Frage von heyduuuuu, 230

Wieso ist es für mich nicht möglich, Freundschaften bzw. Soziale Kontakte mit anderen Mitmenschen zu knüpfen?

Antwort
von VanilleShake203, 116

Guten Abend heyduuuuu,

Wer keine Freunde hat, dem fehlt etwas, denn Freunde sind wichtig für ein erfülltes und glückliches Leben.

Freunde sind wichtig für ein erfülltes und glückliches Leben:

Freunde sind wichtig, um die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen.

  • Freunde zeigen einem Grenzen auf und weisen uns auf  Chancen und Möglichkeiten hin.
  • Freunde sind ein guter Ausgleich zu unserem alltäglichen Frust und Stress.
  • Freunde trösten uns und fangen uns in emotional schwierigen Situationen auf.
  • Freunde loben und bestätigen uns und geben uns Selbstsicherheit.
  • Freunde fördern unsere Fähigkeit mit anderen mitzufühlen, unsere Kritik- und Kompromissfähigkeit.
  • Freunde helfen uns im Alltag, z.B. bei Umzügen oder weil sie die „richtigen“ Leute kennen.
  • Freunde schützen uns vor seelischen Krankheiten und sie verlängern unser Leben.

Oft gibt es nicht nur einen Grund, warum Menschen keine Freunde haben, sondern es ist eine Mischung aus mehreren Ursachen:

Sicher darf niemand behaupten: „Ich bin alt, deshalb habe ich keine Freunde und ich werde auch keine Freunde mehr finden!“ Tatsache ist jedoch, dass sich im Erwachsenenalter die Zahl der Freundschaften verringert, wie Untersuchungen zeigen. 

Zudem gilt: Je älter man wird, desto schwieriger ist es, neue Freunde zu finden. Neben den beschriebenen kontaktärmeren Lebensbedingungen ist dafür auch eine gewisse eingeschränkte Bereitschaft Kompromisse einzugehen verantwortlich. Je älter man wird, desto weniger möchte man sich für andere Menschen verändern und seine Gewohnheiten umstellen.

Der Lebensunterhalt muss verdient werden, auch unter beruflichen Bedingungen, die den Kontakt zu anderen erheblich einschränken, wie z.B. Nachtarbeit, Schichtdienst, mehrere Jobs gleichzeitig, Auslandsaufenthalte usw. Je weniger Zeit für Freizeitbeschäftigungen bleibt, desto schwieriger ist das Finden und Pflegen von Freundschaften.

Ähnlich wie berufliche Bedingungen können auch familiäre Umstände eine Freundschaft erschweren. Wer viele Kinder oder kranke, pflegebedürftige Angehörige hat, dem wird kaum Zeit bleiben, sich stundenlang der „Freizeit“ hinzugeben.

 

Die enge Bindung an einen Lebenspartner kann dazu führen, dass wir das Thema Freundschaft nicht mehr als so wichtig ansehen, denn schließlich kann uns die Liebe stark ausfüllen. Zudem bringt der Partner eine Familie mit, zu der wir ebenfalls Kontakte knüpfen. Auch der Freundeskreis des Partners bindet uns vielleicht gerne ein und berücksichtigt uns bei gemeinsamen Aktivitäten. Nur, was ist, wenn die Partnerschaft zerbricht? Der Partner ist weg und mit ihm seine Familie und sein Freundeskreis. Zurück bleibt ein einsamer, unglücklicher Mensch.

Neben dem freiwilligen Verzicht auf Freundschaften zugunsten einer Partnerschaft gibt es auch den unfreiwilligen Verzicht. Wenn der Partner die gesamte Zeit beansprucht („Wer ist dir wichtiger, deine Freunde oder ich?“), womöglich noch eine Eifersucht auf die Freunde des Partners hegt, seine eigenen Freunde als wichtiger ansieht und darauf besteht, mit diesen die Freizeit zu verbringen, dann wird es schwierig mit den eigenen Freundschaften.

