Frage von piikaachuu, 127

Zahnmedizinstudium oder Pharmaziestudium?

Ich werde mein Abitur dieses Jahr hoffentlich in der Tasche haben und bin am überlegen, welchen dieser zwei Studiengänge ich wählen sollte. Meine Chancen, dass ich sofort angenommen werden stehen für das Zahnmedizinstudium gering und ich müsste wahrscheinlich Wartesemster einlegen (12 Wartesemster) u.-oder einen Hamnat-Test schreiben (der mir weitere Punkte anrechnen würde aber ziemlich schwer ist). Nichtsdestotrotz müsste ich wahrscheinlich eine Ausbildung während der 4 Jahre machen, falls ich nicht sofort angenommen werde. Im Pharmaziestudium könnte ich vielleicht geradenoch angenommen werden, und falls nicht wären die Wartesemster dennoch kürzer (2 Wartesemster 1.9). Auch hier würde ich eine Ausbildung beanspruchen und danach Pharmazie studieren (Minuspunkt ich bin nicht gut in Mathe). Dann zählt noch das Gehalt. Ein/e Apotheker/in verdient im Durchschnitt etwas weniger als ein Zahnarzt/-ärztin und während sich bei einem Zahnarzt das Gehalt nach Berufserfahrung bzw. Berufsjahren viel mehr erhöhen kann, kann der Apotheker von einer Gehaltserhöhung "nur träumen", bzw. hält sich diese nur in Maßen. Auch ist mir, zwar nur in Maßen, aber dennoch "der Rang" meiner Berufswahl wichtig. Und auf dem ersten Blick scheint ein "Zahnarzt" ein höheres Ansehen in der Gesellschaft zu haben. Oder irre ich mich vielleicht? Und selbst wenn, wie geht ihr damit um bzw. seit damit umgegangen oder werdet damit umgehen?

Ich danke euch schonmal fürs durchlesen und natürlich auf eure Antworten :)

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von WildTemptation, 46

Die Berufe eines Zahnarztes und eines Apothekers sind schon ziemlich unterschiedlich. Du hast wahrscheinlich Interesse an Naturwissenschaften und willst Menschen helfen, und daher schwankst du zwischen den beiden Studiengängen. Das ist schon verständlich. Am Ende kommt es aber eher darauf an, wo du lieber arbeiten möchtest.

Willst du unmittelbaren Körperkontakt und fremden Menschen in den Mund fassen? Oder willst du lieber "mit Worten" helfen und alte Leute über Nebenwirkungen ihrer Medikamente aufklären? Beides sind natürlich nur kleine Ausschnitte des tatsächlichen Berufsalltags, aber sie zeigen schon einige Unterschiede auf. Klarheit könnten dir z.B. Praktika in beiden Bereichen verschaffen.

Ist 1,9 dein voraussichtlicher Abi-Schnitt? Dann brauchst du zwar für das Zahnmedizinstudium einige Wartesemester, für Pharmazie aber nicht. An den meisten Unis wirst du sofort genommen. Die Angaben von Hochschulstart hierzu sind sehr missverständlich.

Ich studiere auch Pharmazie und bin sehr glücklich damit. Das Studium ist wirklich unglaublich interessant und vielseitig. Dass du in Mathe nicht so gut bist, wäre auch nicht schlimm. Man hat nur im ersten Semester ein bisschen Mathe und braucht danach für die anderen Fächer nur noch ein paar Grundlagen (Integrieren, Ableiten, Konzentrationen berechnen usw.).

Apotheker haben gesellschaftlich ein höheres Ansehen als Ärzte. Apothekern wird auch viel mehr vertraut - sie liegen von allen Berufsgruppen auf Platz 3 nach Piloten und Feuerwehrleuten. Ist nur die Frage, ob man auf solche Studien etwas gibt. Mir persönlich ist es relativ egal, was die Allgemeinheit über meinen Beruf denkt. Er muss mir Spaß machen und mich (und meine zukünftige Familie) ernähren.

Was das Gehalt angeht hast du recht, da sind Apotheker nicht ganz so weit vorne. Du musst aber bedenken, dass viele Apotheker übertariflich bezahlt werden. Außerdem hat man auch einen relativ entspannten Alltag, wenn man angestellter Apotheker als. Als Apothekeninhaber verdienst du um einiges mehr, dafür musst du aber auch mehr arbeiten. Und wenn es ganz gut läuft und du eine gute Stelle in der Industrie bekommst, kannst du als Pharmazeut nochmal um einiges mehr Geld bekommen. Es kommt halt immer darauf an, wo genau du am Ende landest.

Kommentar von piikaachuu ,

Vielen Dank für Ihre umfangreiche Antwort.

Mein Abischnitt könnte zwischen 1,8 und 2,1 liegen. Ich selber denke, dass mir das Zahnmedizinstudium etwas mehr Spaß machen würde aber allzu lange will ich auch nicht warten, da ich "etwas Sicheres" für meine Zukunft haben möchte.

Ich persöhnlich werde mich sicherheitshalber als Zahnmedizinische Fachangestellte und als Pharmazeutisch- kaufmänische Angestellte bewerben um für die Zukunft einen dieser beiden Wege einzuschlagen, falls ich Wartesemester einnehmen werde. 

Auch habe ich mich beim BFD beworben, um zusätzliche Punkte zu erwerben. Zudem habe ich vor, mich an einer Fachhochschule im Studiengang "Gesundheitswesen" nach meinem Abitur zu bewerben. (Plan C)

Ich denke Sie können herauslesen, dass ich große Zukunftsangst habe und mir versuche so viele sichere Plätze zu schaffen, wie es nur möglich ist.

Ich denke, dass mich das Zahnmedizinstudium "mehr lockt" und habe dementsprechend eine Ausblidung fürs nächste Jahr beansprucht. Und davor möchte ich noch einen BFD machen, wie vorhin erwähnt.

Doch irgendwie habe ich das Gefühl, als ob ich Pharmahzie studieren werde, da ich erstens nicht lange warten will und zweitens dieser Studiengang mich auch interessiert, nur kann ich nicht so viele Stärken, wie beim Zahnmedizinstudium hervorbringen. Das Lernen würde dementsprechend schwerer fallen.

Kommentar von WildTemptation ,

Auch mit 2,1 ist es gut möglich, dass du für Pharmazie gleich genommen wirst. Jedenfalls im Sommersemester. Aber natürlich solltest du das tun, was dir mehr Spaß macht.

Die zwei bis drei Jahre, die du wartest und z.B. für eine Ausbildung verwendest, wären nie verloren. Jede Erfahrung, die man macht, ist wertvoll. Falls du dich für Pharmazie entscheidest und in die Richtung vorher eine Ausbildung machen willst, würde ich dir aber eher zu PTA (Pharmazeutisch-technischer Assistent) raten und nicht PKA. Als PTA lernt man schon Grundlagen in Chemie, Galenik usw. Als PKA hat man damit nicht so viel zu tun. Über zahnmedizinische Ausbildungsberufe kann ich dir leider nichts sagen, da kenne ich mich nicht aus.

Einen Plan C zu haben, ist natürlich auch immer gut. Von diesen gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen, die derzeit überall entstehen, hört man aber nicht immer nur Gutes. Das Studienangebot ist zu groß und der Arbeitsmarkt ist (noch) überfordert mit den Absolventen, mit denen sie nichts anzufangen wissen, weil sie von allem ein bisschen Ahnung haben aber von nichts so richtig. Eine klug gewählte Vertiefungsrichtung wäre in dem Fall angebracht, und du solltest dich vorher schon informieren, wo du damit später landen willst. Du kannst dich natürlich auch einfach mal für das Studium bewerben und zwei Semester studieren. Dann ergeben sich dir vielleicht neue Perspektiven und du weißt, was dir wirklich liegt. Es ist nicht schlimm, wenn man einmal eine falsche Entscheidung getroffen hat.

Ein bisschen gesunde Zukunftsangst ist völlig normal. Ich verstehe das total, weil es mir vor ein paar Jahren ganz genauso gegangen ist wie dir. Ich habe mir auch über alles mögliche Gedanken gemacht und hatte echt Sorgen, dass ich nicht das Richtige finde oder dass ich zu spät merke, wenn es nicht das Richtige ist. Aber da hilft eigentlich nur, sich gut zu informieren (was du ja bereits getan hast) und es dann einfach auszuprobieren. Wie gesagt ist es nicht so schlimm, wenn man mal einen zweiten Anlauf braucht. Und früher oder später wirst du sicher einen Studiengang finden, mit dem du glücklich wirst und später gute berufliche Perspektiven hast.

