Frage von Red3gb, 71

Zeitarbeit schikt keine Kündigungs bestätigung was kann mann machen?

Hey leute mein Schwester war Persönlich bei der Zeitarbeit sie hat gesagt das sie nicht mehr dort arbeiten will , Eine Kündigung hat sie nicht bekommen , Heute hat sie mit der Zeitarbeit Telefoniert der Herr am Telefon sagt sie haben sich selbst gekündigt und hätten sie sich vorher infomiert , eine Kündigung bekommen sie nicht , sie bekommen sowieso eine Sperre vom Arbeitsamt sagt der Herr am Telefon

Mein Schwester sagt das weis ich aber , ich muss Trotzdem eine Schriftliche Kündigung beim Arbeitsamt vorlegen , der Personaldienstleister verweigert es was kann sie machen ? soll sie mit Anwalt drohen ?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo Red3gb,

Schau mal bitte hier:
Arbeitsrecht Kündigung

Antwort
von GanMar, 41

Sie muß ihrem Arbeitgebr selbst die Kündigung schriftlich erklären. Dabei macht sie eine Kopie für ihre eigenen Unterlagen und läßt sich darauf bestätigen, daß sie das Original abgegeben hat.


Antwort
von DerHans, 26

So wie ich das lese, hat SIE gekündigt. Diese Kündigung muss sie aber schriftlich erteilen. Sonst ist die Kündigung ungültig.

Sie ist also nach wie vor, bei der Leihfirma beschäftigt.

Ihre Sperrzeit beginnt also erst, wenn sie der Arbeitsagentur diese ordnungsgemäße Kündigung vorlegt.

Antwort
von SiViHa72, 28

Ihr kennt Euch beide nicht riochtig aus, hm?

Deine Schwester muss eine schriftliche Kündigung einreichen. Da kann sie um Bestätigung bitten.

Das kann sie dann einreichen. Die Firma muss ihr nichts kündigen, denn sie haben nicht gekündigt, sondern Deine Schwester.

also los, tippen und abgeben/ hinschicken (hinschicken mit Einschreiben ist eigentlich besser).

Und für nächste Mal mal etwas Arbeitsrecht kennen.

Mit Anwalt drohen ist ein Witz, denn womit will sie drohen- ihrer eigenen Unkenntnis?

Nebenbei, Deine Schwester hat durch ihre selbst-ausgesprochene Kündigung dann eine Sperre beim Arbeitslosengeld.

Kommentar von DerHans ,

Die Sperre beginnt aber erst, wenn sie sich WIRKSAM arbeitslos meldet. Also NACH Vorlage der Kündigung.

Antwort
von DarthMario72, 12

"Gesagt, dass sie nicht mehr arbeiten will" ist rechtlich gesehen keine wirksame Kündigung, denn eine Kündigung muss zwingend schriftlich erfolgen. Und da es deine Schwester ist, die nicht mehr will, muss sie selbst kündigen - vorher kann sie logischerweise keine Kündigungsbestätigung erhalten. Abgesehen davon muss auch niemand den Erhalt einer Kündigung bestätigen.

soll sie mit Anwalt drohen ?

Kann sie gerne tun, bringt ihr aber höchstens ein paar Lacher ein.

Bisher hat deine Schwester so gut wie alles falsch gemacht. Deshalb sollte sie sich Hilfe von jemandem holen, der zumindest ein wenig Ahnung von Arbeitsrecht hat - und das bist leider auch nicht du.

Antwort
von Alfco, 17

Sorry aber so wie ihr das macht funktioniert das auch nicht... Schonmal was vom Arbeitsrecht gehört???

Man kann nicht zu einem Arbeitgeber gehen (und damit ist es völlig egal ob das ein Zeitarbeitsunternehmen ist oder nicht) und sagen, dass man dort nicht mehr arbeiten will und man wartet nun entspannt auf die Kündigung des Arbeitgebers...

Deine Schwester will kündigen, also muss SIE unter Einhaltung der Kündigungsfristen (im Tarif einsehbar) schriftlich kündigen. Sie kann in diesem Fall maximal eine Kündigungsbestätigung verlangen, die sie bei der Arbeitsagentur vorliegt. Natürlich bekommt sie wegen der Eigenkündigung eine 3-monatige Sperre.

