Frage von teofus, 44

WYSIWYG Web builder oder Dreamweaver, oder doch gleich WP oder HTML 5 lernen- Als Designer geht es mir viel ums Optische, was würdet ihr empfehlen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von medmonk, 22

Tue dir selber einen Gefallen und eigne dir ausreichendes Grundlagenwissen zu HTML, CSS und JavaScript an. HTML und CSS sind kein Hexenwerk und leicht erlernbar. In jedem Fall solltest du fundierte Fachliteratur zum Lernen verwenden. Für den Einstieg wäre das HTML5 Handbuch von Stefan Münz zu empfehlen. Das Buch gibt es als gebundene Version sowie zum kostenlosen Online-Lesen (OpenBook). 

Wenn es dir rein um die Umsetzung deiner Layoute geht, reicht HTML und CSS aus. Sobald diverse Funktionalitäten realisiert werden müssen/sollen, wirst du um die Client- (JavaScript > jQuery) und/oder Server-seitige Programmierung (PHP + MySQL) nicht drumherum kommen. Ob es für dich wichtig ist, nur du allein dir beantworten kannst. 

WYSIWYG Editore sind fast alle ihr Geld nicht Wert. Vorne hui, hinten pfui. In der Regel ist der Quellcode solcher Werkzeuge der größte Mist. Einzig und allein Muse von Adobe halbwegs brauchbares ausspuckt. Muse gibt es nur als Abo (Creative Cloud) und dreimal überdenken würde, ob du dies nutzt oder dich doch mit eher mit den Basics beschäftigst. 

HTML und CSS sind wie gesagt leicht erlernbar. Ist entsprechendes Grundlagenwissen erst einmal vorhanden, der Gestaltung fast keine Grenzen gesetzt werden. Zudem "nur" etwas Zeit und keinen einzigen Euro kostet. Lediglich ein Paar Euros für eventuelle Fachliteratur. Wobei es im Internet massig zeitgemäßen Input gibt.

Was jetzt das Arbeiten mit Content-Management System wie WordPress angeht, wirst du, sofern du eigene Layoute entwickeln (umsetzen) möchtest, um HTML, PHP und CSS nicht herum kommen. So oder so wirst du von heute auf morgen nicht als zu große Schritte gehen können. Daher steckt dir selber lieber kleinere Ziele. Die kleinen Erfolgserlebnisse fördert die eigene Lernbereitschaft ungemein.

LG medmonk 

Antwort
von Steffile, 26

Erstmal HTML5 und CSS3 beherrschen, der Notepad++ Editor ist dafuer ideal, dann das Bootstrap Framework kenenlernen, Wordpress. 

Kommentar von medmonk ,

Notepad++ Editor ist dafuer ideal, 

Naja, für den Anfang mag Notepad++ ausreichend sein. Sobald es mit Precompressor für HTML und CSS (Haml, Jade, LESS, Sass und/oder Stylus) losgeht, alles andere als zu empfehlen. Es gibt deutlich bessere IDE's die gleichzeitig eine beinah beliebige Konfiguration und Erweiterung durch Extensions bietet. Sei es Adobe Brackets, Github Atom oder Sublime Text. Als Entwickler kann ich den "Hype" um Bootstrap auch nicht so ganz nachvollziehen. 


Kommentar von Steffile ,

Bootstrap ist einfach voellig praktisch und spart viel Zeit, sobald du dich damit auskennst. Es kann auch Zurb Foundation etc sein, aber Bootstrap hat den groessten Support, was nicht unwichtig ist, wenn du Wordpress benutzt (nicht unbedingt wegen der Themes, auch wegen der Plugins.)

Kommentar von medmonk ,

Bootstrap ist einfach voellig praktisch und spart viel Zeit, sobald du dich damit auskennst.

Bootstrap, Foundation und Co. sind klasse Frameworks, keine Frage. Dir insofern zustimme, das manch einer einiges an Arbeit sparen kann. Ebenso das in kurzer Zeit schnelle Ergebnisse erzielt werden können. Dennoch sind solche Frameworks auch keine Eier legende Wollmilchsäue. Ich selber setze mich zwar intensiv mit Bootstrap und Co. auseinander, eingesetzt wird es aber eigentlich nur auf ausdrücklichen Kundenwunsch. Ansonsten Projekte mit Jade, Sass und Gulp realisiere. Compass oder Bourbon samt Neat auch nochmal etwas Tempo rein bringen. 

Was mir bei den genannten Frameworks wie Bootstrap eigentlich gegen den Strich geht, ist der Klassen-Salat im Markup. Wenn dann auch noch CMS spezifische Klassen hinzukommen, wird das Markup in meinen Augen nur unnötig aufgeblasen. Auch in puncto Performance ist Bootstrap kein Leichtgewicht. Man sollte sich daher schon intensiver damit beschäftigen und unnötige (nicht benötigte) Teile streichen. Genau das wird aber zu selten gemacht. Ebenso sieht man es vielen Websites an, das sie aus »einem Ei gepellt«. sind Da können die Entwickler von Boostrap nichts für. Ist an und für sich auch keine Kritik an Bootstrap und Co. 

Damit will ich eigentlich nur sagen, das man Frameworks oder sonstige »Vorlagen« nicht eins zu eins adaptieren soll. Egal wie leicht etwas zusammen geschustert werden kann, man sollte sich immer ausreichend mit den Werkzeugen beschäftigen, und lernen zu verstehen, warum dieses oder jenes so oder so gelöst wurde. Wenn man dies wenigstens im Ansatz nachvollziehen kann, man derartige Frameworks eine ganze Ecke sinnvoller einsetzt. Ich selber habe viele Projekte mit Bootstrap aufgezogen, was dank Precompressor (Jade, Sass, CoffeeScript) immer mehr nachgelassen hat.

was nicht unwichtig ist, wenn du Wordpress benutzt (nicht unbedingt wegen der Themes, auch wegen der Plugins.)

 Könntest du etwas genauer werden? Für mich so nicht nachvollziehbar und erst einmal ein »Dann läuft bei der eigenen Entwicklung schon etwas verkehrt.« auf den Lippen habe. ;-) Ich arbeite selber mit WordPress. Dir da aber nicht ganz folgen kann. 

Antwort
von Kiboman, 31

lernen musst du das sowieso

html css JavaScript php mysql evt java

dreamweaver ist nir ein werkzeug für das frontend bedingt nur für das backend

für das backend in php nutze ich VisualStudio, Dreamweaver ist dafür nur bedingt zu gebrauchen.

Kommentar von medmonk ,

lernen musst du das sowieso

Als Designer muss man es nicht zwingend beherrschen. Jedoch verfügen die meisten wenigstens über rudimentäres Grundlagenwissen. Entsprechende Kenntnisse sind vor allem gut um selbst einen guten Kompromiss zwischen Gestaltung und Umsetzung finden zu können. 

html css JavaScript php mysql evt java

Wenn der Fokus bei der Gestaltung liegt, muss Java absolute nicht sein. Selbst wenn dem nicht so wäre, würde ich mir Java nicht als "erstes" ans Bein binden.  

 

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