Frage von TReich 23.06.2010

Zeugen Jehovas Beitritt/Austritt

  • Antwort von McSteven 24.06.2010
    16 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja das ist hier wieder ein schöner Spielplatz für alle Intoleranten, unsachlichen Hetzer und jeden, der stolz auf sein lückenhaftes Halbwissen ist, das er sich über 10 Ecken angeeignet hat. .

    Bei den ZJ kommt man schwerer rein als raus. Wie Teddylein schon schrieb, geht dem ein Bibelstudium voraus. Das dauert unterschiedlich lang, aber mindestens mehrere Monate. Das, damit sich der Proband wirklich sicher ist, was er glaubt und will.

    .

    Raus kommt man hingegen ganz, aber ganz schnell. Einen Dreizeiler in den Briefkasten stecken und das wars.

    .

    Bei Ehemaligen wirst Du kaum seriöse Infos bekommen. Welcher Geschiedene spricht schon objektiv oder sogar positiv über seinen Ex-Partner? Würdest Du Oskar Lafontaine fragen, wenn Du etwas über die SPD wissen wolltest? (Sorry, könnte nicht ganz Deiner Generation entsprechen)

    Versuche also, Primärinformationen zu bekommen. Entweder bei ZJ in Deiner Nähe (Telefonbuch) oder im Netz:

    www.watchtower.org

    Viel Glück mit dem Projekt.

  • Antwort von Teddylein 24.06.2010
    14 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Um Zeuge Jehovas zu werden muss man die Bibel studieren und aus der dadurch gewonnenen Erkenntnis heraus selbst den Wunsch haben, den Willen Jehovas Gottes zu tun. Dies symbolisiert man öffentlich durch die Wassertaufe.
    Um dem Namen "Zeuge Jehovas" gerecht zu werden, muss man Zeugnis für bzw. über Jehova Gott ablegen, d.h. mit anderen über den Willen und Vorsatz Jehovas sprechen ("Predigtdienst").

    Wer kein Zeuge Jehovas mehr sein möchte, braucht dies nur zu sagen und den Kontakt zu Zeugen Jehovas abbrechen.

  • Antwort von Abundumzu 25.06.2010
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo TReich

    als Du Deine an sich so ganz einfache Frage hier eingestellt hast, ahntest Du wahrscheinlich nicht, welche umfangreiche Diskussion Du damit auslösen würdest.

    Wie McSteven schon angedeutet hat, gibt es sehr viele Menschen, die solche Gelegenheiten dazu missbrauchen, auf uns, auf die Zeugen Jehovas, verbal loszuschlagen.

    Nur weniges von dem, was vorgetragen wird ist sachlich und objektiv.


    Deshalb wende ich mich noch einmal an alle diskussionsfreudigen „Fragesteller“ im Allgemeinen und an turalo im Besonderen (zu seiner Antwort und seinen Kommentaren vom 23 und 24. Juni) und an Dich, den eigentlichen Fragesteller zum Mitlesen:


    Hallo turalo

    Danke für Deinen sachlichen Kommentar (den letzten) und ich werde versuchen auf Deine Fragen (u.a. Weihnachten und Geburtstage) einzugehen wobei ich zunächst der Bibel Gelegenheit gebe zu antworten:

    Sie sagt z. B. in 1. Petrus 4:3-5

    „Denn es ist genug, dass ihr in der vergangenen Zeit den Willen der Nationen (der gottentfremdeten Welt) vollbracht habt, als ihr in Zügellosigkeiten wandeltet, in Lüsten, übermäßigem Wein[genuß], Schwelgereien, Trinkgelagen und gesetzwidrigen Götzendienereien. 

    Dass ihr diesen Lauf zu demselben Tiefstand der Ausschweifung nicht mit ihnen fortsetzt, befremdet sie, und sie reden fortgesetzt lästerlich von euch. Diese Leute werden aber dem Rechenschaft ablegen müssen“ usw.

    .

    Weihnachten und Geburtstage sind zwar Brauch in der Christenheit haben aber ihren Ursprung nicht im wahren Christentum und auch nicht in der Bibel.

    Sie weichen also von der reinen Anbetung Gottes ab und sind insofern „Götzendienst“ (wie im Bibelzitat erwähnt)

    Bitte beachte, dass dies nur eine Kurzantwort ist, es ginge auch ausführlicher.


    Zu dem Thema Sekte bitte ich Dich Dir meine Antwort zu dieser Frage Ist Zeugen Jehovas eine Sekte? anzusehen. (auf der genannten Seite etwas weiter unten)


    Und jetzt noch die „Erfahrungsberichte von Menschen, die ausgetreten sind?“

    Um das zu relativieren:

    Es gibt auf der ganzen Welt weit über sieben Millionen Zeugen Jehovas (und es werden täglich einige hundert mehr) , die froh und glücklich darüber sind, diesen sinnvollen Lebensweg gefunden zu haben und ihn auch mit Begeisterung gehen.

    Sie alle haben eine realistische Zukunftshoffnung und erfreuen sich einer hohen Lebensqualität (siehe den oben zitierten Text aus dem Petrusbrief).

