Frage von robi187, 122

Wieso sind die Berufsgenossenschafen so günstig?

ist der druck der beitragszahler so gross? wieso geht dies bei andere versicherungen nicht auch so?

Antwort
von RudiRatlos67, 54

Ich weiß nicht ob man das als günstig bezeichnen kann??? Eine private Unfallversicherung ist jedenfalls um einiges günstiger. Etwa ein Zehntel des Beitrags zur Berufsgenossenschaft allerdings kann man die Leistung nicht 1 zu 1 vergleichen.... Aber billig ist die Berufsgenossenschaft nicht.... Was man sagen kann ist dass durch die Einhaltung und ständige Verbesserung der Unfallverhütung immer weniger Unfälle mit durchschnittlich leichteren Verletzungen passieren und dadurch die Kosten massiv gefallen sind. Das ist bei der privaten Unfallversicherung nicht anders

Kommentar von robi187 ,

wenn die bg auch so gut bei den berufskrankheiten wäre würde ich nichts sagen? aber das sind die sehr schwach und möchte fast nie bezahlen und auch wenig vorkehrungen treffen?

z.b. es gibt berufe die sehr viel mit bücken oder schwer heben zu tun haben?

schaue mal die geschichte der bäcker mit mehlstaub lunge an?

wie lange wurde da gekämpft dass dies eine berufskrankheit wurde?

es gibt risiken im berufsleben und dafür sollte auch die AG haften? oder?

Kommentar von emib5 ,

Welche Erkrankungen zu den Berufskrankheiten zählen entscheidet der Gesetzgeber, nicht die Berufsgenossenschaften.

Kommentar von robi187 ,

die auslegungen entscheiden die BG? z.b. mehlstaublung, aspest usw. da oft auch aspest in andere bereiche gibt wird dies abgelehnt?

genauso das kreutzschmerzen duch viele heben usw.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

ehrlich gesagt, weiß ich nicht was Du mit dem Beitrag sagen willst

Antwort
von Lokicorax, 38

Hoi.

1. Die Berufsgenossenschaften machen keinen Gewinn, trotzdem sie viel Geld in die Prävention stecken. Keine private Versicherung bezahlt präventive Aufgaben(Ausbildung SIFA, Fahrsicherheitstraining, Erste-Hilfe-Kurse).

2. Durch die Prävention ist die Zahl der Unfälle und Berufskrankheiten ständig gesunken. Ob jedoch in diesem Bereich die Arbeitgeber auch alles tun für ihre Mitarbeiter - steht auf einem anderen Blatt.

3. Es gibt günstigere Beiträge für Schreibtischtäter(z.B. Banken/Versicherungen zahlen pro 1000 Euro Entgelt 1,67 Euro Beitrag), aber bezahlte Sportler(pro 1000 Euro Entgelt 387 Euro Beitrag) zahlen wahnsinnig viel.   

4. Berufskrankheiten ist ein rein politisches Thema. Die Arbeitgeberseite, bei den Berufsgenossenschaften sitzen ja im Vorstand Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter, blockt seit Jahren hier eine bessere Entschädigungspraxis. Aber: wie lange hat es gedauert, bis offiziell anerkannt wurde, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist? Wie lange hat es gedauert bis die Politik Regelungen für Rauchverbote erlassen hat? Hier gibt es die gleichen wirtschaftlichen Interessen......

Ciao Loki

Kommentar von robi187 ,

was war der grund der berufsgenossenschaften und wie lebt der grund heute noch?

ja so wie du es beschreibst ist es richtig außer dass für die berufsrisiken wie berufskrankheiten sehr wenige getan wird.

aber selbst wenn man eigenlich nachweisen kann das es eine berufskrankheit ist, kann es mehr als schwer sein dies duchzusetzen? und das kann nicht der sinn der BG sein?

Kommentar von Lokicorax ,

Der Grund für den Arbeitsschutz und die Berufsgenossenschaften? Weil der preussische König nicht mehr genug wehrfähige Männer hatte. Kinderarbeit war damals weit verbreitet, gerade auch in den ersten Fabriken und besonders im Bergbau. Die Kinder und jungen Männer waren durch die Arbeit schon so schlechter Gesundheit, dass die Armee darunter litt.

Das "durchsetzen" findet doch aber auch vor einem Sozialgericht statt. Wenn die Berufsgenossenschaft das Recht nicht richtig angewandt hat, wird sie verurteilt.

Oft sind dann die Gesetze über die Berufskrankheiten schuld an der Ablehnung und nicht die Berufsgenossenschaft an sich.

Kommentar von robi187 ,
Antwort
von emib5, 27

Berufsgenossenschaften erzielen keine Gewinne und haben keine Anteilseigner, wie Aktionäre, die mit der Versicherung Geld verdienen wollen.

