Frage von Haiileute, 103

Zeitung austragen 30 Euro im Monat zu wenig?

Hei leute, Ich trage Zeitung aus einmal die Woche für ein und halb Stunden in einem kleinen Dorf für 30 Euro im Monat. Ich wollte euch fragen ob ihr die Verhältnisse fair findet? Ich meine ist es genug für einen Monat nur 30 Euro? Vielen Dank für eure Meinungen und Antworten! :)

Antwort
von Ellen9, 49

5,- Euro die Stunde finde ich etwas wenig. Bis 10,- Euro die Stunde wäre angemessener. Vielleicht suchst Du Dir eine besser bezahlte Arbeit, oder Du sprichst mal mit der Firma, für die Du arbeitest, wie das mit etwas mehr Lohn aussieht. "Viel Erfolg!"

Kommentar von FooBar1 ,

10 Euro für durch die Gegend laufen. Das wollen dann sicher viele

Kommentar von Ellen9 ,

Das ist nicht durch die Gegend laufen, das ist arbeiten bei Wind und Wetter. Außerdem Respekt, wenn man dafür sorgt, dass man etwas zum Leben dazuverdient.

Kommentar von Haiileute ,

Dankeschön :)

Antwort
von DODOsBACK, 39

Wer Vollzeit zum Mindestlohn arbeitet, verdient etwa 6,25 € netto/ Stunde. Pausen, Hin- und Rückweg usw. werden natürlich NICHT bezahlt. Das muss dann aber auch für Miete, Essen, Strom usw. reichen!

Du kriegst 5€/ Stunde bzw. 7,50€ für einen ausgedehnten Spaziergang - und wohnst bei deinen Eltern, die dir sowieso schon alles zahlen, was du wirklich brauchst. Unfair finde ich das nicht.

Wenn du meinst, du hast mehr verdient - such dir einen anderen Job! Aber vermutlich wird man dir auch für Nachhilfe, Babysitten oder Gartenarbeit nicht mehr zahlen!!!

Kommentar von Indivia ,

Wie kommst du auf 7,50 ?

Kommentar von DODOsBACK ,

5€ für eine Stunde, 7,50€ für die eineinhalb Stunden, die sie pro Woche unterwegs ist...

Antwort
von FooBar1, 24

Kommt drauf an was du sonst kannst bzw wieviel das anderen wert ist. Wenn du nichts anderes findest ist das der deine beste Möglichkeit.

Antwort
von sozialtusi, 60

Ich finde das relativ viel für einen SCHülerjob.

Antwort
von noname68, 50

das sind dann ca. 6-7 std im monat und entsprechend weniger als 5 € pro stunde. das ist zu wenig, fordere den mindestlohn 8,50/std.

Kommentar von FooBar1 ,

Es sei den er ist 14

Kommentar von noname68 ,

blodsinn, das weder eine ausbildung noch ein praktikum, das wären die beiden zuulässigen ausnahmen vom mindestlohn

Kommentar von Indivia ,

Es gibt wesentlich mehr Ausnahmen:

"

Saisonarbeiter

Bei Saisonarbeitern und Erntehelfer dürfen die Kosten für Kost und
Logis mit dem Mindestlohn verrechnet werden. Zudem wird die mögliche
Beschäftigungsdauer der Saisonarbeiter von bisher geplanten 50 Tagen auf
70 Tage im Jahr ausgeweitet.

Zeitungszusteller

Presseverlage können 2015 um 25 Prozent und 2016 um 17 Prozent vom
gesetzlichen Mindestlohn abweichen. Dadurch soll im Sinne der
Pressefreiheit sichergestellt werden, dass Zeitungen auch in Zukunft
noch auf dem flachen Land ankommen. Erst ab 2017 gilt der gesetzliche
Mindestlohn ausnahmelos auch für Zeitungszusteller.

Zeitungsboten erhalten also im Jahr 2015 75 Prozent des Mindestlohns,
somit 6,38 Euro. Im Jahr 2016 erhalten sie 85 Prozent des Mindestlohns,
also 7,23 Euro. Ab dem 1. Januar 2017 schließlich bekommen auch sie den
vollen gesetzlichen Mindestlohn ausgezahlt.

Diese Ausnahme sieht das Gesetz aber nur für Zusteller vor, die
ausschließlich Zeitungen oder Anzeigenblätter verteilen. Wer neben dem
Hauptprodukt Zeitung auch Werbeprospekte oder Briefe austrägt, hat
Anspruch auf den vollen Mindestlohn.

Branchenspezifische Übergangsregelungen

In manchen Branchen liegen die Stundenlöhne derzeit weit unter 8,50
Euro. Um eine stufenweise Anpassung an den Mindestlohn zu ermöglichen,
gibt es eine dreijährige Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2017.
Voraussetzung ist allerdings, dass der branchenspezifische Mindestlohn
zum 1. Januar 2017 bei mindestens 8,50 Euro liegt. Ab dem 1. Januar 2018
gilt der dann ausnahmslos der allgemeine gesetzliche Mindestlohn, den
die Mindestlohnkommission festsetzt.