    Lebensqualität natürlich gemessen an christlichen Normen.


    Auf der anderen Seite gibt es einige wenige (gemessen an den Millionen) die dem Irrtum aufgesessen sind, dieser Lebensweg sei ein Spaziergang.

    Das ist er nicht.

    Andere haben am Verhalten ihrer Glaubensbrüder Anstoß genommen.

    Das gab es auch bei zu Zeit Jesu unter seinen Jüngern (siehe bitte Johannes 6:60)

    Außer diesen beiden Gruppen gibt es weltweit viele Gegner.

    Jesus sagte diese Entwicklung in Matthäus 24:9-10 voraus:

    „Dann wird man euch der Drangsal überliefern und wird euch töten, und ihr werdet um meines Namens willen Gegenstand des Hasses aller Nationen sein. Dann werden auch viele zum Straucheln gebracht werden und werden einander verraten und werden einander hasse.“


    Für diese Gegner sind „Ehemalige“ eine willkommene Argumentationshilfe und sie machen mühelos aus jeder „Mücke einen Elefanten“.

    In einer Gesellschaft, die geradezu nach Sensationsschlagzeilen hungert, die gern und schnell be- und verurteilt wenn irgendetwas nicht in ihre Vorstellungswelt passt oder (noch einmal das o.g. Zitat) „es sie befremdet“, in einer solchen Gesellschaft finden derartige Negativschlagzeilen einen ergiebigen Nährboden.


    Wir als Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas sind traurig über jeden, der uns verlässt und halten die Tür für eine Rückkehr stets geöffnet.


    Auch bitten wir immer wieder um Verständnis dafür, dass wir uns letztendlich eng an biblischem Rat orientieren, wie z. B. diesem hier:

    „Lasst euch nicht in ein ungleiches Joch mit Ungläubigen spannen. Denn welche Gemeinschaft besteht zwischen Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Teilhaberschaft hat Licht mit Finsternis? Welche Harmonie besteht ferner zwischen Christus und Belial? Oder welchen Anteil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?"  (2. Korinther 6:14-15)


    Bei alledem muss man immer im Sinn behalten, dass es „hinter den Kulissen“ jemanden gibt den Jesus den „Ankläger unserer Brüder“ nennt, „der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagt!“ und außerdem „die ganze bewohnte Erde irreführt“ (Offenbarung 12:9 u. 10)


    Spätestens ab hier ist Deine Objektivität gefragt, wenn ich Dir folgendes zu bedenken gebe:

    Es ist weder seriös, noch sachlich noch rechtlich relevant, wenn man die subjektiven Empfindungen einiger Einzelpersonen, die sich auch auf dieser Seite wieder zu Wort melden, wenn man also die Eindrücke einzelner einerseits dem Wert und Nutzen einer weltweiten Millionen zählenden Glaubensgemeinschaft andererseits, einander gegenüberzustellt.


    Würdest Du je auf die Idee kommen, die Integrität Gottes in Frage zu stellen, weil sich einige seiner unzähligen Geistgeschöpfe entschieden haben Dämonen oder gar ein Teufel zu werden?

    .

    Würdest Du je auf die Idee kommen, die Integrität des Sohnes Gottes, Jesus Christus in Frage zu stellen, weil sich einer seiner Apostel, nämlich Judas Iskariot, entschieden hat, ein Verräter zu werden?

    .

    Würdest Du je auf die Idee kommen, die Integrität Moses, der ein Millionenvolk erfolgreich aus Ägypten herausgeführt hat, in Frage zu stellen, weil Korah und seine „Rotte“, herausragende Männer seines eigenen Volkes, ihm nicht mehr folgen wollten und abtrünnig wurden?

    Sie hatten übrigens menschlich verständliche Argumente.

    Nur wie Gott darüber dachte, kannst Du in Deiner Bibel in 4. Mose 16:1-35 nachlesen.


    Wenn Du so verfahren würdest, wärest Du nicht objektiv.

    Du würdest die sprichwörtlichen „Äpfel mit Birnen“ vergleichen und Dir würde kein rechtschaffender Richter dieser Erde bei objektiver Würdigung aller Fakten beipflichten.

    Das bitte ich zu bedenken.

    LG

  • Antwort von Chriss23 24.06.2010
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Zu den Zusammenkünften kann jeder kommen wer möchte. Es finden zu festgelegten Zeiten Gebete und Gesänge während des Programms statt. Eine Zusammenkunft enthält verschiedene Programmpunkte, z. B. das vertiefen des biblischen Verständnisses durch ein Buch oder Broschüren, Vorträge mit praxisbezogenen Themen, Rollenspiele wie man anderen seinen Glauben erklären könnte... Die Teilnahme ist immer freiwillig. Der erste Schritt zum Zeugen Jehovas ist die Ernennung zum "ungetauften Verkündiger". Dies setzt aber eine gute biblische Erkenntnis vorraus. Man muss also schon regelmäßig bei den Zusammenkünften dabei sein. Zudem gibt man Gott damit ein Versprechen, sich für ihn einzusetzen und z. B. seinen Namen und seine Taten bekannt zu machen. Möchte man ein Zeuge Jehovas werden, muss man sich taufen lassen. Dies setzt vorraus, das man ungetaufter Verkündiger ist, ein biblische Verständnis aufgebaut hat, ein moralisch reines Leben führt und im guten Ruf bei anderen steht. Zudem erklärt man Gott im einem persönlichen Gebet, dass man von nun an, sich voll für ihn einsetzen will. Das biblische Verständnis wird diesmal aber durch Fragen überprüft. Diese kann man vorher schon nachlesen und sich dadurch vorbereiten.

