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Zahlt die Krankenkasse einen Psychiater?

gefragt von wurmit am 13.05.2009 um 23:31 Uhr

Hallo,

mir wurde heute von einem Bekannten die Frage gestellt, ob die Krankenkasse auch die Sitzungen bei einem Psychiater zahlt?

Ich meinte das ich mich mal informiere, die Chancen stehen 50:50 das sie übernommen werden. Wie ich schon mitbekommen habe, sollen wohl manche Krankenhassen das zahlen, wenn es sich dabei auch um weine wirkliche Krankheit haneldet, sprich keinen Liebeskummer o.Ä..

Ob er eine Krankheit hat, weiß ich nicht, er hat halt diverse Probleme mit sich und/in seinem Leben und ich meinte, ich helfe ihm gerne, nur manchmal ist dann wirklich ärtzliche Hilfe besser als von einem Laien.

Mit freundlichen Grüßen


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ziuwari
beantwortet von ziuwari am 13. Mai 2009 23:32
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wenn der (haus)arzt es begründet: ja


darkgabber19
beantwortet von darkgabber19 am 13. Mai 2009 23:32
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wenn er vom hausarzt überwiesen wird und der phychater es für ratsam hält ja


Schira
beantwortet von Schira am 13. Mai 2009 23:34
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Man muss zuerst zu einem allgemeinen Arzt gehen, ihm das Problem schildern und sich zu einem Psychotherapeuten überweisen lassen. Die Kassen zahlen allerdings nur wenige Therapieformen (Analyse, Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie). Privat gibt es da mehr Möglichkeiten.

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 14. Mai 2009 08:27

Ein Psychotherapeut ist eine andere Fachrichtung als ein Psychiater.


wim50
beantwortet von wim50 am 13. Mai 2009 23:34
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Dazu wird ein Allgemeinarzt (Hausarzt) zunächst mal eine Überweisung ausstellen. Und wenn der Facharzt eine Krankheit diagnostiziert, wird das und die Behandlung sicher auch übernommen.

Wen es nur mal so auf die Ledercouch treibt, wird damit nicht unbedingt rechnen können.


krise3
beantwortet von krise3 am 13. Mai 2009 23:32
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ich kenne nur Sitzungen bei einem Psychologem, ein Psychater hingegen arbeitet mit Medikamenten !



anonym
beantwortet von Lissa am 13. Mai 2009 23:33
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Die gesetzlichen Krankenkassen bezahlen bei den folgenden drei Therapieverfahren eine Psychotherapie:

Verhaltenstherapie Die Verhaltenstherapie setzt an der aktuellen Situation an: Weshalb haben Sie im Augenblick Ihre Beschwerden? Wie müssen Sie anders denken, fühlen und handeln, um sie zu überwinden. Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass Sie einmal gelerntes Verhalten umlernen können. Sie können neue Einstellungen und Verhaltensweisen lernen, um z.B. Ängste oder Essstörungen zu überwinden oder Ihr Selbstvertrauen zu stärken. Methoden wie Angstbewältigungsstrategien, Rollenspiele, Selbstsicherheitstraining, Entspannungs- und Visualisierungstechniken werden eingesetzt.

Die Verhaltenstherapie hat sich insbesondere bei der Behandlung von Depressionen, Ängsten, Zwängen und Selbstsicherheitsproblemen bewährt. Informationen zur Kognitiven Verhaltenstherapie

Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie Beide Therapieformen sind zeitlich aufwändiger als die Verhaltenstherapie. Sie setzen in der Kindheit an, versuchen herauszufinden, weshalb Sie so fühlen und sich verhalten, wie Sie es im Augenblick tun. Diese Verfahren gehen davon aus, dass seelische Probleme Folge unbewusster Konflikte aus der Kindheit sind. Die Psychoanalytische Therapie arbeitet mit Assoziationen, Träumen und der Deutung Ihrer Reaktionen gegenüber dem Therapeuten. Die Dauer der tiefenpsychologisch fundierten Therapie ist durch die Konzentration auf zentrale Lebensprobleme deutlich kürzer.

http://www.palverlag.de/Psychotherapie.html

Kommentar von Lissa am 13. Mai 2009 23:35

Und ein etwas älterer Artikel zum Verfahren: http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/meldung/-Gesetzliche-Krankenversicherung/1061421/1061421/

und außerdem:

Bei der Wahl eines Psychotherapeuten ist es wichtig, dass Methode und Therapeut zu dem Patienten passen.

