Frage von Miklap, 240

Zahlt Ihr eigentlich gerne den Rundfunkbeitrag und findet Ihr ihn zeitgemäß?

Diese Frage interessiert mich, da eine ähnliche Frage sogar von den öffentlich rechtlichen Sendern gestellt wurde - aber leider nach dem Ergebnis gelöscht wurde... hmm

Antwort
von kevin1905, 89
Ist NICHT mehr zeitgemäß

Ich zahle ihn, aber nicht gerne.

Zwang und Demokratie stehen im krassen Widerspruch zueinander, besonders in unserem heutigen Informationszeitalter.

Mir gehen nur diese Aluhutträger auf den Sack, die meinen es besser zu wissen als die Verwaltungsgerichte und studierten Juristen.

Ein Angehen gegen den Rundfunkbeitrag kann nur auf politischer Ebene erfolgen, nicht auf juristischer.

Antwort
von Mojoi, 102

Nein, ich zahl ihn nicht gerne. Ich zahle überhaupt keine Abgabe, Steuer oder Gebühr gerne.

Klar ist mir, dass die Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten eine staatliche Finanzierung brauchen. Das ist notwendig, das ist richtig.

So oder so müssen am Ende diese Kosten auf den Bürger umgelegt werden. Sei es Gebühr, Abgabe oder Steuer.

Unzufrieden war ich bisher mit der Form der Finanzierung. Da steckte bis vor kurzem (vor allem in der Übergangsphase, als die "sonstigen Empfangsgeräte" mit der Gebühr belegt wurden) eine Menge Ungerechtigkeit dahinter. Das Verursacherprinzip wurde sehr... unelegant umgesetzt.

Jetzt ist es schon etwas besser. Der Beitrag ist jetzt fast schon eine Steuer.

Elegant ist die Umsetzung immer noch nicht. Wegen mir soll man die Finanzierung aus den Einnahmen der Einkommenssteuer bewerkstelligen und die ESt. entsprechend erhöhen. Da würden die einkommensschwachen Steuerzahler stärker entlastet (und natürlich die Einkommensstärkeren stärker belastet).

Aber das ist nur meine Meinung.

Edit: Ganz deutlich sehe ich aber Diskussionsbedarf bei der Höhe der Abgabe!

Eine Gesamteinnahme von über acht Milliarden pro Jahr ist gefühlt zu viel.


Kommentar von Miklap ,

Gute Argumente!


Klar ist mir, dass die Öffentlich Rechtlichen Sendeanstalten eine
staatliche Finanzierung brauchen. Das ist notwendig, das ist richtig.


Dennoch sollte die Beitragshöhe i. V. m. dem Ungleichverhältnis (arm und reich), und vor Allem: die Höhe Finanzierung eines Unternehmens unter die Lupe genommen werden.

Ebenso Staatsferne und Transparents der Ausgaben...

Kommentar von Zuko540 ,

die Höhe Finanzierung eines Unternehmens unter die Lupe genommen werden.

Die Landesrundfunkanstalten (öffentlich-rechtliche Sender) sind keine Unternehmen, sondern Anstalten des öffentlichen Rechts.

Antwort
von Jimmibob, 94

Als regelmäßiger Radiohörer und Sportschau gucker + Nachrichten etc. geht das in Ordnung. Aber das Thema war schon immer ein riesiger Aufreger.

Das ist jammern auf hohem niveau, baer durchaus auch berechtigt.

Kommentar von Miklap ,

... und? Was heißt das jetzt...?

Antwort
von baindl, 134
Ja

Gerne zahlen tut natürlich niemand, aber er ist durchaus angebracht und nötig.

Ich möchte nicht vom Dauergedudel der volksverdummenden Privatsender eingelullt werden.

Kommentar von Miklap ,

Ich möchte nicht vom Dauergedudel der volksverdummenden Privatsender eingelullt werden.

Zwingt Dich doch keiner...?! Und einen Zwangsbeitrag zahlst Du dafür doch auch nicht?! Oder doch?

Hand aufs Herz: sind 9 Milliarden (Tendenz steigend !) im Jahr tatsächlich angebracht und nötig?

Kommentar von baindl ,

Zwingt Dich doch keiner...?

Es geht ja nicht um mich sondern um die Verblödung der Zuschauer, die beim Dauerkonsum dieser Sendungen unausweichlich ist.

Die Folgen dieser Dauerberieselung sind ja jetzt schon unübersehbar, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht.

sind 9 Milliarden tatsächlich angebracht und nötig?

Nein, sicher nicht, aber besser angelegt als zur Rettung irgendwelcher Banken oder zur Finanzierung von Kriegen.

Kommentar von Miklap ,

Nein, sicher nicht,

Na siehst Du.. wir sind uns doch einig!

Antwort
von Zuko540, 64
Ja

Ob man sie gerne zahlt ist eine Sache.

Aber ich persönlich schaue mir die öffentlich-rechtlichen Sender viel lieber an, wenn da mal was läuft was mich interessiert.

Das hat damit zu tun, weil die privaten Sender gefühlt einen Film in 10 Werbepausen unterbrechen und ich hasse das eigentlich wie die Pest, da dann ein Film doppelt so lange dauert, wie eigentlich weil alle 15 Minuten gefühlt Werbung kommt, ist bei den öffentlich-rechtlichen nun mal nicht so.

Dann finde ich dass die Serien in den privaten teilweise immer blöder und auch nicht ansatzweise der Realität entsprechen, zum Teil sind die Serien bei den privaten auch sehr niveaulos, nicht alle aber so die Sendungen von RTL und sowas schon.

Und wenn ich eine bestimmte Dokumentation sehen wollte, dann würde ich erst in den öffentlich-rechtlichen Sendern schauen, weil da erwarte ich schon einen höheren Anspruch auf die Qualität.

Kommentar von Miklap ,

Ob man sich gute Filme mit Unterbrechungen bei den privaten ansieht oder schlechte bei den örR, bleibt jedem selbst überlassen...

Dennoch zwingen die Privaten Niemanden zur Kasse - es sei denn man möchte eine bessere Auflösung. Dazu kann man sich dann endscheiden - welches bei den ör NICHT der Fall ist!

Kommentar von baindl ,

Dennoch zwingen die Privaten Niemanden zur Kasse

Indirekt schon, sie verplempern unsere Zeit mit Schrott und Werbung.

Bedenke mal wieviel Geld es bringen würde, wenn diese nutzlos vertane Zeit in Geld aufgewogen wird.

Kommentar von Miklap ,

... Klar, aber doch nur wenn Ihr es zulasst?!

Es sei denn Ihr schaut Euch diese Werbungen während Eure Arbeit an und lasst die Stechkarten dabei im Pausenmodus... "hahaha"

Kommentar von Zuko540 ,

Du behauptest alle Filme beim öffentlich-rechtlichen sind schlecht, die Ansicht teile ich eben nicht.

Kommentar von Miklap ,

Das nennt man auch "freie Meinungsäußerung" - jedem das Seine... Damit respektiere ich Deine Ansichten. Auch, weil es mir egal ist wem Du ein Geld zahlst oder zahlen willst und wem nicht!

Ebenso ist es mir egal ob es von Dir als ungerechtfertigt und/oder als erzwungen festgestellt ist - oder eben nicht... es ist eben Deine Sache!

Dennoch solltest auch Du Dich fragen, ob Du somit noch als ein freier Mensch Deine - im Grundrecht verankerte - freie Entscheidungen wahrnehmen darfst!

Letzteres aber eher NICHT ...überlege selber warum!

Antwort
von geheim007b, 68
Nein

Ich zahle nicht weil ich das ganze Gebilde als Selbstbedienungsladen empfinde der Lichtjahre von der Ursprünglichen Idee der Grundversorgung oder des Bildungsauftrags entfernt ist. Ich lehne es ab das über dutzende Spartenkanäle oder extrem überteuerte Sportübertragungen das Geld zum Fenster rausgeworfen wird.

Um nicht zahlen zu müssen nutze ich einen rechtlichen Fehler von der Umstellung vom Gebühren zum Beitragsmodel, denn es ist kein Beitrag (und auch keine sonstige Abgabeform die existiert). Da es kein Beitrag im Sinne der Abgabenordnung ist kann dieser auch nciht vereinnahmt werden, und somit ist es nach dem aktuellen Abrechnungsmodel nicht wirksam abrechenbar. 

Einen Beitrag von ca. 5€/Monat würde ich bei entsprechender Verwendung für Angemessen halten und freiwillig zahlen... allerdings dann auch nur privat. Gewerblich lehne ich den Beitrag zu 100% ab.

Kommentar von Miklap ,

Explizit auf den Punkt gebracht!

