Frage von Naghme, 149

WWann sollte ich meinen Hund erlösen lassen?

Hallo, Ich habe einen 12 Jahre alten Mops! Seit einigen Monaten hat er Husten und Atemprobleme. In letzter Zeit kann er auch nicht mehr so gut laufen, da er immer wieder Atemnot bekommt. Das letzte Röntgenbild hat gezeigt, dass die Lungenfibrose ziemlich fortgeschritten ist und die Lunge eine Kapazität von ca 30% hat. Er bekommt täglich Cortison. Ansonsten isst und trinkt er ganz normal und kuschelt auch weiterhin gerne mit uns. Manchmal ist die Atemnot so schlimm, daß er umkippt und verkrampft. Die Ärztin sagte uns, wenn es so weiter geht, sollten wir uns überlegen, ihn einschläfern zu lassen. Ich weiß nicht, was ich machen soll. Wie würdet ihr entscheiden?

Antwort
von Negreira, 51

Ich habe den "Hund meines Lebens" vor vielen Jahren einschläfern lassen müssen. Obwohl ich davor und auch danach Hunde hatte, und auch in meinem Tierheim einige einschläfern lassen müßte, ist mir noch nie etwas so schwer gefallen, wie bei diesem Hund. Wir hatten uns gesehen, es war Liebe auf den ersten Blick. Bei uns waren keine Worte oder Gesten nötig, er wußte, was ich dachte und war völlig einzigartig.

Obwohl es schon so lange her ist und das Einschläfern bei ihm auch eine Erlösung war, bin ich immer noch traurig. Die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen, aber Du hast Deinem Hund ein wunderschönes, liebevolles Zuhause gegeben. Das ist mehr, als viele Tiere haben. Da gehört auch ein "Gehenlassen" dazu, auch wenn man selbst dabei am Boden liegt.

Laß nicht zu, daß er sich quält. Bleib bei ihm, halte ihn im Arm, und gib ihm das Gefühl, daß Du da bist und er nicht allein. Auch das ist Liebe. Ich wünsche Dir /Euch Kraft.

Antwort
von Daisy80, 45

Das tut mir sehr leid, dass du so eine schwierige Entscheidung treffen musst. Dein kleiner Hund war dir 12 Jahre ein treuer Begleiter, da ist es nur verständlich, dass man sich mit so etwas unglaublich schwer tut. Was sagt dir dein Gefühl? Hat es noch einen Sinn, deinen Hund hier zu behalten? Oder denkst du, dass er sich schon zu sehr quält? Hat er noch Freude am Leben? 

Ein Gedicht aus Hundesicht zum Thema: Einschläfern

Abschied

Vielleicht wird' ich einst gebrechlich und schwach,
und quälende Pein hält ständig mich wach.
Was dann getan werden muss, entscheide allein.
In diesem Kampf können wir nicht die Sieger sein.

Und bist du dann traurig, versteh' ich es wohl,
doch deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
Denn an diesem Tag, mehr als je zuvor gescheh'n,
muss deine Freundschaft und Liebe auf's Schwerste bestehn.

Schau, wir hatten so viele Jahre voll Glück.
Keine Furcht darf, was kommen muss, halten zurück.
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei,
drum gib, wenn die Zeit kommt, mich bitte frei.

Bring mich dahin, wohin ich gebracht werden muss.
Nur eins noch, bitte bleib' bei mir bis zum Schluss.
Halte mich fest und red' mir gut zu
bis meine Augen kommen zur Ruh.

Ich weiß, mit der Zeit wirst du es wissen,
es war eine Wohltat, die du mir erwiesen.
Und denke, wenn ich schon längst nicht mehr hier,
mir blieb Leid und Schmerz erspart, dank dir.

Und dann gräme dich nicht, dass du es bist.
der entschied, wann die Zeit gekommen ist.
Wir zwei waren doch viele Jahre glücklich vereint,
lass nicht zu, dass dein Herz jetzt bittere Tränen weint.
Kommentar von Naghme ,

Vielen Dank für die lieben Worte!

Kommentar von Sternfunzel ,

owei Tränen.. :-(   ich kenne das Gedicht ich las es mal vor ca 20 Jahren.  danke und es ist wahr.  Menschen sollen immer das Tier erlösen,  nie warten  , bis es  gerade im Sterben ist . Das Leiden kann man dem Tier ersparen, schade , dass das bei Menschen nicht  möglich ist 

Antwort
von dandy100, 50

Solange Dein Hund leben will, lass ihn leben. Wenn er noch Freude an seinem Dasein hat, futtert, trinkt und es genießt mit Euch zusammenzusein, hat niemand das Recht, ihm sein Leben zu nehmen.

Tiere hängen genauso am Leben wie wir - auch mit Schmerzen und Krankheit.

Mein Hund war auch todkrank und es konnte ihm nicht mehr geholfen werden, er war so schwach, dass er nicht mehr laufen konnte, aber als wir in der Klinik waren und der Arzt ihn einschläfern wollte, da stand er auf und ging zur Tür - er wußte genau, was passieren sollte und  wollte gehen.

Ich werfe es mir heute noch vor, dass diese Tür nicht mehr für ihn aufging, weil die Ärzte mir erklärte, dass ein Tier nicht leiden soll und man ihn jetzt erlösen müsse.

Mit welchen Recht bestimmen wir Menschen, dass ein Tier sterben muss, wenn es leidet - Menschen schlagen wir ja auch nicht tot, wenn sie trotz schwerem Leiden weiterleben wollen.

Jedes Lebewesen hängt an seine kleinen Leben, auch dann wen es nicht mehr so schön ist und mit Leiden verbunden.

Euer Hund liebt Euch, vergiß das nicht  - diese Verbundenheit und Liebe macht die Qualität seines Lebens aus, auch wenn es ihm immer schlechter geht.

Wenn er wirklich keine Freude mehr am Leben hat, wirst Du das merken und erst dann kann man über einen solche Schritt nachdenken - viele Tiere gehen dann aber auch von selbst und schlafen friedlich ein.

Gib ihm diese Gelegenheit, denn es ist furchtbar entscheiden zu müssen, dass Dein Hund heute oder morgen sterben muss, und es ist ein Gefühl als ob man zu einer Hinrichtung geht - ich würde das nie wieder tun; es fühlte sich so falsch an, wie nichts was ich jemals erlebt habe.

Kommentar von spikecoco ,

du meinst also, das man dem Hund die elendliche Atemnot weiterhin zumuten muss, bloß weil man die schwere Entscheidung des Erlösens nicht  durchführen möchte? Man ist es seinem Hund schuldig, bei unerträglichen Zuständen und dies ist nun mal bei einer so ausgeprägten Atemnot, die für ihn erlösende Entscheidung zu treffen. Alles andere hat nur etwas mit Egoismus zu tun und hilft dem leidenen Tier gar nicht.

Kommentar von dandy100 ,

Zu meinen, man hat das Recht zu entscheiden, ob ein Leben noch lebenswert ist, ist Egoismus!

Im meinem Kommentar geht es nicht darum, sich um eine Entscheidung herumzudrücken - offenbar hast Du das nicht verstanden.

Es ist ja so einfach, sich auf den Standpunkt zu stellen, ein Tier müsse vom Leiden erlöst werden, weil sein Leben dann nicht mehr  lebenswert ist, aber Tiere hängen genauso am Leben wie wir. Schlägt man Menschen einfach tot, wenn sie leiden? Ist ihr Leben dann nicht mehr lebenswert?

Es geht nicht darum, ein Lebewesen von uerträglichen Qualen zu erlösen - das ist ein Akt der Liebe bei Mensch und Tier -  aber der Hund der Fragestellerin hat noch viel Lebensfreude, genießt noch das Zusammensein mit seinen Leuten und frißt noch - ein sehr sicheres Zeichen von Lebenswillen.

Wenn dieser Lebenswille erlischt, kann man das sehr deutlich spüren und meistens sterben die Tiere dann friedlich von allein - in diesen Prozess einzugreifen und ihnen diese Chance zu nehmen und selbst den Tag ihres Todes zu bestimmen, ist schrecklich und falsch.

Kommentar von spikecoco ,

auch wenn ein Hund frisst hat dies noch lange nichts zu bedeuten .Meiner hat immer gefressen, auch zum Schluss wo es ihm echt dreckig ging. Schrecklich finde ich, dem Tier nicht zu helfen und es noch weiter leiden zu lassen. Habe ich leider öfters erlebt, das Besitzer nicht den Mut hatten , zu egoistisch oder zu blind waren, den richtigen Zeitpunkt der Erlösung zu bestimmen.

Kommentar von dandy100 ,

Mit welcher selbstverständlichen Arroganz doch die Leute meinen, sie hätten das Recht zu bestimmen, wann ein Leben nicht mehr lebenswert ist.

Im Übrigen: Solange die Vitalfunktionen, vor allem Nahrungsaufnahme, gegeben sind, steht ein Tier nicht am Ende seines Lebens - es will leben, sonst würde es nämlich aufhören, zu fressen.

Das ist dann tatsächlich ein sicheres Zeiches, dass das Ende naht, bei dem man eventuell helfen muss, keine Frage.

Aber heutzutage bekommen Haustiere ja kaum noch die Chance auf einen natürlichen Tod.

Ein Tier leidet, also muss es sterben und niemand stellt das in Frage, ganz egal, ob das Tier leben will oder nicht.

Mein Hund wollte leben und es war nicht Ordnung, dass der Arzt mich praktisch gezwungen hat, ihn einschläfern zu lassen und mir ein schlechtes Gewissen eingeredet hat, ich wäre schuld an seinem Leiden, wenn ich ihn wieder nach Hause mitnehmen würde.

Diese letzten Minute der Angst und des Ausgeliefertseins in der Klinik - die er mit letzter Kraft verlassen wollte -  das hatte nicht verdient, egal wieviel Schmerzen er hatte und wie krank er war - es war seine Krankheit, seine Schmerzen und sein Leben an dem er hing und niemand hatte das Recht da einfach so einzugreifen - ich habe erst Jahre später gelernt, dass es auch anders geht, dass Tiere auch von alleine gehen können, ohne sich zu quälen, dass es eine Kommunikation gibt zwischen Mensch und Tier, die einem ganz klar sagt, was das Tier selbst will und dass das Sterben ein Prozess ist, den man begleiten kann -  ohne Giftspritze.

Den Mut, genau das auszuhalten, den muss man haben und nicht den Mut zu töten.

Wie gesagt: einer schlimmen Qäulerei muss man ein Ende machen und dass ein Tier dann auch Hilfe sucht, merkt man dann auch,  aber das hat nichts mit der heute üblichen Praxis zu tun, sehr schnell zur Spritze zu greifen, weil ein Tier leidet

Kommentar von spikecoco ,

 du nennst es Arroganz , wenn Menschen bestimmen, ihr leidendes Tier erlösen zu lassen .Ich nenne es Arroganz als Mensch zu bestimmen, wieviel Schmerz und Pein ein Tier aushalten muss, damit es erlöst wird.  Sicherlich mag es Tiere geben, wo zu schnell eingeschläfert wird, aber aus der Praxis heraus kann ich sagen, das ich nur Fälle kenne, wo es mehr als gerechtfertigt war. Und ich mich sogar bei meinem verstorbenen  Hund gefragt habe, ob ich ihn zu lange hab leben lassen.

Kommentar von dandy100 ,

Irgendwie scheint man das nicht richtig verstehen zu wollen, was ich geschrieben habe.

Nochmal: Respekt vor dem Leben gebietet mir, nicht nur das Leiden sondern auch den Willen eines Tieres wahrzunehmen - und sich  nicht darüber hinwegzusetzen, wenn klar und eindeutig ist, dass ein Tier leben will - trotz Schmerzen.

Genau das spielt in dieser ganze Debatte hier aber leider überhaupt keine Rolle - es geht immer nur darum, dass ein Tier zu sterben hat, wenn es leidet , ohne eine Sekunde darüber nachzudenken, ob das Tier das will - wenn es nämlich tatsächlich nicht mehr leben will, kann man das sehr genau merken - aber auch das interessiert hier niemanden.


Antwort
von Bitterkraut, 50

Der  Hund erstickt langsam. Das ist ein qualvolles, langsames Sterben.  Und die Qual wird mit jedem Tag größer. Deine Tierärztin hat recht. 

Wenn du es nachvollziehen willst versuch mal, nur eine Stunde lang durch einen Strohhalm zu atmen. 

Kommentar von Naghme ,

Du hast Recht! Ich werde mich an die Tierärztin halten. Auch wenn es mir das Herz bricht

Kommentar von Bitterkraut ,

Ja, das ist eine so schwere Entscheidung, aber eine notwendige, im Wortsinn. Oben schreibst du, es ist nicht fair, das entscheiden zu müssen So würde wohl jeder im ersten Moment denken.

