit ist. Doch damit verfälschen wir die Bibel nicht, ganz im Gegenteil! Die Bibel selbst lehrt nämlich gar nicht, dass Jesus Gott ist. Die Aussage der Bibel im Hinblick auf Gott lautet: Es gibt nur einen einzigen Gott, den Schöpfer, der alle Dinge gemacht hat. Dieser hat einen Sohn, der jedoch nicht Teil dieses Gottes ist, auch wenn er an einigen Stellen in der Bibel als ein Gott (im Sinne von "Mächtiger") bezeichnet wird. Doch niemals ist von ihm als von Gott, dem Allmächtigen die Rede. Der Heilige Geist ist keine Person, sondern die unsichtbare Kraft, die von Gott ausgeht und somit ebenfalls kein Teil einer dreieinigen Gottheit.

In der New Encyclopædia Britannica heißt es: „Das trinitarische Glaubensbekenntnis der Christenheit .  .  . unterscheidet diese von den beiden anderen klassischen monotheistischen Religionen [Judentum und Islam].“ Die Kirche entwickelte die Trinität, obwohl „die Bibel der Christen keine ausdrücklich trinitarischen Erklärungen über Gott enthält“.

Interessant ist auch, was die New Catholic Encyclopedia dazu sagt: „Die Formulierung ,ein Gott in drei Personen‘ setzte sich erst gegen Ende des 4.  Jahrhunderts richtig durch und war bis dahin noch nicht völlig in das christliche Leben und das christliche Glaubensbekenntnis aufgenommen worden. Aber erst diese Formulierung kann eigentlich Anspruch auf die Bezeichnung Dreieinigkeitsdogma erheben. Den apostolischen Vätern war eine solche Auffassung oder Vorstellung völlig fremd.“

Die Encyclopedia Americana drückt sich ähnlich aus: „Die Dreieinigkeitslehre des 4.  Jahrhunderts war keineswegs ein Spiegelbild der frühchristlichen Lehre von der Natur Gottes; sie war eher eine Abweichung davon.“

Hier sind nur einige wenige Texte aus der Bibel, die deutlich machen, dass Jesus auf keinen Fall, wie das ja die Dreieinigkeitslehre besagt, Gott gleich oder ein Teil von ihm ist:

Matthäus 26:39:  Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht, betete und sprach: „Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Becher an mir vorüber. Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst.

Johannes 14:28: Ihr habt gehört, daß ich zu euch sagte: Ich gehe weg, und ich komme zu euch [zurück]. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater hingehe, denn der Vater ist größer als ich.
1. Korinther 15:27,28: Denn [Gott] „hat alle Dinge seinen Füßen unterworfen“. Wenn er aber sagt, daß ‘alle Dinge unterworfen worden sind’, ist offenkundig der ausgenommen, der ihm alle Dinge unterworfen hat.    Wenn ihm aber alle Dinge unterworfen sein werden, dann wird sich auch der Sohn selbst dem unterwerfen, der ihm alle Dinge unterworfen hat, so daß Gott allen alles sei.
Kolosser 1:15:   Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung".

Es gibt zahllose weitere Texte in der Bibel, aus denen hervorgeht, dass Gott und Jesus nicht Teil einer dreieinigen Gottheit sind .

Hier noch ein Wort zu dem Vorwurf, dass die Bibelübersetzung, die Jehovas Zeugen gebrauchen verfälscht sei. Es stimmt zwar, dass die von uns gebrauchte "Neue-Welt-Bibelübersetzung-der heiligen-Schrift" manche Textpassagen anders wiedergibt, als die meisten anderen Übersetzungen. Das liegt jedoch nicht daran, dass den Übersetzern daran gelegen war, irgendetwas in der Bibel zu verfälschen. Es ging vielmehr darum, eine möglichst genaue und wortgetreue Bibelübersetzung anzufertigen. Dass das gelungen ist, zeigen nachfolgende Zitate von Bibelexperten:

Der Hebraist und Gräzist Alexander Thomson schrieb: „Die Übersetzung ist offensichtlich das Werk befähigter und kluger Gelehrter, die sich bemüht haben, den griechischen Text so getreu, wie es das Ausdrucksvermögen der englischen Sprache zuläßt, wiederzugeben“ (The Differentiator, April 1952, Seite  52—57).

Jason BeDuhn sagte, dass die Neue-Welt-Übersetzung „eine der genauesten Übersetzungen des Neuen Testaments ins Englische ist, die es zur Zeit gibt“, und „unter den ausgewählten Übersetzungen die genaueste“ (Truth in Translation: Accuracy and Bias in English Translations of the New Testament).

Fortsetzung ...

Kommentar von Philipp59 ,

Fortsetzung ...

Über die "Kingdom Interlinear Translation of the Greek Scriptures", einer von Jehovas Zeugen herausgegebenen Wort-für-Wort-Übersetzung der christlich-griechischen Schriften (Neues Testament) sagte BeDuhn: "„Ich habe gerade als Dozent an der Indiana University, Bloomington [USA], eine Vorlesungsreihe der Fakultät für Religionswissenschaften beendet .  .  . Dabei ging es im wesentlichen um die Evangelien. Hilfe von Ihrer Seite erhielten wir in Form von Exemplaren der Kingdom Interlinear Translation of the Greek Scriptures, die meinen Studenten als eines der Lehrbücher für den Unterricht diente. Die kleinen Bücher erwiesen sich für den Kurs von unschätzbarem Wert und waren bei meinen Studenten sehr beliebt...Kurz gesagt: Es handelt sich um die beste derzeit erhältliche Interlinearübersetzung des Neuen Testaments. Als Bibelgelehrter bin ich mit den Texten und Hilfsmitteln, die für das heutige Bibelstudium herangezogen werden, vertraut. Nebenbei bemerkt, gehöre ich nicht zu den Zeugen Jehovas. Aber ich kann durchaus beurteilen, ob es sich bei einer Veröffentlichung um ein erstklassiges Werk handelt. Ihr ‚New World Bible Translation Committee‘ [Neue-Welt-Bibelübersetzungskomitee] hat hervorragende Arbeit geleistet. Ihre englische Zwischenzeilenwiedergabe ist außergewöhnlich genau und einheitlich, was dem Leser die linguistische, kulturelle und gedankliche Kluft zwischen der griechischsprachigen Welt und unserer eigenen bewußtmacht. Ihre ‚Neue-Welt-Übersetzung‘ ist eine erstklassige wörtliche Übersetzung, die in ihrer Treue gegenüber dem Griechischen auf traditionelle Glossen verzichtet. In vieler Hinsicht ist sie besser als die gängigsten heute benutzten Übersetzungen."

Du siehst also, dass nicht alles von dem, was Du über Jehovas Zeugen gehört und gelesen hast, auch den Tatsachen entspricht. Daher ist es immer gut, auch mal das zu hören, was die andere Seite zu sagen hat.

LG Philipp

Kommentar von HerrVonRibbeck ,

Stellungnahme 1 zur selektiven Zitierung  Jason Beduhns

Hier ein original Auszug aus Jason Beduhns' Buch, das von der WTG nur Auszugsweise wiedergegeben wurde; Kapitel 3: Die bedeutendsten englischen Bibelübersetzungen. 

Die in diesem Kapitel verwendeten Übersetzungen umfassen die 1.) King James Version (KJV), 2.) New Revised Standard Version (NRSV), 3.) New International Version (NIV), 4.) New American Bible (NAB), 5.) New American Standard Bible (NASB), 6.) Amplified Bible (AB), 7.) Living Bible (LB), 8.) Today's English Version (TEV), und 9.) Neue Welt Übersetzung (eng. New World Translation, NWT)[*] jede ist jeweils nach der Übersetzungsart kategorisiert. 

Anhang: Die Verwendung von "Jehova" in der NWÜ. 

Jeder der versucht „Truth in Translation “ als Rechtfertigung für die Richtigkeit der freien Übersetzungsweise der NWÜ anzuführen, muss auch realisieren, dass BeDuhn ebenso die Rechtmäßigkeit der Behauptung der Neuen Welt Übersetzung widerlegt, dass das Tetragramm in den Original Manuskripten verwendet wurde. 

Als Resultat: obwohl „Truth in Translation “ ein wichtiger Verbündeter der Neuen-Welt-Übersetzung bezüglich der Übersetzungsweise ist, wird im Anhang die wichtigste Behauptung der NWÜ, dass der Name „Jehova“ in den christlichen Schriften angemessen wiederhergestellt wurde, komplett von BeDuhn diskreditiert. 

BeDuhn: Nach der Feststellung , dass die NWÜ derzeit eine der genauesten Übersetzungen des Neuen Testaments ist, wäre Ich nachlässig wenn ich nicht eine Besonderheit dieser Übersetzung erwähnen würde, welche aufgrund der meisten Übersetzungsregeln als eine Ungenauigkeit erachtet wird, wenn sie auch als nur geringfügig angesehen werden mag, verändert jedoch diese Ungenauigkeit die Bedeutung der meisten Verse wo sie erscheint. 

Ich beziehe mich auf die Verwendung von "Jehova" im Neuen Testament. Jehova (oder Jahweh oder andere Rekonstruktionen des Göttlichen Namens die aus den vier Konsonanten JHWH bestehen) ist der Eigenname Gottes der mehr als sechstausend Mal im hebräischen Original des Alten Testaments verwendet wird.

Aber der Name erscheint nirgendwo in einem griechischen Manuskript eines Buches des Neuen Testaments. Also, den Namen "Jehova" ins Neue Testament einzubringen, wie es die NWÜ zweihundertsiebenunddreißig mal tut, ist vom Grundprinzip der Genauigkeit (die Einhaltung des ursprünglichen griechischen Textes) keine korrekte Übersetzung.(S.169) 

BeDuhn: Alle Bücher die im Neuen Testament enthalten sind wurden ursprünglich in Griechisch geschrieben! Selbst wenn die Autoren der Bücher aus dem Alten Testament zitierten taten Sie das in Griechisch. Da „Jehova“ oder „Jahweh“ nicht im ursprünglichen griechischen Neuen Testament zu finden ist, auch wenn Passagen aus dem Alten Testament zitiert werden wo JHWH enthalten ist, scheint es so als wenn die Autoren des Neuen Testaments dem allgemeinen jüdischen Brauch folgen würden den Eigennamen Gottes nicht zu gebrauchen. 

Kommentar von HerrVonRibbeck ,

Stellungnahme 2 zur selektiven Zitierung  Jason Beduhns

Selbst wenn die Autoren Kopien der griechischen Septuaginta benutzt haben, wo der Göttliche Name in altertümlichen hebräischen Buchstaben enthalten ist, waren Sie darauf bedacht in Ihren eigenen Niederschriften die anerkannte Umschreibung „Herr“ (Kyrios) zu verwenden.

 Dies macht absolut Sinn, da die Autoren des Neuen Testaments Werke geschrieben haben, die in den christlichen Gemeinden laut vorgelesen werden würden. Viele dieser christlichen Gemeinden bestanden aus Heiden sowie Juden, und diese Heiden würden von den befremdenden Praktiken rund um den Namen Gottes verwirrt werden. Um ein möglichst breites Publikum mit ihrer Botschaft zu erreichen benutzten die Autoren des Neuen Testaments allgemeine Titel wie Gott oder Herr, anstatt des spezifisch jüdischen Namens für Gott, welchen die Juden selbst nicht laut aussprachen. Wie kann ich all das wissen? Weil alle griechischen Handschriften des Neuen Testaments Kyrios benutzen, das griechische Wort für „Herr“, an jeder Stelle wo ein alttestamentlicher Vers in Hebräisch zitiert wird der JHWH enthält. 

Wenn alle vorliegenden Abschriften übereinstimmen, braucht man sehr gewichtige Gründe dafür das die Original Handschriften (das allererste Manuskript das vom Autor des Buches verfasst wurde) anders gelesen wurden. Zu suggerieren das solch eine Lesart von den vorliegenden Abschriften nicht unterstützt wird nennt man eine Konjektur Emendation (Korrektur die auf reiner Mutmaßung basiert).

