Frage von badgirl1995, 158

Zahlt die Krankenkasse einen Psychologen/Psychotherapeuten?

Hallo, ich habe seit Jahren mit Depressionen, Svv etc. zu kämpfen. Nun zu meiner Frage, zahlt die Krankenkasse (AOK) eine Therapie beim Psychologen? Ich habe vorhin mal gegooglet und da standen Horrorpreise pro Sitzung, muss man das denn wirklich selbst zahlen oder übernimmt das auch die Krankenkasse? Braucht man eine Überweisung vom Hausarzt? Und an welchen Psychologen wendet man sich denn da am Besten..? Denn bei vielen Psychologen auf der Seite steht dass sie nur Selbstzahler oder Privatversicherte nehmen..

Antwort
von labertasche01, 86

Du kannst auch folgendes versuchen. 

Rufe bei Psychologen mit Kassen Zulassung  an und bitte um einen Termin . Notiere dir bei wem und wie lange es dauert bis zum Termin. 

Das machst du bei 5-7 Psychologen. 

Dann fragst du bei einem nach der nur Privat behandelt. 

Das geht meistens schneller. 

Nun informierst du deine Krankenkasse über das Ergebnis. Evtl zahlen sie auch den privaten Psychologen wenn die Wartezeiten bei den Kassen zugelassenen zu lange ist. 

Die 5 Sitzungen sind nicht nur um vom Psychologen " begutachtet " zu werden , sondern auch um zu schauen ob du mit ihm zurecht kommst. Die Chemie muss schon passen. Ist nicht immer beim ersten der Fall. Wenn es nicht passt, bitte einen anderen Psychologen suchen und nicht die Terapie abbrechen. 

Alles gute ! 

Antwort
von schokocrossie91, 83

Du brauchst eine Überweisung, bevor du zum Therapeuten (nicht zum Psychologen, der therapiert nicht) gehst, dann übernimmt die KK die Kosten für eine Therapie in der Regel.

Kommentar von Dahika ,

Man braucht KEINE Überweisung.

Man geht einfach mit seiner Karte zu einem Psychotherapeuten mit Kassenzulassung. Eine Liste dieser Therapeuten bekommst du von der Kasse.
Wann hört es endlich auf, dass dieser Quatsch mit der Überweisung erzählt wird?

Kommentar von schokocrossie91 ,

Sorry, alle bisherigen Therapeuten wollten immer eine Überweisung von mir.

Kommentar von hauking ,

Ich würde auch zur Überweisung raten, erwähnt dadurch auch die Notwendigkeit wenn der Hausarzt einen überweist

Antwort
von Dahika, 75

Nein, man braucht keine Überweisung von einem Arzt. Ja, die Kasse zahlt.

Antwort
von Wonnepoppen, 67

Ja, die Kasse zahlt das, wenn der Psychologe einen Antrag bei ihr stellt u. der genehmigt wird. 

eine Überweisung kannst du , mußt du aber nicht haben. 

Frag entweder bei der Kasse nach, welche in Frage kommen, ruf bei einem an!

Nur er kann auch die Diagnose "Depression" stellen!

Kommentar von badgirl1995 ,

Die Diagnose habe ich schon, nur praktiziert der Psychologenicht mehr in meiner Nähe.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Alles klar!

Antwort
von tgel79, 90

Wenn dein Hausarzt dich an einen Psychologen überweist, dann übernimmt das selbstverständlich die Krankenkasse.

Kommentar von Dahika ,

Nein, der Hausarzt hat damit nichts zu tun. Man braucht keine Überweisung.

Antwort
von wolfram0815, 56

Du kannst erst zum Hausarzt gehen und mit ihm reden. Du kannst aber auch gleich zum Psychotherapeuten gehen. 5 Sitzungen kriegst du von der Krankenkasse bezahlt. Soll mehr sein, dann muß das der Hausarzt bestätigen.

Kommentar von badgirl1995 ,

Bei einigen auf der Website steht dass das Erstgespräch sogar schon 50-80 Euro kosten soll.

Kommentar von wolfram0815 ,

Wenn du willst, dann kannst du das natürlich auch selbst zahlen! Kein Problem. Ach ja, und der Therapeut muß, sofern du selbst nicht zahlen willst, eine Kassenzulassung haben. Noch was: Psychologe und Psychotherapeut sind zweierlei.

Kommentar von tgel79 ,

Klar, du kannst dich von jeder Menge Leute coachen lassen, aber wenn dein Hausarzt eine Depression oder einen Verdacht auf eine Depression feststellt und dich an einen Psychotherapeuten (Psychologe oder Psychater) überweist, dann zahlt das die Kasse. Wenn du direkt selbst hingehst, weil du "als vernachlässgte Ehefrau einfach nur jemanden zum Reden" brauchst, dann bezahlt das natürlich keine Kasse. Der Psychologe redet aber natürlich trotzdem gerne mit dir, wenn du ihm dafür Geld gibst.

Kommentar von Dahika ,

Nein, der Hausarzt hat NICHTS damit zu.tun. Wann endet dieser Irrglaube endlich mal.

Kommentar von wolfram0815 ,

Der Hausarzt muß bestätigen, dass hinter den Depressionen keine körperliche Ursache steckt, darum.

Kommentar von Dahika ,

Das ist richtig. Aber der Hausarzt muss nicht zum Therapeuten  überweisen. Man kann auch zuerst zum Psychotherapeuten gehen. Unter Umständen überweist er zum Hausarzt, um mögliche körperliche Ursachen abklären zu lassen.

Kommentar von wolfram0815 ,

So ist es. 5 Sitzungen kriegt man so bezahlt. Für eine Langzeittherapie muß der Therapeut dann einen Antrag bei der Kasse stellen(keine Sorge, die Krankenkasse weiß dabei nicht, was beim Therapeuten besprochen wurde.

Antwort
von kenibora, 58

"Schon seit Jahren????" Und noch niemand, auch kein Arzt hat Dich darüber informiert..? Dann ruf Deine Krankenkasse morgen an und Dir wird geholfen.....

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