Frage von Neutralis, 76

Zerstört die Art und Weise wie Wissen gelehrt wird in Schulen, den Wissenschaftler in uns?

Hey Leute, als ich jünger war bin ich für ein paar Jahre nicht zur Schule gegangen, weil ich es dort nicht mochte.. während alle meine alten Klassenkameraden nun sehr "simpel" gestrickt sind (Facebook,Feiern,Nicht daran interessiert außerhalb der Schule was neues zu erfahren) bin ich sehr an Physik/Philosophie und anderen Wissenschaften interessiert. Meiner Meinung nach hinterfragt jedes Kind Sachen.. Was ist die Sonne ? Woher kommt das Leben ? etc. aber mit der Zeit in der Schule habe ich immer mehr gemerkt, wie die Leute immer simpler und simpler wurden.. nichts mehr hinterfragt haben und auch den Kopf zugemacht haben, sobald man ihnen etwas erzählen wollte. Deshalb meine Frage : Zerstört dieses stumpfe "Lies das, merk dir das, danach frage ich ab" den Wissenschaftler und den Neugierigen in uns ?

Antwort
von DerTroll, 35

Also mal vorweg, wie kannst du einfach für ein paar Jahre nicht zur Schule gehen, nur weil du keine Lust hast?

Aber zu deiner Frage: In der Schule wird man ja im Normalfall so unterrichtet, daß man sich Sachen selber erarbeiten muß, zum Teil seine eigenen Thesen entwickelt und Transferleistung erbringen kann. Der Lehrer verlangt ja, daß man gelerntes Wissen anwenden kann und sich darüber austauscht und somit neue Erkenntnisse zum Teil selber erarbeitet. Ich denke, wenn man nicht zur Schule gehen würde, würde man gar nicht lernen, Sachen kritisch zu hinterfragen, sondern alles so hinnehmen, wie es ist, bzw. gar nicht auf die Idee kommen, wie tiefgehend man Sachverhalte ergründen kann. Man hat zwar als Kind viele Fragen, aber irgendwann kommt der Punkt, daß man keine Antworten mehr auf seien Fragen findet. Und dafür ist die Schule gut. Ich habe immer interessiert alles getan, um so viel Wissen wie möglich mitzunehmen und habe mich eher geärgertn, daß es auch vieles gab, wo die Schule einfach nur Zeitverschwendung war. Aber man hat trotzdem noch viel gelernt und baut ja auch später in der Ausbildung sein wissen aus usw.

Antwort
von einfachichseinn, 9

Das was du beschriebst ist einfach nur die typische Pubertät bzw das Erwachsenwerden.

Die meisten Kinder sind von Natur aus neugierig.
Das legt sich mit der Zeit, so wie viele andere kindliche Eigenschaften.

Antwort
von Joonge123, 36

Wenn du es nicht schaffst in die Schule zu gehen bist du gar nicht flexibel.

Ich selber studiere Physik und habe es früher geschafft, trotz dem Vorgekauten immer noch Sachen zu hinterfragen und die anderen zum Nachdenken anzuregen. Während deine Klassenkameraden immer noch in die Schule gehen, sitzt du zu Hause und träumst darüber, Wissenschaftler zu werden, ohne richtige Ausbildung... Die Schule ist da, um uns für das Studium vorzubereiten. Im Studium können wir dann den Wissenschaftler rauslassen. Wenn du es nicht schaffst, deine Interesse trotz der Schule im Zaum zu halten, dann überlege lieber noch mal, ob die Wissenschaft dich wirklich interessiert. Wenn sie dich wirklich interessiert, bringst du dir Sachen entweder selber bei oder fragst deine Lehrer. Deine Lehrer können nicht deine Gedanken lesen.

Kommentar von Neutralis ,

Ich glaube du hast weder verstanden, dass ich als ich jünger war nicht zur Schule gegangen bin, jetzt aber schon. Noch die Frage an sich. Trotzdem danke für die Antwort. :) 

Kommentar von Joonge123 ,

"während alle meine alten Klassenkameraden nun sehr "simpel" gestrickt sind (Facebook,Feiern,Nicht daran interessiert außerhalb der Schule was neues zu erfahren) bin ich sehr an Physik/Philosophie und anderen Wissenschaften interessiert."