Unsere heutige Mobilität trägt nicht gerade dazu bei, Freundschaften aufrechtzuerhalten. Wie im ersten Kapitel schon erwähnt, ist eine örtliche Nähe für das Pflegen einer Freundschaft wichtig. Wer seinen Wohnort verlagert, womöglich noch in anderes Land, verlässt meist auch seine Freunde. Generell schwierig ist das Finden von Freundschaften abseits der Städte: Auf dem Land leben weniger Menschen und die Wahrscheinlichkeit, einen freundschaftlichen „Glückstreffer“ zu landen, ist erheblich geringer.

So sehr manche Menschen es sich auch wünschen, einen Freund zu haben – es gibt Umfelder, in denen nicht die, aus der Sicht des Suchenden, dafür „richtigen“ Menschen leben. Das können soziale Brennpunkte sein, in denen viele Menschen Verwahrlosungstendenzen zeigen oder auch, im Gegenteil, gut situierte Gegenden, in denen der Schein regiert und der aufrichtigen Freundschaft ebenfalls weniger Beachtung geschenkt wird.

Wer keine Freunde hat, sucht möglicherweise auch am falschen Ort. Das Internet kann nützlich sein, um erste Kontakte zu knüpfen, aber ist ganz sicher nicht der Ort, an dem Freundschaft entsteht und sich abspielt. Gemeinsame Erlebnisse im realen Leben sind unabdingbar, um Freunde zu finden. Auch wer sich an Orte begibt, an denen er sich nicht wohlfühlt, wird es schwer haben, Freunde zu finden, weil natürlich auffällt, wie angespannt und unzufrieden jemand ist: Der Kneipenhasser hat in der Kneipe nichts zu suchen, der Tanzmuffel nichts auf der Tanzfläche.

Es gibt Menschen, deren Interessen nur von ganz wenigen anderen geteilt werden. Wenn diese Interessen dann auch noch zeitintensiv sind, ist die Möglichkeit andere Menschen kennenzulernen sehr eingeschränkt. Letztendlich muss hier also entschieden werden, was einem wichtiger ist: das exotische Hobby oder das Zugehen auf andere Menschen. Mit Letzterem ist natürlich nicht gemeint, dass man seine Interessen völlig aufgeben muss, sondern es geht nur um eine Umverteilung der zur Verfügung stehenden Zeit in Richtung Kontakte knüpfen.

Wer seine Freunde vor allem aus dem Kreis der Arbeitskollegen wählt, geht ein gewisses Risiko ein: In diesen Freundschaften ist häufig die Arbeit das verbindende Element. Verlässt nun einer der Freunde den Arbeitgeber, aus freien Stücken oder gezwungenermaßen, fehlt diese Verbindung plötzlich und man wird einander fremd. 

 

Neben der vermeintlichen Unattraktivität aufgrund des Aussehens gibt es natürlich durchaus Menschen, die sich etwas mehr um sich kümmern müssten: Ungepflegtheit oder unpassende Kleidung kann geändert werden. Mit mehr Aufwand verbunden ist die tatsächliche Beseitigung oder Maskierung von körperlichen Makeln oder Behinderungen (Gesicht, Hände usw.). Aber auch hier gilt: Äußerlichkeiten stehen einer Freundschaft nicht im Wege.

Neben der Krankheit von Familienangehörigen oder des Partners (siehe oben) können natürlich auch eigene Krankheiten oder Abhängigkeiten von Hilfsmitteln das Finden und Pflegen von Freundschaften erschweren. Man denke nur an jemanden, der seine Wohnung nicht mehr verlassen kann oder auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Voraussetzung für eine Freundschaft ist fast immer auch Mobilität, da das Zusammentreffen mit Freunden in der Regel außerhalb des Hauses an wechselnden Orten stattfindet. 

Menschen, die von sich aus eher zurückhaltend, schüchtern, introvertiert sind, haben es schwerer Freundschaften zu finden. Selbst wenn sie angesprochen werden, kann dieses Ungeübtsein in der Konversation dazu führen, dass sie derartig aufgeregt oder perplex sind, dass sie kein vernünftiges Gespräch zustandebringen. Übrigens kommen schüchterne Menschen manchmal auch arrogant rüber

Ich wünsche dir noch einen guten Start in den heutigen Tag.

Liebe Grüße

VanilleShake203

Antwort
von Flowergirlstar, 17

naja...es kann an vielen Dingen liegen.Ich habe das Problem auch

also  bei meinem Geschlecht(weibl) kann ich gut mit anderen Mädels reden und ein Gespräch anfangen,jedoch mit Jungs komme ich gar nicht klar.Normalerweise bin ich sehr fröhlich,kein bisschen schüchtern und rede viel jedoch wenn ich in der Nähe von einem Jungen bin....kp irgendwie fühl ich mich da komisch und weiss nicht so recht was ich sagen soll. ICh weiss nicht wie meine Freundinnen das machen: Die gehen einfach zu einem Jungen und reden ganz normal mit dem.Aber ich stotter da irgendwie rum und krieg kein Wort raus......

Sei einfach selbstbewusst,verstell Dich nicht und rede einfach über deine Hobbys,Schule und versuche ein Gespräch anzufangen aber rede nicht nur von Dir,sondern frag die andere(n) nach ihren Interessen

viel Glück

Antwort
von Riiox, 140

Weil du womöglich Menschen in deiner Umgebung hast, die nicht deine Interessen teilen. Such dir Leute, die deine Interessen teilen. Beteilige dich an Gesprächen mit Leuten, bei denen du denkst, dass sie nett sind. Viel Glück :)

Antwort
von Valeska22, 66

Was meinst du damit, dass es nicht möglich ist? Fühlst du dich anders und kannst dich deswegen schlecht mit anderen unterhalten und über ein Thema sprechen oder hast du schlechte Erfahrungen mit Freunden gemacht und kannst deshalb keine neuen Freundschaften mehr knüpfen? Bist du vllt eher schüchtern und es fällt dir schwer auf andere zuzugehen oder mit Fremden zu kommunizieren? Ist es also eher eine soziale Angst? Dafür gibt es nämlich Bücher und es hilft, wenn man drüber spricht, mit der Familie oder mit einem Psychologen. 

Wissen deine Eltern davon? Vllt hilft es, darüber zu reden?

Antwort
von EmilYJuliA2001, 13

Hey :)

Ich weiß, dass deine Frage schon länger her ist, aber vllt ist sie ja trotzdem noch aktuell. 

Wenn man zu schüchtern ist um mit anderen Menschen zu reden kann das schwer werden. Bei mir dauert das am Anfang auch immer, weil ich auch zu schüchtern bin. Aber man darf nicht aufhören, sich anderen “anzunähern“. Irgendwann wird das schon. Man braucht nur Durchhaltevermögen und duich schaffst das auch schon.

Hoffe ich konnte leicht helfen, auch wenn es schon länger her ist die Frage :)

Antwort
von Julchen1401, 83

Fällt es dir auch schwer, dich andere reinzuveretzen?

Dann kann es sein, dass du das Asberger Syndrom hast

Antwort
von nextreme, 104

Such dir ein Hobby welches eine Gemeinschaft erfordert. zB Volleyball oder sowas. Der Zusammenhalt macht es dir vielleicht leichter.

Antwort
von UnderTheSkin, 109

Konnte ich früher auch nicht. 

Aber wenn du in eine neue Umgebung kommst wo du neue Leute kennenlernen kannst, wird das ganz schnell gehen

Antwort
von alcatruz15, 98

Ich denke weil du den menschen nicht sofort vertraust und skeptisch über sie denkst , hoffe du verstehst was ich meine am sonsten frag einfach helfe so gut ich kann

Antwort
von Inaina2002, 72

Ärmster...mir gehts ähnlich 

Antwort
von LuisaFein, 3

Vilt bist du zu schnell :))) bis später :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten