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Zeugen Jehovas Kinder, Sorgerechtsentzug bei Lebensgefahr?

gefragt von NudelsternchenNudelsternchen am 06.05.2009 um 1:59 Uhr

Wenn ein Kind von Eltern die der Religion Zeugen Jehovas angehören, z.b. nach einem Unfall eine lebenswichtige Bluttranfusion benötigt, die Eltern diese aber aus religiösen gründen ablehnen, kann denen dafür das Sorgerecht entzogen werden?

Da sie ja das Leben ihres Kindes aufs Spiel setzten?

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Kinder x 18.011 Sorgerecht x 614 Zeugen Jehovas x 55 Bluttranfusionen x 1

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aurata
beantwortet von aurata am 6. Mai 2009 02:45
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Hilfreichste Antwort

Es gibt auch Blutersatz, oder künstliches Blut. http://de.wikipedia.org/wiki/Blutersatz

Ich habe eine interessante Abhandlung gefunden (eine Wachturm kritische Seite von ehemaligen und heutigen Zeugen Jehovas!), worin steht, dass sich der Arzt bei unmündigen Kindern über die Entscheidung der Eltern hinwegsetzen darf und MUSS, allerdings nur dann, wenn es um Leben und Tod geht und es keine Alternative gibt. Der Link folgt :-)

Kommentar von E6bab003ebc694d6c5aa8ba6c41da4dasmallaurata am 6. Mai 2009 02:47

http://www.geocities.com/Athens/Ithaca/6236/weissauer.htm

Das heißt auch,den Eltern könnte man theoretisch das Sorgerecht vorübergehend entziehen.


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anonym
beantwortet von user26 am 6. Mai 2009 02:00
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Nein, da die Ausübung der Religion unter gesetzlichem Schutz steht.

Egal, wie bekloppt sie auch immer sein mag.

Kommentar von D4185121b7564717840a7e2a33d97f83smallelfeinhalb am 6. Mai 2009 02:01

Na dann gründen wa doch mal ne Sekte

Kommentar von 803e8f861919357eb5e9924385dc5ce5smallCeleston am 6. Mai 2009 02:04

Religion, nicht Sekte. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob die Zeugen als Sekte gelten oder als religiöse Strömung. Aber mal was anderes, es geht doch um das Kind und nicht um die Eltern. Die dürfen doch nicht eine Transfusion für ihr Kind ablehnen, sondern nur für sich selbst.

Kommentar von Ce4e59039f482a65a443ee194399e03fsmallGrueneFee am 6. Mai 2009 02:15

Das ist ne Sekte. Die erlauben ja noch nichtmal mehr Selbstbefriedigung. Scheißverein.

Kommentar von Simple_avatar3smallwarenjka am 6. Mai 2009 02:18

ich dachte, die wurden vor ein paar Jehren offiziell als Religion anerkannt?

Kommentar von 7a9fadcc67f90d4205362abfdcd0c9dfsmallCardinal104 am 6. Mai 2009 03:59

@Celeston die duerfen sehrwohl die Transfusion ablehnen,"LEIDER"!Habe es selber erlebt!!


ziuwari
beantwortet von ziuwari am 6. Mai 2009 02:00
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ich hoffe !


Chriss23
beantwortet von Chriss23 am 24. August 2009 17:17
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Dank der modernen Medizin sind Bluttransfusionen nur in den seltensten Fällen notwendig. Die Zeit wo gesagt wurde, man kann nur mit Bluttransfusion überleben, ist vorbei, nur einige (besonders ältere Ärzte) sehen das halt nicht ein. In Deutschland gibt es etwa 700.000 Ärzte die ohne Bluttransfusion operieren. Es reicht normalerweise schon wenn man Blutersatzmittel (z. B. Kochsalzlösung) oder einfach einen sog. Cell-Saver benutzt. Also eine Art verlängerter Kreislauf der das Blut bei einer OP "auffängt", reinigt und wieder in den Körper leitet. Solche Maßnahmen werden von ZJ normalerweise auch akzeptiert, sodass eine Bluttransfusion nicht nötig wird. Dementsprechend ist auch kein Sorgerechtsentzug notwendig. Das klingt manchmal so als würden ZJ ihre Kinder mit freuden sterben lassen. Aber im Gegenteil, sie akzeptieren jede mediz. Maßnahme um das Kind zu retten, außer halt Bluttransfusionen.


anonym
beantwortet von nachnehmer am 31. Mai 2009 18:11
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Die Frage geht viel tiefer, weil die Kinder der Zeugen Jehovas schon im Kleinstkindesalter durch dämonische Abbildungen manipuliert werden. Beweisführung: http://www.antichrist-wachtturm.de/lerne-von-dem-grossen-lehrer.xhtml

Jetzt wo der Staat dieser antichristlichen Sekte auch noch den Status einer Kirche verleiht, werden Fragen nach Einzelschicksalen noch schwieriger zu beantworten sein. Die Lebensgestaltung der Zeugen Jehovas liegt von A bis Z in den Händen der Wachtturmgesellschaft. Dazu gehört auch der Tod und seine Spielarten. Das künstliche Märtyrertum der Zeugen Jehovas unterstützt nur den Wunsch der Wachtturmgesellschaft, das Christentum zu kopieren. Und als Kirche haben sie das Spiel schon fast gewonnen.

