Hört sich komisch an, ist aber wahr. Ein guter Kumpel von uns hat ne Freundin, welche die Auffassung vertritt, dass Zärtlichkeiten, liebe Worte (wie z.B. Schatz usw.) nicht selbstverständlich sind, sondern sich erarbeitet werden müssen... Soll heißen, erst wenn gespült ist, der Müll rausgebracht, das Treppenhaus gewischt und der Hof gefegt worden ist, dann hat der Partner eine "Chance" auch mal geknuddelt zu werden oder ein paar nette Worte zu hören. Dachten erst, das ist ein Scherz, aber es ist wirklich wahr. Was haltet Ihr denn davon? Ist das eine intakte Partnerschaft? Ist es Liebe oder was soll das sein? Bitte Eure Meinungen dazu!

Achduliebergott. Ein Mann ist doch kein Hund! Liebe ist doch nicht an Leistung nach dem Belohnungsprinzip gebunden. Geliebt wird man um seiner selbst willen. Da kann man nur hoffen, dass diese Dame keine Kinder bekommt. Ob die dann auch nur eine Umarmung kriegen, wenn die den Müll rausbringen?

Hehe und wenn er im Bett gut war, kriegt er ein Lekkerlie oder was ? Finde ich total krank , echt. Das hat meiner Ansicht nach nichts mit Liebe zu tun , sondern mit einer Art Hörigkeit. Wenn man einen Menschen liebt , dann tut man das ohne Gegenleistung.
Hol Ballchen,bring Müll raus.Braver Mann,mach männchen und platz
also hunde hat sie auch . lach

erpressung!
würde sagen: war ne schöne zeit mit Dir...
Der arme Mann. Wenn er eine andere kennen lernt, wird er schnell den Unterschied merken.

Das ist ein komische Beziehung. Zärtlichkeiten etc. kommen doch automatisch und nicht auf "Befehl".

der soll sich lieber ein tier anschaffen..obwohl das auch dann nicht gut leben würde...was es nicht alles gibt

Nunja, wenn der Mann sich zum Hund machen lässt... Wenn es aber seine faire Hälfte des Haushaltes ist und er den Ansporn braucht ^^...
Aber eigentlich ist Zärtlichkeitsverweigerung ne ziemlich fiese Tour, man muss jemandem doch nichts wegnehmen, um es ihm hinterher als Belohnung wiederzugeben, das wäre Erpressung

Sie hat im wahrsten Sinn des Wortes die Hosen an, er steht stramm oder macht Männchen, damit sie ihm ein Leckerli gibt. Das ist keine Partnerschaft, sondern Sklaverei. Wenn ihm an der Partnerschaft wirklich was liegt, sollte er versuchen mit ihr in eine Paarberatung zu gehen. Wahrscheinlich ist das ein Verhaltensmuster, das von den Eltern übernommen wurde, das lässt sich schwer ändern. Die Frau tut mir genauso leid wie er.
Lena101 am 17. März 2009 01:03 Zusatz: Sie hat auf jeden Fall ein gestörtes Verhältnis zu anderen Menschen, speziell zu Männern. Eventuell würde ihr eine Therapie helfen. Das Problem dürfte nur sein, dass sie sich wahrscheinlich nicht so sieht, sondern glaubt, im Recht zu sein.

sie soll den typen n tritt aussem haus geben... das ist keine partnerschaft, sondern mehr eine arbeit für den einen
wenn die Partnerschaft so gut funktioniert- warum nicht? Besser als wenn man gar kein Lob bekommt und wenn beide damit zurecht kommen ist das doch in Ordnung!
TheCerb am 17. März 2009 00:16 aber mit dem schlechtesten Beispiel will sich doch keine Beziehung gerne vergleichen...

Der arme Partner... sowas daemliches! Na, wenn's hilft und er gluecklich ist?
Vielleicht handelt es sich aber um eine DS-Beziehung, dann gehoert das zum Vorspiel!

doch nicht als Belohnung - das soll vom Herzen kommen und auch so gemeint sein
eben, also wir haben ihm geraten, er soll sich von ihr trennen.
Du hast Recht: Es gibt keine Liebe, nur Liebesbeweise.

Was soll das denn sein? Zärtlichkeiten tauscht man doch einfach so aus, nicht wenn man etwas gut gemacht hat.
naja, bei Kindern wäre das schon eher angemessen. Belohnungen für gewünschte Verhaltensweisen sind Bedingungen fürs Lernen. Allerdins muss man es es auch nicht übertreiben...
Wie soll sich denn ein Baby Liebe erarbeiten?
bei Babys ist das ertens eine ganz andere Sache als bei Kleinkindern, und zweitens geht es nicht darum, sich "Liebe" zu erarbeiten. Ich meinte das eher in Bezug auf Belohnungen (z.B. Süßigkeiten o.Ä.) oder besser noch lobende Worte. Bitte nicht immer alle Worte auf die Goldwaage legen!
Liebe ist kein Leckerli, Liebe ist einfach da. Und Zärtlichkeiten sollten niemals an Leistung gekoppelt werden. Da gibt es andere Belohnungen. Liebesentzug als Strafe ist sträflich. Und in der Frage ging es nicht um Bonbons oder Schokolade.
tja, wie gesagt: Bitte nicht alle meine Worte auf die Goldwaage legen! Tu doch nicht so, als wüsstest du nicht, was ich meinte (siehe auch Kommentar von Nagini). Von Liebesentzug habe ich überhaupt nicht gesprochen. Aber wenn positives Verhalten nicht angemessen belohnt (und negatives angemessen bestraft) wird, müssen wir uns auch nicht wundern, dass es mit den Kindern und Jugendlichen nur noch bergab geht...).
also ich mache das bei meinem Kleinen auch.. wenn er zusammen mit mir aufräumt, gibts eine kleine Belohnung ( und das selten in materieller Form ). Sowas nennt man Positive Bestärkung. Man muss nur mit allem Maß halten- die Dosis macht das Gift.
und wenn er nicht aufraeumt, bekommt er keinen Gute-Nacht-Kuss?
nein, dann sollte am besten gar nichts passieren, das ist dann negative Verstärkung (die Belohnung bleibt aus); so kann man auch lernen!
Nein ! Natürlich nicht. Ich habe ihn immer lieb und das lasse ich ihn auch immer spüren. Aber Kinder müssen lernen das jedes Gefühl ok ist - nicht aber jedes Verhalten. Aber das war hier gar nicht das Thema. Ich kann mich warenjka nur anschliessen. Man muss sich nicht immer gleich auf jede Silbe stürzen die ein anderer von sich gibt. Um aber zum Thema zurück zu kehren: ich halte es ein einfach für unmöglich, Liebe und Zuwendung von gewünschtem Verhalten abhängig zu machen !!! In jedem Fall.
Ist sie beziehungsunfähig?
tolle Antwort