Aber ein Stück weiter gedacht ist es andersrum. Es ist fair und gut, das entscheiden zu dürfen. Es ist fair, dem Hund die schwere Last des Atmens abnehmen zu dürfen. Öffne deinen Blick und dein Herz für diese Sichtweise, schüttle die Schuldgefühle ab. Sei froh, daß du die Macht hast, dem Hund diese Not zu nehmen. 

Alles Gute.   

Antwort
von spikecoco, 14

ich finde nichts unerträglicher, als die armen Hunde zu sehen, wenn sie unter dieser elendlichen Atemnot leiden. Da hätte ich schon längst den für den Hund endlich erlösenden Akt unternommen.

Antwort
von Himbeere1978, 41

erlöse ihn, auch wenn es weh tut und dir das Herz bricht.

Ich hab das auch schon hinter mir.. es war einerseits die Hölle, andererseits ging es mir etwas besser, weil ich wusste, das Tierchen muss nicht mehr leiden

Antwort
von armabergesund, 38

Die meisten Hundebesitzer können sich schwer bis extrem schwer von Ihrem treuen Begleiter verabschieden.

Leider sieht man den Tieren meist nur sehr schwer an, wie sie sich quälen. Da musst Du schon auf das Urteil eines Tierarztes vertrauen.

Egal wie lieb und treu der Hund immer noch ist, wenn er leidet solltest Du Ihn erlösen.

Der Hund wird es Dir danken, weil er wegen Dir Weichei, sorry aber so ist es meist, nicht aufgeben will.....

Antwort
von Doesig, 65

Das ist eine wirklich schwierige und schwere Entscheidung, und ich kann sie dir leider nicht abnehmen.
Lässt du deinen Hund jetzt einschläfern, denkst du: "Er hätte noch ein paar schöne Tage haben können".
Lässt du ihn später einschläfern, denkst du: "Er musste so leiden, hätte ich ihn nur früher einschläfern lassen."

Lass dich einfach von deinem Gefühl leiten. Wenn du dir sagst: "So jetzt ist Schluss, ich kann den Hund nicht mehr leiden sehen/der Hund kann nicht mehr/leidet unerträglich", dann ist es so weit.

Kommentar von Naghme ,

Ich bin ihm nur so dankbar! In meinen schwersten Zeiten, hat er mir beigestanden. Ich finde es einfach nur unfair, die Entscheidung treffen zu müssen.

Kommentar von Sternfunzel ,

Laß ihn nicht leiden.  Meiner  lehnte sogar das Futter ab. Es ging ihm dermaßen schlecht  dann, dass wir  morgens um  halb fünf nach Gießen fuhren. Laß ihn nicht ersticken. 

Das Einschläfern ist fair für Deinen Hund geh auch mit ihm den schweren Schritt, bevor er erstickt .

Liebe Grüße meiner starb Ende 2011 , aber ich vergess es nie.

Kommentar von Bitterkraut ,

Die Sache ist aber die: Der Hund hat keine schönen Tage mehr. Er ringt um jeden Atemzug, jede Bewegung macht es schlimmer, sein Gehirn und seine Organe sind unterversorgt und werden ganz "nebenbei" deshalb nach und nach versagen. Gifte werden sich im Blut anreichern. Die Krämpfe deuten es ja schon an. Es gibt keine Aussicht auf Besserung. 

Kommentar von dandy100 ,

"ich kann den Hund nicht mehr leiden sehen/der Hund kann nicht mehr/leidet unerträglich", dann ist es so weit."

Sorry, aber das kann nicht sein! Ein Lebewesen muss sterben, weil ich es nicht mehr leiden sehe kann?

Mit welchem Recht? Wenn ein  Tier leben will - trotz Krankheit und Schmerzen, hat niemand das Recht ihm das Leben zu nehmen.

Als ob die Lebensqualität eines Hundes nur dann gegeben ist, wenn er gesund ist.

Mein Hund wurde eingeschläfert und das war das Falscheste, was ich je veranlasst habe. Er wäre nicht mehr zu retten gewesen, aber er wollte leben und das bis zum Schluß und es war schrecklich, einfach darüber zu entscheiden, dass er den nächsten Tag nicht mehr erleben soll und es war falsch; heute weiß ich das.

Natürlich sollte man jedes Lebewesen  aus schrecklichen Qualen erlösen - auch Menschen - aber die können sich wenigstens äussern und man respektiert ihren Willen, bei Tieren aber setzt man sich einfach darüber hinweg und bestimmt, dass nur leben darf, wer keine Schmerzen hat und gesund ist. Dazu hat niemand ein Recht.

Das ist eine Frage des Respekts vor dem Leben



Kommentar von spikecoco ,

das ist nicht die Frage des Respekts vor dem Leben, sondern die Frage des Respektes vor einem leidenden Hund. Wie kannst du behaupten das dieser Hund noch leben möchte?  Hast du schon mal Atemnot gehabt, ich schon dieses Gefühl ist unerträglich und angstmachend. 30 % Lungenkapazität, dies sagt doch schon alles. Mein hud hatte starke Schmerzen, das Problem ist, das viele Menschen dies Symptome nicht erkennen.  Mich graust die Vorstellung, das er bei einem anderen Besitzer, der der gleichen Auffassung ist wie du, noch längere Zeit diese hätte ertragen müssen.

Kommentar von Bitterkraut ,

Der Hund wäre ohne ärztliche Hilfe bereits tot. Vergiß das nicht. Er wurde gegen die natur gezüchtet und jetzt schon ein Stück weit gegen die Natur am Leben erhalten.

Und wenn er selbst entscheiden könnte, wer weiß, was er sich denken würde...

Kommentar von Bitterkraut ,

Dandy, ein Stück weit verstehe ich deinen Standpnkt. Aber atme mal durch einen Strohhalm und überleg dir dann, ob du das für den Rest deines Lebens so wollen würdest. Ob du so leben möchtest.

Antwort
von GravityZero, 58

Als Außenstehender: Erlösung.

Antwort
von Durge, 50

Lass ihn einschläfern das ist kein leben für nen hund

Kommentar von Naghme ,

Es erscheint mir auch als die richtige Entscheidung, aber ich habe solche Gewissensbisse. Er ist ein wirklich lieber Hund, der immer für mich da war. Ich weiß nicht, wie ich es übers Herz bringen soll. Hast Du Erfahrung damit?

Kommentar von Durge ,

Der hund den ich vor meinen zwei Tamaskan hatte war ein 13 Jahre alter russischer Schäferhund den musste ich auch einschläfern 

Ich war traurig aber es war die richtige entscheidung

Antwort
von Sternfunzel, 48

meiner hatte auch Atemnot am Ende.. auch ein Mops .  Er hatte Nebenwirkung  vom Prednisilon , beide untere Lungeflügel zu .Ich verlor ihn mit 10,5 Jahren. 

Ich ließ ihn einschläfern , zuvor  war er  noch auf der Intensivstation , in einem Sauerstoffkasten. 

Kommentar von Naghme ,

Das tut mir leid. Ich werde mich bemühen ihm gegenüber fair zu sein.

Kommentar von Sternfunzel ,

Meiner wurde erst abends um 19 Uhr eingeschläfert, man untersuchte und untersuchte , zwischendurch  auf die Intensivstation, Sauerstoffkasten., ob er Wasser in der Lunge hat , ob man da  noch  operieren kann.  Er hatte Langszeit  Prednisilon, Er hatte tödlichen Hautkrebs, welcher  nicht mehr  festgestellt werden  konnte. Ich hatte  nur Prednisilon und machte Kamillenbäder,  komischerweise  verschwand der tödliche Hautkrebs.  Man erkannte  nicht , dass er die Lungen unten zu hatte.., er glaubte man er hätte  eine Bronchities vom Baden. Er bekam  schleimlösendes Pulver. 

Am Abend als es hieß ich  darf ihn einschlafen lassen,  sah ich ihn das erste mal wieder nach diesem ganzen Tag . Ich  verabschiedete mich von ihm , dankte für die wunderschöne Zeit , er war die Größte Liebe meiner Hunde neben meinem Mann.  Ein Traumhund (Mops) 

Er schlief so friedlich ein, ich sang für ihn leise. Er war auf meine Schoß ,  er bekam  noch Luft .  Ich  bin dankbar , dass er mir nicht daheim erstickt  ist .  Ich habe jedes Tier von Uns  einschläfern lassen,   damit es nie  leiden muss. Wenn es soweit war, habe ich es gespürt und der Hund auch .   

Bei mir lasse ich alle meine Hunde einschläfern so  es möglich ist , auf meinem Schoß in meinen Armen. Ich geh mit den schweren Schritt.  Dafür gaben sie mir ihr Leben lang Treue und Liebe

liebe Grüße Dir 

und streichle Deinen Mops von mir 

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