Frage von glasengel, 79

Wurmerkrankung bei Freigängerkatzen?

Hallo,

wir haben zwei Kater und die bekommen 2 mal im Jahr eine dreitägige Wurmkur mit Propolis. Sie sind starke Freigänger und essen auch Vögel, Mäuse, Wiesel, ....

Eine Nachbarin hat auch eine Freigängerkatze und ihr Umgang mit dem Thema Wurmkur erstaunte mich, daher wollte ich euch fragen. Ihrer Meinung nach haben Freigängerkatzen in der Regel ein stabiles Erreger/Wirt Gleichgewicht und kommen auf den alljährlichen Wurmbefall selbst klar. Jede Freigängerkatze besitzt Würmer, sei es ohne oder mit Wurmkur, da sie sich ständig erneut draussen ansteckt und es ist anscheinend selten bei unbehandelten Katzen, dass daraus erst wirklich eine Krankheit entsteht. Manch einer könnte meine Nachbarin vielleicht unverantwortungsvoll nennen, aufgrund dem menschlichen Drang möglichst viele "Wenn Fälle" abzusichern, doch sie besitzt mit ihrer Herangehensweise schon 45 Jahre Erfahungen mit Freigängerkatzen.

Meine Nachbarin will ihrer Katze nichts gegen die Würmer geben, auch nicht Propolis und meinte zum Abschluß, meine Katze regelt es mit ihrem Körper selber, ohne irgendwelche Mittelchen.

Meine Frage : Ist es also durchaus so, dass die meisten unbehandelten Freigängerkatzen, welche mit den obligatorischen Würmern befallen sind, mit ihrem Körper gut selber zurecht kommen und daraus nur in Ausnahmefällen eine Krankheit entsteht. Leider findet man im Internet dazu keine Statistik, doch ich kann mir nicht vorstellen, dass die Natur so geschaffen ist und sich bei den meisten Wildkatze sich mit jedem Jahr mehr Würmer summieren, der Befall zu einer Krankheit und zu einem schmerzvollen Tod führt.

Danke für eure kommende Einschätzungen : Wieviel Prozent der unbehandelten Freigängerkatzen/ Wildkatzen werden ungefähr durch Würmer krank ?

Liebe Grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DieKatzeMitHut, 79

Eine Statistik oder Zahl dazu kann ich dir leider auch nicht nennen.
Aus Erfahrung weiß ich aber, dass Freigänger damit eigentlich sehr gut zurecht kommen, auch meine Katze bekommt keine Wurmkur, ist regelmäßig draußen und sehr gesund.

Sie hatte nur einmal Probleme mit Würmern - und da war sie noch sehr klein und wenig draußen.

Wichtig ist, dass man sein Tier kennt und immer darauf achtet, wie es ihm geht. Dann fallen auch solche Erkrankungen auf und man kann schnell handeln.

(Übrigens stecken sich auch Katzen ohne Freigang regelmäßig an, durch das, was man so an den Schuhen ins Haus schleppt. Nur kommen die meist viel schlechter damit zurecht.)

Expertenantwort
von palusa, Community-Experte für Katzen, 72

weißt du, es gibt nur "gesunden wurmbefall". von "gesundem flohbefall" habe ich noch nie gehört. und ich wette dass es auch keinen "gesunden wurmbefall" gäbe wenn die würmer nicht so praktisch in der katze drinnen wären sondern auf der katze leben würden und wir die auf einmal sehen könnten. dabei sind flöhe eigentlich harmloser als würmer, bis die ne menge blut trinken die eine gesunde katze merkt braucht es seeeehr viele flöhe

ich halte die these eines "gesunden gleichgewichts" für fragwürdig. ein parasit ist per definition ein schädling. ein schädling richtet schaden an, deswegen heißt er so.