Mit dem nötigen Durchblick würden sich bestimmt weitere dieser Meinung anschließen. Doch leider werden dbzgl. Informationen (u.a. "transparente" Ausgaben etc..)  von den LRA zurückgehalten - welches natürlich nicht verwundert - damit sich bloss nicht Weitere diese Meinung bilden oder sich dieser anschließen könnten!

Respekt für die Ehrlichkeit Deiner Antwort! Weiter so!!

Kommentar von PatrickLassan ,

Um nicht zahlen zu müssen nutze ich einen rechtlichen Fehler von der Umstellung vom Gebühren zum Beitragsmodel

Einen rechtlichen Fehler, den Juristen bisher nicht gefunden haben.

denn es ist kein Beitrag (und auch keine sonstige Abgabeform die existiert).

Schon mal den Begriff 'Vorzugslast' gehört?

Kommentar von Miklap ,

PatrickLassan ist unterwegs um lediglich zu verunsichern! Ebenso wie sein Freund "Zuko540"...

Einfach ignorieren...

Kommentar von geheim007b ,

ich ignoriere nicht, ich argumentiere :). Man darf mich gern wiederlegen :-). Es ist aber weder Beitrag noch Vorzugslast... bzw. wie gesagt: die Abgabeform existiert einfach nicht.

Kommentar von geheim007b ,

Habe ich und du spielst auf das Bayern Urteil an...
Eine Vorzugslast bedingt einen Vermögensvorteil an der Nutzung... typisches Beispiel wäre wenn die öffentliche Hand eine Straße an ein Haus baut... dadurch steigt der Wert des Hauses -> Vorzugslast. In wie weit siehst du diesen Vermögensvorteil beim Rundfunk gegeben (insb. bei der nicht nutzung)?

Kommentar von geheim007b ,

@vorzugslast: ach ja... genau wie beim Beitrag muß es auch bei der Vorzugslast konkret zuortenbar sein und konkret muss nach diversen Urteilen eine näher eingrenzbare Menge sein (im Beispiel alle Anwohner an der neu erstellten straße), keinesfalls aber "alle deutschen" und analog dazu "alle deutschen Haushalte".

Antwort
von Gestade3, 116

Hallo,

man hört oder sieht sich ja alles drei und und viermal an. Wer zahlt da schon gerne Rundfunkgebühren

Alles Gute

Kommentar von Miklap ,

Und... zahlst Du gerne?   Bitte abstimmen... ;)

Antwort
von Raimund1, 108
Nein

Der Rundfunkbeitrag ist eine Zwangsabgabe! Meine Tante hat nicht mal ein Radio, sie liest nur Zeitung, aber sie muss zahlen! Und die öffentlich-rechtlichen Sender (allein der Name ist Hohn) bringen doch genausoviel Werbung wie die "privaten" Sender. Anspruchsvoller ist das Gesendete auch nicht. Und die Unzahl der oft gewalttätigen und blutigen Krimis hat sich extrem erhöht. Gleichzeitig wird über die Verrohung der "Jugend" gejammert. Ich bin für komplette Abschaffung der Gebühren, immerhin über 8 Milliarden jährlich.

Kommentar von Zuko540 ,

Und die öffentlich-rechtlichen Sender (allein der Name ist Hohn) bringen doch genausoviel Werbung wie die "privaten" Sender.

Autsch, dass tun sie eben nicht.

Die privaten Sender bringen viel mehr Werbung, die einzigen öffentlich-rechtlichen Sender die Werbung bringen sind ARD und ZDF, allerdings nur maximal 20 Minuten am Tag.

Ich bin für komplette Abschaffung der Gebühren, immerhin über 8 Milliarden jährlich.

Das wäre im übrigen verfassungswidrig.

Kommentar von Raimund1 ,

wie? Verfassungswidrig???

Kommentar von Zuko540 ,

Verfassungswidrig???

Ja, den Rundfunkbeitrag ersatzlos abzuschaffen wäre verfassungswidrig, da dann der Bestand und die Entwicklung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gefährdet wäre und die Finanzierungsgarantie gehört auch zur Rundfunkfreiheit.

Kommentar von Raimund1 ,

hört sich irgendwie nach Selbstbedienungsladen an, aber wenn es so ist... bleibt nur eine Änderung des GG. Auf jeden Fall danke für den Hinweis:

Kommentar von Zuko540 ,

Dazu gab es auch mal ein Urteil des BVerfG's, das war das so genannte Hessen 3-Urteil, da hat es festgestellt, dass ein ersatzloser Entzug der Mittel (hieß damals noch Rundfunkgebühren) verfassungswidrig ist.

