patrizia2 am 24.06.2009 um 0:03 Uhr
Da ich leider noch kein Zelt gekauft habe, kann ich nur aus der Erinnerung sagen worum es mir bei der Frage geht: Es gibt Angaben bei Zelten zu den Massen, also der Fläche und für wieviele Personen ein Zelt ist, ob es ein Vorzelt gibt und aus welchem Material das Zelt ist.
Aber ich habe auch immer wieder so eine Angabe zur Wassermenge gesehen - was bedeutet das denn?

Das ist die Wassersäule, die so ein Zelt maximal aushält, bevor es durchregnet. Je höher die mm Angabe, desto besser das Zelt.
Bis zu welchen Wassermassen das Zelt noch dicht ist.
patrizia2 am 24. Juni 2009 00:06 danke

Angegeben wird bei Zelten gewöhnlich die Wassersäule, meist in Millimetern. Gemeint ist damit, wie hoch man ein auf das Zeltgewebe aufgesetztes Rohr mit Wasser füllen kann, bevor das Wasser durch das Gewebe gedrückt wird. Es handelt sich also um eine Einheit des Druckes.
Laut DIN darf das Zeltdach als wasserdicht bezeichnet werden, wenn es 1500mm Wassersäule aushält. Stiftung Warentest meint, 1700mm sollten es aber schon mindestens sein. Meine Empfehlung lautet 2500mm. Das klingt zunächst recht viel, doch ein Wasserdruck von 1700mm Wassersäule kann bei starkem Wind und Regen durchaus schnell entstehen. Der Zeltboden sollte mindestens mit 6000, besser mit 10.000mm angegeben sein. Befindet sich Wasser unter dem Zelt und man kniet sich auf den Zeltboden, bekommt man sonst nasse Knie.
Sehr hohe Wassersäulen deuten übrigens auf eine dicke Beschichtung des Materials hin, was paradoxer Weise die Reißfestigkeit verringert.

Familienzelte haben in der Regel 1500 - 2000 mm. Trekking und Expeditionszelte bis zu 5000 mm. Wichtig: Immer ordentlich spannen.
Mehr Tipps unter www. skogar.de

ist die angabe über die wasserdichtigkeit. hier erfährst du alles über zelte: http://www.outdoor-camping-blog.de/allgemein/zelt-kaufen-die-wichtigsten-fakten-...
Vielen Dank, dann versteh ich's jetzt, war mir nicht sicher.