es stimmt dass ein leichter bis mittlerer wurmbefall einer ansonsten gesunden katze meistens nicht sehr schadet. aber sprich mal mit jemandem aus dem tierschutz über würmer. das sind die die die geschwächten verwurmten katzen aufsammeln. der anblick eines kittens das nur aus knochen und einem wurmbauch besteht ist etwas was man kaum wieder vergisst

aber woran merkst du dass ein wurmbefall zu stark geworden ist? ein starker wurmbefall mit spulwürmern zb kann die lunge in mitleidenschaft ziehen. die eier wandern durch blutkreislauf und lunge zurück in den darm. vor allem bei jungen katzen die noch in der entwicklung sind kann das schlimme folgen haben

dazu ist ein "mitesser" im darm immer ne belastung. für eine gesunde katze vllt zu bewältigen, frisst halt etwas mehr (wieder etwas was ein freigänger in menschenhand problemlos kann, für ne wildlebende katze aber ein riesenproblem ist, die fangen so schon oft zu wenig, vor allem im winter). für eine kranke katze eine zusatzbelastung die miez in dem moment so ungefähr gar nicht brauchen kann. man kann aber nicht im voraus wissen wann ne katze mal zusammenklappt und auf einmal alle ressourcen dringend selbst braucht.

ein starker wurmbefall kann eine katze in der tat töten. die können sich verknäulen, zu einem so großen knäuel dass es zu einem darmverschluss kommt. das ist ein lebensgefährlicher zustand der sofort operiert werden muss. merkt mans zu spät heißt das exitus.

würmer sind, zumindest beim menschen, keni beschwerdeloser parasit. bauchweh, jucken am after, durchfall. ich gehe davon aus dass das bei katzen genauso ist, zumindest letzteres beides haben sie definitiv auch. und ich halte es für wichtig zumindest zu versuchen meine katzen beschwerdefrei zu halten.

ich halte entwurmen definitiv für wichtig und richtig. für verwrumte katzen. es gibt auch freigänger die im leben nie nen wurmbefall haben, da ist dann ne wurmkur nicht wirklich nötig

ich entwurme immer wenn ich nen befall bemerke. das ist üblicherweise 2 bis 4mal im jahr.

und, nur mal aus interesse. frag sie mal was sie tun würde wenn sie bei sich im kot würmer finden würde, in der toilette vorm spülen. wäre das auch "gesunder befall" und irgendwie okay oder gibts das nur bei katzen?

Kommentar von maxi6 ,

Meine Katzen bekommen auch so 2-4 x pro Jahr ne Wurmkur verpasst, aber mit Sicherheit jedes Mal, wenn sie Flöhe haben, was zum Glück höchst selten der Fall ist. Mäuse gibt es hier so gut wie keine, der vielen Strassenkatzen wegen und ob Schlangen Würmer haben können, weiss ich nicht, denn meine Katzen bringen mir öfter auch mal Schlangen als Geschenk mit (meist angefressen und glücklicherweise tot, denn nicht alle sind ungiftig.

Kommentar von glasengel ,

Du hast meine Frage nicht verstanden und teilst das Thema Würmer aus einer begrenzten Sicht heraus in die Schubladen ungesund und gesund. Nicht was wir sehen oder wie wir was benennen (siehe dein beschränktes Beispiel zu dem Wort "Parasit") legt fest ob es gesund oder ungesund ist. Meinem Wissenstand hat an sich jede Freigängerkatzen ab und an mal Würmer, es ist also ein natürlicher Akt und gehört zu Ihrem Leben dazu. Es kann aber auch aus dieser Natürlichkeit, wie aus vielen anderen auch, eine wirkliche Erkankung enstehen. Vielleicht entfernst du dich ein wenig von deinem Definitionswissen und agierst beweglicher aus der Wahrnehmung heraus? Wie kann man nur als Experte sagen alle Schädlinge sind per Definition schädlich? Weisst du wieviele Parasiten du täglich zu dir nimmst und diese zwar auch krank machen können, aber widerum unabdingbar für die Stärke deines Immunsystems sind?

