Frage von Rosenblad, 318

Zeugen Jehovas - warum diese Selbstbezeichnung?

In meiner gestrigen Frage zur "H...re Babylons" stieß ich auf Offb. 17:6, wo von den "Zeugen Jesu" die Sprache ist, dehalb diese Frage.

Wieso nennt man sich in Anlehnung an den vorderasiatischen "Gottesbegriff" " jhw“ (יהוה‎) Zeugen Jehovas (der Name Jehova wurde ja erst um die Mitte des 13. Jh. instantiiert) ? Im Grund genommen doch eine gewisse Hybris, sagt doch Jesus " Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich." (Johannes14,6) Jesu dürfte sich Zeuge des יהוה‎ nennen dürfen - aber "einfache" Menschen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von josef050153, 96

Diese Selbstbezeichnung hat historische Gründe.

Ursprünglich nannte sich die Gruppe 'Ernsthafte Bibelforscher' und verbreitete die Ansicht (z.B.  der Gründer Charles Taze Russell in der Zeitschrift 'The Bible Students Monthly vom Oktober 1876), 1914 sei das Datum der Schlacht von Har Mageddon und damit das Ende der Welt. Wie leicht zu erkennen ist, war das ein gewisser Irrtum.

1917 wurde Joseph Franklin Rutherford Präsident der Gruppe und er begann sie nach dem Führerprinzip umzugestalten.

1926 wurde erstmals im Wachturm der Gottesname Jehova als der allein richtige publiziert. Der Name beruht zwar auf einem Irrtum (was damals schon bekannt war), aber objektive Wahrheit war in dieser Gruppe nie gefragt.

In Kongress wird dann der Name 'Zeugen Jehovas' in einem pseudodemokratischen Verfahren angenommen.



Kommentar von Abundumzu ,

Hallo  Rosenblad  

Pardon,  aber was daran hilfreich sein soll, dass nicht einmal die Hälfte der Frage beantwortet  wurde, und das auch noch am Kern vorbei, erschließt sich mir nicht,  als Mitbetroffener jedoch, veranlasst es mich  etwas gründlicher zu ergänzen.

Zunächst mache Dir bitte bewusst, dass die Welt voller Versuche ist, den Namen unsers Schöpfers in Misskredit zu bringen;  insofern ist Deine Version, ihn als „vorderasiatischen Gottesbegriff“  zu diskreditieren  nur ein weiterer von vielen untauglichen Versuchen.

Außerdem ist es müßig, darüber streiten zu wollen, wie der Name Gottes am Anfang der Menschheitsgeschichte (!!) ausgesprochen
wurde, denn es gibt keine Tonaufzeichnungen. 
Daher ist es nicht nur unbekannt, wie sich JHWH ursprünglich angehört hat, sondern es ist auch unbekannt, wie sich wohl Namen  wie „Mose“, „Jesaja“, „Amos“ und noch einige hundert mehr DAMALS angehört haben mögen.

Es liegt außerdem in der Natur der Sache, dass ein Buch wie die Bibel, durch das  alle Menschen erreicht werden sollen,  in alle Sprachen übersetzt wird.  Inzwischen ist das auch so gut wie geschehen, nämlich in rund 2.800 Sprachen und in einige von ihnen, wie Deutsch beispielsweise, auch noch einige Dutzend Mal.

Das alles allerdings  hat den “alleinwaren Gott“, wie Jesus seinen
Vater im Johannes 17:3 bezeichnet, nicht daran gehindert, seinem Diener Moses einst folgende Anweisung zu übertragen:

„ . . . 'Jahwe, der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch geschickt.' Das ist mein Name für
immer
Mit diesem Namen sollen mich auch die  kommenden Generationen  ansprechen."  (2.Mose 3:15   Neue evangelistische Übersetzung)

Im deutschen Sprachraum ist „Jehova“ die am weitesten verbreitete Wiedergabeform, gefolgt von Jahwe. Gottergebene und bibelkundige Menschen wissen wer gemeint ist, und darauf kommt es inmitten einer Welt voller selbstgemacher Götter an.

Deshalb ist und bleibt Gottes Anweisung  (wie oben zitiert):   „Das
ist mein Name für immer.  Mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen“.

