Zählt die Länge der Betriebszugehörigkeit trotz regelmäßiger, jährlicher Kündigung?

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4 Antworten

Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gelten unterschiedliche Kündigungsfristen.
Diese sind gesetzlich für Arbeitnehmer günstiger ausgelegt, da AN gegenüber dem AG in der Regel sozial schwächer gestellt ist.

Die Kündigungsfristen gegen einen AN errechnen sich nach einem Schema "Lebensalter + Betriebszugehörigkeit in Jahren". Die daraus errechnete Kennzahl bestimmt dann die Kündigungsfrist.

Ist die Kennzahl bspw. 50, stehen darauf 3 Monate Kündigungsfrist.

Ab 51 sind es schon 4 Monate. Wie sich die Tabelle weiter darstellt, kann ich nicht sagen.

Aber umgekehrt muss ein AN, wenn er selber kündigt nur 1 Monat Kündigungsfrist einhalten. Punkt.

Seine Aussage, dass Sie mehrere Monate KF einhalten müssten, entspricht nicht den Tatsachen.

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Kommentar von Familiengerd
26.08.2016, 13:51

Das einzig Richtige ist die Aussage, dass Arbeitnehmer gegenüber Arbeitgebern sozial schwächer gestellt sind.

Alles Andere ist aber ziemlich "abenteuerlich phantasiert"!

Was sollen denn die "Kennzahlen" und die "Tabelle" und woher hast Du das denn überhaupt?

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Kommt mir sehr sehr suspekt vor was Dein AG da macht. Geh doch einfach mal zum Anwalt/ mediator. Lass es da klären. Hier ist bestimmt der falsche Ort so etwas zu klären. Sorry.

Die 30 Euro Honorar sollte es Dir Wert sein. Aber dafür bekommst Du die garaniert richtige Info

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Kommentar von RhoMalV
26.08.2016, 16:44

Für 30 Euro gibts beim Anwalt gerade mal den Handschlag. Wer ne RSV hat mit SB mit 150 Euro wird diese auch ziemlich sicher zahlen müssen. Anwälte haben meistens Stundensätze von mindestens 100 Euro aufwärts.

Der Wichtigkeit wegen würde es sich in diesem Fall dennoch lohnen.

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Kommentar von Familiengerd
26.08.2016, 17:18

Die 30 Euro Honorar sollte es Dir Wert sein.

Wenn das man reicht ...

Beratungsgespräche beim Rechtsanwalt können nach der Gebührenordnung der Rechtsanwälte für Privatpersonen/Verbraucher je nach Schwierigkeitsgrad des Falls bis zu ca. 190 € zzgl. MwSt kosten!

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Wenn in Deinem Arbeitsvertrag nichts anderes geregelt ist, dann beträgt Deine Kündigungsfrist 4 Wochen (28 Tage!) zum Monatsende.

Wenn Du in der Vergangenheit eine Kündigung mit einer Frist von 14 Tagen durch den Arbeitgeber immer akzeptiert hast, dann ist das Dein eigenes Problem und läßt sich nun auch nicht mehr ändern.

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Kommentar von Familiengerd
26.08.2016, 13:56

So ist es.

Hier wäre auch wichtig zu erfahren, was vertraglich grundsätzlich vereinbart ist.

Diese ständigen Kündigungen mit kurzen Unterbrechungen des Arbeitsverhältnisses haben aber keine Auswirkungen auf die Gesamtdauer des Beschäftigungsverhältnisses - das wird dadurch nicht beeinträchtigt, sondern zählt von Anfang an.

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Ich finde das zwar ziemlich seltsam aber die Frage ist wie das vertraglich geregelt ist. Wenn deine Betriebszugehörigkeit immer wieder übernommen wird dann bist du wirklich 16 Jahre im Betrieb. Wenn nicht dann nicht. Kündigungsfristen stehen im Vertrag

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