Von der Wartezeit solltest du die Studienwahl nicht abhängig machen. Was sind schon ein paar Jahre, wenn du später damit deinen Lebensunterhalt verdienen musst? Und wie ich bereits erwähnt habe, wären die paar Jahre auch nicht verloren.

Wenn du denkst, dass dir Zahnmedizin mehr Spaß machen wird, solltest du das auch wirklich versuchen. Allerdings bin ich immer der Meinung, dass man eher darauf achten sollte, wo einem der spätere Beruf mehr Spaß macht, nicht das Studium. Das Studium dauert vielleicht fünf Jahre. Den Beruf übst du 40 Jahre lang aus. Und ich finde auch, dass es nicht in erster Linie nach den persönlichen Stärken gehen sollte, sondern vor allem nach dem Interesse. Denn Interesse braucht man, um sich langfristig motivieren zu können, und wenn man nur fleißig genug ist, kann man so ziemlich alles lernen.

Aber das musst du natürlich selbst entscheiden.

Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei deiner Studienwahl :-)

Ach ja, und du musst mich wirklich nicht siezen. So alt bin ich auch wieder nicht ;-)


Kommentar von piikaachuu ,

Ich danke dir nochmals :) Vielen Dank! 

Antwort
von Mustermu, 42

Ich finde es super, dass du dich mit deiner Zukunftsplanung auseinandersetzt - du bist da garantiert weiter als viele andere in deinem Studiengang.

An dieser Stelle möchte ich aber auch meine Sorgen ausdrücken, die ich mit deiner Herangehensweise habe. Du hast dich erstmal auf nur zwei Studiengänge beschränkt, die dazu noch einen NC haben.

Deine Punkte Geld und Ansehen in der Gesellschaft erachte ich als nicht so wichtig. Geld alleine macht nicht glücklich, vor allem wenn du den falschen Beruf gewählt hast um es zu verdienen. Und das Ansehen der meisten Akademiker und Naturwissenschaftler ist gut.

Was liegt dir denn persönlich gut? Du hast geschrieben, dass du nicht gut in Mathe bist. Ich behaupte an dieser Stelle: Wenn man in der Schule gute Noten in Mathe, Physik und Chemie hat, ohne viel zu lernen, weil es einfach alles logisch erscheint, dann hat man auch gute Chancen ein naturwissenschaftliches Studium erfolgreich zu absolvieren.

Pharmazie ist ein naturwissenschaftliches Studium. Ist das wirklich etwas für dich? Wenn du Zahnmedizin studierst - kannst du mit gutem Gewissen behaupten, dass du ein guter Zahnarzt wirst, sowohl theoretisch als auch praktisch? Denn nur dann ist dieser Studiengang etwas für dich. Bei medizinischen Studiengängen würde ich diese Latte sehr hoch anlegen. Wenn man einmal Mist baut, ist ein anderer Mensch möglicherweise sein Leben lang gezeichnet.

Ich kann diese Fragen nicht für dich beantworten, ich kann sie dir nur Stellen und dich zum Nachdenken anregen. Wenn du zum gleichen Ergebnis wie jetzt kommst ist das natürlich auch in Ordnung.

Erweitere deinen Blick und deinen Horizont. Was macht dir Spaß? Was interessiert dich? Da würde ich ansetzen.

Kommentar von piikaachuu ,

Vielen vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mir solch eine umfangreiche Antwort zu geben. 

Sie haben mich zum Nachdenken angeregt und ich muss Ihnen bei vielen Aspekten zustimmen.

Die Situation sieht so aus, dass mich beide Studiengänge interessieren, doch das Zahnmedizinstudium liegt mir etwas mehr.

Auch denke ich, dass ich im Pharmaziestudium viel mehr "paucken" müsste, um voran zu kommen bzw. um weiterhin zu bestehen. Im Zahnmedizinstudium müsste ich natürlich genausoviel lernen, nur würden mir die Themen etwas mehr liegen.