Völlig  zu Recht weißt Du darauf hin,  dass  Jesus sich an diese Anweisung gehalten hat  und er sich  Zeuge des יהוה   nennen
dürfte   –  deshalb wird es Dich sicher interessieren, dass er als Überbringer des Bibelbuches Offenbarung auch tatsächlich so genannt wird!    Wörtlich  „  . . .und von Jesus Christus, der „Der treue Zeuge“, . . . „  (Offenbarung 1:5)

Dann allerdings gibst Du zu bedenken  „aber "einfache" Menschen?“

JA  -  auch einfache Menschen! Und zwar auf ausdrückliche Anweisung  Gottes.

Dazu muss ich allerdings  -  allein der Schlüssigkeit wegen   -  zu
dieser  „Selbstbezeichnung  etwas weiter ausholen:

Es gibt nämlich in der Tat  ein konkretes Ereignis,  das diese
Namensgebung ausgelöst hat  -  und dessen Entstehungsgeschichte“  findet man gleich auf den ersten Seiten der
Bibel.  Aus der dort geschilderten  Ausgangssituation kann man nämlich  zunächst einmal entnehmen,  dass es dort,

wo es keinen Streit gibt,  auch keiner Zeugen bedurfte  . . .

. . . und daher ist von den ersten beiden Menschen   -  trotz ihrer engen Bindung an ihren Schöpfer  -  nicht bekannt,  dass sie als
„Zeugen für Jehova“  erforderlich waren. Einfach deswegen, weil es ursprünglich niemanden gab,  der angezweifelt hätte, dass  unser 
Schöpfer der schon erwähnte  „allein wahre Gott“ ist   -   und  es gab auch niemanden,  der angezweifelt hätte,  dass dieser allmächtige Gott zudem der rechtmäßige Verwalter seiner  Erde ist.

Das änderte sich  jedoch  ziemlich bald durch den weltweit bekannten   „Sündenfall“.  Damals erschien jemand  auf der Bildfläche,  den die Bibel auf ihren letzten Seiten als  die „Urschlange und  Satan“ identifiziert,  „der die ganze bewohnte Erde irreführt“  (Offenbarung 12:9)

Dieser Intrigant stellte das Weltbild der damaligen  jungen  „Menschheit“   völlig auf den Kopf,  indem er dem Schöpfer widersprach und sinngemäß  verlauten ließ:  „Was der Euch erzählt hat,  ist nicht die Wahrheit,  denn er verschweigt euch,  dass ihr ohne Weiteres  „selbst sein könntet wie Gott“    und auch selbst entscheiden könntet was  „Gut oder Böse“ ist!  „Euch werden dann ganz bestimmt die Augen geöffnet“ um ihr werdet das Ganze durchschauen . . .und sterben werdet ihr deswegen schon gar nicht.“  -  (1. Mose 3:1-7)

Und so,  wie ein kleiner Tropfen Gift ein ganzes Glas Wasser zu einem tödlichen Getränk machen kann,  ebenso lösten dfiese  wenigen,  verleumderischen Sätze eine  Schnellschluss-Reaktion aus,  die unsere Ureltern  veranlasste, statt Dankbarkeit fortan
Unabhängigkeit zu ihrem Lebensinhalt zu machen.   Rückblickend bewahrheitete sich das Bibelwort,  „Wer denn Wind sät  wird den Sturmwind ernten. (Hosea 8:7)

Natürlich hätte ein allmächtiger Schöpfer einem solchen Treiben  . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Natürlich hätte ein allmächtiger Schöpfer einem solchen Treiben mühelos schon in seinen  Anfängen ein Ende bereiten können.  Doch wäre damit die Frage  geklärt worden,  wer von beiden  -  Gott oder der Teufel   -   nun letztendlich und  eindeutig im Recht war?  Würde es wirklich langfristig zu überzeugend  besseren Ergebnissen führen,  wenn eine Menschheit ihre Obliegenheiten ohne Rücksicht auf göttliche Grundsätze,  per Selbstverwaltung sozusagen,  regeln
würde?  Beispielsweise ohne dieses hinderliche   „Du sollst deinen Nächten lieben wie Dich selbst“?   Oder würde es langfristig doch zu besseren Ergebnissen führen,  wenn man mit seinem Schöpfer zusammen arbeitet,  statt gegen ihn?