Zudem sind die Gehälter im öffentlichen Dienst geringer, als in der freien Versicherungswirtschaft.

Daher sind die Beiträge auch günstiger, als bei einer privatwirtschaftlichen Versicherung. 

Kommentar von robi187 ,

ja ja kann ja alles sein und doch war mal der ansatz das die berufskrankheiten auch enen grossen fokus sein sollte? wo ist der denn heute?

Kommentar von emib5 ,

Siehe meinen Kommentar oben: Welche Erkrankungen zu den Berufskrankheiten gehören, legt der Gesetzgeber fest, nicht die Berufsgenossenschaften.

Und die Berufskrankheiten und beruflich bedingten Erkrankungen haben einen großen Stellenwert bei den BGen.

Kommentar von robi187 ,

rede mal mit betroffene die oft tot krank sind sollen noch vor den katie?

Kommentar von emib5 ,

???

Geht es auch in ganzen Sätzen?

Und was hat das damit zu tun, dass nicht die BGen festlegen, was Berufskrankheiten sind, sondern der Gesetzgeber?

Antwort
von LiselotteHerz, 68

Eine Berufsgenossenschaft ist nur für Unfälle während der Arbeitszeit und für Wegeunfälle zur Arbeit hin oder zurück zuständig.

Die werden nicht so viel Kosten haben wie eine x-beliebige freiwillige Unfallversicherung, von daher könnte ich mir die günstigen Beitragssätze erklären. lg Lilo

http://www.arbeitssicherheit.de/de/html/lexikon/169/Berufsgenossenschaften

Kommentar von robi187 ,

die sind auch für berufskrankheiten zuständig? nur da drücken sie sich davor? z.b. beruflich viel mit astpest ?

Antwort
von TorDerSchatten, 41

Was ist denn da bitte günstig? Mein Betrieb zahlt jährlich 45.000 Euro und es wird  jedes Jahr mehr

Kommentar von robi187 ,

ja es gibt betriebe die zahlen viel mehr?

man sollte dies in % pro mitarbeiter sagen?

dann schaue mal in % wieviel mögliche berufskrankheiten es geben könnte?

aus welchem sinn und zweck wurde denn die berufsgenossenschaften eingeführt?

lese mal die geschichte?

Kommentar von TorDerSchatten ,

Wir haben nur Büroarbeitsplätze und bei uns gibt es keine Berufskrankheiten. Daher finde ich die Höhe unangemessen.

Kommentar von robi187 ,

büro alles ok kein aspest? keine sitz fehler?  ok die bg tun viel.

aber ohne berufskrankheiten gibt es nicht?

Kommentar von TorDerSchatten ,

wir haben einen der besten Stühle die es gibt, einen HAG 05 im Wert von ca. 900 Euro pro Stück. Unsere Büros befinden sich in einem neuen Gebäude, das keine Altlasten (wie Asbest) beinhaltet. Im verwaltenden Bereich gibt es in dem Sinn keine Berufskrankheiten.

Das wäre z.B. Mehlallergie beim Bäcker

Kommentar von Lokicorax ,

Naja....

2101    Erkrankungen der Sehnenscheiden oder des Sehnengleitgewebes sowie der Sehnen- oder Muskelansätze, die zur Unterlassung aller Tätigkeiten gezwungen haben, die für die Entstehung, die Verschlimmerung oder das Wiederaufleben der Krankheit ursächlich waren oder sein können, 

Klassisch auch Tennis- oder Mausarm genannt - typisch für Schreibkräfte.

Antwort
von Novos, 44

Welchen Beitrag bezahlst Du, weil Du es als "so günstig" einstufst?

Kommentar von robi187 ,

der § geber hat dies festgelegt. nur AG bezahlen?

aus diesem grund wird ja an den ausgaben mit allen mittel gespart? oder wieso gibt es so wenig anerkannte berufskrankheiten?

obwohl jede gesunde hinsehen was anderes sagt?

Kommentar von Novos ,

Die AG bezahlen die Beitrage nach Gefahrenklasse des Betriebes und der Anzahl der Mitarbeiter, das ist nicht wenig. Auch die Aufgaben der BG ist nicht gering.

Kommentar von robi187 ,

ja ja das jammer der ag kennt man?

aber sinn und zweck der bg ist auch klarheit bei den berufskrankeiten? wieviel rechtsstreit gibt es da und nicht alle haben die kraft einen rechtstreit zu meistern?

war das sinn der §?

Kommentar von Novos ,

Nicht alle Krankheiten, die man von / bei der Arbeit bekommt sind BERUFSKRANKHEITEN

Kommentar von robi187 ,

und das ist ok? nein der sinn der BG war doch genau dies?

Kommentar von Novos ,

Nein, der Sinn ist Unfallverhütung und Unfallversicherung,

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