Frage von clara2016, 77

Zahnsanierung - Heilkostenplan - worauf achten bei Zahnzusatzversicherung (Staffelung Kostenerstattung 80-90%, über 5 Jahre pro Jahr 2500-3000€ maximal)?

Ich habe vor etwas mehr als 2 Jahren eine "gute" (d.h. teure mit hohen Leistungsniveau) Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, um maximale Kostenerstattung für eine sich abzeichnende, aber noch nicht befundete Zahnsanierung zu bekommen. Nun wurde nach einem Zahnarztwechsel festgestellt, dass neben der (langsamen) Sanierung meiner alten Kronen oben und unten zusätzlich aufgrund einer bislang nicht diagnostizierten Kiefergelenksfehlstellung der gesamte Unterkiefer aufgebaut werden muss - d.h., fast alle Zähne sind betroffen.

Das wird teuer und langwierig. Die Zahnärztin ist fachlich topp, aber mit Versicherungen kennt sie sich null aus. Meine Aufbissschiene z.B. riet sie mir selbst zu bezahlen (war auch nicht so teuer). Deswegen hat aber nun meine Kasse ihre 2. Rechnung zur Funktionsanalyse nicht anerkannt, da in dieser die selbstbezahlte Schiene nicht erwähnt wurde. So wurde nicht ersichtlich, dass min. 5 Zähne behandelt werden müssen (Voraussetzung zur Kostenübernahme). Nun befürchte ich, dass sie in ihrem HKP die Maßnahmen auch völlig unabhängig davon formuliert, wie sie optimal von der der Kasse übernommen werden (da hat meiner letzte Zahnärztin von alleine drauf geachtet).

Kennt sich jemand hier mit dem Timing aus: Ob man gleich zu Beginn den gesamten Umfang der Maßnahmen berücksichtigt, oder ob man das lieber "offiziell" splitten sollte (erst Unterkiefer, später Oberkiefer ... Implantat/ein Zahn fehlt erst später usw.)?

Meine Zusatzversicherung sollte unter Berücksichtung meiners Bonusheftes 85% übernehmen, wenn ich noch ein Jahr warte, 90%. Im 1. Jahr glaube ich 2000€, im 2. und 3. 2500€, im 4. und 5. Jahr 3.000 €, danach ist die Übernahme noch oben hin offen. Muss das nochmals nachlesen, aber so ungefähr.

Ich frage mich, ob sich das auf Maßnahmen bezieht, die in diesem Zeiträumen befundet/eingereicht werden: Müssen die einzelnen Maßnahmen gesplittet werden, damit sich die Kosten dann in etwa in dem jährlich erstattungsfähigen Rahmen bewegen, d.h. eigene Behandlungspläne für die jeweilige "Untereinheit" erstellt werden?

Oder ist das egal, d.h. im HKP kann die Gesamtsanierung aufgeführt werden, da sich die Übernahme jeweils auf die tatsächliche Rechnung bezieht: ich z.B. in diesem Jahr z.B nur das Langzeitprovisorium machen lasse, im kommenden dann einige Kronen, 2018 das Implantat usw.)?

Antwort
von DolphinPB, 67

Bei den angeführten Limits (2000 Euro steigend) in den ersten Jahren ist das Datum der Leistungserbringung entscheidend, nicht das Datum des HKPs.

Die Summen können entweder die Höhe der Erstattung (das ist der wahrscheinlichere Fall) oder den zu Grunde liegenden max. Rechnungsbetrag bedeuten (was eher unwahrscheinlich, aber möglich ist).

Der HKP sollte vollständig sein, und es sollte nicht "andauernd" was dazu kommen. Wozu sollte das gut sein, da fühlt sich die Versicherung doch nur vera......

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