Ich zitiere auch aus dem Urteil:

Im dualen System obliege dem öffentlichrechtlichen Rundfunk die Grundversorgung der Bevölkerung. Der Staat habe die Erfüllung dieser Funktion durch die Rundfunkanstalten zu gewährleisten. Das umfasse auch die Finanzierung. Zwar erstrecke sich die Gewährleistungspflicht nicht auf bestimmte Finanzierungsarten; dem Gesetzgeber stehe es frei, Werbung im öffentlichrechtlichen Rundfunk zu gestatten oder zu verbieten. Werde durch ein Verbot aber die Grundversorgung gefährdet, müsse er für andere Einnahmen sorgen. Verfassungswidrig sei ein kompensationsloser Entzug von Mitteln.

Kommentar von Miklap ,

Selbst dieses Urteil ist ebenso nicht mehr zeitgemäß! Stammt aus demm Jahre 1987 oder 1991...

Zudem von Zuko aus dem Kontext gerissen! Hier ging es lediglich  um die Werbung zu gestatten oder verbieten.

Lasst Euch nicht verarschen...

Kommentar von Zuko540 ,

Ändert trotzdem nichts daran, dass das Urteil noch sehr wohl bindend ist.

Kommentar von Miklap ,

Ja... aber doch nur für den Komplex WERBUNG!

Also ich würde demnächst an Deiner Stelle versuchen zu verstehen, in was es in einem Urteil geht - BEVOR Du es zitierst...

(gehe dann davon aus, dass wir demnächst von Zitaten deinerseits verschont werden...?)

Kommentar von Zuko540 ,

Da geht es eben nicht nur um Werbung, sondern auch im Prinzip um den Vorgänger vom Rundfunkbeitrag.

Und trotzdem lässt es sich heute noch anwenden.

Antwort
von dataways, 48
Ist zeitgemäß

Ich liebe arte, 3SAT,ZDF Info und einige öffentlich rechtliche Radiosender wie radioeins, Radio Berlin und Kulturradio. Die bringen und  zeigen tolle Sachen, dafür lohnt es sich den Rundfunkbeitrag zu zahlen.

Aber keine Sorge, ich bin kein kritikloser Jubler. Die schlechteste Serie, die ich jemals im deutschen Fernsehen gesehen habe, war "Marienhof" . Die Öffentlich Rechtlichen können also Beides - brilliant und unerträglich. Unterm Strich sind sie im grünen Bereich, ich bin stolz auf diese Radio- und Fernsehlandschaft.

Kommentar von Miklap ,

Na, da sind wir aber stolz dass wir Anderen DIR deinen Genuss bezahlen müssen...

BTW: ich bin auch so stolz auf

- unsere Wasserwerke

- unsere Müllabfuhr

- unsere Stromwerke

- Buslinie

- etc...

und ALLE DIESE kann ein JEDER bei einer Nichtnutzung abmelden!

Kommentar von dataways ,

Buslinie

zahlst Du über Deine Steuern mit, auch wenn Du sie nicht benutzt.

Kommentar von Miklap ,

zahlst Du über Deine Steuern mit, auch wenn Du sie nicht benutzt.

Erklärung?

Kommentar von dataways ,

Meinst Du etwa, der ÖPNV trägt sich selbst? Die Berliner BVG z.B. erhält jährlich Hunderte von Millionen Subventionen

Kommentar von Miklap ,

Och... das ist ja genial!

...warum macht das denn der Rundfunk dann nicht?  Heimlich im Untergrund damit die Volksdummen das nicht mitbekommen? lol

Sag mal ehrlich: was ist los mit Dir?

Subventionen oder Zwangsbeitrag... Das sind ganz andere "Baustellen"!

Kommentar von dataways ,

Der Rundfunkbeitrag ist zweckgebunden, Deine Steuern, mit denen Du den ÖPNV finanzierst, nicht. Das ist der Unterschied. Aber zahlen musst Du für beides. Insofern kann man schon Vergleiche anstellen.

Kommentar von Zuko540 ,

...warum macht das denn der Rundfunk dann nicht?

Weil die Finanzierung des Rundfunks über Steuern verfassungswidrig wäre.

Kommentar von Zuko540 ,

Meinst Du etwa, der ÖPNV trägt sich selbst?

Der ÖPNV wird sowieso zu einem großen Teil mit Steuergeldern bezuschusst.

