Zählt das als Rufmord und kann ich mich mit einen anwalt vorrankämpfen?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Hast du mal versucht einen Bestätigung für den Arzteinsatz mit Rettungswagen zu bekommen? Das kannst zumindest deiner Betreuerin zeigen - die darf sich das dann mit dem Chef selbst absprechen. Bzw. ja du kannst zum Anwalt und den Restbetrag einfordern. Theoretisch hätte das Krankenhaus dich auch krank melden müssen. Man kann auch da im Nachhinein eine Bestätigung verlangen. Ohne Anwalt ist halt in jedem Fall billiger und wer weiß schon was dein ehemaliger Arbeitgeber von der Geschichte wirklich mitbekommen hat und was nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey UnbekanntMinion

Am 31 Oktober hatte ich einen Arbeitsunfall und der Notarzt wurde von einen meiner Lagermitarbeiter gerufen. Ich wurde mit Blaulicht abgeholt und ins Krankenhaus gefahren, als ich am Montag den 7 Oktober wieder zu meiner Maßnahme bin und meine Betreuerin dort angerufen hat um nachzufragen wie das mit dem Unfall gewesen ist hat der Chef zu ihr gesagt "dass kein Krankenwagen gerufen wurde und ich sozusagen abgehauen bin".

Ist es so gewesen gibt es darüber eine umfassende Dokumentation (Rettungsdienst, Klinik). 

Ein Arbeitsunfall wird in Kliniken peinlichst genau bearbeitet, der AG wird informiert und er ist verpflichtet den Vorfall der BG zu melden. 

Hier hättest du also genügend Unterlagen als Beweis. 

Bei einem AU steht dir eine umfangreiche medizinische und auch finanzielle Versorgung zu (evtl. Reha, Verletztengeld, bei bleibenden Schäden bis hin zu einer Unfallrente).

Weise anhand der Unterlagen nach das du aufgrund des Arbeitsunfalls gefehlt hast und kläre ab ob dein AG den Unfall der Versicherung gemeldet hat. Das hat absolute Priorität! 

Ist der Unfall bestätigt darf dir kein Cent vorenthalten werden.

Eine Kündigung allerdings ist möglich. 


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also Arbeitsunfälle, bei denen der Betroffene mit Blaulicht ins KH gefahren werden muss, sind keine Kleinigkeit. Die müssen allen möglichen Instanzen (u.a. deiner Versicherung) gemeldet werden, außerdem muss das Unternehmen selber Protokoll über sämtliche Arbeitsunfälle führen. Also nachweisen kannst du wohl mit Sicherheit, dass du wirklich einen Unfall hattest.

Das fehlende Gehalt steht dir allerdings zu, ohne Begründung ist es ohnehin merkwürdig. Das kannst du ruhig einklagen.

Die Kündigung ist bei einer Ausbildung allerdings wirksam - Probezeit. Da darf dir auch ohne Angaben von Gründen einfach so gekündigt werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Einen Rufmord erkenne ich hier nicht.

Unabhängig davon kann ein Ausbildungsverhältnis während der Probezeit jederzeit grundlos und fristlos gekündigt werden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hier Ausbildung - da Maßnahme !?

In der Probezeit kann jeder kündigen - 3 Monate- Frist . Da waren wohl die Leistungen nicht besonders . Das der Vater dem volljährigen die Tür vor der Nase schließt , war sicher auch mit Grund .


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ganz sicher nicht. Das ist kein Rufmord.

Grundsätzlich kannst Du nur prüfen ob die Kündigung (war fristgerecht oder?) wirksam ist oder nicht. Stichwort Kündigungsschutzklage.

Die Frage ob Krankenwagen oder nicht dürfte doch keine negativen Folgen für Dich gehabt haben, insofern gibts da eh keinen Anspruch.

Das fehlende Geld kannst Du natürlich auch einklagen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung