Frage von JohnGrammaticus, 57

Zählt das als Namensänderung?

Nach meiner Geburt trug ich ein paar Monate den Nachnamen meiner Mutter. Nachdem meine Eltern heirateten, bekam ich den Nachnamen meines Vaters. Allerdings scheint es kein Dokument zur Namensänderung zu geben. Brauche ich aber dieses, wenn ich mich bei der Bundeswehr bewerbe? Es heißt, dass man Dokumente von Namensänderungen mitbringen muss (falls vorhanden). Zählt das, was ich gemacht habe, als Namensänderung? Auf meiner Geburtsurkunde steht halt der Nachname meiner Mutter.

Antwort
von Amtsschimmel25, 10

Hallo, bis zu 5 Lebensjahr erstreckt sich der Ehename der Eltern automatisch auf die leiblichen Kinder.- (§ 1617 ff BGB)

Diese automatische Namensänderung wirkt auf das Datum der Geburt zurück. Du bist also in der Rechtsstellung, als währst du mit dem Ehename deiner Eltern schon geboren worden. Daher ist das keine Namensänderung in dem Sinne, den die BW meint.

Eine Wiederannahme des Geburtsnamens nach Scheidung wäre z.B. so eine Namensänderung für die du eine Bescheinigung des Standesamtes bräuchtest, die du bei der BW vorlegen müsstest.

Antwort
von PeKu18, 26

Nein normal nicht,den durch die Heirat der Eltern heißen die Kinder automatisch wie der Vater,sofern es der leibliche Vater ist oder es wird der Name der Mutter angenommen.Ist er es nicht,kann eine Namensänderung durch Antrag beim Familiengericht erteilt werden,allerdings muss dazu dann der leibliche Vater der Kinder seine Zustimmung geben.Wen dies der Fall ist,kann dann nur ein Doppelname erfolgen also der Name des leiblichen Vater und des Stiefvaters.Etwas kompliziert aber man wird normal gut beim Familiengericht oder Standesamt aufgeklärt !

Kommentar von Amtsschimmel25 ,

Was du schreibst ist nicht ganz korrekt. Du meinst eine sog. Einbenennung nach § 1618 BGB. Da hat das Familiengericht nichts mit zu tun.

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