Frage von MiraTaria, 81

Zeitarbeitsfirma Kündigung im Kranksheitsfall bei Arbeitsunfall rechtens?

Folgender Fall... Mein Mann Arbeitet seit September bei einer ZAF, er macht wohl einen guten Job da die Kunden der ZAF meist direkt nach Ihn fragen.

Vor vier Wochen war er auf Nachtschicht in einem Lager. Die dortigen Staplerfahrer wie auch der Schichtleiter haben sich die Kante gegeben. Während mein Mann am fließband die Paletten am richten war hat ihm einer der betrunkenen Staplerfahren die nächsten Paletten direkt gegen die hand geschoben.

Der Vorgesetzte meinte nur ist ja nicht wild... er hat die schicht ( 30 Min.) Noch zu ende gemacht, jedoch waren die Schmerzen so schlimm das wir noch beim Unfallchirogen waren der ihn dann erstmal kalt gestellt hat.

Am morgen direkt zur Zeitarbeitsfirma und alle Angaben gemacht und Zeugen benannt. Die ZAF ist eigentlich bekannr dafür Arbeiter die in der Probezeit Krankwerden direkt zu kündigung das sogar anscheinend ohne Lohnvortzahlung( das ist jedoch nur ein gerücht).

Wie sieht die rechtslage im falle eines Arbeitsunfalls aus? Darf dann auch in der Probezeit gekündigt werden?

Antwort
von DarthMario72, 52

Leider ja, in der Probezeit darf von beiden Seiten ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Aber auch sonst ist eine AU - jedenfalls in Deutschland - kein Kündigungsschutz.

Antwort
von Allexandra0809, 57

In der Probezeit kann ohne Angabe von Gründen gekündigt werden. Selbst ohne Arbeitsunfall hätte eine Künigung ausgesprochen werden können.

Gute Besserung.

Antwort
von Velocy, 52

Ich kann leider auch nur sagen: Gute Besserung. Hierzu gab es eine Entscheidung vom Arbeitsgericht, dass auch ein (nicht selbst verschuldeter) Arbeitsunfall nicht vor Kündigung in der Probezeit schützt.

ArbG Solingen, Urteil vom 10.05.2012 - 2 Ca 198/12

Antwort
von Maximilian112, 33

Das die Kündigung möglich ist haben schon mehrere beantwortet. Zu Ergänzen ist, das der AG bei dieser Kündigung die Entgeltfortzahlung auch über den Kündigungstag hinaus weiter zahlen muß.

Sollte die AUB weiterhin bestehen ist dann die Berufsgenossenschaft zuständig. Zur Zahlung von Verletztengeld und auch für die Heilungskosten.

Antwort
von MiraTaria, 40

Danke für die Antworten... nun dann hoffe ich einfach mal das sie ihn nicht kündigen.

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