WWie bekomme ich meinen Hund dazu das sie nicht agressiv ist?

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8 Antworten

Ist "dicht" eine Distanz, die im Alltag für Dich ein Problem darstellt, weil Du nicht ausweichen kannst?

Jeder Hund hat eine Individualdistanz, also einen Abstand zu anderen Hunden, den er braucht, um sich wohl zu fühlen. Dieser Abstand wird bei Deinem Hund offensichtlich unterschritten.

Eine Möglichkeit ist, dem Hund das Kommando "Seite" beizubringen. Dabei wechselt er im Laufen beispielsweise von Deiner Linken zur Rechten oder umgekehrt. Indem Du Dich zwischen Deinen Hund und einen anderen Hund bringst, kannst Du u.U. schon die für Deinen Hund notwendige Distanz schaffen.

Reagiert Dein Hund auf Distanzen, die im Alltag nicht einfach erweitert werden können (z.B. ein Hund auf der anderen Seite des Bürgersteigst) würde ich mir einen Trainer suchen, um an dem Problem zu arbeiten.

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Hallo,

Ferndiagnosen sind immer schwierig, man müsste den Hund und den Halter in der jeweiligen Situation beobachten.

Grundsätzlich aber äußert sich so ein Verhalten aus einer Unsicherheit und Angst heraus. Du schreibst ja selbst, dass es immer dann auftritt, wenn der andere Hund zu nahe kommt.

Dagegen gibt es doch ein prima Mittel. Du musst einfach dafür sorgen, dass du deinen Hund, wenn euch andere Hunde begegnen, an die kurze Leine nimmst, so dass sie direkt neben dir geht. Und zwar dann auf der anderen Seite, dass du dich also immer zwischen deinem Hund und dem fremden Hund befindest.

Das gibt deinem Hund Sicherheit, denn du bist da, um ihn zu beschützen.

An der Leine haben sich fremde Hunde ohnehin keinen Kontakt zueinander aufzunehmen - das führt nämlich genau zu solchen Konfliktsituationen, weil sie nicht ausweichen können.

Probier es aus - es ist gar nicht so schwer.

Gutes Gelingen

Daniela

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Geh in eine Hundeschule. Solche Situationen werden da trainiert. Alle in der Gruppe stellen sich im Kreis auf und ein Hund muß nahe an ihnen vorbei gehen. In eine Hundeschule gehen nicht nur grosse Hund. Probiere es aus. Das gibt Dir mehr Sicherheit und damit auch dem Hund.Alles Gute!

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Hallo Olga,

nach deiner Beschreibung her, nehme ich an, dass deine Hündin, sehr ängstlich ist. Damit meine ich jetzt nicht, dass sie vor allem Angst hat, sondern, dass sie Angst vor fremden Hunden hat und sobald einer zu nahe kommt, ist bellen die beste Verteidigung. Du hast anscheinend vergessen, von klein auf, deinen Hund mit anderen Hunden spielen zu lassen. Das ist jetzt erst mal eine oberflächliche Antwort. Das andere ist, ich weiß nicht, wie alt die Hündin war, als du sie erhalten hast. Solltest du deinen Hund zwischen 6-8 Wochen bereits erhalten haben, fehlt deiner kleinen Hündin etwas und zwar das was eine Mutterhündin den Jungen in der 8-10. Woche beibringt, nämlich das Verhalten mit Artgenossen. Es kann aber auch sein, dass deine Hündin, schlechte Erfahrungen mit ihren Geschwistern gemacht hat. Du siehst, es gibt da vielfältige Möglichkeiten. Es kann auch sein, dass sie schlechte Erfahrungen gemacht hat, in den 2 Jahren, die du sie schon hattest. Das musst du wissen, ob es einmal gekracht hat, in ihrer Welpenzeit. So ein Verhalten kommt nur dann plötzlich, wenn die Hündin eine negative Erfahrung gemacht hat. Oder aber, sie ist von Haus aus ein ängstlicher Hund, der von seinen Artgenossen absolut nichts wissen will. Das alles müsste im Vorherein abgeklärt werden. Erst dann kann man dir helfen, dieses Problem in den Griff zu bekommen. Du schreibst, dass du hundeerfahren bist, also kannst du mir diese Fragen beantworten. Danach kann ich dir sagen, was du machen kannst. Grundsätzlich ist eine Hundeschule sehr gut. Leider gibt es aber auch viele, die sich eigentlich nicht Hundeschule nennen dürften. Deshalb, wenn es eine gute Hundeschule in deinem Ort gibt, dann würde ich dir dazu raten, damit dein Hund den Kontakt zu den Artgenossen langsam lernt. Du selbst brauchst viel Einfühlungsvermögen, wenn es sich heraus stellen würde, dass dein Hund ängstlich ist und es vermieden hat, dir diese Ängstlichkeit zu zeigen, denn das kommt auch sehr häufig vor. Warum das so ist, ist auch eine längere Geschichte. Das würde ich dann erfahren wenn du mir die Fragen beantworten würdest. Ich würde dir sehr gerne helfen, aber ohne Vorkenntnis der Lage bzw. Beantwortung der Fragen, kann ich dir keine befriedigende Auskunft geben. Ich selbst habe früher deutsche Schäferhunde gezüchtet und ausgebildet und habe alle Ausbildungskennzeichen von AD, BH, SchH1-SchH3. Allerdings bilde ich heute nicht mehr so aus, wie früher und habe auch nie so ausgebildet. Für mich war ein Hund nie ein Sportgerät oder hat zu meinem Image beigetragen. Für mich ist ein Hund, mein Freund, den ich voll respektiere und liebe. So war es früher, auch bei mehreren Hunden und so ist es heute noch. Man kann nicht alle Hunde über einen Kamm scheren. Jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und sein eigenes Gefühlsleben und danach muss man gehen, wenn man mit einem Hund arbeiten will. Es würde mich sehr freuen, wenn du dich meldest.

LG

Funny 52

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Vielleicht hat deine Hundin auch einfach Angst, was dann in Aggressionen umschlägt oder sie will dich beschützen. 

Geh zur Hundeschule, da werden sie dir Tipp sagen und zeigen können.

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Sind sie zu Recht hier ein Artikel dazu: http://www.veganblog.de/2014/09/cesar-millan-terrorisiert-hunde-mit-veralteten-methoden/. Mein Hund ist auch ein kleiner Rüpel was andere Hunde angeht, ich kann nur auf ca. 7 Meter an anderen vorbei und das klappt auch nicht immer. Er kommt von der Straße und hat wohl mal schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht, zumindest reagiert er so ganz eindeutig aus Angst. Wir gehen regelmäßig in die Hundeschule wo er lernt, dass andere Hunde ok sind und das hilft auch viel.

Also geh bitte in eine Hundeschule oder hol dir Hilfe von einem ausgebildeten Trainer, der sich deinen Hund direkt in solch einer Situation anschauen kann und dir sagen kann ob er aus Angst/Aggression etc. reagiert und dir auch dabei helfen kann dagegen zu trainieren ;)

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Es sind einige gegen Cesar Millans Methoden aber die sind gut. Guck es dir mal auf Youtube an oder such im Internet nach einem Hundepsychiologen
Viel Glück 👍🏻👍🏻

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Kommentar von xttenere
21.09.2016, 16:17

ooohjaa....seine Methoden sind perfekt. Aus diesem Grund laufen auch einige Verfahren gegen ihn...wegen erwiesener Tierquälerei !

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Kommentar von CookiemonsterT
21.09.2016, 16:19

Man muss ja nicht so brutal sein
Ich meine einfach nur von der art her
Rudelführer und so

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Kommentar von derHundefreund
21.09.2016, 16:48

Cesar Millan zwingt die Hunde, die nicht "spuren" wollen, in die sogenannte Erlernte Hilfslosigkeit. Das bedeutet, der Hund unterwirft sich letzten Endes nur aus einem Grund: Überlebensinstinkt! Das schafft er durch den physischen und psychischen Druck, den er beim Hund schafft.

Ich muss gestehen, dass ich damals selbst ein sehr großer Fan von ihm war und es ist auch nicht alles falsch, was er sagt. Aber seitdem ich über seine Methode, die ich hier gerade beschrieben habe, Bescheid weiß, kann ich ihn nicht länger gut finden.

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Deine Kleine ist nicht aggressiv....sie ist sehr unsicher gegenüber anderen Hunden.

Geh mit ihr in eine gute  und gewaltfreie Hundeschule, oder hol Dir einen Trainer nach Hause, der mit Dir und Deinem Hund daran arbeitet, dass die Kleine diese Unsicherheit verliert.

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