Die Übergangsregelung kann nur in Anspruch nehmen, wer einen
allgemeinverbindlichen Branchenmindestlohn vereinbart hat. Das sind die
Fleischbranche, die Friseure, die Leiharbeiter und
Wäschereidienstleister für Großkunden, die Land- und Forstwirtschaft,
die Textilbranche sowie der Gartenbau.

Praktikanten

Neben Auszubildenden werden auch junge Leute in
Einstiegsqualifizierungen, egal, ob öffentlich gefördert oder nicht,
sowie Pflichtpraktikanten im Rahmen einer Ausbildung oder eines Studium
nicht vom Mindestlohngesetz erfasst. Es handelt sich bei o.g.
Rechtsverhältnissen um Bildungsverhältnisse, nicht um
Arbeitsverhältnisse.

Bei freiwilligen Praktika, die nicht länger als 3 Monate dauern,
besteht ebenfalls kein Anspruch auf Mindestlohn, wenn sie der
Berufsorientierung dienen oder ausbildungs- oder studienbegleitend
geleistet werden. Ursprünglich waren lediglich sechs Wochen
Ausnahme vorgesehen.

Wenn allerdings ein ausbildungs- oder studienbegleitendes Praktikum
länger als 3 Monate dauert und dies nicht in der Ausbildungs- oder
Studienordnung vorgesehen ist, so muss der Mindestlohn gezahlt werden,
und zwar schon ab dem ersten Tag der Beschäftigung.

Jugendliche unter 18 Jahren

Der Mindestlohn gilt erst aber 18 Jahren, so dass viele Ausbildungsverhältnisse von dieser Ausnahme betroffen sind.

Langzeitarbeitslose

In den ersten sechs Monaten ihrer Beschäftigung darf der Lohn von Langzeitarbeitslosen,also Beziehern von Hartz 4,
den gesetzlichen Mindestlohn unterschreiten. Dadurch sollen Anreize für
Arbeitgeber geschaffen werden, diesen Personenkreis einzustellen.
" (quelle. http://www.mindest-lohn.org/ausnahmen.html)

Antwort
von leamipa, 58

Kommt ja aber drauf an wie viele Zeitungen du austrägst

Antwort
von Indivia, 14

Ich kenne es hier so,das man nach Stückzahl bezahlt wird, ob man sich dann beeilt oder trödelt ist  jedem selbstb überlassen. Ich habe damals  ca 400 Zeitungen jeden samstag ausgetragen und hatte am Ende des Monats ca  dafür gab es 23€ pro Woche inkl bis zu 4 Einlagen, jeder weitere Einlage gab 0.5ct.raus. Das Monatsblättschen wurde mit 1ct vergütet. Jetzt kannst du selber ausrechenen ob ud gut oder shclecht verdienst.

Antwort
von SSiMmMone, 39

das sind 6 stunden im monat (bei wind und wetter und viel gewicht). das bedeutet nur 5 € / stunde. wie alt bist du denn? also mir wäre das zu wenig gewesen

Antwort
von Maximillan, 29

Mann muß so eine Aufgabe ja nicht ewig machen. Super, dass Du es in deinem Dorf im Augenblick machst. Somit weißt Du, wie das ist. Manchmal sicher schwer, wenn das Wetter schlecht ist.

Bist Du immer zuverlässig, dann werden es dir die Menschen danken. Weiterhin kann man dabei neue Kontakte knüpfen und bekommt besser mit "was so läuft".

Antwort
von Alexneumann, 37

Ja, ich finde das angebracht, davon abgesehen, dass es sowieso besser als nichts ist.

Antwort
von OnEsTeP4wArD, 37

Würde einem Stundenlohn von 5€ für eine nicht sehr anstrengende Tätigkeit entsprechen... Weiß jetzt aber nicht, was andere Leute für dieselbe Tätigkeit verdienen.

Antwort
von PandoraAtoll505, 10

Ja ist fair ich hatte früher genauso viel oder weniger

Antwort
von DeadlineDodo, 41

Also wenig ist das schon.

Antwort
von anitaadrijan, 24

Sehr wenig, ja.

Antwort
von Sigimike, 50

Die Frau im Dorf bekommt 15.- die Stunde

Kommentar von SSiMmMone ,

ws soll der vergleich?

Kommentar von Sigimike ,

Den wollte er. Ist ein Knochenjob im Winter.

Kommentar von DODOsBACK ,

Es geht hier um einen 90minütigen Spaziergang am Nachmittag, nicht um tonnenweise Tageszeitungen noch vor dem Frühstück! Üblicherweise hat man für die Werbeblättchen sogar zwei Tage Zeit.. Knochenjob???

Kommentar von Indivia ,

2 tage zeit, kenn ich leider auch nciht. Eher das man morgens um 6h aufgestanden ist,weil man Samstags ncoh weg wollte und die Zeitungen dann aber auch erst schon mal um 15/16h kamen und man dann alle ncoh schnell austragen musste.

Kommentar von Haiileute ,

Ich bin ein Mädchen aber gut

Kommentar von Haiileute ,

Moment mal als es vor paar tagen krass geregnet hat sind sogar meine Unterwäsche nass geworden also es ist kake

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