Diese Fragen wären unbeantwortet im Raum stehen geblieben.

Ein weiser Schöpfer, der das endlose Wohl aller seiner vernunftbegabten  Geschöpfe  (im Himmel und auf der Erde!)  im Auge hatte,  nahm also diesen Zwischenfall zu Anlass,  um diese angezettelte  „Streitfrage“ ein für allemal zu klären  (siehe dazu auch Matthäus 24:21).

Für den Ausgang dieses Entscheidungsprozesses  wurden
nicht nur Zeit sondern ab sofort auch Zeugen benötigt.

In über 100 Jahren Bibelforschung haben wir  uns -   als  Zeugen Jehovas -   sozusagen als „Spezialisten fürs Kleingedruckte“ herangebildet und dabei sehr auffällige Zusammenhänge
herausgefunden.  Allesamt bekräftigen sie unsere nach und nach gewonnene Erkenntnis, dass eigentlich jeder vernunftbegabte Mensch vor seinem Schöpfer in der moralischen Verantwortung
steht,  als Zeuge dafür aufzutreten,  das diesem „Geber aller guten Gaben“  die Ehre dafür gebührt und er ein Recht darauf hat uneingeschränkt als Souverän im Universum und in unserem Leben geachtet zu werden. (Jakobus 1:17)

Zwei markante Anhaltspunkte, die diese Notwendigkeit erkennbar werden lassen:

1.  In dem Bibelbuch,  das mit den sprichwörtlichen  „Hiobsbotschaften“ beginnt  wird Satan mit den Worten zitiert:    „. . . Wenn er damit sein Leben retten kann, gibt ein Mensch alles her, was er besitzt.  Doch nimm ihm seine Gesundheit  und er wird sich bestimmt von dir [Gott] lossagen!“ (Hiob 2:4, 5 Neues Leben.
Die Bibel
)   Im Klartext:  „Du wirst keinen Menschen finden, der dir
(Gott)  loyal  ergeben bleibt, wenn er sich dadurch
Nachteile einhandelt“  -  oder   „du wirst vergeblich nach Zeugen
suchen  -  kein Mensch wird sich da finden“.

2.  Jahrhunderte später ließ dieser Widersacher dann vollends „die Katze aus dem Sack“,  als er dem Sohn Gottes ein deutlich aufgestocktes Angebot (im Vergleich zu dem in Eden) machte, indem er ihm „alle Reiche dieser Welt“ anbot:    „Alles soll dir gehören, wenn du dich vor mir niederwirfst und mich anbetest.“ (Lukas 5:4-8  Neue evangelistische Übersetzung)  Jesus fiel darauf nicht herein und wird u.a. auch deshalb zu Recht der schon erwähnte  „treue
Zeuge“ 
(seines Vaters)  genannt (in Offenbarung 1:5). 

Zunächst aber entwickelte sich die Menschheit  fernab göttlicher Maßstäbe.  Der erste Mensch,  der  als einzelner Zeugnis dafür ablegte,  dass er Gottes Nähe schätzte und eine Unabhängigkeit konsequent ablehnte,  war Abel, der zweite Sohn Adams  (1. Mose
4:1-16).  Er wird deshalb in der  „großen Wolke von Zeugen“,  die in Hebräer 11:4 bis 12:3  aufgelistet ist,  auch als erster genannt.

Viele Jahrhunderte nach dem  auslösenden Ereignis in Eden, 
legte  derjenige,  der von sich sagen konnte,  „denn die ganze Erde gehört mir“,  Jehova nämlich,   den Grundstein für  ein „auserwähltes Volk für seinen Namen“  (2. Mose 19:5;  4.Mose 6:27 u.v.a.m.) 

Dieses Volk   -  aus den Nachkommen Abrahams   -  war von Anfang an als ein vorübergehendes Modell gedacht.  Es sollte 
der übrigen Welt Anschauungsunterricht  liefern, um in Frage  „mit oder ohne Gott“ Entscheidungshilfen zu liefern. 
Es war (nach Römer 15:4 u. Hebräer 10:1) „ein Schatten der künftigen guten Dinge“.    Daher autorisierte Jehova  dieses besondere Volk  zu einer ganz konkreten Aufgabe  -  und
deren Zweck und Inhalt lautete unmissverständlich:

„Ihr seid meine Zeugen“, ist der Ausspruch Jehovas, „ja mein Knecht, den ich erwählt habe, damit ihr erkennt und an mich glaubt und damit ihr versteht, dass ich derselbe bin. Vor mir wurde kein Gott gebildet, und nach mir war weiterhin keiner.  Ich — ich bin Jehova, und außer mir gibt es keinen Retter“ (Jesaja 43:10, 11).