Ich habe eine tiefe Beziehung zu meinen Katzen und merke daher, ob sie krank sind. Katzen geben, wie Menschen auch, kranke Körpersymptome von sich und drauf gilt es zu achten. Ich wollte daher keinen Ratgeber, sondern ein erster Linie eine Statistik/Zahl hören.

Ich hoffe, du hast das nicht alles geschrieben, sondern von irgendeinem Standarttext kopiert. Er zeugt auf alle Fälle von mangelnder Naturkenntnis, sorry. Würmer gehören zu Katzen, wie Viren zu den Menschen - die Stärke vom Immunsystem entscheidet, ob sich Würmer ansammeln und eine Erkrankung daraus entsteht.

Aber alss es gut sein EXperte, ich habe inzwischen empirische Daten zu meiner Frage und veratgeber dich bitte bei anderen Menschen.

Kommentar von palusa ,

parasit ist definiert als ein wesen das von seinem wirt nur rohstoffe nimmt aber nichts zurückgibt. würmer erfüllen genau das, sie fressen die nährstoffe im darm ohne etwas im gegenzug auszuscheiden was dem wirt nützt. das hat nichts mit sichtweise zu tun sondern ist schlicht ne tatsache. das gegenstück wäre ein symbiont. das ist ein wesen das auch etwas zurückgibt und im gegenseitigen vorteil lebt


parasiten können durchaus vorteile haben. beispiel wurmbefall bem menschen. es gibt einige wurmarten die nützlich für uns sein können. es gibt bestimmte stoffwechselerkrankungen bei denen man menschen mit bestimmten würmern infizieren kann. die würmer übernehmen dann den teil der verdauung den der mensch nicht leisten kann. da gleichen die nachteile die vorteile aus. nachteile hat man aber immer.

katzen haben von einem band- oder spulwurmbefall aber keine vorteile.


mein immunsystem wird gestärkt durch aufgaben die ihm gestellt werden und die es bewältigt. wenn ich nen entzündeten biss im arm hab sag ich auch nicht "juhu, mein immunsystem wird trainiert" sondern gehe zum arzt und hole mir ein antibiotikum. wenn irgendein schädling fuß gefasst hat ist das immunsystem bereits überrant und von nun an stellt die anwesenheit des schädlings eine schwächung des immunsystems dar. um bei diesem beispiel zu bleiben: ein angriff von erkältungsviren der abgewehrt wurde hat mein immunsystem was gelehrt. ein angriff von erkältungsviren vor dem mein immunsystem kapituliert hat und mich krank  gemacht hat bindet alle kräfte des immunsystems und schwächt mich deswegen gegenüber neuen infektionen

wären dauerbelastungen wie ein dauernder wurmbefall ein vorteil fürs immunsystem wären chronische krankheiten ebenfalls von vorteil. sind sie aber erwiesenermaßen nicht, im gegenteil. mit ner chronischen erkrankung kräneklt der zugehörige organismus insgesamt

man köntne also höchstens argumentieren dass ein "vorbeischauender" wurm der im darm nicht fuß fassen kann und abgewehrt wird das immunsystem stärkt. sobald ein wurmbefall vorliegt, sprich adulte würmer im darm sind, hat sich das mit dem abwehren aber erledigt


ich merke auch wenn eine katze krank wird. ich hab buchstäblich mein leben mit katzen verbracht, mir entgeht fast nix. aber eine katze die wirklich krank ist klappt dir innerhalb von 5 bis 10 stunden zusammen. ich hab mal erlebt wie ne gesunde katze nach 24 stunden als notfall in die klinik kam, mit stationärer aufnahme und tropf und allem.

und garde in solchen momenten ist es wichtig dass die katze möglichst parasitenfrei ist. wenn miez kaum frisst istd as letzte was sie brauchen kann dass im darm ein wurm das bisschen noch wegfuttert. und ner kranken katze ne wurmkur geben zu müssen ist ebenfalls nicht optimal, ist wieder ne belastung des organismus den die katze in dem moment nicht brauchen kann


statistiken gibts allein schon deswegen nicht weil gut ein drittel der katzen wild lebt, ganz ohne tierarzt, und ein weiterer gutteil nie nen arzt sieht. zb bauernhofkatzen. und das sind garde die die für so eine statistik interessant wären


mit welchem argument gehören für dich würmer in katzen und viren in menschen aber viren nicht in katzen und würmer nicht in menschen? das immunsystem von katze und mensch unetrschiedet sich nicht groß.. was das eine stärkt muss auch fürs andere gut sein


geht es wirklich um ne nachbarin oder willst du als frage getarnt deine ansicht verbreiten?^^


würde ich kopieren würde ich ne quelle angeben. zitieren ohne quellenangabe ist schlechtes benehmen und die unetstellung empfinde ich als beleidigend

Kommentar von glasengel ,

Hallo,

ich wollte dich nicht beleidigen und habe dir nichts unterstellt Nein, ich bin nicht deiner Meinung und sehe die Thematik ein wenig differenzierter. Jeder Erreger lebt in Symbiose und besitzt einen Nutzen für den Körper, wenn auch nur über eine sekundäre Wirkung. Falls Würmer natürlich bei Katzen vorkommen, so haben sie sicherlich seinen Sinn und Nutzen. Jeder seriöse Wissenschaftler ist sich eigentlich darüber bewusst, dass er nur einen Wirkungsteil untersuchen kann, welcher jedoch auch von andere Faktoren abhängig ist bzw. sogar relativiert werden kann. Es hängt alles zusammen und bedingt sich gegenseitig, daher kann ein wissenschaftlicher Inhalt nur eine relatives Wissen darstellen. Falls Würmer natürlich vorkommen und es zum Katzenleben dazugehört, so wird es meiner Meinung nach seinen Sinn haben. Es ist nicht mein Problem, wenn die Wissenschaftler die direkte oder indirekte Sinnhaftigkeit von Würmern noch nicht gefunden haben, doch das alles seinen Sinn im Ökosystem Natur besitzt und auf diese Weise ein Gleichgewicht besteht, sollte eigentlich ausser Frage stehen ?

Dein Beispiel mit dem Biss am menschlichen Arm ist unseriös und zeugt von fehlender Körpererfahrung. Ich habe in meinem Leben bisher nie ein Antibiotikum und es wäre wohl das letzte, was ich zu mir nehmen würde. Bisher konnte mein Körper mit allem selber fertig werden und sollte es mal anderst sein, bin ich der letzte, welcher nicht offen für chemische Mittel ist. Nur es war nie der Fall, wie ich auch bei meinen Katzen nicht zur Chemiekeule greifen musste. Der Ansatz bei einer Erkrankung vom Körper ein Gegenmittel einzusetzen ist deiner und nicht meiner, ich warte bei den Katzen und mir lieber ab, ob es der Körper selber regulieren kann. Wahrscheinlich hätten wir diese Möglichkeit nicht, wenn ich in meinem Leben oft Antibiotika geschluckt oder meine Katzen eine chemisch-vorbeugende Wurmkur verabreicht hätte, zum Glück war es nur Propolis. Dein Vorgang einer Krankheit zu begegnen und auf äusser Mittel zu setzen ist deine Sache, doch es gibt auch andere Vorgehensweisen.

Um beim Thema zu bleiben, ich habe nie von einem akut-dauerhaften Wurmbefall (deine Worte) gesprochen und doch bin ich erfreut zu sehen, dass du nun auch zwischen einem krankhaften und einem natürlichen Wurmbefall unterscheiden kannst. Darum ging es ja bei meinen ersten Posting und nur so nebenbei, erst wenn ein akut-dauerhafter Wurmbefall vorliegt, resutliert eine Erkrankung daraus. Mir ging es deshalb um eine Quote/Statistik wie oft bei unbehandelten Freigängern oder Wildkatzen eine Wurmerkrankung krankhaft wird. Ich bin inzwischen davon überzeugt, jede gesunde Katze besitzt Würmer und die körpereigene Fähigkeit, keine Würmer im Darm festsetzen zu lassen. Auf diese Weise ist es sicher ein Faktor, welcher zur Stärke des Immunsystems beiträgt und dadurch in Folge noch andere Nutzen für den Katzenkörper besitzt.

Es ist wahrscheinlich so wie bei jenem Menschen, welcher meint, bei einer normalen Erkältung Antibiotika nehmen zu müssen. Er kriegt die Erkältung zwar schnell in den Griff und doch wird in der Regel anfälliger für diverse Krankheit werden. Wenn ich eine Wurmkur verabreiche, so liegt es doch auf der Hand, dass dadurch die  körpereigene Abwehrkraft der Katzen gegenüber Würmer ehr abnimmt.

Keine Sorge, ich würde schon merken, wann es der richtige Zeitpunkt wäre, mit einer wurmbefallenen Katze zum Tierarzt zu gehen, da ich mich an der Sprache der Katzen orientieren kann.

Meiner Meinung nach gibt es drei Wurmbefallstufen : 1) Natürlicher Wurmbefall, Wurm kann sich im Darm nicht verankern und eine Wurmkur wäre unsinnig 2) Wurmbefall verliert sein Erreger-Wirt Gleichgewicht und es entstehen dadurch Krankheitssymptome, jedoch kann der Körper den Angriff noch selber abwehren 3) Der Wurmbefall ist zu stark, es sind z.B. zuviele Würmer im Darm eingenistet und der Körper kann den Angriff nicht mehr selber abwehren. Bei dir hört es sich so an, als ob zu sofort bei 2) eine Wurmkur verabreichen würdest und das empfinde ich nicht als artgerecht. Jedes Lebewesen kann Krankheiten selber abwehren und es ist falsch, wenn du schreibst, dass bei der Krankheitsentstehung das Immunsystem schon zu schwach ist, um den Körper wieder ins Gleichgewicht zu holen. Diese von dir beschriebene Schwächung tritt erst ein, wenn die Erkrankung sich festsetzen konnte und über diesen Art von Wurmbefall wollte ich überhaupt nicht diskutieren.

Ja, es ging um meine Nachbarin. Sie gab und gibt ihren Katzen keine "gesunden" Mittel gegen ihren Willen und verfährt damit erfolgreicher, als die besorgten Katzenbesitzer. Sie hatte 5 Katzen in Ihrem Leben und keine brauchte davon eingeschläfert zu werden, ist also ohne Schmerzen eingeschlafen. Inzwischen bin ich dabei angelangt, die Katze der Sprache ernst zu nehmen und mich nach ihrem instinktiven Verlangen zu richten. Es ist nur grotesk festzustellen, dass man es wohl eher richtig macht, wenn man sich nach dieser Sprache richtet und die Ratgeber verlässt.

Lg

Kommentar von palusa ,

auch wir menschen haben würmer. dass das in deutschland nicht normal ist liegt schlicht an guter hygiene und ist ne erscheinung der letzten hundert jahre oder so. in ländern mit schlechterer hygiene ist das relativ üblich. konsequenterweise gehören würmer in den menschen und würmer im körper müssten demzufolge positive auswirkungen auf unseren organismus haben. ich hab aber bisher keinen würmer-haben-ihren-nutzen-verfechter gesehen der sich selbst mit würmern infiziert hat um diese vorteile des wurmbefalls zu nutzen


dass alle erreger in symbiose leben ist schlicht falsch. ich kann dir auf anhieb 20 bis 30 erreger nennen die als ultimatives ergebnis ihren wirt töten, was so ziemlich das gegenteil von symbiose ist. und hunderte deren ziel es ist ihrem wirt zu schaden. angefangen bei karies. darüber hinaus sind würmer keine krankheitserreger weil sie keine krankheit verursachen. eine krankheit ist eine fehlfunktion des organismus und der funktioniert bei würmern weiterhin fehlerfrei. es gibt nur jemanden der rohstoffe abzweigt. ein erreger ist ein saboteur, ein parasit ein dieb, ein symbiont ein händler.


