Frage von Carocalii, 255

Zählt das als Schwarzarbeit?

Hallo,

meine Mutter hat 5 Tage in einem Café zur Probe gearbeitet, mit der Hoffnung auf eine Festanstellung und dafür auch jeden Tag eine kleine Summe bekommen. Gestern hat sie nachgefragt, wie es denn jetzt mit der Festeinstellung aussieht und von der Chefin zu hören bekommen, dass sie nie vorhatte, eine feste Stelle zu vergeben, obwohl sie meine Mutter mit dem Vorwand "Probearbeit" beschäftigt hat.

Jetzt zu meiner Frage: Zählt das schon als Schwarzarbeit und wenn ja, muss meine Mutter mit einer Strafe trotz Unwissenheit rechnen, wenn sie die Arbeitgeberin anzeigt?

Antwort
von karinili, 67

Würde sagen, nein. Deine Mutter ist einer miesen Täuschung zum Opfer gefallen. Zumal sie es ja nicht mutwillig gemacht hat. Zumal es auch fraglich ist, wie das mit der "Probearbeit" geregelt war.

Außerdem muss Schwarzarbeit erst einmal angezeigt werden, bevor es zu einem Strafverfahren kommt. Und wer soll das machen? Die Chefin sicher nicht, weil sie sich sonst rechtfertigen müsste, da sie ja keine neue Stelle zu besetzen hat, deine Mutter aber mit diesem Vorwand gelockt hat. Das ist eigentlich Täuschung und grenzt an Ausbeutung. Denn die Chefin spart sich damit Steuern und Sozialversicherungsabgaben an den Staat.


Antwort
von himako333, 97

es gibt versch.  Probearbeitsverträge , da Deine Mutter wahrscheinlich ohne solchen gearbeitet hat ist sie dann  eine Schwarzarbeiterin.. 

sollte sie zusätzlich noch Hilfe der öffentlichen  Hand bezogen haben hat sie vorsätzlichen Betrug begangen :( und auch noch die Sozialkassen betrogen , natürlich ist das strafbar 

Antwort
von Truffaldino, 31

Wenn ich deine Mutter wäre, würde ich das Geld, für das sie schließlich gearbeitet hat, behalten und niemandem etwas sagen. Diese Frau vom Café wird sie wohl kaum beim Finanzamt anzeigen, denn ich glaube, wer eine solche Mentalität an den Tag legt, steht mit Ämter meistens eh nicht auf bestem Fuß. Sie selbst anzeigen würde ich nicht - kann nach hinten losgehen und was bringt es deiner Mutter? Diese Chefin wird irgendwann die Quittung bekommen - von woher und von wem auch immer.


Antwort
von Max7777777, 145

Sollte es ärger geben was ich aber nicht glaube dann würde Café Besitzerin auch ordentlich was abkriegen. Also schlechter für sie als für deine Mom

Antwort
von Hirschfelde, 7

Definitiv Schwarzarbeit.  War deine Mutter während dieser Tätigkeit versichert?  Wenn ja, dann ist alles in Ordnung. Hatte Sie einen schriftlichen Vertrag für diese paar Tage? Dann ist es auch in Ordnung.

Ich denke aber deine Mutter hat nix zu befürchten, weil sie es nicht wusste, das die AG eine Betrügerin ist. Aber deine Mutter sollte die Ladenbesitzerin wegen vorsätzlicher Schwarzarbeit anzeigen.  


Die lkadenbesitzerin hat sich zu  100 % strafbar gemacht, deine Mutter nicht.

Antwort
von Hardware02, 70

Warum sollte das als Schwarzarbeit gelten? Deine Mutter konnte ja wohl davon ausgehen, dass die Besitzerin des Cafés das alles ordentlich anmeldet. Ich würde sie anzeigen.

Antwort
von GoldenPie, 118

Schwarzarbeit ist es immer dann, wenn man es nicht als EInkommen bei der Steuerbehörde angibt, also wenn man etwas verdient, ohne einen Lohnausweis zu erhalten.

Antwort
von KaffePrinz, 163

alles was an entlohnung am finanzamt vorbei geht, ist schwarzgeld..

deine mutter hat nur dann etwas zu befürchten, wenn sie dieses geld nicht als verdienst für die arbeit angibt. schon eher aber die chefin des cafes..(schwarzbeschäftigung)

aber.....wo kein kläger ist, gibt es auch keinen richter. es wird mit höchster wahrscheinlichkeit niemals herauskommen..

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