    Auch während der Fragenbesprechung ist ein nachschlagen in bibelerklärender Literatur oder der Bibel selbst möglich. Es ist also gar nicht kompliziert. Je nach dem wie man antwortet (Z. B. auf die Frage: Warum willst du dich taufen lassen?) wird entschieden ob man zur Taufe zugelassen wird oder nicht. Wenn ja, kann man sich zum nächstliegenden Kongress taufen lassen. Kongresse sind Veranstaltungen die 1, 2 oder 3 Tage dauern und ein ca. 6-stündiges Programm umfassen. Auf diesen Kongressen gibt es auch einen speziellen Programmpunkt bei dem es um die Taufe geht. Für gewöhnlich setzen die Taufbewerber sich dazu in die erste Reihe. Wärend dieses speziellen Programmes werden noch 2 Fragen gestellt die man mit "Ja" beantworten muss (bereust du deine Sünden; bist du dir bewusst das du mit Taufe ein Zeuge Jehovas wirst). Danach wird man durch das vollständige Eintauchen in Wasser getauft und ist von diesem Augenblick ein Zeuge Jehova.

  • Antwort von anneliesa 24.06.2010
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Zeugen Jehovas (ZJ) bezeichnen sich erst seit kurzem als eine "Religionsgemeinschaft". Bekundest du Interesse an ihrer Lehre, bist du ein "Mensch guten Willens", dann wird dir ein "Heimbibelstudium" (kostenlos mit unbezahlbaren Negativfolgen) angeboten. 1x wöchentlich bekommst du dann Besuch und gemeinsam wird dann eines ihrer Wachtturm-Bücher durchgeackert, mit Vorliebe: "Was die Bibel wirklich lehrt". Ihr hausgemachte Bibelübertragung wird an opportunen Stellen jeweils zum "Beweis" zitiert. So, du bis gelehrig! Dann wirst du bald mit in die Versammlungen genommen. Freundlichster Empfang! Dort musst du dann weitere Bücher durcharbeiten. Die im Text angegebenen Fragen werden von den ZJ (die das entsprechende Kapitel auch schon zu Hause "studiert" haben) dann beantwortet - abdruckgenau wird am meisten gelobt!) Bist du Raucher? Triffst dich allein mit einem Freund, der nicht deines Geschlechts ist? Das darf nicht sein; dann musst du "gereinigt" werden, damit du Jehovagefällig sauber genug bist, um jetzt mit von Haus zu Haus "Predigtdienst" zu leisten. Nach durchschnittlich zwei Jahren (die Kongresse haben dich fasziniert, du bekommst noch Taufunterricht und wirst durch Untertauchen getauft, nachdem du mit "Ja" die zwei Tauffragen beantwortet hast, dass du der "Organisation" vollkommen gehorsam sein willst. Deine Familie gehört nicht zu ZJ. Du musst sie missionieren! Oder den Kontakt abbrechen, zumal wenn sie deinen Kontakt zu den ZJ nicht gutheißt (das sind dann die Angriffe des Teufels, der dich von der "Wahrheit" abbringen will. Dem musst du entfliehen und Kontakte auf ein absolutes Minimum beschränken) Nach der Taufe bist du ein ZJ! Mit allen "freiwilligen" Pflichten. Du predigst von Tür zu Tür, du besuchst alle Versammlungen, du meidest weltliche Vergnügungen, denn die sind Zeitverschwendung, da ja in Kürze die böse Welt vernichtet wird, und nur die ZJ gerettet werden, wenn sie denn nur eifrig missionieren!

    Du heiratest vielleicht einen ZJ und ihr bekommt Kinder. Und dann entdeckst du irgendwann, dass die ZJ gar nicht "in der Wahrheit" leben. Wenn du anhand der Bibel merkst, dass bei den ZJ nichts von christlicher Botschaft und Freiheit zu finden ist, willst du weg. Dir wird klar gemacht, dass du in diesem Fall in Satans böse Welt zurück kehrst und also in der Schlacht von Hermagedon vernichtet wirst. Keiner deiner bisherigen Freunde wird dich mehr auf der Staße angucken, geschweige denn mit dir vielleicht mal ins Cafe gehen. Deinen Partner, deine Kinder, die vielleicht noch nicht so erkenntnisreich sind wie du, muss dich zwar nicht gleich verlassen, aber die Ehe wird scheitern, und dann dürfen auch die Famielienangehörigen keinen Kontakt mehr mit dir haben. Dass vor dieser Isolation viele Angst haben, versteht sich von selbst. Also bleiben sie bei den ZJ - wider besseres Wissen. Es erscheint als das geringere Übel, denn nach vielen Jahren der Zugehörigkeit ist es sehr schwer, ins normale Denken und Leben zurück zu finden. Fast alle Aussteiger brauchen psychtherapeutische Behandlung!

