Frage von basti94s, 96

Zentrale Steuerung der Heizung?

Also wir haben eine Heizungsanlage(Gasheizung) die von unten im EG gesteuert wird (Temp.Fühler etc). Man kann diese programmieren das diese z.B. Tagsüber von 8:00Uhr - 21:00Uhr an ist bei sagen wir mal 21°C (bei 21°C stellt sie ab bis dieser Wert unterschritten ist). Man kann diese auch nur dann anstellen wenn jemand Zuhause ist (manuell) und dann muss sie von 17°C -18°C auf die gewünschte Temperatur die man am Rad einstellt hochheizen.

NUN meine eigentliche Frage...Ist es sinnvoller sie immer etwas laufen zu lassen sprich Automatik oder ist manuell Energiesparender ?

Antwort
von dompfeifer, 47

Unter energiewirtschaftlichen Gesichtspunkten ist bei Wohnungsbeheizungen immer und unter allen Umständen jede vorübergehende oder dauerhafte Temperaturabsenkung günstiger als das ständige Durchheizen. Das muss man heutzutage leider betonen, solange auch auf GF unseriöse Energie-Esoteriker immer noch das Heizkosten Sparen durch Heizkosten-Verschwendung propagieren.

Ob dieses wirtschaftliche Ziel komfortabler maschinell oder manuell zu bewerkstelligen ist, unterliegt rein subjektiven Anforderungen und ist aus der Ferne schon gar nicht zu beurteilen.

Bei bauphysikalisch ungünstigen Gegebenheiten können bei großen Temperaturschwankungen häufige starke Aufheizungen der Außenwände von innen die Schimmelbildung begünstigen. Das ist aber bei Innentemperatur-Schwankungen von nur einigen °C kaum ernsthaft zu befürchten. 

Kommentar von dompfeifer ,

Ich warnte offensichtlich nicht umsonst vor den meistens unbelehrbaren Energie-Verschwendungs-Esoterikern, die sich auch hier auf GF ständig tummeln. Siehe die Antwort von Previa3  und meinen zugehörigen Kommentar!

Antwort
von BigLittle, 54

Die Automatik, wenn sie richtig eingestellt ist, arbeitet sparsamer.

Antwort
von maroony, 41

Hallo Basti,

Also was die automatische (aber auch optional manuelle) Steuerung deiner Heizung betrifft, solltest du auf Smart Home Lösungen setzen. Nicht nur weils gemütlicher ist, sondern sie steuern die Raumtemperatur und informieren laufend über den Verbrauch. Da kann man einiges an Kohle sparen...

Falls es dich interessiert...wir haben diese Haussteuerung gekauft:

Infos findest du auch auf www.busch-jaeger.at/de

Antwort
von Brenneke, 52

Das kommt dauf an wieviel ihr zu hause seit. 

Kommentar von basti94s ,

Den ganzen Vormittag ist jemand da und später Nachmittag bis Abends immer.

Kommentar von Brenneke ,

Dann lieber klein durchlaufen lassen. 

Antwort
von Previa3, 45

Es schützt vor Schimmelbildung, kostet weniger und ergibt ein angenehmeres Wohnklima, wenn die Heizung durchläuft (21°C) Warum? Die Wände haben immer die gleiche Oberflächentemperatur, dh. Schimmelbildung wird erschwert (im anderen Fall ist die mittlere Oberflächentemperatur wesentlich niedriger und kalte Ecken werden noch kälter) Warum billiger? Wie sparst du auf der Autobahn oder Landstraße Sprit? Indem du möglichst gleichmäßig fährst. Stopp and go entspricht dem, was die meisten Leute machen. Nachabsenkung, Abwesenheitsabsenkung usw. Siehe auch http://www.konrad-fischer-info.de/

Kommentar von dompfeifer ,

Hallo Previa3!

Das esoterische Geschwätz von der angeblichen Energiekosten-Einsparung durch unnötiges Durchheizen nach der Religion der fanatischen voodoophysikalischen Bewegung

Heizkosten sparen durch Heizkostenverschwendung!

widerspricht nicht nur dem gesunden Menschenverstand, sondern auch dem Energieerhaltungssatz (Stoff der 11. Klasse Hauptschule).

Beim Stop-and-go-Verkehr (ohne Energierekuperation) wird periodisch Wärmeenergie über die Bremsbacken an die Umgebung verschleudert, und diese Energie wird beim erneuten Beschleunigen wieder kostenträchtig zugeführt. Das ist unwirtschaftlich im Hinblick auf die Fortbewegung des Fahrzeugs. Im Hinblick auf die Wärmeabgabe an die Umgebung ist das keinesfalls unwirtschaftlich. Hier gilt (bei vollständiger Verbrennung) immer das Prinzip der Brennwertheizung. Bemerkenswerterweise haben aber Autos bislang keine Tradition als Wohnungs-Heizöfen, mit welcher Fahrweise auch immer. Und traditionelle Wohnungs-Heizöfen dienen nicht der Fortbewegung. 


Kommentar von Previa3 ,

Hallo dompfeifer.

Ich bin weder ein Esoteriker, noch ein Voodoo-Anhänger.
Meine Religion ist das Christentum
Die 1. Klasse Hauptschule gibt es nicht - ist bei uns die 5. Klasse.
Energieerhaltung während der Nachtabsenkung – ja.
Erhöhte Energieabgabe am Ende der Nachtabsenkung – ja.
Wo habe ich gespart, wo ist der Vorteil? Die kalten Wände? Die Gefahr der Schimmelbildung?
Ich vertraue da lieber auf einen Bau-Ing. mit langjähriger Erfahrung, oder ausführlichen Seiten im Netz. - Konrad-Fischer-info.de
Ihre Polemik schadet dem Thema, weil Sie keine sachliche und verständliche Erklärung liefern.
Aus meiner Sicht, nur ein bösartiger Schnellschuss.
Aber danke, ich habe wieder was dazugelernt – durch diese Seite:
http://www.ahok.de/dt/Nachtabsenkung.html

Kommentar von dompfeifer ,

Hallo Previa3 !

Mein Verweis auf den schulischen Stoffplan bezieht sich auf die 11. Klasse. Das Thema Schimmelbildung habe ich oben abgeschlossen. Und Ingenieure, die ernsthaft den
Energieerhaltungssatz leugnen oder diesen zahlreichen altbekannten esoterischen Webseiten auf den Leim gehen, sind ihren Ing.-Titel nicht wert. Nun zur o.g. Seite:

Rechenbeispiel 2: Bei Beginn der Abschaltung, also bei

"ruhender Heizung.... ist es drinnen noch warm, da gibt es noch keine Einsparung, 0%"

Gegenüber einer eingeschalteten Heizung soll eine abgeschaltete Heizung "keine Einsparung bringen", "weil es drinnen noch warm ist"?!? Das ergibt schlicht keinen Sinn. Die weiteren Rechnungen spotten jeder Beschreibung.

Da bemüht sich der Autor, die Kosten-Reduzierungen über die reduzierten Wärmeverluste zu ermitteln. Das ist sehr umständlich, aber im Prinzip machbar und besonders hilfreich zur rechnerischen
Verwirrung. 

Wenn nun wie hier während der 8 Stunden Heizungsabschaltung die Differenz zwischen Innen- und Außenluft-Temperatur um durchschnittlich 10% niedriger (4° Absenkung) liegt, dann wurde eben 8 Stunden lang hauptsächlich die gespeicherte Wärme von
Raumluft, Möbeln, Innen- und Außenwänden entsprechend deren Wärmekapazität und Temperatur reduziert. Und diese Wärme wird wieder zugeführt bei der Wiederaufheizung. Deshalb sagt hier die Temperaturdifferenz nichts aus über die "Einsparquote". Auf Dauer ist die zugeführte immer gleich der abgeführten Wärme. Was nicht zugeführt wird, wird eingespart!

Und wenn ich eine Heizung mit konstanter Leistung täglich nur 16 statt 24 Stunden betreibe, dann spare ich immer genau 1/3 der Heizkosten! Dass die damit bewirkte Temperaturabsenkung zeitversetzt eintritt, ändert daran auch nichts.  

Bei der "Aufheizphase ohne Zusatzaufheizleistung" will der Autor einen "Wirkungsgradverlust" ausfindig gemacht haben, also Verluste durch nutzlose Abwärme. Wie soll die hier entstehen? Wenn "die erhöhte Vorlauftemperatur" zu Abführung nutzloser Wärme führen sollte, dann muss doch irgendwo eine Wärmeisolierung fehlen!

Antwort
von Knuddel23, 36

Gibt sich dieses smart Home. Wäre evtl ne Idee

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