Frage von melissaa8, 92

Zap Englisch - Täuschungsversuch?

Hallo Leute,

Gestern haben wir (Realschüler) in Nordrhein-Westfalen unsere Zentrale Abschlussprüfung in Englisch geschrieben. Heute haben wir mitbekommen, dass das Hörverstehen von einem Film nachgespielt wurde d.h. dieser Teil wurde von einem Film abgeguckt und kurz zusammengefasst und im Dialog weitergegeben. Dazu gab es Fragen, bei denen mehrere Möglichkeiten gab sie anzukreuzen. Das was wir aber sehr traurig fanden war, dass ein paar diesen Film schon geguckt haben und sie direkt alle Fragen richtig beantworten konnten. Meine Frage ist ob man sich beim Schulministerium Beschwerden könnte und ob dies als Täuschungsversuch zählt?

MfG

Antwort
von Stachelkaktus, 62

Nein, das ist einfach deren persönliches Glück, dass sie den Film kannten. Sie haben ja damit niemanden getäuscht wie z. B. mit einem Spickzettel - es war persönliches, mitgebrachtes Hintergrundwissen. So ärgerlich das für dich ist, machen kannst du nichts, weil von keiner Seite böse Absicht vorliegt.

Kommentar von melissaa8 ,

Aber im Grunde sollte doch jeder Schüler auf der selben Basis geprüft werden und niemand sollte in so einem Fall (Hörverstehen) Vorteile haben? 

Kommentar von Stachelkaktus ,

Wie hätten die Ersteller der Prüfung das wissen sollen? Unter "Vorteile haben" würde man eher verstehen, dass jemand im Vorfeld grob das Thema gesagt bekommt oder dass welche den Hörtext öfter hören durften als andere oder länger Zeit zur Bearbeitung der Fragen gehabt hätten. Ich verstehe deinen Ärger, aber in dem Fall hat keiner einen Fehler gemacht, den man ihm anlasten könnte. Ärgerlicher Zufall eben. Shit happens. 😉

Kommentar von By552000 ,

meinst du das mit swm Hund?

Antwort
von adviser103, 32

Guten Abend :)

Als Prüfling steht dir selbstverständlich ein Beschwerderecht zu. Kontaktdaten des Schulministeriums NRW findest du hier: 

http://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Service/Impressum/index.h...

Allerdings fällt der von dir geschilderte Fall nicht unter den Begriff des Täuschungsversuchs, weil dieser voraussetzt, dass Prüflinge sich während der Prüfung unerlaubter Mittel vorsätzlich bedienen und das war ja hier nicht der Fall. Sicherlich hatten die jenigen hierbei einen Vorteil, wenn sie den Film schon gesehen haben, aber die zusammengestellten Aufgaben müssen nunmal aus irgendwelchen Quellen stammen.

In meiner Fachabiturprüfung in Deutsch wurde auch ein veröffentlichter Kommentar/Sachtext aus dem Internet verwendet, der zu analysieren war. Sicherlich ein Vorteil für die jenigen, die "rein zufällig" mal auf ihn gestoßen sind und ihn daher schon kennen.

Nur die Bezirksregierung bzw. das Schulministerium wird das höchstwahrscheinlich damit begründen, dass die Aufgaben mit dem Kenntnisstand, der durch die Lehrer vermittelt wurde zu lösen sind/waren. Und das ist das Entscheidende.

So ist das nunmal im Leben.

Viele Grüße :)

Kommentar von melissaa8 ,

Naja bei einer Deutsch Prüfung ist das ein anderer Fall. Jeder kann einen Artikel/Kommentar lesen, aber die Analyse etc. steht nicht nebenbei daneben. Hier war das eine ganz andere Situation, die jenigen wussten sofort um was es geht und konnten ohne mitzuhören die richtigen Antworten ankreuzen.

Kommentar von adviser103 ,

Aber die Antworten waren ja hier auch nicht "vorangekreuzt". :) 

Antwort
von By552000, 56

Kannst du sagen welche aufgabe das war? Hörveestehen leseverstehen wortschatz oder text schrieben

Kommentar von melissaa8 ,

Hörverstehen, direkt die erste Aufgabe der Prü

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