    Höchst empfehlenswert ist das Buch von Hans Jürgen Twisselmann: Ich war Zeuge Jehovas. Es ist sehr sachlich, ohne Polemik, spannend und voller menschlicher Achtung für die vielen, die voll guten Willens in die Sekte gestolpert sind und Verführte sind.

    Also: Einstieg relativ leicht, denn du bist ja begeistert von der Lehre und den lieben Menschen. Ausstieg: "faktisch" leicht, aber tatsächlich mit äußersten Schmerzen verbunden und seelisch verkrüppelt, was einer langen Heilungszeit bedarf.

  • Antwort von wellihamster 06.07.2010
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Bevor man ein Zeuge wird, muss man die Bibel anhand eines Buches systematisch studieren. Zur Zeit ist es das Buch "Was lehrt die Bibel wirklich". Es werden Themen behandelt wie: Wer ist Gott? Was geschieht beim Tod? Gibt es eine Hölle? Wer ist Jesus Christus? usw. Sein Leben sollte man mit den Geboten Gottes in Einklang bringen. Ebenso sollte man Predigen gehen und andere belehren. Auch ein regelmäßiger Versammlungsbesuch ist Bedingung.Hat man diese Voraussetzungen erfüllt und da vergehen schon mal einige Monate, bei manchen Jahre, dann werden Tauffragen durchgeführt. Anhand von zig Bibelstellen werden die Grundlehren der Bibel wiederholt und besprochen. Akzeptiert der Interessierte die Bibel, hat ein enges Verhältnis zum Schöpfer aufgebaut usw. dann kann er getauft werden. Ein Austritt kann jederzeit erfolgen. Schriftlich äußern, dass man kein Zeuge Jehovas mehr sein möchte, Gründe müssen nicht angegeben werden. Die Entscheidung wird der Versammlung mitgeteilt- das wars.

  • Antwort von Nowka 06.07.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    stelle das eigene denken ein.
    dann wirst du ein guter zeuge sein.

  • Antwort von garwain 24.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Einstieg ist recht einfach. Auszusteigen allerdings sehr schwer (je nachdem wie lang die Mitgliedschaft war .Umso länger, umso schwerer)

    Um „Mitglied“ zu werden, muss man ein kostenloses „Bibelstudium“ mit einem ZJ durchführen. Dabei wird ein Lehrbuch betrachtet, dass sehr einfach aufgebaut ist und einem die Antworten vorgibt. Wenn man sich an die vorgefertigten Texte hält, und nicht eigene Antworten sucht, spekuliert oder „dumme“ Fragen stellt, ist man damit eigentlich recht zügig durch. Ich habe schon Studien gesehen, die in 2 Monaten durch waren. Dagegen aber auch welche die über Jahre hinweg dauerten. Das liegt dann daran, dass die Person irgendwelche Dinge nicht ablegen will – wie zB das Rauchen, oder den Partner zu heiraten mit dem man zusammenlebt. Je nachdem an welchem Ort und an was für eine Person man gerät, ist dies völlig unterschiedlich und kann nicht verallgmeinert werden.

    Grundsätzlich passiert folgendes: Man muss „Jehova“ als den allein wahren Gott anerkennen. Die Wachtturmgesellschaft als einzigen Mitteilungskanal Gottes akzeptieren und sich von allen anderen Religionen distanzieren. Alle religiösen Feste (auch Geburtstage), Rauchen, unehelicher Sex (eheähnliche Gemeinschaften werden nicht akzeptiert, ebenso homosexuelle Beziehungen) und einige weitere Dinge müssen sofort gemieden werden. Man muss sich nach Aussen hin als ein ZJ zeigen. Das heißt, man muss mit jedem, der mit einem zu tun hat über den Glauben sprechen und Stellung beziehen. Die Zusammenkünfte (2x die Woche a 2 Std.) müssen immer besucht werden.

    Nach Abschluß des Buchstudiums muss man regelmäßig am Predigtdienst teilnehmen. Der Studienleiter sowie die „Ältesten“ (so was wie Pfarrer) der Versammlung (Gemeinde) entscheiden dann, wann der „interessierte“ bereit zur Taufe ist.

    Ist er bereit, so werden ihm in drei Sitzungen drei Fragenpakete gestellt, die er ohne zuhilfenahme von Schriften, außer der Bibel, beantworten muss. Anschließend beraten die drei Ältesten ob alle ok ist.Die Taufe ist dann öffentlich und wird auf einem der drei jährlichen Kongresse durchgeführt. (Hier kommen mehrere Gemeinden in einem großen Saal oder einem Stadion zusammen und hören sich den ganzen Tag Vorträge an…) Eine Ansprache wird speziell für die Neuen gehalten, die dann zwei Fragen laut mit JA beantworten müssen. Getauft wird man vollständig untergetaucht in einem Wasserbecken.

