Frage von DieGulle, 139

Zahlt die Versicherung bei Unfall ohne Helm?

Wenn ich ohne Helm einen Fahrradunfall baue und mich verletze zahlt meine Krankenkasse dan meine Behandlung ?

Expertenantwort
von elenano, Community-Experte für Fahrrad, 92

Ja, im normalen Straßenverkehr schon, da es in Deutschland keine Helmpflicht gibt.

Wenn du dich aber höherem Risiko aussetzt, z. B. beim Mountainbiken oder Rennradfahren oder du fährst nicht angemessen, dann zahlt die Krankenversicherung nicht.

http://www.justiz.nrw.de/nrwe/olgs/duesseldorf/j2007/I_1_U_182_06urteil20070212....

http://www.asstelblog.de/mountainbike-beim-sturz-zahlt-krankenhauszusatzversiche...

Wer mit sportlichen Absichten mit dem Fahrrad und ohne Helm unterwegs ist, den trifft bei einem Fahrradunfall eine Mitschuld.

Kommentar von Apolon ,

 Wenn du dich aber höherem Risiko aussetzt, z. B. beim Mountainbiken oder Rennradfahren oder du fährst nicht angemessen, dann zahlt die Krankenversicherung nicht.

Was für ein Unsinn, Du hier schreibst.

Die Krankenversicherung leistet bei jedem Unfall.

Außerdem solltest du mal deine eigene Links genau durchlesen´.

Dann erkennst du mit Sicherheit selbst, dass dein Hinweis falsch ist.

Gruß N.U.

Antwort
von Apolon, 53

 Zahlt die Versicherung bei Unfall ohne Helm?

Die Krankenversicherung zahlt immer, auch dann wenn du gesetzliche Vorschriften außer acht lässt.

Aber beachte bitte, bei Sportlichen Veranstaltungen kann es auch eine Helmpflicht für Radfahrer geben.

Gruß N.U.

Antwort
von Sunnycat, 84

Ja zahlen sie. In Deutschland besteht übrigens keine Helmpflicht, trotzdem ist es ratsam, einen zu tragen....

Expertenantwort
von DerHans, Community-Experte für Versicherung, 83

Da es keine Helmpflicht gibt, kann deine Krankenkasse die normale Behandlung nicht verweigern.

Anders wäre es wenn du gegen einen Dritten eine Schmerzensgeldklage durchfechten möchtest. Dessen Versicherung würde dir immer eine Mitschuld anlasten.

Kommentar von uni1234 ,

Ein Mitverschulden muss sich ein Fahrradfahrer der keinen Helm trägt nicht anrechnen lassen (vgl. BGH VI ZR 281/13)

Kommentar von DerHans ,

Wenn man eine Forderung stellt, ist man selbst in der Pflicht, die Berechtigung zu beweisen. 

Wenn mit Helm die Verletzung weniger schwer gewesen wäre, muss das Unfallopfer sich eben DOCH eine Mitschuld anlasten lassen.

Kommentar von uni1234 ,

Zunächst einmal muss ein Unfallopfer nur den Unfall an sich beweisen. Umstände die den Anspruch mindern muss der Gegner beweisen.

Zudem muss der Anspruchsteller sich das Nichttragen eines Helmes auch nicht im Rahmen der Schadensminderungspflicht anrechnen lassen, zumindest zur Zeit noch nicht. Dies hat der BGH in der von mir zitierten Entscheidung festgestellt. Dies gilt selbst dann, wenn die Verletzung weniger schwer gewesen wäre.

Kommentar von Apolon ,

 Anders wäre es wenn du gegen einen Dritten eine Schmerzensgeldklage durchfechten möchtest. Dessen Versicherung würde dir immer eine Mitschuld anlasten.

Sorry, aber dieser Hinweis ist völliger Unsinn.

Oder hast du eine Rechtsquelle die deine Meinung bestätigt ?

Antwort
von luro1209, 63

Fahre niemals ohne Helm! Es gibt schon sichere Helme für 10€. Wenn du mit dem kopf irgendwo aufschlägst reicht im schlimmsten fall noch nicht mal mehr das krankenhaus

Kommentar von luggels ,

Und das beantwortet die Frage jetzt wie?

Antwort
von bikerin99, 50

Weshalb sollte die Krankenkassa nicht zahlen, wenn du einen Unfall hast. Helmpflicht gibt es nicht.

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