 Es ist eine Korrektur (Emendation) weil man einen Text repariert oder ausbessert von dem man glaubt dass er fehlerhaft ist. Es ist eine Annahme (Konjektur) weil es eine Hypothese ist, die nur belegt werden kann wenn in Zukunft ein Beweis gefunden wird der diese These unterstützt. Bis zu diesem Zeitpunkt ist es per Definition nicht bewiesen. Die Herausgeber der NWÜ haben diese Konjektur Emendation angewandt als sie Kyrios („Herr“) durch Jehova ersetzten. Im Anhang der NWÜ erklären sie dass ihre Wiederherstellung von "Jehova" im Neuen Testament auf: 

(1) einer Vermutung darüber basiert wie Jesus und seine Jünger den göttlichen Namen behandelt hätten,

 (2) dem Nachweis für die "J Texte" (Verweise die die Verwendung des Namens Jehova in der NWÜ unterstützen), und 

(3) der Notwendigkeit der Vereinbarkeit von Altem und Neuem Testament. Die erste Grundlage für die Verwendung von "Jehova" ist eine Frage der theologischen Interpretation. 

Kommentar von HerrVonRibbeck ,

Stellungnahme 3 zur selektiven Zitierung  Jason Beduhns

Es ist eine Annahme darüber, wie Personen in Einklang mit Werten gehandelt hätten, von denen die Herausgeber glauben dass sie an ihnen festgehalten haben. Ich dürfte einfach mal anmerken das die Hauptargumentation , der Herausgeber der NWÜ, ein umfassendes Prinzip liefern soll dass der Name Gottes von den frühen Christen verwendet wurde ; das ist jedoch nicht der Fall und es kann dadurch auch nicht belegt werden dass der Name Gottes in bestimmten Versen des Neuen Testaments verwendet wurde (da die Herausgeber leicht erkennen können, dass "Herr" an vielen Stellen der Bibel berechtigterweise vorkommt.) 

Die zweite Begründung für die Verwendung von "Jehova" stützt sich auf eine Reihe von Texten, die in vergleichbarer Weise eine Form von "Jehova" in bestimmten Passagen des Neuen Testaments verwenden. 

Die NWÜ zitiert verschiedene Texte dieser Art, bezeichnet mit einem "J" gefolgt von einer Zahl. . . . Diese "J“ Texte sind meistens . . . hebräische Übersetzungen des griechischen . . . in den letzten fünf Jahrhunderten angefertigt, für die Verwendung von zum Christentum konvertierten Juden. Aber die Tatsache dass ihre missionarischen Übersetzer den jüdischen Namen für Gott ausgewählt haben, um Ihn in einigen Passagen des Neuen Testaments zu verwenden, stellt keine Art von irgendwelchen Beweisen über die ursprüngliche Form dieser Passagen dar. Was die Herausgeber der NWÜ tatsächlich in diesen Anmerkungen tun ist: andere Übersetzungen zu zitieren . . .! 

Diese Art, der Zitierung einer anderen Übersetzung, beweist gar nichts; es zeigt bloß wie ähnlich die Wahl eines Übersetzers ist, zu der Wahl, die irgendwann von einem anderen Übersetzer getroffen wurde. . . . Da 167 der Textstellen wo "Jehova" im Neuen Testament der NWÜ vorkommt ausschließlich auf diesen "J“ Texten basieren, und die "J“ Texte nur Aussagen von anderen Übersetzungen offerieren, jedoch nicht über das ursprüngliche griechische Neue Testament, ist die Verwendung von " Jehova " in diesen Versen nicht ausreichend gerechtfertigt. 

Im Neuen Testament wird sehr oft aus dem Alten Testament zitiert und viele der zitierten Passagen, in ihrer ursprünglichen hebräischen Version, verfügen über den Namen Gottes. . . .

 Die Herausgeber der NWÜ begründen, dass wenn die Schreiber des Neuen Testaments aus dem Alten Testament zitieren, sie natürlich genau zitieren. Wenn die ursprüngliche hebräische Passage des Alten Testaments JHWH enthält, würde ein genaues Zitat davon auch den Namen beinhalten. 

Deshalb ergibt sich zwischen neutestamentlichen Zitaten aus dem Alten Testament und den Urschriften des Alten Testaments eine ernsthafte Diskrepanz, wenn im früheren Zitat "Herr" steht, aber im späteren "Jehova." 

Aber es ist nicht die Aufgabe der Übersetzer den Inhalt des biblischen Textes auszubessern oder zu korrigieren. Wenn es also um neutestamentliche Zitate des Alten Testaments geht sind wir daran gebunden das zu übersetzen, was der Autor des Neuen Testaments vorgegeben hat. . . . man läuft sonst Gefahr etwas Maßgebliches ungeschehen zu machen, was die Autoren des Neuen Testaments, in der Art und Weise wie sie aus dem Alten Testament zitieren, vermitteln wollen. 

In einer geringen Anzahl von Fällen scheint es wahrscheinlich zu sein, dass ein Autor des Neuen Testaments, bewusst die Referenz Passage aus dem Alten Testament, von Jehova auf Jesus Christus geändert hat. Mit anderen Worten: wenn sich die Aussage einer Textstelle des Alten Testaments auf „den Herrn" bezog und nicht speziell auf "Jehova ", war es möglich, diese Passage auf Jesus anzuwenden. Mit dieser Tatsache im Auge müssen moderne Übersetzer darauf achten nicht die Arbeit des Autors zunichte zu machen und den Namen Gottes in einem Text wiederherzustellen, wo ein Autor des Neuen Testaments es nicht beabsichtigt hat. (S. 171-173) 

BeDuhn schließt den Anhang mit dem Hinweis auf Verse, in denen die Neue-Welt-Übersetzung mit ihrer eigenen Übersetzungspolitik unvereinbar ist. Er listet acht Verse in dieser Rubrik auf, obwohl fünf von ihnen nicht zu beanstanden sind, wie die Fußnote erklärt. Aber in fünf dieser Verse . . . steht in der NWÜ weder "Jehova" noch "Herr" sondern Gott (Römer 11:2; 11:8; Gal. 1:15; Hebräer 9:20; 1. Petrus 4:14). Ich kann nicht sagen warum die NWÜ Herausgeber ihr Prinzip der Konjektur Emendation in diesen fünf Fällen aufgegeben haben da es keinen Unterschied in der Bedeutung des Textes macht. [*] (S. 174)