Doch auf das "Lange warten" habe ich um ehrlich zu sein keine Lust bzw. möchte ich zukunftsmäßig etwas "Sicheres" haben, auch wenn ein Studium nichts wirklich Sicheres ist, wenn man den Inhalt nicht verstehen sollte bzw. Klausuren (zum zweitenmal) nicht besteht.

Sowohl der Beruf des Zahnarztes, als auch der Beruf, des Apothekers gefallen mir sehr, dies ist auch der Grund weshalb ich mich letztendlich mit der Entscheidung schwer tue.

LG

Antwort
von IchmagdenBaum, 36

Zuerst einmal rate ich in solches Situationen zu Praktika, oder einer Ausbildung, um den Beruf näher kennenzulernen. Ich würde an deiner Stelle nicht zu sehr auf den NC, oder das Geld achten. Mache dein Abi so gut es geht und wähle dann den Studiengang, der für dich der richtige ist. Der Verdienst ist in beiden Berufen mehr als gut und wenn du den Notendurchschnitt für ZM nicht hast, dann wartest du, oder versuchst den TMS, oder Hamnat, aber wenn du es wirklich willst, dann soll es das Recht sein. Ich befinde mich derzeit in ähnlicher Situation. Ich entscheide zwischen Human-, oder Zahnmedizin.
Viel Glück bei der Entscheidung & später im Studium :)

Kommentar von piikaachuu ,

Vielen Dank für Ihre Anwort.

Ich hatte den Hamnat-Test auch in Betracht gezogen. Nur denke ich, was wird passieren, wenn ich den "verhaue"?

Dann denke ich, es wäre besser , wenn ich mich für das "Pharmaziestudium" bewerbe, da ich, falls ich nicht angenommen werden sollte, in dieser Zeit Pharmazie hätte studieren können und dementsprechend nicht ein weiteres Jahr warten müsste, um mich bei einem Pharmaziestudium zu bewerben

- (oder ich könnte Wartesemester für das Zahnmedizinstudium einlegen).

Das ist das Schwierige an meiner Situation ;)

Ihnen auch viel Glück!

Kommentar von IchmagdenBaum ,

Ich weiß nicht, ob man mit dem Hamnat um einige Noten schlechter werden kann, ich denke aber mal nicht, falls ja, dann kläre mich gerne auf.
An deiner Stelle, wenn du sagst, dass es dir egal ist, ob Zahnmedizin, oder Pharmazie, dann nimm jenes, welches du eher bekommst. Wenn du sagst, dass du eher Zahnmedizin studieren willst, dann nutze die Chance und mache Tests, probiere es evtl. sogar in Österreich (NC-Frei) und gebe alles, um das zu erreichen.
Wenn du mit dem Ham-Nat ein Jahr verplempern würdest, würde ich halt schauen, ob es dir das wirklich wert wäre und wie gut du dort sein müsstest, damit du genommen werden würdest. Zu deiner Wahl zählen immer mehrere Faktoren dazu, die beachtet werden müssen.

Antwort
von Ninni381, 71

Hi P! Deine konkreten Zukunftspläne find ich per se wirklich absolut löblich. Was mich aufgrund eigener falscher Entscheidungen im Leben allerdings leicht "alarmiert", ist die durchklingende, im Ansatz komplett fehlende Flexibilität. Ohne dich überhaupt zu kennen, sehe ich dennoch definitiv deine riesige Motivation.

Ich rate ich dir hiermit unbedingt an, den Rahmen der Möglichkeiten hinsichtlich deiner Berufswahl und der entsprechenden Voraussetzungen (Schulabschluss, NC, Medizinstudium mit geringerem NC unter der Voraussetzung einer praktischen Tätigkeit im ländlichen Bereich...) nochmals deutlich zu erweitern.

Bitte beziehe auch diverse (naturwissenschaftliche) Studiengänge an Fachhochschulen mit ein, und orientiere dich insgesamt sehr viel näher an deinen konkreten fachlichen Kompetenzen, als an irgendwelchen Luftschlössern. Ein wirklich guter Ingenieur taugt beispielsweise so viel mehr, als ein mittelmäßiger Arzt...

PS: Dies ist alles nur meine eigene Meinung, und du musst und sollst natürlich völlig eigenmächtig über deinen weiteren Lebensweg entscheiden. LG*

Kommentar von piikaachuu ,

Vielen Dank für Ihre ermunternden Worte! Ich werde mir diese aufjedenfall zu Herzen nehmen.

