Meine Frau möchte in einem Fitnessstudio trainieren anfangen und behauptet die Krankenversicherung würde was dazu zahlen. Kann das sein? Muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen?
Weitere Fragen zu verwandten Themen finden Sie hier:

Schau mal auf die Internet-Seite der Krankenkasse Deiner Frau. Ich mache zur Zeit auch Reha-Sport in meinem Fitness-Studio, den die Krankenkasse voll trägt. Das Studio müßte nur in der Liste der Krankenkasse aufgeführt sein (das es geprüft wurde) oder Du bekommst vom Studio einen Nachweis, dss es von einer Kasse geprüft wurde, das wird in der Regel auch anerkannt. Die meisten Studios verlangen dann noch eine Aufnahmegebühr in Höhe von 25€ die Du selber bezahlen musst (bzw. Deine Frau). Die Verordnung dafür bekommst Du vom Orthopäden. Dann kannst Du 50x gehen, sinnvoll wäre 2x die Woche.
Hast du schon mal bei deiner Krankenkasse nach gefragt? Die sollten es wissen.

Die Krankenkassen zahlen diverse gesundheitsfördernde Kurse, aber kaum ein Fitnessstudio schlechthin. Am besten weiß das alles die eigene Krankenkasse.
schurke am 25. November 2007 21:16 Doch, Du kannst Reha-Sport im Fitness-Studio machen
HerrLich am 25. November 2007 21:17 als einzelnen gezielt aufs Krankheitsbild abgestimmten Kurs, richtig?
Ja aber da steht nichts von Reha-Sport.Die Frau will trainieren schreibt er und das ist kein Reha.
schurke am 25. November 2007 21:41 Doch. Was denkst Du, was Reha-Sport ist? Du trainierst in der Regel Deine Rückenmuskelatur um die Wirbelsäule zu entlasten.

Habe auch schon gelesen das bestimmte KK einen teil der Kosten tragen. Hängt aber von der Krankenkasse ab, also einfach nachfragen

Da muss man seine Krankenkasse fragen. Zu den üblichen Kassenleistungen zählt das jedenfalls nicht.

Erkundige dich doch am besten bei deiner KV! Viele GKVs eratten unter gewissen Voraussezungen die Kosten. Aber nicht auf Dauer!
schurke am 25. November 2007 21:16 nein, für 50 Einheiten
Indy72 am 25. November 2007 21:21 Das ist von Kasse zu Kasse verschieden. Auch die Voraussetzungen divergieren stark. Gefördert wird grundsätzlich alle Kurse, die vom qualifizierten Personal durchgeführt werden und vorbeugend gegen verbreitete oder latent drohende Erkrankungen angboten werden.
Eine "klassische" Kostenübernahme einer Krankenkasse für den monatlichen Beitrag des Fitnessstudios gibt es in Deutschland NICHT! Es gibt 2 Möglichkeiten ein Training in einem Studio in Abhängigkeit der KK durchzuführen. 1.Als Präventionsmaßnahme nach $20 Dies ist in der Regel ein Kurs über 8 Wochen mit 10 Trainingseinheiten. Diese Präventionskurse werden für den Bereich Wirbelsäulengymnastik, Herz-Kreislauftraining, Ernährungsberatung und Raucherentwöhnung von den KKen mit max.80% der Kosten unterstützt.Bei den meisten Kassen wird dieser Kurs 1x pro Jahr bezahlt,vereinzelt auch 2x. 2.Verordnung zum Rehasport über den Bogen 56 durch jeden niedergelassenen Arzt. Jedes Erkrankungsbild ob orthopädisch,neurologisch oder internistisch kann damit budgetfrei durch den Arzt versorgt werden. Grundsätzlich sind 50 Einheiten innerhalb von 18 Monaten in einem Gruppentraining durchzuführen. Bei manchen Erkrankungen,wie Multiple Sklerose oder M.Bechterew sind 120 Einheiten in 36 Monaten möglich. Wichtig: Es handelt sich in der Regel um Gruppentraining zu festen Zeiten.Man kann laut Vorgabe nicht "frei" trainieren!!!
P.S.: Jede gesetzliche KK übernimmt die Kosten,sowohl von 1) als auch von 2). Dies ist im Sozialgesetzbuch über die 20§ und 44§ festgelegt.Bei privaten KK ist es eine Einzelfallentscheidung. Die Studios müssen übrigens durch die KK für die entsprechenden Kurse zertifiziert sein.(Ausbildung des Kursleiters,Inhaltsprüfung des Kurses,etc.)
das kann durchaus sein. Musst dich einfach mal informieren. zB unter http://www.humanisten-duesseldorf.de/private-krankenversicherung.html