    Ab da gilt man als Zeuge Jehovas.


    Um wieder auszusteigen muss man im Prinzip nicht viel tun. Man schreibt einen kurzen Brief, in dem man erklärt das man nicht mehr als Zeuge Jehovas bezeichnet werden will. Fertig.

    Zumindest offiziell. Ist man aus freien Stücken beigetreten, dann kommt meist nicht viel nach. Ist man aber durch die Eltern als ZJ erzogen worden, oder ist ein Teil der Familie oder gar der Ehepartner noch ein ZJ, dann sieht das ganze schon anders aus. Mit dem Austritt dürfen alle anderen ZJ keinen Kontakt mehr mit dir pflegen. Nicht einmal die Eltern dürfen das. Das bedeutet, dass man sozial vollkommen abgeschnitten wird. Denn zusätzlich ist es in der Regel so, dass man ausserhalb der Gemeinschaft keine Freunde hat, da dies nicht gern gesehen ist und als Gefahr angesehen wird. Viele Aussteiger, oder „Ausgeschlossenen“ (Also Personen die herausgeworfen wurden, weil sie sich nicht an alle Gesetze der Wachtturmgesellschaft gehalten haben) haben psychische Probleme und müssen in eine Therapie oder Selbsthilfegruppe. Deswegen findet man im Internet auch viele von ihnen , die ihren Frust von der Seele schreiben und dabei manchmal übertreiben oder lügen.Ich muss McSteven vehement wiedersprechen: Infos aus Erster Hand, also von ZJ direkt, kriegst du nur spärlich. Sie halten alles negative zurück. So würde dir kein ZJ von Problemen beim Ausstieg erzählen. Sie sagen alle das du eine eigene Entscheidung triffst und das kein Problem sei. Sie zeigen sich nach außen hin tolerant, sind aber meilenweit davon entfernt. Für Personen die sich erst für sie interessieren und sich dann wieder abwenden, haben sie kein gutes Wort übrig. Solche Personen sind in ihren Augen vom Teufel irregeführt worden.

    Wie gesagt gibt es viele Ehemalige, die Lügen verbreiten. Aber wenn du ernsthaft suchst, wirst du schnell objektive Personen finden, die dir deutlich mehr Infos geben können, als jeder ZJ. Die ZJ werden teilweise absichtlich dumm gehalten. Das sieht man vor allem darin, dass die wenigsten die tatsächliche Entwicklung und Entstehungsgeschichte ihrer eigenen Religion kennen. Hier findest du nette und aufrichtige Personen – nicht nur Ehemalige, sondern auch andere religiös interessierte Personen: ht tp://forum.zeugenjehovas-ausstieg. de/ Und hier ein paar Infos über sie: ww w.zeugenjehovas-ausstieg. de

    Oder Per PM direkt von mir weitere Infos… (P.S.: Ich bin noch ein Mitglied der ZJ, aber "Inaktiv".)

  • Antwort von Apostat 23.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Der Beitritt ist natürlich sehr einfach. Entweder du füllst ein Formular auf der offziellen Homepage aus, dann bekommst du Besuch oder du meldest dich direkt bei der Zweigstelle. Normalerweise ist es jedoch so, dass die Zeugen Jehovas dich finden, bzw. du über Bekannte, auf der Strasse oder über Flugblätter rekrutiert wirst.

    Grundsätzlich zum Austritt: Nach einer gewissen Zeit besteht dein Umfeld grösstenteils aus anderen Zeugen Jehovas. Trittst du aus, verlierst du praktisch sämtliche Kontakte. Der Austritt wird nicht mit Gewalt verhindert, sondern mehr mit sozialem, psychischem Druck, der von der Gemeinschaft ausgeht.

    Möchte man die Zeugen jedoch wirklich verlassen, so geht das ohne Weiteres. Dazu reicht es, nicht nach deren Regeln zu tanzen, dann wird man sehr schnell ausgeschlossen. Aber wie gesagt: Das Leben danach ist sicherlich nicht einfach und da hilft es enorm, wenn man Unterstützung hat, sei es von einer Fachstelle/-person oder aus dem persönlichen Umfeld.

  • Antwort von italofila 23.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jeder kennt sie, sie stehen in den Fußgängerzonen mit der Zeitschrift „Wachtturm" in der Hand. Oder sie gehen von Haus zu Haus, um über Gott und die Welt zu sprechen: die Zeugen Jehovas. Doch so harmlos wie es scheint, ist die Sekte nicht, wie der Erfahrungsbericht einer Aussteigerin, die anonym bleiben will, zeigt.

    Vor 15 Jahren begegnet Monika L. erstmals den Zeugen Jehovas. Sie klingeln an ihrer Tür, um mit ihrer Mutter über Religion zu sprechen. Monika L. ist damals zwar erst 14 Jahre alt, doch sie interessiert sich sehr für religiöse Fragen, viel mehr als ihre Mutter. „Und so war ich immer bei den Gesprächen dabei. Es ging alles sehr schnell, auf einmal machte ich auch das Bibelstudium der Zeugen Jehovas."