Kommentar von anitari ,

Natürlich bekommt sie wegen der Eigenkündigung eine 3-monatige Sperre.

Was ja offensichtlich vermieden werden soll.

Kommentar von Alfco ,

Das ist mir schon klar ;-) Bin selber Arbeitgeber, ich kenn das ;-)

Antwort
von anitari, 26

Mit Anwalt drohen kann sie.

Nur nutzt ihr das nichts.

Wenn sie dort nicht mehr arbeiten will muß sie selbst kündigen, form- und fristgerecht.

Sagen "ich will nicht mehr dort arbeiten" ist schon mal nicht formgerecht.

Die Zeitarbeitsfirma muß ihr nicht kündigen.

Kommentar von SiViHa72 ,

Danke, endlich hat es mal wer richtig verstanden und gibt keine sinnlosen Tipps!

Antwort
von nooppower15, 38

Ich kann zwar nix genaues zum eigentlichen Thema sagen, allerdings möchte ich anmerken eine Sperre vom Arbeitsamt ist bei eigener Kündigung zwar möglich aber nicht zwangsläufig. Sie muss sich eben beim Arbeitsamt gut erklären und möglichst nachweisen können wieso die Arbeit nicht mehr zumutbar war.

Kommentar von SiViHa72 ,

Und wenn jemand schon wie beschrieben null,Ahnung von Kündigung hat,dann ist ne gute Erklärung beim Arbeitsamt sicherlich ein Klacks.

Kommentar von nooppower15 ,

Nun sie könnte sich dabei/dafür ja hilfe suchen.

Kommentar von SiViHa72 ,

Könnte sie, aber das könnte auch zu kompliziert sein.. bisher hat sie alles verbockt.


Fachkundige Hilfe ist dringendst angesagt.

Kommentar von DerHans ,

Die Sperre beginnt aber erst, wenn sie sich WIRKSAM arbeitslos meldet. Also NACH Vorlage der Kündigung.

Antwort
von troublemaker200, 14

Mit dem Anwalt drohen....Ich glaube ihr habt weder Anwalt noch Rechtschutz.

Sie hätte schriftlich kündigen und sich das Kündigungsschreiben gegenzeichnen lassen müssen. Nur schriftlich hat eine Kündigung Gültigkeit.

Antwort
von hanz5342, 6

Um Kündigung bitten ist sehr riskant. Gerade bei solchen "tollen" Arbeitgebern. Wenn man unbedingt weg will, dann arbeitet man entsprechend und wenn die Gesundheit nicht mehr mitspielt kommt früher oder später die Kündigung ganz von alleine.

Antwort
von Shany, 27

Sie soll mal die Nummer dem Jobcenter geben damit das Jc den mal anrufen kann

Kommentar von SiViHa72 ,

"mein Schwester war Persönlich bei der Zeitarbeit sie hat gesagt das sie nicht mehr dort arbeiten will"

Das JC wird herzlich lachen,dass die werte Schwester selber kündigt und dann aber eien schriftliche Kündigung vom Arbeitgeber will.

Antwort
von joheipo, 24

Hat sie ihre Kündigung schriftlich abgegeben? Das ist bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses zwingend erforderlich.

Sie hat Anspruch auf ein Zeugnis, auch wenn darin nur die Dauer des Arbeitsverhältnisses genannt ist.

Beim Arbeitsamt kann sie vorläufig angeben, daß ihr Arbeitsverhältnis bei dem Zeitarbeitsladen am .... 2016 geendet hat und ihr noch kein Arbeitszeugnis vorliegt. Das reicht sie nach, sobald sie es erhalten hat.

Mit dem Anwalt kann sie gegenüber der Zeitarbeitsfirma auch drohen, wenn sie sich das finaziell leisten kann.

Kommentar von SiViHa72 ,

Hallo, die junge Dame mault, weil sie selber nicht schriftlich gekündigt hat und jetzt aber eine K. vom AG will. Das ist a) lächerlich und da nutzt ihr b) ein Anwalt auch nicht.

Und c) ist ein Arbeitszeugnis nochmal was anderes, hier geht es um die Kündigung.

Erstn wenn  das korrekt gelaufen ist, kommen wir zum Thema Zeugnis (was jemandem, der schon von K. so wenig Ahnung hat, vermutlich auch schleierhaft ist)

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