Kommentar von HerrVonRibbeck ,

Stellungnahme 4 zur selektiven Zitierung  Jason Beduhns

[*] Die Neue-Welt-Übersetzung war mit ihrer Übersetzungspolitik in diesen Versen konsequent. Der „Westcott und Hort“ Text (welcher in der Kingdom Interlinear Translation wiedergegeben wird), auf dem die Neue Welt Übersetzung basiert, verwendet in jedem dieser Verse Theos (Gott) anstatt Kyrios (Lord). Dann gibt es drei weitere Verse, wo durch die von den NWÜ Herausgebern angewandten Prinzipien "Jehova" verwendet werden müsste, aber doch nicht getan wird: 2.Thessalonicher 1:9; 1.Petrus 2:3; und 1.Petrus 3:15. Diese drei Passagen stellen ein ernsthaftes Problem für die NWÜ Übersetzer dar . . . Die Tatsache, dass sie es nicht tun, und offenbar nicht können (Jehova in diesen drei Passagen einzusetzen) unterstreicht das Problem mit der ganzen Idee, der Verwendung von "Jehova" im Neuen Testament. In 2.Thessalonicher 1:9 zitiert Paulus Jesaja 2:21, wo „JHWH“ in der hebräischen Ausführung und "Herr" in der Septuaginta enthalten ist. Es gibt hier für die NWÜ Übersetzer, gemäß ihren eigenen Prinzipien, keinen Grund "Jehova " nicht einzusetzen.
Aber im Kontext von 2. Thessalonicher 1 ist Jesus das primäre Thema. . . . Dies kann so ein Fall sein wo ein neutestamentlicher Autor nun eine Passage aus dem Alten Testament, über JHWH, auf Jesus anwendet, weil das Wort "Herr" zweideutig in seiner Bezugnahme ist. In einem solchen Fall scheuen die Herausgeber der NWÜ davor zurück "Jehova" zu verwenden. In 1.Petrus 2:3 und 3:15 sind die NWÜ-Übersetzer ebenso von ihren Prinzipien abgewichen nach denen sie "Jehova" benutzen; und das ganz offensichtlich aufgrund von Befangenheit. Unter Ausnutzung der Zweideutigkeit des griechischen Kyrios ("Herr") wendet Petrus in beiden Passagen eine alttestamentliche Aussage, die ursprünglich über JHWH war, nun auf Jesus an. Die Inkonsistenz der NWÜ-Übersetzer bei der Nichtbenutzung von "Jehova" (in 2. Thessalonicher 1:9, 1.Petrus 2:3 und 1.Petrus 3:15) zeigt, dass bei der Entscheidung wo "Jehova " verwendet wird eher die eigene Interpretation anstatt ein Übersetzungsprinzip berücksichtigt wird.

Wenn die NWÜ Übersetzer bei einem alttestamentlichen Text, der im Neuen Testament zitiert wird und Gottes Namen enthält, immer konsequent bei "Jehova" bleiben, ist das sowas wie ein Übersetzungsprinzip (ob man damit einverstanden ist oder nicht). Aber wenn sie in den o.g. Fällen manchmal "Jehova" verwenden und manchmal zu "Herr" zurückkehren, dann interpretieren sie auf wen sich der biblische Autor bezog. Wenn wir erkennen das Interpretation im Spiel ist und wir drei Textstellen haben, wo die Übersetzer dadurch dazu veranlasst wurden "Jehova" nicht zu verwenden, müssen wir uns fragen ob sie darin korrekt waren Ihre Interpretation in allen anderen siebzig Fällen anzuwenden. Könnten darunter nicht andere Stellen sein, so wie offenbar in 2.Thessalonicher 1:9, 1.Petrus 2:3 und 1.Petrus 3:15, wo die Bezugnahme des Verses auf Jesus geändert wurde? Wenn man über die Übersetzung des griechischen hinaus geht und zur Interpretation greift, wagt sich der Übersetzer sozusagen vom soliden Felsgrund des Textes auf den Treibsand der eigenen Meinung. (S. 174-175)

Fundstelle: https://www.reddit.com/r/exzj/comments/4lp2dh/was_prof_jason_beduhn_wirklich_%C3...

Kommentar von eidarum ,

Philipp59, ich will dir nicht antworten, weil den ganzen WT-Schmarren zu lesen, ist mir echt 'ne Zeitverschwendung. (den meisten ZJ übrigens auch. Die WT werden wahllos zum Zeichen des "Studierthabens" farblich unterstrichen., Vielleicht machst du das ja auch so. Kaum zu glauben, dass du den ganzen Schwachsinn verinnerlichen willst). Also keinen Kommentar dazu. Aber: Ich finde es schon einen Akt extremer Verachtung, wenn du Sabi seitenweise WT-Kopien hinknallst und es dir keinerlei Mühe wert ist, mal eigenstäündig zu schreiben. Oder kannst du das gar nicht? So jedenfalls ist es ein Zeichen, dass du gegenüber dem Fragesteller keinerlei Wertschätzung erkennen lässt. Richtig,nicht alles, was sabi von den ZJ gehört hat, stimmt. In Wirklichkeit ist ihre Ideologie und Ausführung derselben potenziert verwerflicher! Stichwort: die LK genehmigte Kugelfischrede!

Kommentar von juste55 ,

eidarum,

bitte ein wenig mehr Höflichkeit.

Wenn ich deinen unfreundlichen Kommentar hier lese, verstehe ich, warum es auf diesem Planeten so wenig Frieden gibt! Lerne erst einmal, in Frieden mit deinem Nächsten zu kommunizieren!

Möchtest du, daß jemand deine Gedanken mehrmals als "Schmarren" bezeichnet?

Und zu deinem Inhalt? Jeder , der studiert, wird sich mit dem Stoff so beschäftigen, daß er die Kerngedanken unterstreicht. ob das nun "farblich" passiert oder nicht - das ist nebensächlich.

Alles Gute für dich!

Antwort
von telemann2000, 247

Bist du und dein Freund schon länger zusammen? Ist er an einer festen Beziehung interessiert? Möchte er heiraten?