Gerade da sich viele Bus- und Eisenbahnunternehmen in der öffentlichen Hand befinden, auch die ganzen Verkehrsverbünde befinden sich eigentlich in der öffentlichen Hand, somit finanziert man diesen mit, ob man jetzt fährt oder nicht.

Die Berliner BVG z.B. erhält jährlich Hunderte von Millionen Subventionen

Das liegt daran, dass die BVG eine Anstalt des öffentlichen Rechts ist und Berlin für die BVG haftet, bzw. dafür zu sorgen hat, dass die BVG ihre Aufgaben erfüllen kann.

Antwort
von Ifm001, 85
Ja

Es geht um die Finanzierung eines unabhängig Fernseh- und Radioprogramms. Ich denke, dass wir es in Deutschland vergleichsweise gut angetroffen haben, wenn man sich das öffentlich-rechtliche Programm in den USA mal so anschaut.

Wer das ganze natürlich nur auf ARD und ZDF reduziert (meistens dann auch noch bestimmte Sendungen fokussiert), der sucht zu seiner Meinung die passenden Kriterien (was eigentlich umgekehrt sein sollte). Wer aber auch sowas wie due Dritten, KIKA, arte, 3sat und Dokumentationen, politische Sendungen, das Radioprogramm usw. mal mit der privaten Konkurrenz vergleicht, merkt recht schnell den Qualitätsunterschied. Zudem wird die Qualität der Privaten durch die öffentlich-rechtlichen oben gehalten.

... und auch diejenigen, die das nicht aktiv nutzen, haben passiv was davon, wenn sie mit Bekannten usw. sprechen. Denn diese Bekannten haben ihre Informationen aus den Öffentlich-rechtlichen ... wobei ich es für schöngeredet halte, wenn wer behauptet, er würde nicht Öffentlich-rechtliches konsumieren.

Kommentar von Miklap ,

Ich bin jetzt etwas beunruhigt...

Wenn es um eine Finanzierung eines unabhängigen Rundfunks gehen soll... Warum zahlst du dann gerne? Ist er denn noch unabhängig? Ich beziehe mich dabei auf die Politker im Vorstand... welche dort nichts zu suchen haben! Von den Zensuren einmal ganz abgesehen...

In der Umfrage steht etwas vom Zeitgemäßen. Ist es denn noch zeitgemäß? 


... ich meine: guck dich doch mal um! Man wird von der Medienvielfalt überschwemmt! Ist es da noch wichtig wem man glauben darf und wem nicht? ... ist es gerechtfertigt dafür zahlen?

Nun ja, dennoch ist es deine Meinung! Respekt!

Kommentar von Ifm001 ,

Er ist sicher nicht mehr so unabhängig, wie er mal war, aber deutlich unabhängiger, als die Privaten. Noch sind die Moderatoren, Reporter usw. primär aus der Generation, die ihre Ausbildung in Zeiten genossen haben, in denen es normal war, auch bei Gegenwind zu seiner Meinung zu stehen. Absolute Unabhängigkeit gibt es eh nicht und gab es auch nie.

Naja ... wer glaubt, dass der "BurgerKing"-Skandal wirklich erst mit Ausstrahlung der Sendung recherchiert wurde (oder die Geschichte um die Arbeitsbedingungen bei Zalando und den Paketdiensten), der geht schlicht unaufmerksam durch die Welt. So jemand kann auch nichts mit einer tiefgründigen Reportage was anfangen. (Vorsichtshalber: Das ist jetzt nicht persönlich gemeint, sondern eine allgemeine Aussage.)

BTW: Die Privaten muss man schon seit Bestehen zwangsweise mitfinanzieren. Habe zumindest noch nie gehört, dass wer Produkte aller Hersteller vermeidet, für die Werbung bei Sendern machen, die derjenige nicht schaut.

Kommentar von Miklap ,


Absolute Unabhängigkeit gibt es eh nicht und gab es auch nie.


Bei den LRA aber schon... Und das schon seit sehr langer Zeit!

Unabhängig vom Programm erhalten diese knapp 9 Milliarden... Egal wie das Programm aussieht. Ob es gut ist oder schlecht...

Davon träumt ein jeder Unternehmer: "egal wie unser Produkt ankommt - wir kriegen schon die Kohle... hahaha"

Kommentar von geheim007b ,

Und wer erstellt das Programm? Erst wenn alle Politiker, Richter oder sonstige personen aus dem öffentlichen bereich aus Aufsichtsräten oder sonstigen Grämien entfernt wurden klappt das mit der unabhänigkeit. Und genau diese Abhänigkeit schützt wiederum das Gebilde, denn wenn Gerichtspräsidenten eben auf solchen Positionen sitzen... kann man dort noch von unabhänigkeit sprechen?