Wenn ein Kontakt zum Therapeuten bereits zustande gekommen ist, sollte der Betroffene sich erkundigen, welche Ausbildung und Weiterbildung der Therapeut hat und ob er mit der Behandlung des bestehenden Problems Erfahrung hat. Wichtig ist auch, zu klären, wie der Therapeut vorgehen möchte und wie lange die Therapie voraussichtlich dauern wird.

Eine gute therapeutische Beziehung zwischen Therapeuten und Patienten ist eine unverzichtbare Grundlage dafür, dass psychotherapeutische Methoden wirkungsvoll sein können. Der Betroffene muss sich im Umgang mit dem Therapeuten wohl fühlen, er sollte das Gefühl haben, diesem vertrauen und ihm gegenüber offen sein zu können. Schon beim ersten Telefonat und bei den ersten Treffen ist es daher wichtig, auf den persönlichen Eindruck von der Person des Therapeuten zu achten.

Eine Psychotherapie dauert je nach Schwere der Problematik und Art der psychotherapeutischen Methode zwischen 20 und 100 Stunden. Spätestens in den ersten zehn bis 20 Stunden sollte sich eine Veränderung der Probleme einstellen. Ansonsten ist zu überlegen, ob der Therapeut gewechselt werden sollte. Eine Ausnahme stellt hier die psychoanalytische Langzeittherapie dar, die wesentlich länger dauert.

Bei der Suche nach einem Therapeuten unterstützt die telefonische Beratung des Psychotherapie-Informations-Dienstes des Berufsverbandes Deutscher Psychologen. Ein Verzeichnis von Psychotherapeuten ist auch beim Deutschen Psychotherapeutenverband erhältlich.

http://www.tk-online.de/tk/behandeln-a-z/pq/psychotherapie/25680?selectedPage=1

Kommentar von Simple_avatar1smallIsartaucher am 14. Mai 2009 08:28

Psychotherapie und Psychiatrie sind verschiedene Fachrichtungen!


anonym
beantwortet von wurmit am 13. Mai 2009 23:34
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Hallo,

danke für die schnellen Antworte.

@krise3: Den meine ich selbstverständlich, sry.


anonym
beantwortet von wurmit am 13. Mai 2009 23:39
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Hallo,

ich bedanke mich bei allen schnellen Antworten zu dieser späten Stunden.

Einen schönen Abend noch und danke sehr.


superkorrekt
beantwortet von superkorrekt am 13. Mai 2009 23:44
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also ist jetzt ne blöde antwort,... aber ich hoffe doch...^^

lg


Megatherium
beantwortet von Megatherium am 13. Mai 2009 23:47
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Ein Psychiater führt keine Psychotherapie durch, da er hierzu nicht befähigt ist es sei denn er hat eine Zusatzausbildung Psychotherapeuten. (Wobei ich wenig von Psychiatern als Therapeuten halte.) Generell werden alle Leistung eines Psychiaters gezahlt, da dieser Mediziner ist und ergo Therapien anwendet, die er für medizinisch sinnvoll erachtet.


Nicoli
beantwortet von Nicoli am 14. Mai 2009 00:12
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es finden erstmal vorgespräche statt. wenn man dann zu dem entschluss gekommen ist, dass eine therapie ratsam ist, wird diese bei der krankenkasse beantragt


moonrox
beantwortet von moonrox am 14. Mai 2009 00:27
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deshalb sollte es eine krankenkasse sein! JA!


Isartaucher
beantwortet von Isartaucher am 14. Mai 2009 08:29
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Natürlich bezahlt die Krankenkasse bei vorliegender Indikation auch eine psychiatrische Behandlung. Der Hausarzt sollte die Indikation im Rahmen einer Verdachtsdiagnose feststellen und eine Überweisung zum Psychiater ausstellen.


swatkatten
beantwortet von swatkatten am 14. Mai 2009 19:56
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Wenn er irre ist, wovon ich mal ausgehe, schon...


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