Ist ein Schaden, der durch einen lecken Öltank im Haus verursacht wurde durch die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abgedeckt? Eine Naht beim Kunststofftank wurde undicht und hat Öl ins Fundament sickern lassen. Die Tanks sind erst 6 Jahre alt, es wurde auch nichts gewaltsam beschädigt. Die Kosten für die Reinigung sind sehr hoch.

Kommt auf die Versicherung an. Manche bieten eine Komplettversicherung an, die auch Ölschäden beinhaltet. Eine Ölversicherung wird aber auch separat angeboten. Schau im Zweifel in die Vertragsbedingunen.

Der Hausbesitzer oder genauer der Besitzer des Öltanks ist verantwortlich wenn der Tank leckt und Schäden verursacht. Falls die Garantie zeit länger ist als 6 Jahre kann der Hersteller oder der Lieferant verantwortlich sein weil der Tank unbeschädigt ist.
Wolfi0410 am 12. Mai 2008 22:45 Das war nicht die Frage.
Gefragt wurde nach Leistung der Versicherung.

Das kommt es auf die Vertragsbedingungen an.
Ist es nur eine Brandversicherung dann sowieso nicht.
Ist es eine sog. Gebäude-Vollschutzvers. kann Öltankschutz mit dabei sein muss aber nicht.
Also nachlesen.
Die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht kann keinen Schaden am Haus abdecken, sie deckt Schäden durch das Haus/Grundstück. In diesem Fall also nur den Schaden der durch das auslaufende Öl in der Umwelt entstehen könnte (Grundwasser etc.) wenn es vertraglich mit vereinbart wurde. Schaden am eigenen Haus könnte nur über die Gebäudevollschutz reguliert werden können.
Aber wo hast du denn Deine Vertragsunterlagen der Öltanks. Normalerweise sind die Garantiezeiten doch länger als 6 Jahre. Da würde ich mal nachschauen und dann evtl. mit Hilfe eines RA über den Weg der Produkthaftung versuchen die Kosten wieder rein zu kriegen.