Kommentar von Miklap ,

@geheim007b:

... soweit sind wir noch nicht!

Lass den Leuten erst einmal Luft zum Atmen und komme bitte erst nach der Erholungsphase oder einer Genesung zu dem Punkt "Korruption" (von lateinisch corruptio‚ Verderbnis, Verdorbenheit, Bestechlichkeit - im juristischen Sinn).

...ich bemerkte bereits vorher schon leichte "Schnapp-Atmungen" bei einigen Usern!

Antwort
von Skeeve1, 77
Ist NICHT mehr zeitgemäß

Naja, wenn man mal drüber nachdenkt macht es wenig Sinn, daß die gesamte Bevölkerung die Spartensender ARD und ZDF bezahlt. Denn die machen nur Senioren-TV, der durchschnittliche Zuschauer ist immerhin 59 Jahre alt, und die Situation wird in den nächsten Jahren auch nicht besser. Das lineare Fernsehen ist so gut wie tot, die Rundfunkgebühren erhalten nur den Leichnam am leben.

Kommentar von dataways ,

die Spartensender ARD und ZDF

ARD und ZDF bieten Vollprogramme, sind also keine Spartensender. Ausserdem sind sie die Sender mit der höchsten Einschaltquote.

Antwort
von derbas, 5

Ungern. Beim Pay-TV (und nichts anderes sind die "öffentlich"-Rechtlichen) und Radio erwarte ich eine gewisse Qualität des Programms ohne ständige Werbeunterbrechungen. Leider gleichen sich diesbezüglich die ÖR immer mehr den privaten an.
Wenn man dann auch noch betrachtet dass zig Millionen für Lizenzen rausgeworfen werden und die wirklich interessanten Spiele dann doch nur bei Sky laufen merkt man dass die Verantwortlichen sich keinen großen Kopf um das Geld anderer Leute machen müssen...wenn's nicht reicht werden halt noch ein paar Werbeblöcke mehr geschaltet...

Antwort
von bachforelle49, 47
Ist NICHT mehr zeitgemäß

zeitgemäß in der seit `Jahrhunderten ` auf Entgelt bestehenden (Zwangs)Maßnahmen von klein bis alt, von arm bis reich, gleichermaßen mit demselbigen Betrag (Entgelt) belastenden Struktur ohne Unterschiede kann dieser Beitragsservice nicht sein, weil als Inkassoservice ohnehin strittig er kein demokratisches Instrument darstellt, es sei denn, die Vertreter derselbigen Gesellschaft vertreten - wie der Name schon sagt - gleichsam wie ein Aufsichtsrat oder eine Vorstandssitzung ihre eigenen Interessen, wie sattsam bekannt grad in der jüngeren Zeit (ohne Namen zu nennen..) hier sich natürlich wie weiland die Krähe, die ihresgleichen sicherlich nicht zu nahe rückt, der anderen keine Auge aushackt, weil sie gutsituiert bestens bestückt davon nicht betroffen sind

im Gegensatz zu denen, die knapp am Minimum leben und genauso berappen müssen! Das nennt man Ungerechtigkeit und ist weder zeitgemäß noch hat das was mit Gerechtigkeit zu tun, zumal sich die Technik laufend wandelt und Neues im Mediensalat hervorbringt, was auch erstmal bezahlt sein will, und wir somit diese Dinosauriermethoden eher nicht mehr brauchen, weil im Fazit ja auch jeder arme Schüler, wenn er denn eine eigene Bude bezieht (Mamahotel..) mit `nem halben Schritt schon mit Knast bedroht wird, wenn er denn nicht die sauer erworbenen Penunzen für diese nimmersatte brut verwendet, damit die ihre Börse noch weiter füllen können, während gleichzeitig die Vielzahl der Reichen nur ein müdes Lächeln dafür übrig hat

wie ein Kitabeitrag zum Beispiel könnte der Betrag ja wenigstens gestaffelt sein oder werden, ohne daß gleich der Computer streikt... dann müßte die Technik ja anderweitig auch ihren geist aufgeben

Kommentar von Miklap ,


jeder arme Schüler, wenn er denn eine eigene Bude bezieht (Mamahotel..) mit `nem halben Schritt schon mit Knast bedroht wird,

...  ebenso bedeutet DAS für einen Bürger - der gemäß seinem Recht "in Freiheit geboren zu sein" - eines Besseren belehrt wird, indem er dann wahrnehmen muss,  dass er durch einen Rundfunk seiner Freiheit bereits beraubt wurde !?

