Frage von FlutiCason, 80

Zahndurchbruch bei nicht essenden Kindern?

Hallo zusammen,

Meine Stieftochter (5 Jahre alt) hat massive Probleme beim Zahnen, es stößt ein Backenzahn durch. Das Problem dabei ist, dass sie aufgrund diverser Erkrankungen und Behinderungen u.a. nicht selbstständig essen kann und mittels Magensonde ernährt wird. Nun war Sie vor kurzem auf einer Sondenentwöhnung, welche auch sehr positiv verlief. Leider verweigert Sie nun aufgrund der Schmerzen durch den Backenzahn die weitere Entwöhnung im heimischen Umfeld. Trotz Kamistad, Osanit und Nurofen Zäpfchen leider keine wirkliche Entspannung in Sicht, Beißhilfen und ähnliches verweigert Sie und wir sehen die Entwöhnung gefährdet...

Hat jemand Tipps für eine manuelle Unterstützung beim Durchbruch des Zahnes?

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Antwort
von expermondo, 5

Hallo FlutiCason,

Schau mal bitte hier:
Kinder Behinderung

Antwort
von beangato, 55

Mit einem kalten Waschlappen kühlen (drauf "katschen" lassen) nimmt etwas die Schmerzen.

Und vlt. die Nahrung (die ja weich sein wird) auf der Seite reinschieben, wo sie keine Schmerzen hat.

Antwort
von Majumate, 25

Hallo, 

die Ärmste. Wenn sie kommen tun sie weh, wenn man sie hat tun sie weh. Wenn sie gehen, tun sie weh. Da die Kleine Kauschwierigkeiten hat/hatte, kann es eventuell noch helfen, mit Kamille und Salbei zu arbeiten. Jede gute Apotheke führt die entsprechenden Öle, die man mit einem Wattestäbchen auf die betroffene Stelle aufträgt und damit auch das Zahnfleisch etwas massiert. Auch kann Nelkenöl helfen, das man mit Wasser verdünnt, da sie einen Wirkstoff enthalten, der leicht betäubend wirkt. 

Dass es mit der Sondenentwöhnung zusammen fällt, ist jetzt echt scheixxe. Eine Schulfreundin meiner Söhne hatte aufgrund einiger Fehlbildungen im Bereich Lunge/Speiseröhre ebenfalls lange eine Sonde, da sie keinen Bissen schlucken konnte, ohne dass ihr dieser nicht in die Lunge geriet. Nach unzähligen Operationen, bei denen diese Verwachsungen der Lunge mit der Speiseröhre behoben wurde, kam es auch bei ihr zur Sondenentwöhnung. Es ist grundsätzlich eine harte Zeit für die Eltern und vor allem für das Kind, da vielen erst später erlernt werden muss, was andere schon immer konnten. Auch spielt die Angst eine Rolle. Bei ihr war es ein Kampf, da sie sich einfach nicht mehr traute, zu schlucken, aus Angst, dass der Bissen wieder üble Husten- oder Erstickungsanfälle auslöst. 

Erkundigt euch in einer wirklich guten Apotheke nach Naturheilmitteln wie Kamille, Salbei und Nelkenöl. Vielleicht kann das arme Mäuschen so unterstützt werden. 

Euch wünsche ich gute Nerven, da es ganz schön aufreibend sein kann. Aber Zuwendung hilft immer. Wenn der Zahn deswegen auch leider nicht schneller kommt, aber der Kinderseele tut es gut, da Schmerzenwahrlich nicht schön sind, egal welche das sind. 

Alles Gute. 

LG 

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