So wurde ihre Aufgabe zu ihrem Namen und ihr Name zu ihrer Aufgabe  -  von Abel an bis heute hin.

Damit dieser Anschauungsunterricht den  „Rest der Welt“  auch tatsächlich erreichen  würde . . .

Kommentar von Abundumzu ,

Damit dieser Anschauungsunterricht den  „Rest der Welt“  auch tatsächlich erreichen würde,  hat  „man“ alle   Entscheidungsrelevanten  Ereignisse  in dem „Buch der Bücher“,  in
einem Dokument ohne Gleichen, festgehalten. Es gibt es   inzwischen  -  wie ebenfalls schon erwähnt  -   in so gut wie allen Sprachen dieser Welt  und es erfreut sich mehr denn  je  einer stetig wachsenden Auflagenhöhe  -  nicht zuletzt sogar online.  Kein
anderes literarisches Werk hat auch nur annähernde je eine solche Verbreitung erreicht  und wurde so -  dank seines Autors  -  in
einzigartiger Weise allen Menschen  zugänglich gemacht.

Nun ist allerdings all das lange her  und wir sind heute nicht deshalb Zeugen Jehovas,  weil das alte Israel es war.  Aber wir haben gelernt,  dass unseres Gottes Anschauungsunterricht einen Zweck hat. Wenn wir also heute die gleichen göttlichen Grundsätze
vertreten wie unsere Vorbilder,  dann deshalb weil  „alles, was vorzeiten geschrieben wurde,  zu unserer Unterweisung geschrieben worden ist, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften Hoffnung haben können  . . . um untereinander die gleiche Gesinnung zu haben, die Christus Jesus hatte“  (Römer 15:4, 5)

Dank dieser  „gleichen Gesinnung,  die Christus Jesus hatte“,
wissen wir,  dass unser Schöpfer die ursprünglichen paradiesischen Verhältnisse wieder herstellen wird. Zu dieser gutbegründete Hoffnung gelangen wir durch ein aufmerksames Studium der heiligen
Schrift.  Und davon legen wir Zeugnis ab. 

Dank dieser „gleichen Gesinnung,  die Christus Jesus hatte“,  sehen wir uns veranlasst,  Jesu Aufforderung zu beherzigen,  die er seinen Getreuen unmittelbar vor seiner Rückkehr in den Himmel  hinterließ:   . . . und ihr werdet Zeugen von mir sein sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis zum entferntesten Teil der Erde.“ (Apostelgeschichte 1:8)  Und wer ein Zeuge Jesu ist,  wird  gleichzeitig ein Zeuge seiner Botschaft.  Und ein Zeuge der „guten Botschaft von Gottes Königreich“  ist gleichzeitig ein Zeuge dessen,  der diese Botschaft ins Leben rief  -  ein Zeuge des Vaters also. 

Des Vaters  gute Botschaft rankt sich um eine zentrale Thema, 
nämlich darum, was er aus  seiner Schöpfung „Erde“ machen wird.   Ein Zeuge Jehovas ist also ein Zeuge aller damit in Verbindung stehenden Vorkehrungen,  um aus einem verlorenen Paradies ein wieder hergestelltes Paradies werden zu lassen.  Deshalb  nennt sich das Ganze auch „Gute Botschaft“.

Die  „gleiche Gesinnung, die Christus Jesus hatte“  veranlasst uns auch,  Jesu detaillierte Aufforderung aus  Matthäus 28:19, 20  mit Leben zu erfüllen, sein Apell dort lautet:  „Geht daher hin, und
macht Jünger
aus Menschen aller Nationen, tauft sie im Namen des Vaters [Jehova] und des Sohnes [Jesus Christus] und des heiligen Geistes,  und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluss des Systems der Dinge.“  (oder nach Luther „bis zu der Welt Ende“)

Wir unternehmen daher gegenwärtig und weltweit große Anstrengungen,   alle  Menschen wissen zu lassen,  dass  Jehova  (nach seiner Zusicherung in 2. Petrus 3:9)  „hinsichtlich seiner
Verheißung  [einer neuen Welt] nicht langsam ist, wie  es einige  für Langsamkeit halten, sondern er ist geduldig mit [uns], weil er nicht will, dass irgendjemand vernichtet werde, sondern will, dass alle zur Reue gelangen.“ 

Und wir erleben  -  dank dieser Anstrengungen  -  dass sich vor unseren Augen und durch unser Mitwirken so einige  markante biblische Prophezeiungen erfüllen,  wie beispielsweise:

Matthäus 24:14:   „ .. . die Gute Nachricht, dass Gott schon angefangen hat, seine Herrschaft aufzurichten, wird in der ganzen Welt verkündet werden. Alle Völker sollen sie hören. Danach erst kommt das Ende“   (Matthäus 24:14  Gute Nachricht
Bibel)
  Wir legen Zeugnis ab von dieser Botschaft in 239 Territorien und Ländern und in derzeit über 700 Sprachen)

Apostelgeschichte 15:14   das  „Gott . . .  seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen
herauszunehmen“
  -  Wirr erleben daher,  dass sich uns tagtäglich fast 800  neugetaufte Zeugen „für seinen Namen“  Jehova 
anschließen  um ebenfalls Zeugnis abzulegen für den Souverän des Universums.

Und noch dies:  Es liegt uns sehr daran,  immer wieder zu betonen,  dass  wir nicht uns für  „die Besten“  halten,  wie man uns manchmal
gern  vorhält,  sondern es ist die Botschaft,  deren  Überbringer wir sind,  die besten Botschaft  nämlich,  die uns Menschen je erreicht hat.

Deswegen nennen wir uns Zeugen Jehovas  und deshalb sind wir Zeugen Jehovas  -  in Wort und Tat.

 Und wenn Du noch mehr wissen möchtest,  lasse es mich bitte wissen.

Ansonsten wünsche ich Dir alles Gute

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Antwort
von DonkeyDerby, 177

Im Grund genommen doch eine gewisse Hybris, sagt doch Jesus " Ich bin
der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur
durch mich." (Johannes14,6)

Ähem, und wem darf man angesichts des Zitates nun eine "gewisse Hybris" unterstellen?

Kommentar von Rosenblad ,

Mir natürlich weil ich nachgefragt habe!

Kommentar von DonkeyDerby ,

*ggg*

Kommentar von Rosenblad ,

Hätte ich nur nicht gefragt - Fragen machen das Leben nur schwer und fallen ständig herunter.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Dafür darf Deine Frage, die solange im Raum stand, sich nun hinsetzen!

Antwort
von Hadron999, 3

Zu Beginn: Das Tetragram "jhw" wie du es zitiert hast ist nicht ganz korrekt. Gesamt heißt es "jhwh". Mit der Zeit verbannten die Juden den Namen Gottes (jhwh) aus den Schriften und nannten ihn statt dessen Herr, was im hebräischen ungefähr "adonnai" war. Da sie aber keinen Tintenkiller hatten (kleiner Scherz am Rande) stand da immer noch "jhwh" in den Schriftrollen. Also setzten die Gelehrten an das "jhwh" die Vokalpunktuierung für "adonnai", damit die Vorlesenden daran erinnert seien nicht "jhwh" sondern "adonnai" zu sagen.

Nun wird das erste "a" in "adonnai" in Kontxt mit "jhwh" gesetzt aber als "e" gelesen. Hier sei mal festgehalten: Das mit dem 13. Jahrhundert und vorderasiatischer Raum ist Unsinn. Der Gottesname steht so seit der Niederschrift der Bibel in selbiger, also noch weit vor dem 13. Jahrhundert.

Die Namensherkunft "Jehova" ist also wissenschaftlich erklärt. Woher kommt aber das Zeugen? Nun, das geht etwas schneller.

Jesaja 43:10 "'Ihr seid meine Zeugen!', ist der Ausspruch Jehovas..."

Ich denke das erklärt sich von selbst ^^

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