Erinnert mich irgendwie an die Baumwoll-Plantagen... Schließlich muss man für ein Geld arbeiten, bevor man darüber verfügen kann - auch wenn er damit ein Beitrag leisten muss!

Kommentar von bachforelle49 ,

der Rundfunkbeitrag zeichnet sich dadurch aus, daß du (man) ihn nicht kündigen kann - er ist gewissermaßen unkündbar! - das allein reicht eigentlich schon aus, ihn zu brandmarken.. diese Symptomatik der Unkündbarkeit (das ist einmalig im kfm. Geschäftsbereich zwischen einem Geschäftsbetreiber und seinem Kunden) öffnet Tür und Tor zu gerichtlichen Maßnahmen bis hin zu Vollstreckungsmaßnahmen, die naheliegenderweise denjenigen betreffen (treffen können), der eher sparen will und eben kündigen, weil er es sich vielleicht nicht leisten kann.. geht aber nicht...!!

das ist sprichwörtlich unfrei zu nennen, heißt aber nicht, wie du schreibst, daß damit jetzt ein Rundumschlag auf dies wertvolle Gut der Freiheit vorgenommen wird oder würde.. warum verdrehst du da meine Worte, daß der Bürger nun seiner Freiheit beraubt würde?? Ich geh`nunmal davon aus, daß du keine Verbindung zum Rundfunk ARD Beitragsservice hast, sonst würdest du eine Fake versenden.. die Freiheit nehm ich in Schutz, aber den Rundfunk nicht, weil ich ihn nicht kündigen kann, so einfach ist das..

deinen Baumwoll.Plantagen Vergleich interpretier ich so, daß jemand wohl kaum seinen schmalen Verdienst, den er sich erarbeitet (hat), freiwillig investiert, wenn er nicht auch eine angemessene Leistung dafür bezieht, die er bei Nichtgefallen oder Nichtnutzung wieder abbestellen kann -

Kommentar von Miklap ,


[...] das ist sprichwörtlich unfrei zu nennen, heißt aber
nicht, wie du schreibst, daß damit jetzt ein Rundumschlag auf dies
wertvolle Gut der Freiheit vorgenommen wird oder würde.. warum verdrehst du da meine Worte, daß der Bürger nun seiner Freiheit beraubt würde??



... es war lediglich ein Ansatz meine Meinung zu dem o.g. Zitat einzufügen, bzw zu erweitern. Ich verdrehe niemanden seine Worte - zumindest bestand keine Absicht in meinem Kommentar, dennoch bin ich genauso wie Du der Meinung dass man den Aspekt "Freiheit" als ein sehr hohes Gut betrachten muss - dieses Gut aber mit einem Beitrag (warum auch immer) belastet oder bereits schon ausgehebelt ist. Mein Kommentar bewegte sich eher unabhängig  Deiner erwähnten Unkündbarkeit.


deinen Baumwoll.Plantagen Vergleich interpretier ich so, daß jemand wohl kaum seinen schmalen Verdienst, den er sich erarbeitet (hat), freiwillig investiert, wenn er nicht auch eine angemessene Leistung dafür bezieht, die er bei Nichtgefallen oder Nichtnutzung wieder abbestellen kann -

Kann man ebenso interpretieren - ich meinte aber damit was Anderes!

Kurzfassung: Geld ist ein Tauschmittel für ein Begehr. Um Geld zu erhalten muss man arbeiten. In diesem Fall wird man gezwungen ein Geld zu erarbeiten, um es für ein Nicht-Begehr herzugeben.

Auch wenn es zur Absurdität tendieren vermag, ist eine Entmündigung und ebenso eine gewisse Art einer Zwangsarbeit in Anbetracht des Ursprungs nicht ganz abzustreiten ...

Der Begriff "Freiheit" ist philosophisch gesehen sehr weitreichend und der Wert wird oftmals unterschätzt. Man sollte vielmehr über den Willen seines freien Handelns und dessen Wert einmal nachdenken, als Alles "zum Wohle des Volkes" hinzunehmen...


Antwort
von josef050153, 39
Nein

Seit den Privatsendern ist so etwas nicht mehr zeitgemäß. Zu vertreten wäre es nur, wenn die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten gänzlich auf Werbung verzichten würden.