Ich frage das deshalb, weil es für einen 'Durchschnittszeugen' kaum infrage kommt, eine Beziehung mit jemandem anzufangen der kein Zeuge Jehovas ist, geschweige denn ihn oder sie zu heiraten.

Wenn das in deinem Fall allerdings tatsächlich anders ist, scheint er möglicherweise mit anderen Dingen innerhalb der Glaubensgemeinschaft auch nicht einverstanden zu sein.

Hast du dich mit ihm schon einmal darüber unterhalten, wie er zu den Dogmen seiner Gemeinschaft steht?

Antwort
von HerrVonRibbeck, 147

Manchmal hilft Satire und Lachen sowieso

Als 'Schnelllektüre' und Hilfe empfehle ich Dir als erstes das Taschenbuch von Steven Hassan: 'Ausbruch aus dem Bann der Sekten'.

Es ist gut und schnell zu lesen, daher vermittelt es Dir binnen kurzer Zeit eine ungefähre Ahnung von dem, was in einem Kultmitglied vor sich geht und wie als Außenstehender damit umzugehen ist.

Des Weiteren empfehle ich Dir das Buch von Don Cameron, 'Gefangene einer Idee'. Lies es selbst und dann bitte Deinen Freund es zu lesen und zu widerlegen. 

Und zwischendurch: lebt einfach. Lass ihn erfahren, wieviel schöne Dinge es zu entdecken gibt (bei meinem Freund habe ich z.B. einen Outburst an Kreativität erlebt, der unglaublich war) und dass 'Weltmenschen' sehr nette, liebenswerte Menschen sind.

Kommentar von HerrVonRibbeck ,
Kommentar von juste55 ,

HerrVonRibbeck,

dass du dieses  Video hier eingesellt hast, ist niveaulos!

Jeder , der einigermaßen klar bei Verstand ist, sieht, daß dieser Mann durchgekanllt ist.

Ist das ein Hinweis darauf, wie es um deinen geistigen Zustand bestellt ist, daß du dies hier einstellst?

Du tust mir wirklich sehr leid!

Was willst du denn mit diesem Beispiel ausdrücken?



Antwort
von kostenlosertip, 265

Ein Zitat enthält aus der Sicht des zitierende seine Anerkennung in einem guten Beispiel. Zu den anderen Fragen, jeder Mensch hat seinen eigenen Glauben und er sortiert nicht aus was er in Frage stellen könnte, dann würde er nicht glauben, wenn er das täte.

Kommentar von J1gsaw ,

So wie deine Frage gestellt ist, gibt es kaum Leute (weltweit/ egal welche Konfession) die glauben. Denn die entsprechenden Gläubigen stellen bspw. die exsistenz Christi NICHT in Frage. Entsprechend differenzieren sie sehrwohl was in Frage gestellt wird und was nicht.

Antwort
von juste55, 84

Sabi76,

was sind denn für dich 1.Verfälschungen der Bibel 2.falsche Vorhersagen?

Du bleibst konkrete Beispiele schuldig.

Denke mal darüber nach, wie schnell du ein Urteil fällst ohne WIRKLICHE  KONKRETE Beispiele.

Alles Gute für dich

Antwort
von Bodesurry, 241

... in dem Du selber so lebst, wie Du es richtig findest. Nur das wird ihn allenfalls zum Nachdenken bringen. 

Antwort
von Schoggi1, 224

Hallo 

Du hast recht und ich finde das eine schwierige Sache. Die ZJ kennen die Bibel sehr sehr gut.... oft besser als manch anderer Christen. 

Für mich persönlich ist es schwer gegen sie zu argumentieren und immer wenn ich es versuchte, endete es in einer Bibel Zitat schlacht... 

Ich habe mich daher dafür entschieden sie in ruhe zu lassen. Wer nicht begreifen und lernen will der wird es auch nie tun... Ich überlasse die Zeugen Gott. Es ist sein Problem und nicht meines ;) 

Ich kann dafür beten und Gott bitten dass er mir im Umgang mit ihnen Weisheit schenkt. Der Rest muss er tun. Nur er kann in die Herzen dringen. 

LG und Gottes Segen dir! 

Kommentar von Sabi76 ,

Danke dir, ich werde mal meine eigene Erfahrung machen vlt klappt es ja :)

Kommentar von Schoggi1 ,

Hier bei gf wirst du genügend Gelegenheiten haben ;) 

Kommentar von Sabi76 ,

Ja wahrscheinlich schon aber in erster hinischt geht es um meinen Freund :)

Kommentar von Schoggi1 ,

achsoo na dann hast du ja eine Aufgabe ;) 

Kommentar von Sabi76 ,

Ja ich weiß, ohne persöhnlichen Kontakt, wie es bei GF ist, wäre dies wohl fast unmöglich. Da habe ich zumindest bei einen Zeugen einen Vorteil :)

Kommentar von stine2412 ,

Schoggi, da widersprichst du dir aber gewaltig! Erst sagst du ehrlicherweise, dass wir Zeugen Jehovas die Bibel sehr, sehr gut kennen und dass es schwer ist, Gegenargumente vorzubringen.

Dann schreibst du, dass wir es nie begreifen und lernen. Wir wollen aber gar keine Schlacht! Wir möchten nur gern, dass die Menschen die Bibel auch kennenlernen; immerhin ist die Bibel Gottes Wort. Wir lernen bei jeder Zusammenkunft aus der Bibel. Wir bitten Jehova ständig um Weisheit und seinen Geist, sein Wort zu verstehen, es in unseren Herzen zu bewahren und dass wir auch danach handeln.

Ich denke, Jehova erhört unsere Bitten am laufenden Band, denn sonst könntest du nicht sagen, dass wir Gottes Wort oft besser verstehen als manch anderer Christ. Darauf bilden wir uns aber nichts ein, wir sind dafür nur dankbar - deshalb wünschten wir auch anderen diese Bibelkenntnis. Nur wir richten nicht, das überlassen wir unserem großen Gott!

Kommentar von Schoggi1 ,

Nein das ist kein wiederspruch. Es gibt auch muslime die die bibel kennen zu wissen... manchmal habe ich gegen sie auch keine argumente aber nicht weil sie recht haben sondern einfach deswegen weil ich die bibel noch zuwenig kenne um alles erklären zu können. 

