Frage von mohnblume24,

Zählt eine schiftliche Bestätigung eines Zeugen, dass ich Geld verliehen habe

Ich habe mit mündlicher Vereinbarung innerhalb der Familie Geld verliehen, ohne schriftlichen Vertrag, aber ich hatte bei der Überweisung auf das Konto des Verwandten, einen Zeugen hinzugezogen und was schiftliches aufgesetzt, woraus hervor geht,, dass er bei der tel. Überweisung anwesend war und dass die Summe vorübergehen verliehen wird, natürlich hat er das unterschrieben. Ich hatte nie damit gerechnet, dass ich meine Geld nciht mehr bekomme, deshalb habe ich das vorsischtshalber gemacht, aber nützt es mir was bei einem Mahnverfahren?

Hilfreichste Antwort von chiliheadz,

Ja. Der Zeuge kann das Telefongespräch bezeugen und war bei der Überweisung zugegen. Außerdem kannst du mit Hilfe deiner Kontoauszüge nachweisen, dass du den Geldbetrag zu dieser Zeit an diese Person überwiesen hast. Bei einem Mahnverfahren, das vor Gericht enden kann, zählt auch dieser "Anwesenheitszeuge". Ein gütlicher Einigungsversuch mit dem Hinweis darauf, dass "Zeugen" bei der Vereinbarung zugehört haben und dass du an Hand deiner Telefonrechnung zeitgenau nachweisen kannst, mit dem "Kreditnehmer" gesprochen zu haben, hilft oft weiter. Inhalt, Tag und Zeitpunkt des Gesprächs sollte der Zeuge an Hand seiner Notizen genau bestätigen können, denn dann ist deine Chance gut, dein Geld (mit Kosten und Zinsen) zurück zu erhalten. Chiliheadz.

Antwort von BillyMMU,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Beim gerichtlichen Mahnverfahren, benötigst Du noch keine "Beweise". Siehe z.B. http://www.letzte-mahnung.de/ Wenn der Schuldner einem gerichtl. Mahnbescheid widerspricht oder bei einem Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegt, wird der Fall automatisch an das zuständige Gericht abgegeben und verhandelt. Dort kannst Du die Zeugen benennen und Beweise vortragen. Mündliche Verträge sind ebenso gültig, wie schriftliche Verträge. Dies solltest Du aber einem Rechtsanwalt überlassen. Geld verborgen, bingt Sorgen ...

Antwort von Ulenvater2,

Ich muß wohl noch hinzufügen, daß das Unternehmen wegen BETRÜGEREIEN der Mitarbeiter in Tateinheit mit dem Chef des PC-shops aufgelöst und alle entlassen worden sind. Es ist anzunehmen, daß das Unternehmen selbst illiquide ist. Das alles herauszufinden würde Geld kosten, das ich Anwälten zu zahlen hätte. Bisher hatte ich nur Anwälte, die etwa 30 % an kämpferischem Geist von mir selber aufzuwenden bereit waren und von EIGENINITIATIVE keine Spur ! [Aber das lernte ich alles erst im NACHHINEIN !]. Selbstverständlich habe ich mich auch in diesem Phall juristisch beraten lassen - kostenlos - d. h. es kostet viel Zeit, Nerven und Wege nebst Frühaufstehen.

Soweit Du also kostenlosen Rat bekommen kannst, mach Dich ruhig kundig. Ich sag Dir nur, ich bin erheblich ungereizter, seitdem ich dieses Eigentum auch noch losgelassen habe. Hätte ich das alles FRÜHER in gleicher Weise bedacht, würde ich heute in einer Villa mit großem Garten leben statt in einer Dachgeschoß-Mietswohnung mit schrägen Wänden.


Schau Dir GRIECHENLAND an: Auch dort ist RECHTLICH alles klar und nachweisbar. Was nützt das den Gläubigern ?

Antwort von Ulenvater2,

Vor wenigen Tagen habe ich einen LAPTOP aufgegeben, der mich gebraucht € 150 gekostet hatte; mittlerweile liegt der seit exakt einem Jahr bei einem Reparaturunternehmen zum Einbau eines USB-Teiles. Reparaturauftrag habe ich; 4 Einschreiben mit Rückschein wurden nicht beantwortet, e-mail Ermahnungen dto. Der PC-shop-Leiter hat das Ding mit nach Hause genommen und mir am Telefon bestätigt.


Als Betriebswirt i. R. habe ich also ein Jahr Zeit gehabt, über Mahnbescheid, Gerichtskosten und Anwaltsgebühren nachzudenken. Meine lebens-rettende Lösung war, KEINEN unfähigen Anwälten und Gerichten Geld nachzuwerfen und ich glaube, das ist das OPTIMUM ! Meine bisherigen Erfahrungen bzgl. Amtsgericht, Familiengericht, Sozialgericht über 40 Jahre haben mir gezeigt, daß alle nur ihren JOB beibehalten wollen und das in der Schule gelernte RECHTS-Empfinden getrost in der Pfeife geraucht werden kann - dann erzeugt es NUR NOCH Krebs.

Antwort von Thanatos1,

Besser als nichts, wobei es natürlich auf die Glaubwürdigkeit des Zeugen ankommt.

Wie hoch ist denn die Summe und wie sieht es mit der finanizellen situation des Familienmitgliedes aus dem du das Geld geliehen hast?

Auserdem: Wann wurde das Geld verliehen und was für eine frist hast du gesetzt?

Am besten Sprichst du mit der Person die dir Geld schuldet zu erst einmal und wirst sie darauf hinweißen das du einen Anwalt einschalten wirst, sollte das nichts bringen, dann geh eben zu nem Anwalt.

Kommentar von mohnblume24,

Es waren 600 Euro, Kontohaber meine Tochter, auf dem Kontoauszug steht der Grund der Überweisung, nur leider nicht dass es geliehen ist. Meine Bruder war Zeuge, glaubwürdig ist der schon, nur eben auch Familie

Ich habe Briefe geschrieben, ein Einschreiben mit Rückschein kam zurück, darauf habe ich den 3. in den Briefkassten geworfen, reden kann man mit ihr nicht mehr

Antwort von DerGubi,

Nööö,... ein Schuldschein is immer nur das Wert, was der Schuldner hat, wenn er kein Geld hat und nichts bezahlen kann, was soll das dann für ein Unterschied sein, ob Du das schriftlich oder mündlich hast? Ob sich es auszahlt, gerichtlich Anklage zu erheben, vage ich zu bezweifeln,... am besten vergessen und den Schuldner (und andere) nichts mehr borgen.

Antwort von barolo86,

wenn du das Geld überwiesen hast, dann hast du ja schonmal einen Beweis, dass Geld geflossen ist. Das ist ja schon mal was. Du kannst natürlich ein mahrverfahren einleiten und der Gemahnte muss dann mit entsprechenden Unterlagen widersprechen. Wenn er das nicht kann, hast du gute Karten. Traurig, dass man sowas innerhalb der Familie machen muss.

Kommentar von DerGubi,

Ja, und wenn Du Pech hast, zählt die Überweisung als Schenkung und dann fällt ne Schenkungssteuer an^^

Kommentar von chiliheadz,

@DerGubi Du schreibst Unsinn! Selbst "Schenkungen" sind, übersteigen sie nicht 15.000€, steuerfrei. Eine Schenkung zu behaupten wäre außerdem WAHNSINN! Für eine Schenkung müssten Gründe vorliegen, die bei einer Mahnung der Schuld wohl sehr zweifelhaft begründbar sind.Außerdem hat die Gläubigerin einen Zeugen.

Kommentar von mohnblume24,

Danke, das macht mir wieder Mut, aber ich hoffe noch, dass sie einlenkt, oder nach einem Mahnbescheid zahlt, sie verdient gut, ausserdem hatte ich ihr auch eine Ratenzahlung angeboten.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community