Kommentar von Ninni381 ,

Das freut mich wirklich sehr, und ich wünsche dir für deine Zukunft nur das Allerbeste, und den größten Erfolg!!! 

Kommentar von piikaachuu ,

Vielen vielen Dank! 

Kommentar von Ninni381 ,

Sehr gerne- mach bitte nur nicht meine Fehler (Plural!), und orientiere dich zuallererst an deinem wahren Können. Vertraue, wenn es um deine Zukunft geht, wirklich nur in dich selbst; nicht in etwaige Wünsche und Hoffnungen anderer. Alles Gute***

Kommentar von piikaachuu ,

Ich werde Ihre Worte aufjedenfall im Gedächtnis behalten!

Antwort
von theantagonist18, 62

Ich kann dir auf jeden Fall sagen, dass Mathe nicht extrem wichtig ist bei Pharmazie. Grundlagen auf jeden Fall, aber das was man da rechnet ist vom Prinzip her nach einer Zeit immer ähnlich und das kann man irgendwann einfach (mehr oder weniger). In Chemie solltest du eine gute Basis haben und ein vergleichsweise hohes Maß an Verständnis und Interesse für diese Richtung mitbringen.

Berufstechnisch musst du als fertiger Apotheker nicht zwangsläufig auch in der Apotheke arbeiten, sondern kannst in der Industrie in der Forschung o.Ä. arbeiten. Industrie ist bekanntlich wesentlich besser bezahlt. Promovieren solltest du aber auch noch. 

Antwort
von Ceres52, 37

Pharmazie ist extrem schwierig, kann ich dir schonmal vorab sagen.
Ich würde an deiner Stelle unbedingt ein Praktikum machen, denn wenn man nachher was studiert hat, das einem eigentlich doch keinen Spaß macht, sieht die Zukunft auch nicht so rosig aus.
Und zum Thema Geld, Apothekeninhaber sind (sofern sie alles richtig kalkulieren) alles andere als arme Leute.
Und soweit mir bekannt, haben Patienten oft mehr Vertrauen zum Apotheker an der Ecke als zu ihrem Zahnarzt.

Kommentar von piikaachuu ,

Vieln Dank für Ihre Antwort!

Genau, dass war auch einer meiner Anheizpunkte, ob ich Pharmazie studieren soll.

Ich weiß, dass das Zahnmedizinstudium auch schwierig ist, nur denke ich, dass für mich persöhnlich, das Pharmaziestudium schwieriger wäre.

Aber falls ich dieses Studium machen sollte und irgendwann in einer Apotheke oder einem Pharmazieunternehmen arbeiten sollte, würde ich mich mehr als zufrieden geben, nur habe ich um ehrlich zu sein "Angst" vor dem Studium, und ob ich es "bestehen würde.

Und im Gegensatz zum Zahnmedizinstudium würde ich schneller angenommen werden, und wie man bekanntlich sagt, lernt man in seinen früheren Jahren schneller bzw. besser (Pluspunkt fürs Pharmaziestudium).

LG

Kommentar von Ceres52 ,

Probieren könntest du es, denn in Pharmazie sind die ersten Semester sowieso nur dazu da um die Spreu vom Weizen zu trennen. Am Anfang hat das Studium noch nicht allzu viel mit Pharmazie zu tun. Erstes Semester Mathe, Physik, Chemie auf höchstem Niveau, wem das gar nicht liegt, der kann es eigentlich gleich lassen. Außerdem ist es ein Studiengang mit extrem wenig Freizeit, da die Uni oft morgens anfängt und nicht selten bis 18 Uhr geht mit den ganzen Labortagen und danach noch lernen bis morgens. Also wer sehr diszipliniert ist kann das gut studieren, aber wer sich eher aufraffen muss dem würde ich es nicht empfehlen.
Aber so wie du schreibst, wirkst du reif genug und weißt im Prinzip ja in welche Richtung du möchtest. Die meisten Menschen machen sich da viel zu wenig Gedanken.

Antwort
von WienerFritzl, 58

Wenn ich an deiner Stelle wär, würde ich das Pharmaziestudium dem Zahnmedizinstudium vorziehen. 

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