In meinem herzen aber, habe ich den frieden und die absolute sicherheit dass ich richtig liege...

In der bibel kannten die pharisäer die schriften auch perfekt... aber dennoch lagen sie falsch. Denk drüber nach. 

Kommentar von juste55 ,

Schoggi1,

dann fang mal gleich an, die Bibel näher kennenzulernen: Jeremia 17:9 sagt etwas darüber aus, weshalb man nicht nur mit dem Herzen urteilen sollte....

Ferner lies doch mal das Buch der Sprüche: da wird oft über Weisheit, Denk- und Urteilsvermögen gesprochen. Das ist sehr spannend.

Doch schreibst in vielen Kommentaren, du würdest die Bibel nicht gut kennen! Dann lies sie doch mal:-))

Alles Gute für dich

Kommentar von telemann2000 ,

Hallo stine . 

Wenn es lediglich dabei bleiben würde,  die Bibel kennen zu lernen wäre das durchaus in Ordnung . 

Werden Zeugen Jehovas aber nicht in erster Linie darauf geschult, Mitglieder zu gewinnen ? 

Kommentar von Schoggi1 ,

Genau das ist der punkt. Die bibel auswendig zu kennen bringt niemand zu gott...

Kommentar von J1gsaw ,

Ich sag mal hier danke Schoggi1. :)

Ich weiß nicht ob oder wie man hier ne PN schreibt.

PS Sry wegen der Verwechslung ;)

Kommentar von Schoggi1 ,

PN geht nur über Freundschaftsanfrage und Kompliment-Funktion findest du im Profilbanner bei den drei Punkten.

kein problem ;) 

Kommentar von J1gsaw ,

@Stine2412

Das ist auch kein Widerspruch von Schoggi. Er sagte lediglich, dass ihr ein Buch sehr gut kennt und nicht dass ihr den oder einen wahren Sinn und Wunsch Gottes versteht. Es ist das was Schoggi1 und telemann2000 ja schon richtig schreiben. Nehmen wir den Schulunterricht, nur das bloße auswendig lernen bringt einen nicht ans Ziel.

Und was telemann2000 auch sagt, da sei so lieb und gehe auf meinen Kommentar zu Schoggi ein. Er glaubt auch an einen Gott, scheint aber wesentlich offener für andere Ansichten zu sein als es (wohl die meisten) Zeugen sind.

Ich blocke ja auch nicht gleich, nur weil jemand bspw sagt die Evolutionstheorie stimmt nicht.

Kommentar von juste55 ,

J1saw,

mal eine Frage an dich:

Schließt das Auswendiglernen aus, daß man den Sinn versteht?:-))

Kommentar von J1gsaw ,

Als klare Antwort: Nein, das schließt es nicht aus.

Im Kontext bleibt es aber das selbe, kennen heißt nicht automatisch verstehen, doch wird es so von vielen Zeugen (auch von dir hier im Thread) gleichgestellt und präsentiert.

Ich bin Atheist und eindeutiger Vertreter der Evolutionstheorie, Urknall etc. Einsteins berühmte Formel E=MC² kenne ich natürlich und verstehe auch viele Zusammenhänge, wirklich mit allen Hintergründen, wo es dann extrem komplex wird, verstehe ich aber natürlich nicht, auch vieles von dem was ich schon gesehen oder gelesen habe.

Salopp... Es gibt alles, ich kenne vieles, ich verstehe manches.

Für nen Zeugen auf der Straße oder an der Tür wären "Urknall", "verstehe ich aber natürlich nicht" und "manches" wieder gelungene Ansätze.

Aber... gehe gern darauf ein. :-)

Kommentar von juste55 ,

J1gsaw,

"im Kontext bleibt es aber dasselbe"?

Wie soll ich das verstehen?

Auswendiglernen und den Sinn verstehen, schließt einander nicht aus, da hast du mir Recht gegeben.

Ich glaube nicht, daß du als Evolutionist beurteilen kannst, ob Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft den Sinn der Bibel verstehen oder nicht.

"Ansätze" gibt es Viele, um über ein Thema zu reden.

Kommentar von J1gsaw ,

Der Kontext ist doch eig ganz klar,..

Das sollst du so verstehen, dass es sich nicht zwangsweise ausschließt, es ist aber natürlich ebenso wenig gleichzustellen oder automatisch zu verbinden. Dazu ja auch mein Bsp.

Kommentar von eidarum ,

stine, zum einen ist es tatsächlich mit der bibelkenntnis der zeugen jehovasaus meiner eigenen erfahrung  nicht weit her. sie lernen - notwenig zur tauferlaubnis - eine anzahl bibelverse und lernen, diese auch in eingeübten gesprächen bausteinmäßig zu gebrauchen.  und stine: du kannst alles über die bibel wissen, aber wenn dir jesus als dein ganz persönlicher erlöser, der dich, stine, für ein ewiges zusammenleben im himmel haben möchte, nicht annimmst ( ich weiß, der "sklave" verbietet es dir), dann ist deine evtl. gesamte Bibelkenntnis null und nichtig. Tut mir echt leid für dich.

Kommentar von juste55 ,

eidarum,

entschuldige, daß ich mich in das "Gespräch" zwischen dir und stine2412 einmische.

Aber es ist einfach FALSCH, was du ihr geschrieben hast: 1.man sollte schon einige Bibelverse kennen und das nicht nur zur Taufe.

Es ist überall so, daß man einige Kenntisse von dem haben sollte, was man vertritt. Ein Anwalt kennt auch nicht alle Gesetze auswendig, aber dem Sinn nach und er weiß oder sollte wissen, wo er sie zu finden hat. Kommt es zu einer Urteilsverkündung, fußt sie auf diesen Gesetzen!

Das bedeutet, vor allem den SINN zu kennen, sei es nun hier oder dort. Und zu wissen, wo es steht oder stehen könnte!

Um sicher zu gehen, daß ein Täufling weiss, worauf er sich einläßt, ist eine gewisse Bibelkenntnis schon nötig. Zeugen Jehovas wird ja des Öfteren mal vorgeworfen, sie würden nur der WT-Gesellschaft folgen. Hier nun findest du einen Aspekt, der zeigt, daß sie ihr Denkvermögen gebrauchen, indem sie über Bibeltexte nachdenken und sich überlegen, wie ihre Einstellung dazu ist! Erst dann kann die Entscheidung getroffen werden, ob man sich taufen läßt!