Rüdiger Hentschel


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rhino24
beantwortet von rhino24 am 6. Mai 2009 02:13
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Religion schützt vor Notstand nicht. Es gibt tausend Gründe Dinge zu lassen oder zu machen. Es gibt aber auch das Gut des höheren Wertes. Und dazu gehört das Leben.

Kommentar von Prolo am 6. Mai 2009 04:07

Kennst du das Prinizip von Angebot und Nachfrage? Wir haben dermassen ein überangebot an menschlichem Leben auf dieser Erde, das der Wert der Lebens täglich sinkt! Irgendwann werden wir nicht mehr genügend mittel haben, um jedem das Leben zu retten!


Godwana
beantwortet von Godwana am 6. Mai 2009 02:06
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wenn nötig entführ das kind, kein kind sollte wegen den geisteskrankheiten der eltern sterben!

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 6. Mai 2009 02:08

Nein , das war nur eine theoretische Frage , hab grade eine Doku über die Zeugen gesehen!


anonym
beantwortet von Noel1994 am 6. Mai 2009 02:04
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Seit wann sind Eltern dazu verpflichtet Blut abzugeben und selbst wenn es so wäre: Religion ist und bleibt Religion:BESCHEUERT

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 6. Mai 2009 02:09

Es geht um eine Bluttranfusion nach einem Unfall, diese lehnt die Sekte "Zeugen Jehovas" ab, die verrecken ehr, bevor sie sich fremdes Blut geben lassen!

Kommentar von Noel1994 am 6. Mai 2009 02:14

Ja.. ist schon klar.. aber müssten sie das denn? Also moralisch für Eltern sicher ein Problem aber rechtlich?

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 6. Mai 2009 02:20

Das ist ja die Frage , kann Eltern in dem Fall das sie eine Transfusion ablehnen und die Gefahr besteht das , ihr Kind sterben wird , das Sorgerecht entzogen werden!

Kommentar von Noel1994 am 6. Mai 2009 02:26

Ich hoffe mal nicht. Denn keiner kann sie zwingen (zumindest soweit ich weiß) eine Blutspende abzugeben

Kommentar von Simple_avatar3smallwarenjka am 6. Mai 2009 02:32

es geht doch nicht darum, dass die Eltern ihr Blut spenden, sondern darum, dass das Kind irgendeine Bluttransfusion (natürlich mit gleicher Blutgruppe) erhalten darf/sollte/könnte. denn die Zeugen Jehovas lehnen "fremdes" Blut ab und in diesem Fall könnten die Eltern für ihr Kind entscheiden bzw. das ist die Frage, inwiefern sie das entscheiden dürfen und ob ihnen dann nicht der Entzug des Sorgerechtes bevorstehen könnte.

Kommentar von Noel1994 am 6. Mai 2009 02:48

Aso.... klick mach in so einem Fall denke ich, dass dem Kind zwar eine Transfusion gegeben werden sollte, weils noch nicht selbst eine Religion aussuchen durfte, aber die Eltern das Kind behalten sollten

Kommentar von Simple_avatar3smallwarenjka am 6. Mai 2009 02:53

...ob sie es dann überhaupt noch haben wollen?

Kommentar von Noel1994 am 6. Mai 2009 08:55

Hab ich mich auch gefragt, aber es ging darum, ob es in einem solchen Fall entzogen werden sollte.


Celeston
beantwortet von Celeston am 6. Mai 2009 02:01
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Theoretisch ja, da die Ärtzte eigentlich zur Lebensrettung des Kindes verpflichtet sind, wenn das Kind die Transfusion nicht selber ablehnt. Vermutlich muss da aber im Vorfeld noch das Jugendamt ran. (In jedem Fall dürfen die Ärtzte die Bluttransfusion mit Einwilligung des Kindes vornehmen)

Kommentar von 4fca1136aac61129270e7d7468048ebbsmallNudelsternchen am 6. Mai 2009 02:02

und wenn das Kind erst 3 oder 4 Jahre alt ist!

Kommentar von 803e8f861919357eb5e9924385dc5ce5smallCeleston am 6. Mai 2009 02:37

Dann werden die Ärtzte sicherlich ein Amt einschalten, da das Kind nicht über einen gestzlich anerkannten eigenen Willen verfügt (blöd formuliert, aber ich denke du weißt was ich meine).

Kommentar von 7a9fadcc67f90d4205362abfdcd0c9dfsmallCardinal104 am 6. Mai 2009 04:01

Leider kann kein Arzt etwas gegen den Willen der Eltern, eines minderjaehrigen Kindes unternehmen!!


KalleZabel
beantwortet von KalleZabel am 6. Mai 2009 08:35
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Nein, dann müssen sie auf Jehova vertrauen!


anonym
beantwortet von Sellibelli am 6. Mai 2009 08:09
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Zeuge Jehova ist eine Sekte. Ich finde immer, wenn ein leben auf dem Spiel steht sollte man die Möglichkeit der Medizin ausschöpfen um es retten zu können.


anonym
beantwortet von Prolo am 6. Mai 2009 04:05
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Ich kenne auch unchristliche Eltern die das ablehnen würden! Egal ob Sekte oder nicht! Die Aerzte sollten endlich wieder aufhören, Gott zu spielen!


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