Zählt so eine Person auch als "rechtsradikal"?

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10 Antworten

Man muss noch lange nicht rechtsradikal sein, selbst wenn man eine hohe Position in der NPD hat. Rechts und rechtsradikal ist ein riesen Unterschied. Deshalb kann man das aus deinem Szenario nicht herauslesen

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Einiges was in Deutschland unter Hass/Volksverhetzung/Radikal/Rechts, bzw. Linksradikal gilt, ist in anderen Ländern normale Meinungsfreiheit.. Es ist als immer eine Ansicht der Leute. Die einzigste Abgrenzung die ich ziehen würde wäre, solange man nicht zu Gewalt aufruft sollte es unter der Meinungsfreiheit fallen, dies ist in Deutschland aber nicht ganz so.

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Das kommt auf die politische Meinung an, aber als NPD-Mitglied liegt es natürlich sehr nahe, dass die Person rechtsradikal ist.

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Kommentar von DoktorBlues
01.08.2016, 21:26

NPD ist links würde ich sagen..

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Das kommt darauf an wie sie die Massen beeinflusst.

Für mich sind solche Menschen im Übrigen die Schlimmsten, zu feige selbst aktiv zu werden, aber immer schön die anderen anheizen. Aber sich selbst nicht dreckig machen wollen...egal welcher politischen Meinung man ist, so Leute gehen mir auf die Nerven, weil sie zwar immer behaupten eine Meinung zu haben und diese zu vertreten, aber sich dann schön rauswinden, wenn man mal direkt nachhakt.

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Radikal ist immer so eine Sache. Die Person ist auf jedenfalls rechts gesinnt, sonst würde sie sich nicht dafür engagieren. Ich bin definiv kein NPD Freund, aber nicht jeder muss radikal sein, der sich in diesen kreisen bewegt. Es ist schon bedenklich wenn die Person andere überzeugen will, aber für mich gilt das nicht als radikal

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Wenn sie Hintergrundarbeit in der NPD leistet und in der Jugend der NPD eine Position hat

Das ist per definitionem "rechtsradikal", ja.

"Radikal" ist jeder, der grundlegende Veränderungen des bestehenden Systems anstrebt; dabei aber "nicht allzu extrem" wird. 

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"Radikalismus" ist, anders als der typische Stammtisch glaubt, im Grunde erst mal nichts Schlechtes. So sind beispielsweise auch jene, die heute Volksabstimmungen in Deutschland als "Standard-Mittel der Politik" fordern, schlichtweg Radikale.

Insofern ergeben sich "Guter oder schlechter Radikalismus?" erst aus der Antwort auf die Frage "Wohin zielt dieser Radikalismus?"

Und auch, wie sich dieser Radikalismus ausformt, ist völlig unterschiedlich: Es gibt Radikale, die allein in der Theorie bleiben, also "nur in Diskussionen radikal" ansonsten aber konformistische Spießbürger sein können.

Und es gibt Radikale, die für ihre Interessen eintreten, argumentieren, demonstrieren, ... whatever ... tun, um ihren Zielen klaren Ausdruck und Vorschub zu verleihen.

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Spannend wird allerdings, wenn man "Rechtsradikalismus" auseinander nimmt und in seine Bestandteile zerlegt. Dann stellt man nämlich schnell fest, dass "Rechtsradikalismus" nichts anderes ist, als "fundamentalistischer Konservativismus"; dass also Konservative nichts anderes als Rechte bzw. "schwache Rechtsradikale" sind...

Insofern ist es an Albernheit und offensichtlicher Schizophrenie fast nicht mehr zu überbieten, wenn sich "gläubige Konservative" gegen den "bösen Rechtsradikalismus" stemmen: Sie sind stemmen sich damit nur gegen sich selbst bzw. genauer: gegen eine Strömung innerhalb ihres eigenen ideologischen Flügels...

Einfacher ausgedrückt: Der Unterschied zwischen CSU und NPD ist - zumindest in Bezug auf die Gesellschaftspolitik - eigentlich nur marginal: Sie haben unterschiedliche Namen und unterschiedliche Chefs. Das war es im Wesentlichen. Denn nicht ohne Grund ist hat sich die einstige DVU (Deutsche Volksunion) über einige Umwege und Scheinparteien (s. "Republikaner") von der CSU abgespalten und ist später in der NPD aufgegangen. 

Deshalb ist eine "inhaltliche Auseinandersetzung" der Kontrahenten, wie sie in einer Demokratie zwingend erforderlich wäre, auch ausgesprochen schwierig: 

Man würde allzu schnell erkennen, dass zwischen dem NPD-Slogan: "Ausländer raus! Deutschland den Deutschen!" und dem CSU-Slogan: "Ausländer raus! Deutschland den Deutschen!" nicht nur in den Slogans kein wirklicher Unterschied besteht. 

Und das wäre für die Wähler verwirrend...    

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Das könntest z.B. du selbst sein.

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Links und Rechts sind Positionen eines  Parteipolitischen Spektrums . Also eine Formation innerhalb des Politischen Systems .

Die Tatsache ,dass heute Rechts mit Nazi gleichgesetzt wird ist die Folge der Verdummung eines ganzen Volkes ,nämlich des deutschen Volkes .

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Kommentar von DoktorBlues
01.08.2016, 21:29

Dem ist nichts mehr zuzufügen. DH

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Meiner Meinung nach nicht.

Er macht es auch richtig, dass er seine politischen Ansichten öffentlich nicht in vollem Interesse zeigt, sonst wird diejenige Person gleich als Nazi oder als rechtsradikal abgestempelt. Oder auch in der Schule/Arbeit "fertiggemacht".


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Nicht alle Npd mitglieder sind direkt rechtsradikal, Rechts sind alle, aber da gibts natürlich auch Untergruppen. Rechtsradikal ist gleich wie Rechtsextrem google des mal :)

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