2.Woher willst du denn wissen, daß Zeugen Jehovas Jesus nicht anerkennen? Natürlich erkennen sie ihn als Erlöser an!

Alles Gute für dich

Kommentar von stine2412 ,

Danke Juste! Manchmal habe ich einfach keine Lust, auf so viel Unkenntnis auch noch zu antworten.

Du hast empfohlen die Sprüche zu lesen, weil man dort viel über  Unterscheidungsvermögen, Urteilsvermögen, Denkvermögen liest. Es ist ein Vermögen, die Bibel zu kennen und Schlüsse für unser Leben daraus zu ziehen.

Wie soll ich Menschen antworten, die ein uniformiertes Uninformiertsein ihr eigen nennen? Etwa mit Sprüche 26:4+5? Wie soll man diesen Menschen erklären, wie unser Schulungsprogramm abläuft? Dass wir in erster Linie für uns lernen, uns verbessern lassen, verstehen lernen, warum Jesu Opfer notwendig war und wie wertvoll es für uns ist? Wie kann man ihnen näherbringen, dass wir uns einzig und allein Jehova gegenüber rechenschaftspflichtig fühlen? Juste, sie wollen es gar nicht wissen bzw. hören!

Schon gar nicht können sie begreifen, dass wir aus Dankbarkeit unserem Gott gegenüber auch anderen Menschen von diesem Vermögen etwas abgeben wollen, damit sie, wie Jesus es mit dem Gleichnis von den 10 Jungfrauen erklärte, nicht zu den fünf gehören, die kein Öl mehr für ihre Lampen hatten. Die Fünf ohne Öl wollten auch nur ihre Ruhe haben, während die anderen Fünf sich rechtzeitig darum bemühten.

Ach Juste, jetzt hast du alles abbekommen! Gute Nacht!

Kommentar von juste55 ,

stine2412,

kein Problem :-))

Kommentar von J1gsaw ,

„Gegen“ Gläubige zu argumentieren ist nie leicht und bei den ZJ sieht NIEMAND Sonne. Stehen sie zB vor der Tür ist es immer dasselbe. SIE reden und reden auf dich ein, zustimmen oder was ins Gespräch mit einfließen lassen darf man, doch kommt eine Frage/ Anmerkung die „gegen“ sie oder kritisch des Glaubens etc. ist, wird einem direkt ins Wort gefahren und selbst wenn man versucht damit wieder rein zu kommen, wird einfach nicht zugehört und weiter geredet. Selber oft genug erlebt, mitbekommen oder erzählt bekommen. Es sind bestimmt nicht alle ZJ so, doch das Klischee gibt´s nicht ohne Grund und jeden der das leugnet nenne ich zu Recht einen Lügner.

Das ist de facto ein manipulatives und Gedanken unterdrückendes Verhalten. Gehirnwäsche ist ein hartes Wort, aber solch ein Unterhaltungsverhalten geht mehr in die Richtung als die Zeugen zugeben wollen/ würden?!

Trotz meines Atheismus unterhalte ich mich gelegentlich ganz gern mit Gläubigen (Konfession spielt keine Rolle), einfach weil ich es interessant finde. Ich sehe das dann auch nicht als Bekehrungsversuch, sondern als Gedankenaustausch, doch wenn so losgelegt wird, vergeht natürlich die Lust und ihr braucht euch nicht wundern, dass euer Gegenüber dann auch dicht macht!

Kommentar von juste55 ,

J1gsaw,

ich gehe seit über 30Jahren mit verschiedenen Glaubensbrüdern zum Predigen.

Die Art und Weise, wie du hier unsere Art zu Predigen beschreibst, habe ich nie erlebt!!!

Im Gegenteil: die Leute reden mehr als wir. Wir hören oft ihre Lebensgeschichten, wenn wir unterwegs sind, sind Seelsorger und Lebensberater.

Ein Klischee gibt es aus vielerlei Gründen, auch aus dem Grund, daß man , weil man etwas ablehnt, nur oberflächlich von anderen Menschen übernimmt und selbst nicht nachprüft.

Ich habe es sehr oft erlebt, daß grade die Leute, die selber gerne und viel erzählen, das später über Zeugen Jehovas in negativer Form anbringen!

Kommentar von eidarum ,

Schoggi 1, zum Teil hast du Recht. Unrecht hast du: "die ZJ kennen  ihre Bibel sehr sehr gut". Nein, tun sie nicht. Sie kenne ihre zwei Hauptvers: den vom tr.u.verst. Skaven. Auf den stützen sie ihre exklusive Religionsführungsrolle. und den anderen vom "immer heller werden Licht". Damit sind einerseits sämtliche Fehler auszuläsche (das Licht ist heller geworden), bzw. Durchsetzung neuer Dogmen: Jehova hat neues Licht gegeben. - Recht hast: argumentativ wirst du nichts erreichen, weil 1. sie eine Anzahl Bibelverse für die Taufe auswendig lernen mussten und in wöchtlichen Dienstanweisungen lernen, Gespräche so zu führen, dass sie diese Verse anbringen können. Sie sind bestens instruiert für jeden Besuch - du bist meist überrumpelt.  2. WAs die LK sagt ist das gleiche, wie wenn Gott es sagt. Zitat: "Dass wir aber wirklich unterwürfig oder fügsam sind, zeigt sich, wenn wir eine Anweisung nicht unbedingt nachvollziehen können, uns aber trotzdem daran halten. Gehorchen wir, der LK, ist es wie wenn wenn wir Jeh. gehorchen."  Die ZJ-Leitung kann also den größten Quatsch verkünden und dafür Glauben einfordern. ZJ werden es blind glauben und gehorchen. Gegen so etwas kommt kein Argument, selbst kein biblisches, an. ZJ dürfen nicht selbständig in der Bibel forschen. (dazu gibt's auch Zitate!). Also mit  einem Betonklotz logisch zu argumentieren ist aussichtsreicher.

Kommentar von juste55 ,

eidarum,

ganz schön bissig, nicht?