Kommentar von Zuko540 ,

Zu vertreten wäre es nur, wenn die öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten gänzlich auf Werbung verzichten würden.

Dann wäre der Rundfunkbeitrag noch wesentlich höher, jedoch haben nur ARD und ZDF eine Werbezeit von maximal 20 Minuten täglich, alle anderen haben komplettes Werbeverbot, inklusive die Spartenprogramme von ARD und ZDF.

Antwort
von motorradkatze, 25

Die öffentlich rechtlichen sollen ja eine Grundversorgung an Information sicherstellen. Information bedeutet aber aus meiner Sicht heraus diese auch ungefiltert darzustellen. Das ist leider nicht mehr der Fall. Nachrichten werden so vermittelt das eigentlich schon eine Meinungsbildung impliziert ist. Nämlich die Staatstragende. Und das ist falsch. Gleichzeitig wiederspricht es deren Auftrag. Um diesen Auftrag wahrzunehmen würden auch 5€ monatlich reichen. Und der Rest des Programms ist einfach schlecht. Wenn die Privaten das Volk mit Kochsendungen oder Talkshows verdummen ziehen diese Sendeanstalten sofort mit. Egal wie dumm das Format ist. Die sind dabei. 

Und wenn ich mir deren Eigenproduktionen ansehe ( Tatort, irgendwas mit Wismar. .....) einfach nur ärmlich. Viel Geld für Langeweile. Wobei die Privaten da auch nicht besser sind. Nur für die bezahle ich halt indirekt über Werbung. Das ist dann meiner Meinung nach fairer, da es kein direkter staatlich verordneter Griff in meine Geldbörse ist. 

Kommentar von Zuko540 ,

Die öffentlich-rechtlichen sind verpflichtet auch Unterhaltung zu bringen.

Zumal 5€ niemals ausreichen, da ARD, ZDF, die Dritten und die Landesmedienanstalten damit finanziert werden und der Gesetzgeber ist dazu verpflichtet die Finanzierung der Sendeanstalten sicherzustellen und das hat er gemacht.

Kommentar von motorradkatze ,

Arbeitest du da?

Antwort
von jens79, 46
Ja

und ist zeitgemäß!

Wenn ich Qualität in Rundfunk und TV habne möchte, kostet das halt ein wenig!

Kommentar von Miklap ,

Wäre es dann nicht besser, dass Du dafür bezahlst und die jenigen die unter Qualität etwas anderes verstehen - dann eben nicht?

Fände ich zeitgemäßer...

Ist es denn für Dich gut, wenn andere für Dich etwas bezahlen müssen? Ist das die Freiheit, welche im Grundgesetz verankert ist?

Und komme mir jetzt bloss nicht mit "Solidarität"!!! Ich bin gar nicht so solidarisch - und schon gar nicht für Dich!

Und "wenig" ... ist äußerst relativ!

Antwort
von motorradkatze, 43

Ja, ich zahle. Aber wenn es eine rechtliche Möglichkeit gäbe aus dieser Zwangsabgabe raus zu kommen würde ich diese sofort nutzen.

Kommentar von Miklap ,

Eine rechtliche Möglichkeit wäre "Widerspruch mit Aussetzung der Vollstreckung!" gegen diese Festsetzungsbescheide einzulegen... Bei einem negativen Widerspruchsbescheid (welcher natürlich ein Jeder erhält) wird auf der Rückseite (pflichtgemäß) darauf hingewiesen, Klage vor dem VerwG einzulegen. 

Hilfe dazu, findest Du unter

www.gez-boykott.de

...garantiert!

(bitte noch gemäß Deiner Meinung abstimmen ;)  )

Antwort
von zockerle2365, 68

Irgendwie müssen die sich ja finanzieren, aber ich finde, dass man den Beitrag als nichtnutzer nicht zahlen sollte

Kommentar von Miklap ,

möchtest

Du dann - gemäß Deiner Meinung nach, abstimmen? 

Kommentar von zockerle2365 ,

Abstimmen?

Antwort
von ghul666, 70
Ist NICHT mehr zeitgemäß

Er wird gezahlt.

Ist aber bei der aktuellen Situation der Öffis vollkommen unangebracht.

Kommentar von Miklap ,


Möchtest Du ebenfalls noch - gemäß Deiner Meinung nach, abstimmen?

Antwort
von Fielkeinnameein, 44
Nein

Nein und nein.

Antwort
von ghul666, 21
Ist NICHT mehr zeitgemäß

Nur zur Abstimmung.

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