Frage von G5555, 138

Zahlung und Inkasso Übergabe haben sich überschnitten?

Ich habe am 4.10.16 auf meinen h&m konto gesehen, dass da "inkasso vorbereitungen" stand habe die Rechnung sofort an dem Tag überwiesen. Heute Morgen stand dort "Übergeben an Inkasso". Ich habe bei H&M angerufen. Mir wurde gesagt, dass das Inkassobüro benachrichtigt wird wenn die Zahlung bei H&M eingegangen ist. Aber da H&M die Zahlung an das Inkasso Unternehmen verkauft hat, haben sie damit nichts mehr zu tun. Jetzt ist meine Frage bekomme ich trotzdem was vom Inkasso Büro, obwohl sich dich zahlung überschnitten hat? Ist dieser dann gegenstandslos? Oder bin ich raus aus der Geschichte, weil ich bevor das Inkasso Unternehmen kontaktiert wurde überwiesen habe, was ich beweisen kann. Kriege ich trotzdem einen negativen Schufaeintrag? Ich bin ganz ratlos..

Antwort
von PrincessGaGaLis, 118

Möglicherweise geht trotzdem was an dich raus, was du dann aber einfach ignorieren kannst, da du ja schon bezahlt hast. 

Dementsprechend dürftest du eigentlich auch keinen negativen Schufa Eintrag bekommen. 

Kommentar von fairytales ,

Nope, ignorieren würde ich sowas niemals. Sonst gibt's im schlimmsten Fall Post vom Anwalt des Inkassobüros.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Den anwalt kann nur der forderungsinhaber einschalten. Und ist H&M

Eine Klage expl wg inkassokosten ist extrem unwahrscheinlich 

Kommentar von fairytales ,

Ich arbeite bei H&M und habe täglich mit den Inkassoabtretungen zu tun. Der Brief kommt vom Anwalt von Infoscore. H&M beauftragt den tatsächlich nicht.

Kommentar von PrincessGaGaLis ,

Was ist hier nur in den Kommentaren los?! 😂 

Wenn der offene Betrag mittlerweile überwiesen wurde, dies sogar noch fristgerecht passiert ist & es sich nur mit dem Schreiben überschnitten hat, warum sollte man das Schreiben des Inkasso Büro's nicht ignorieren können?! 

Das ist mit einer Mahnung genau so. Da ist auch jedes Unternehmen so kulant & nimmt eventuelle Mahngebühren wieder raus (oftmals auch automatisch ohne nochmal anrufen zu müssen). 

Dafür das du bei H&M arbeitest, beantwortest du aber ziemlich wenige Fragen dazu, wenn du dich doch so gut auskennst. :) 

Kommentar von franneck1989 ,

Ich arbeite bei H&M und habe täglich mit den Inkassoabtretungen zu tun.

Ganz sicher nicht. Schau noch mal genau nach mit was du da genau zu tun hast.

Ist schon symptomatisch für die Ahnungslosigkeit, die in den Mahnabteilungen großer Unternehmen vorherrscht.

Der Brief kommt vom Anwalt von Infoscore. H&M beauftragt den tatsächlich nicht.

Diese Info ist tatsächlich interessant. Würde Infoscore das so offen zugeben riskieren sie ihre Zulassung - wer als Inkasso auf die Hilfe eines Anwalts angewiesen ist, besitzt offenbar die laut RDG notwendige Sach- und Fachkenntnis

Kommentar von mepeisen ,

Ich arbeite bei H&M und habe täglich mit den Inkassoabtretungen zu tun. Der Brief kommt vom Anwalt von Infoscore. H&M beauftragt den tatsächlich nicht.

Soso.

Du weißt, dass du damit wissentlich in jedem Einzelfall gewerblichen Betrug begehst? Ich würde schleunigst zur Polizei gehen und mich selbst anzeigen an deiner Stelle.

Denn Infoscore lügt in jedem Einzelfall Schuldner an und noch mehr: Es lügt das Aufsichtsgericht (OLG Hamm) an. Denn vor dem Gericht behauptet es, es würden A) niemals nie nicht Forderungen aufgekauft und B) es würde niemals nie nicht ein Anwalt beauftragt.

Die Lüge oder Täuschung dienst dazu, Inkassogebühren zu erheben, die man, wenn man bei der Wahrheit bleibt, niemals erheben darf.

Ergo: Vorsatz, Täuschung, Schädigung des Opfers und Bereicherung des Inkassos.

Also: Du bist mit einem Bein im Knast.

Und das meine ich wirklich ernst.

Antwort
von franneck1989, 90

Verkauft wird da gar nichts. Das Inkasso übernimmt nur den Einzug der Forderung. Sollte ein Schreiben kommen kannst du das fürs erste ignorieren.

Kommentar von fairytales ,

Quatsch. Natürlich wurde die Forderung verkauft. Das ist ja der Sinn der Sache. Ein Unternehmen verkauft die Rechte an seiner Forderung an das Inkassounternehmen, so dass dieses nun berechtigt ist, den Betrag einzutreiben und dafür Gebühren zu verlangen. Das Unternehmen, dem die Forderung ursprünglich gehörte, bekommt so zumindest noch einen Teil des Geldes und geht nicht völlig leer aus.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Stimmt nicht. Franneck hat recht. Lediglich der Forderungseinzug ist ans inkasso abgetreten worden. 

Kommentar von franneck1989 ,

Du hast offenbar keine Ahnung vom vorgerichtlichen Forderungsmanagement. Abtretungen finden dort so gut wie nie statt. Es macht auch keinen Sinn untitulierte Forderungen zu verkaufen, da der Forderungseinzug per Inkasso lukrativ für beide ist. Zudem wäre bei einer Abtretung das Inkasso als Gläubiger überhaupt nicht berechtigt, Gebühren zu fordern. Halt dich also in Zukunft bitte etwas zurück.

Antwort
von fairytales, 67

Es ist richtig, dass H&M dir dabei nicht mehr behilflich sein kann. Die Zahlung wird von H&M direkt an Infoscore weitergeleitet. Melde dich am besten dort, um zu klären, was jetzt auf dich zukommt oder eben nicht. Und bitte höre nicht auf so dumme Ratschläge, wie dass du die Schreiben ignorieren sollst! Damit handelst du dir im Zweifelsfall richtig viel Ärger ein.

Kommentar von franneck1989 ,

Was für einen Ärger? Dass die Papiermülltonne vor lauter Bettelbriefen überquillt?

Kommentar von fairytales ,

Nee, der nächste Schritt ist dann der Brief vom Anwalt des Inkassobüros und dann kommt ein Mahnbescheid. Je nachdem wann genau das Geld überwiesen wurde, war die Abtretung nämlich gerechtfertigt und dann wird die auch nicht einfach so fallen gelassen, weil Infoscore nämlich nicht die Heilsarmee ist.

Kommentar von mepeisen ,

Na und? Der Anwalt macht dann bereits etwas verbotenes: Kostendopplung aus Inkasso und Anwalt in derselben Angelegenheit ist Schwachsinn. Darf man nicht.

Und auch hier an dich die Info: Infoscore ist ein Haufen riesiger Betrüger, mehr nicht. Wenn die Forderung abgetreten ist, dürfen die exakt 0€ Inkassogebühren fordern.

Kommentar von franneck1989 ,

Na und? Die Kosten stehen nur auf dem Papier. Einem Mahnbescheid widerspricht man einfach. Zudem gab es logischerweise gar keine Abtretung.

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