    Monika L. ist anfangs fasziniert von der Religionsgemeinschaft. Hier findet sie das, was sie sonst vermisst.

    „Weil ich nicht gerade ein schönes Familienleben hatte, habe ich das Zusammengehörigkeitsgefühl dort sehr genossen. Die waren für mich da." Ein paar Monate später geht sie schon mit zu den Versammlungen der Sekte. Auch dort gefällt es Monika L. zunächst gut. „Es war alles sehr familiär. Alle haben mich begrüßt und waren sehr offen, sehr herzlich."

    Mit 15 Jahren lässt sie sich taufen. Doch die anfängliche Aufmerksamkeit der Sektenmitglieder schwindet. Es beginnt langsam die Manipulation. „Man muss sich täglich mit den Unmengen an Literatur befassen", beschreibt sie. „Man verändert sich total. Das ganze Leben wird von den Zeugen Jehovas bestimmt.Was man sich im Fernsehen ansieht, was man liest, einfach alles." Dreimal in der Woche muss ein Zeuge Jehovas zu den Versammlungen gehen, darüber hinaus musste Monika L. sich im Predigtdienst engagieren, also ebenfalls von Haus zu Haus gehen, um neue Anhänger zu gewinnen.

    Nach und nach verliert die Frau so ihre Selbständigkeit. Ihr Leben wird kontrolliert von Jehovas Zeugen. „Durch das ständige Wiederholen der Belehrungen gehen die Botschaften mit der Zeit ins Unterbewusstsein." Und es wird einem gesagt: Wenn man sich nicht an die Regeln hält, dann ist das gegen Gott", so Monika L. „Die ganze Gedankenkontrolle, das geht alles schleichend." Ihre anders gläubigen Freunde und Bekannten muss sie als Zeugin Jehovas aufgeben. Und mit ihrer Familie gibt es Streit, auch wenn sie sich beharrlich weigert, die Familie ganz zu verlassen - wie es die Sekte von ihr verlangt.

    Einige Jahre verläuft das Leben der Frau in den streng vorgegebenen Bahnen ihrer Glaubensgemeinschaft, zwischen emsigem Studium der vorgegebenen Literatur, Predigtdienst, Versammlungen sowie Arbeit und Haushalt.

    Vor zehn Jahren wurde Monika L. dann psychisch krank. Seitdem leidet sie unter schweren Depressionen. Sie besucht eine Psychotherapie, was den Zeugen Jehovas, die sogar Bluttransfusionen ablehnen, gar nicht gefällt. „Ich habe meine Krankheit zunächst gar nicht auf den Glauben zurückgeführt", erinnert sie sich, «aber dann habe ich gemerkt: Ich kann das nicht mehr länger vertreten. Und wenn ich weiter mache, ohne daran zu glauben, dann wäre das unehrlich."

    Zwar hat sie große Angst vor dem Ausstieg, „ich dachte, wenn ich dort raus gehe, dann ist alles zu Ende. Aber ich wusste, ich muss diesen Weg gehen, wenn ich mir noch ins Gesicht sehen will." Der psychische Druck der Zeugen Jehovas ist groß. Immer wieder bedrängen sie die Frau, nicht auszusteigen, die Sekte nicht zu verlassen. Ihre beste Freundin fühlt sich gar im Stich gelassen. Denn Jehovas Zeugen dürfen mit den Aussteigern keinen Kontakt mehr haben.

    Monika L, ist trotz allem mutig und stark, sie wagt den Ausstieg dennoch. Nach 15 Jahren verlässt sie die Zeugen Jehovas. Das ist nun zwei Jahre her. Am Anfang ist es besonders schwer. In ihrer Heimat gemeinde laufen ihr immer wieder ehemals gute Freunde über den Weg, die nun durch sie hindurchsehen, sie ignorieren.

    Monika L. versucht sich umzubringen. Und erkennt dann, dass sie noch einmal ganz von vorne anfangen muss. Sie zieht in einen anderen Ort, besucht eine Gruppe für Aussteiger.

    Wenn heute ein Zeuge Jehovas bei ihr an der Haustür klingeln würde, dann würde die Aussteigerin Monika L. ihm deutlich ins Gesicht sagen, was sie von dieser Glaubensgemeinschaft hält; „Diese Religion macht die Menschen auf jeden Fall mehr oder weniger psychisch krank. Der einzelne Mensch zählt ja nichts, der geht ganz verloren. Es ist so Menschen verachtend." http://www.sektenausstieg.net/zeugen-jehovas/medien/60.html

  • Antwort von coppa 23.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    eintreten sit ein wor "ich will" austreten ein prozedere, das dir dannuU sogar verbeirtet mit Deiner familie Kontakt zu haben. Du bist dann ärger verstoßen als die Aussätzigen, du bist einfach Abschaum für die

  • Antwort von turalo 23.06.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Aufgenommen bist Du ruckzuck. Austreten ist da nicht ganz so leicht. Du wirst richtig unter Druck gesetzt. Bekannte sind Zeugen Jehova und würden niemals austreten, sie sind total überzeugt, investieren jede Menge Zeit in "ihre Sache". Sie akzeptieren auch die ganze Liste von Verboten: keine Bluttransfusion, keine Feiern, keine Studiengänge usw.