Aber mit "Beissen" kommt man nicht weiter im Leben, nur mit Liebe... schade, daß sich das nicht in deinen Kommentaren hier zeigt :-((

Zeugen Jehovas und auch die leitende Körperschaft beziehen sich auf die Bibel.

Zeugen Jehovas gehen predigen, weil Jesus ihnen den Auftrag dazu gegeben hat. Daher werden sie auch geschult. Jeder ECHTE CHRIST müßte eigentlich diesem Auftrag nachkommen.

Es ist immer leicht zu kritisieren.

Man sollte sich allerdings selbst fragen, wenn man denn als Christ leben möchte, ob man wirklich den WILLEN  GOTTES tut und nicht Menschen nachfolgt!

Alles Gute

Kommentar von juste55 ,

Schoggi1,

es ist nicht die Aufgabe eines Verkündigers der guten Botschaft, in eine "Schlacht" zu gehen!

Wahrscheinlich hast du Fragen aufgeworfen, die dir die Zeugen Jehovas aus der Sicht der Bibel beantworten wollten.

Die gleiche Aussage trifft also auf dich (auch) zu: "Wer nicht begreifen und lernen will, der wird es auch nie tun". Denn du hast dich anscheinend zurückgezogen.

Alles Gute für dich

Kommentar von Schoggi1 ,

Ich habe mich deswegen zurück gezogen weil es eh nichts bringt... was soll ich tagelang mit ZJ diskutieren. Ich sehe halt den Sinn darin nicht. 

Kommentar von juste55 ,

Schoggi1,

dann solltest du es tatsächlich lassen!

Alles Gute für dich

Kommentar von Schoggi1 ,

Weisst du juste. Ich bin in einer wunderbaren gemeinde zuhause. Uns wird das Wort Gottes dort erklärt und nahe gebracht. Ich lerne dort was es heisst Gott zu dienen, die beziehung zu jesus zu leben und ich lerne, erkenne immer wieder neues. Sorry aber dafür brauche ich echt keine zeugen jehovas... ich geh mein weg. Auch wenn es ein anderer ist wie deiner. Ich geh mit Gott und lass mich von ihm leiten. 

Alles Gute ebenfalls. 

Kommentar von juste55 ,

Schoggi1,

ist doch alles gut, wenn du zufrieden bist. :-))

Kommentar von stefanbluemchen ,

Manche haben hier geschrieben, dass man die Bibel nicht kennen muss, um gerettet zu werden. Doch wie steht es denn mit Johannes 17 :3? 

Antwort
von wickedsick05, 28

du musst ihnen nur die wiedersprüche und realität gelegentlich unter die Nase reiben:

z.b.

Woher kommt das „neue Licht“, das jedes Jahr auf den Kongressen präsentiert wird?

Es kann nicht von Gott kommen, weil bei ihm „keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts“ (Jakobus 1:17, Luther). Der Apostel Paulus offenbarte den wahren Urheber, als er schrieb „Der Satan selbst nimmt immer wieder die Gestalt eines Engels des [neuen] Lichts an“ (2. Korinther 11:14).

In Wirklichkeit ist „neues Licht“ Gott nicht wohlgefällig. Paulus
schrieb: „Nicht einmal ich selbst oder ein Engel vom Himmel darf euch
eine Gute Nachricht bringen, die der widerspricht, die ich euch gebracht
habe. Wer es tut, soll verflucht sein!“ (Galater 1:8, Gute Nachricht). Demgemäß gebot Gott seinen Dienern: „Haltet an dem fest, was ihr habt“ (Offenbarung 2:25).

Ohne Zweifel bringt der „treue und verständige Sklave“ aber immer
wieder ‚Nachrichten‘, die denen widersprechen, die er früher gebracht
hat. Daher ist er „verflucht“ und wird, zusammen mit dem Urheber des
‚neuen Lichts‘, „in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel
bereitet ist“, weggehen (Matthäus 25:41).

https://erbrechet.wordpress.com/category/zeugen-jehovas/

Antwort
von Viktor1, 176

Was ist WTG ?
Ansonsten ist deine Intention nicht verständlich,hier zu missionieren.
Daß du überzeugend nichts bringst, zeigt ja, daß du hier nachfragst ?
Ohne eigene Überzeugung kann man auch andere nicht überzeugen und schon garnicht, wenn man selbst garnichts (an Argumenten zur "Sache") vorzuweisen hat.
Was soll also der Quatsch. Hast du lange Weile ?

Kommentar von telemann2000 ,

WTG = Wachtturm Gesellschaft

oder die noch korrektere Variante Wachtower Bible & Tract Society

Zeugen Jehovas benutzen diese Einrichtung als Rechtskörperschaft.

Das ist zumindest mal die offizielle Darstellung.

In den Publikationen der Zeugen Jehovas wurde allerdings zugegeben, dass mehr dahinter steckt:

*** Wachtturm 1998 15. 3. S. 18-19 Abs. 3-4***
Jemand könnte allerdings argumentieren, die Art und Weise, wie Jehovas Zeugen von der Watch Tower Society beziehungsweise von der Wachtturm-Gesellschaft — oder häufig einfach von der „Gesellschaft“ — sprechen, zeige, daß sie diese nicht nur als ein Rechtsinstrument betrachten. Gilt sie nicht als die oberste Autorität, wenn es um Glaubensdinge geht? In dem Buch Jehovas Zeugen — Verkündiger des Königreiches Gottes wird dieser Punkt durch den Hinweis klargestellt, daß „jedesmal, wenn im Wachtturm [1. Juli 1938] von der ‚Gesellschaft‘ die Rede war, kein reines Rechtsinstrument gemeint war, sondern die Gruppe gesalbter Christen, die diese rechtliche Körperschaft gegründet hatte und sich ihrer bediente“. Der Ausdruck stand somit für den „treuen und verständigen Sklaven“ (Matthäus 24:45). Hauptsächlich in diesem Sinn haben Jehovas Zeugen den Begriff „die Gesellschaft“ gebraucht. 

Kommentar von stefanbluemchen ,

Die oberste Autoritätist immer noch Jehova. Und Jesus ist die Autorität über die Versammlung Gottes anvertraut worden. Und der treue und verständige Sklave ist geleitet von Gottes heiligem Geist. 

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