Ich merke es. Du gehst noch in die Schule. Deine Rechtschreibung ist relativ schlecht und du schreibst du bist in Physik interessiert. Wenn du nicht mehr in der Schule wärst hättest du wahrsch. Physik studiert. Man merkt, dass du immer noch keine Lust auf die Schule hast. Täuschung ist wohl nicht deine große Stärke.

Nur weil das Einstein gesagt hat, heißt das nicht, dass es immer noch so eintrifft. Die Schule früher war ganz anders. Du bist wahrscheinlich eine Person, die sich Einstein Zitate durchliest, dann hier eine Frage stellt. So viel zu eigenem Nachdenken und dem Wissenschaftler in sich selber.

Kommentar von Neutralis ,

Ja, ich gehe noch in die Schule, und ? 

Ich betone das FRÜHER zur Schule. Die Schullaufbahn mit Abitur dauert 12/13 Jahre, da ist locker ein früher drin, selbst wenn ich jetzt zur Schule gehe. Ich habe immernoch das Gefühl, dass du den Satz nicht verstehst. 

Ich habe auch keine Lust auf die Schule, da ich sie, wie oben beschriebe, nicht mag ? Sherlock bist du es ? 

Mir ist kein Zitat von Einstein bekannt, indem er sowas sagt, höchstens von Michio Kaku. Außerdem glaube ich nicht, dass wenn man die Meinung oder das Wissen von anderen benutzt, kein Wissenschaftler ist oder nicht selber nachdenkt. Das wäre tragisch, denn sonst müsste jede Person, die sich Wissenschaftler nennt ein eigenes Zahlensystem erfinden und alle Theorien aus der Vergangenheit vergessen. Auch in der Philosophie arbeitet man mit Zitaten von früheren Philosophen. Die Meinung, ob dieses Wissen immernoch zutrifft oder nicht ist meist subjektiv (So z.B. ob Einstein es heute immernoch so empfinden würde)  und daher ist die von dir, nett verkleidete, genannte Beleidigung, dass ich nicht selber nachdenke leider, naja wie soll ich sagen.. sagen wir sie ist entstanden, als jemand nicht wirklich viel nachgedacht hat.

Antwort
von HerbertHugoH, 32

Es stimmt, dass das Bildungssystem nicht auf wissenschaftliches Arbeiten vorbereitet. Ich denke, es gäbe mehr Interesse an wissenschaftlichen Berufen, wenn man deren Arbeitsweise in der Schule kennenlernen würde.

Aber das problematische an dieser Arbeitsweise ist, dass sie zeitintensiver ist und so nicht der gleiche Schulstoff innerhalb der zwölf beziehungsweise 13 Jahren durchgearbeitet werden kann.

Außerdem wird man so besser auf das Studium vorbereitet, da man dort gesagtes Informationen lernen muss, ohne sie wissenschaftlich zu erarbeiten.

Antwort
von botanicus, 35

Nein. Die Schule liefert das Rüstzeug, damit man an solche Fragen auch wirklich wissenschaftlich und fundiert herangehen kann. Die Frage (mag sie noch so gut sein) alleine bringt noch keine Erkenntnis.

Das verhindert nicht, dass es manche Schüler nicht interessiert – aber das liegt nicht an der Schule.

Im Übrigen kenne ich aus meinem Schulalltag sehr viele enorm interessierte und motivierte Schüler/innen. Das mit dem Stumpfsinn höre ich als Stammtischparole zwar oft, sehe es aber nicht an der Schule selbst bestätigt.

Kommentar von paulklaus ,

Da bist du aber "Mitglied" einer blauäugigen Minderheit...

Die Schule, das dortige Lern-Pensum ist / sind eine einzige Katastrophe !"

pk

Kommentar von botanicus ,

Ich bin Lehrer und kenne die Schule und meine Schüler. Und du bist jemand aus einer von sich und seinen Überzeugungen eingenommenen Mehrheit.

Ich habe keinen missionarischen Eifer, Dich zu bekehren.

Antwort
von paulklaus, 11

Klare, eindeutige Antwort:

Das STUPIDE Einpauken von wirklichkeitsfremden Themen / Inhalten verhindert JEDE Initiative von Schülern, jedes Hinterfragen-Wollen und schüttet jede Kreativität zu, die bei jedem Schüler vorhanden ist !!

Eingenständiges Denken IN DER SCHULE ?! Fehlanzeige !!!

pk

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