  • Antwort von garwain 08.07.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Leider sind hier fast alle Antworten inhaltlich falsch!!! Wie man die Gemeinschaft verlässt und welche Konsequenzen darauf follgen ist völlig unterschiedlich. Ich kenne verschiedene Beispiele. So zb kenne ich Aussteiger, die einfach einen Brief geschrieben haben und damit war alles erledigt. Diese waren dann aber meist Aussenseiter in der Versammlung und wurden von keinem vermisst. Dann kenne ich Aussteiger, deren ganze Familie ZJ ist. Diese haben durch die Familie sehr viel Ärger gehabt und die Ältesten auf den Hals geschickt bekommen. Man hat sie übelst verleumdet. Bei einem ging es soweit das er durch Mobbing durch einen Arbeitskollegen der auch ZJ war aus der Firma geflogen ist. Wiederum kenne ich Leute denen die Gemeinschaft entzogen wurde. Einer davon wurde sehr lange von ihnen "gemobbt" um es mal fruendlich zu sagen, weil er nicht einfach gegangen ist sondern "Abtrünnig" wurde. Das heisst er hat öffentlich versucht die ZJ schlecht zu reden. Egal ob er recht hatte oder nicht, die ZJ sehen das als Kriegserklärung an. Am schlimmsten ist es aber für Leute die dadurch psychische Probleme bekommen haben, weil sie jeglichen sozialen Kontakt verloren haben. Da man als ZJ nur Umgang mit anderen ZJ haben sollte, keine Freunde in "der Welt" und schon gar keinen andersgläubigen Partner haben sollte, stehen sie schnell alleine da. Und es gibt Ausgeschlossene die einfach gehen und nie wieder kommen und nie mehr darüber reden und fertig ist die Laube. Daher finde ich, dass man etwas differenzierter an dieses Thema gehen sollte, und auch nur dann etwas sagen sollte wenn man weiß wovon man spricht (also wenn man beide Seiten kennt)

  • Antwort von izreflexxx 30.06.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Rechte

    Juristisch gesehen bildet jede Ortsversammlung der ZJ einen »ein­getragenen Verein« (e.V.). Er besteht in der Regel aus sieben männlichen ZJ. Der Rechtsstatus des Vereins ermöglicht geschäft­liche Abläufe kommerzieller und wirtschaftlicher Art. Jedoch ist keine Person der Ortsversammlung ein Mitglied der WT-Gesellschaft, noch festes Glied des Verlages. Kaum ein ZJ denkt über seine (An)Rechte nach. Das zeigt der Brief einer Aussteigerin (aus: »Brücke zum Menschen«, Heft 77/78), die bei der Zentrale der WT-Gesellschaft in Deutschland ihren »freiwilligen Austritt« bekanntgeben wollte. Sie bekam zur Antwort:

    »Wir können unseren Unterlagen nicht entnehmen, daß Du bei uns als Mitglied geführt wirst ... Wenn Du allerdings an­nimmst, daß Du durch Deine Hingabe an Jehova, die durch die Wassertaufe symbolisiert wurde, gleichzeitig ein Mitglied bei Jehovas Zeugen geworden bist, so wäre diese Annahme nicht richtig ... Wir wünschen Dir weiterhin Weisheit und Un­terscheidungsvermögen, damit Du weiterhin zur großen Volks­menge gehören kannst.«

    Die Unterschrift lautet in Form eines Stempels: »Wachtturm Bi­bel und Traktatgesellschaft«. Das Resultat: Enttäuschung und Ernüchterung. Zum Problem wird die Rechtlosigkeit, wenn jemandem wäh­rend seines »Dienstes für Jehova«, sprich Schriftenverbreitung des Verlages, etwas zustößt, so daß er zum Beispiel lebensläng­lich arbeitsunfähig wird. Er kann keinerlei Ansprüche stellen, da er kein Mitglied der Gesellschaft ist. Für vollzeitliche Mitarbeiter (Sonderpioniere, Kreisaufseher, hauptamtliche Diener u. a.) sieht es »rechtlich« auch nicht gerade berühmt aus. Eine normale Al­tersversorgung, wie die eines weltlichen Arbeitnehmers, gibt es nicht.

    Pflichten

    Ein integriertes Glied der Gemeinschaft berichtet »ordnungsge­mäß« über seinen »Dienst«. Stundeneinsatz, Literaturverkauf, Rückbesuche bei interessierten Personen werden der »Ortsver­sammlung« berichtet. Der Einsatz jedes ZJ wird registriert. Er zeichnet sich durch einen »guten« Bericht aus. Die Quoten werden auf eine Verkündi-ger-Dienstkarte eingetragen und in der Kartei abgelegt, die dem verantwortlichen Diener der WTG zur »Beurteilung des Verkündi­gers« dient. Auf diese Weise wird das weltweite »Werk« der ZJ genau überwacht, und es kann in Brooklyn jede Schwankung in­nerhalb der Organisation registriert werden. Was geschieht, wenn ein Glied dieser Gemeinschaft, wie der obige Brief angedeutet hat, sich freiwillig zurückzieht?

    Konsequenzen

    Ganz gleich, aus welchen Beweggründen sich jemand aus dieser Organisation zurückzieht, er wird diskriminiert. Was bedeutet das für ihn? In der WT-Schrift »Organisiert unseren Dienst durchfüh­ren«, Seite 149, heißt es: Doch jemand, der die Gemeinschaft verlassen hat, indem er seinen Glauben und die Anbetung Jehovas bewußt aufgegeben hat, wird genauso betrachtet wie jemand, dem die Gemein­schaft entzogen worden ist. Welche Konsequenzen hat das für den Aussteiger? Dazu Seite 147: Die treuen Glieder der Versammlung wissen dann, daß sie mit dem Betreffenden keinen Umgang mehr pflegen dürfen (1. Kor 5,11). Man lese den Bibeltext nach um zu wissen, wie eine austritts­willige, unbescholtene Person be- und verurteilt wird. Tritt ein solcher Fall innerhalb einer Familie auf, so wird die Familie gespalten. Die WTG erwartet von ihren Gliedern, »Aussteiger«, für »tot« zu erklären. Auf diese Weise wird jegliche Verbindung unter­brochen. Ein bedeutsamer Satz, der während einer WT-Schulung ausge­sprochen wurde, lautete:

    Man muß in der Lage sein, in Harmagedon über die Leiche seines nächsten Verwandten zu steigen.

    Quelle:

    http://www.google.com/url?sa=t&source=web&cd=1&ved=0CCoQFjAA&url=http%3A%2F%2Fbitflow.dyndns.org%2Fgerman%2FErichBruening%2FSindZeugenJehovasChristen1991.docei=mxwrTJ76LIekOLicLID&usg=AFQjCNFKpuox-KuigQKAuDyTUXyH7WW0A

    (Seite 179ff)

  • Antwort von rosenstrauss 23.06.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    das sind doch die kaputten, die jede bluttransfusion ablehnen? und mit dem "wachturm"?

  • Antwort von RFMusiker 18.11.2010

    Ich bezweifle, dass Du die dafür nötigen schauspielerischen Fähigkeiten hast, dass Du der Gruppendynamik und dem Charisma der Leute widerstehen kannst (und manche haben soviel Charisma, dass sie Dir alles mögliche einreden können).

    Zudem wirst Du dort auch nicht alles erfahren, was relevant ist. Am Ende ähnelt Dein Projekt eher einem Werbeprospekt, als einer sachlichen, kritischen Auseinandersetzung.

    Es gibt eine Menge Literatur, sowohl kritische, als auch die Schriften der Wachturmgesellschaft, aus denen kannst Du auch entnehmen, wie diese Religionsgemeinschaft so argumentiert. Neben Büchern wäre es "Der Wachturm" und "Erwachet".

  • Antwort von Barackenkacker 30.08.2010

    Welch eine bodenlose Hackerei hier. Das könnte noch gut 100000 Jahre so weitergehen. Der eine sagt dies, der andere das. Let's agree to disagree. Und: Viel weiß der, der weiß, daß er nicht weiß.

  • Antwort von basti4321 21.07.2010

    Der Wachtturmgesellschaft (WTG), das Komitee welches für die Glaubensinhalte der ZJ verantwortlich sind, ist es wichtig das ein Interessierter mit Leib, Seele und Verstand ein ZJ werden will. Dazu bedient sie sich eines Indoktrinierungshilfmittels, eines sogenannten "Heimbibelstudienhilfmittels", mit der man sich mehr mit den vorgegebenen Ansichten der WTG beschäftigt, als mit der Bibel selber. Diese Einweisung in das Gedankengut der WTG, in der das eigene Denkmuster im Wachzustand verändert wird, dauert in der Tat seine Zeit.

    Der Ausstieg dagegen kann in der Tat sehr schnell von Statten gehen, jedoch ist die innere Trennung mehr Problematisch, da die angewöhnten Denkmuster, wie die Rillen einer Schallplatte, nur schwer zu verlassen sind. Hinzu kommt erschwerend das der Ausstieg aus dieser Gruppierung mit der Desozialisierung von dieser verbunden ist. Wer also von klein auf bei den ZJ aufgewachsen ist, diese dann aber verlässt nachdem er sich dort hat taufen lassen, verliert u.U. alles an Familie und Freunden und Bekannten. Auch wenn eine solche Trennung also relativ unproblematisch in Punkto Ablauf von Statten gehen kann, ist es für den Aussteiger selber u.U. alles andere als leicht. Meine persönliche Meinung: Religionsfreiheit sieht anders aus!!

  • Antwort von kruemel992 23.06.2010

    :D da gabs mal so nen Lustigen Text zu...

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