ich stimme dir zu dass kleine dosen (möglichst harmloser) erreger einen positiven einfluss auf uns haben. sie trainieren und kräftigen das immunsystem. es lernt. das ist aber nicht die definition von symbiose. symbiose ist die zuasmmenarbeit für ein ziel. einfaces beispiel: blüten und bienen. beide geben etwas (die blüte ihren nektar, die biene zeit und arbeit) beide haben nen vorteil (die blumen werden bestäubt, die biene bekommt honig). habe ich engen kontakt mit hiv-erregern habe ich keinerlei vorteil, ich werde einfach sterben

andere bakterien leben in symbiose mit uns. darmbakterien zb. unser darm bietet lebensraum. sie zerlegen unsere nahrung und geben uns die einzelnen nährstoffe


die natur hat keinen größeren plan dem sie folgt. sie entwickelt sich spontan und lokal durch evolution, aus sicht jedes lebenden organismus' heraus egoistisch, und hofft dass das gesamtbild irgendwie sinn ergibt. meistens klappt das. es gibt aber durchaus dinge die keinen sinn machen. beispiel das man ohne vergrößerungsglas sehen kann: zecken. einige wenige ausgewählte vogelarten fressen sie. in den meisten gebieten ist sie aber, abgesehen von einem sehr kalten winter, ohne natürliche feinde. sie existiert einfach vor sich hin. aus sicht der zecke ein riesenerfolg. im größeren plan ein weg der ins leere führt.

die annahme dass alles was existiert deswegen auch einen sinn hat halte ich für gewagt.

und selbst wenn man diese these für wahr nimmt.. sinn von sehr vielen dingen in der natur ist es die schwächeren auszusortieren. nur die stärksten und angepasstesten sollten sich fortpflanzen und überleben. und ganz ehrlich, da spiel ich nicht mit. meine katzen sollen leben. naja wenn auch nicht unbedingt fortpflanzen aber da sie aus dem tierschutz sind ist der zug eh abgefahren^^


nun die tsatche dass die entwicklung der schulmedizin die lebenserwartung von menschen von 30 auf ungefähr 70 jahre gehoben hat, tendenz steigend, legt nahe dass mein weg doch irgendwie vorteile hat. nichts gegen natürliche mittel. sie haben durchaus sinnvoll und gute anwendungsmöglichkeiten. im falle des falles ist die "chemiekeule" aber die schnellere und sicherere möglichkeit. katzenbisse nicht medizinisch zu behandeln zb halte ich für nicht so gut. sobald eiter ins spiel kommt sollte man den schnellsten weg zum arzt wählen, aus einem einfachen grund: da sind dann eiter und blut recht nahe beieinander. und eiter in der blutbahn heißt blutvergiftung. für einen menschen mit guter medizinischer versorgung wie in europa ne überlebenschance von ca 30%, oft aber mit langzeitfolgen. ne katze ist tot. ich bin eigentlich kein fan davon auf alles sofort ein antibiotikum zu werfen und bin mit allem in tablettenform vorsichtig. bei entzündeten bissen geh ich zum notdienst. 


meiner erfahrung nach verschwidnet ein wurmbefall von allein nicht. einfach gar nicht. wieso sollte er auch, son adulter wurm hat im darm nichts was ihm schaden könnte, er ist da zuhause. der befall wird aber stärker. das ist sinn der sache. parasiten vermehren sich so sehr und so stark wie möglich, und son wurm legt sehr viele eier. die meisten verlassen die katze nicht. man erreicht also immer irgendwann nen punkt wo der wurmbefall stark wird (ich vermeide den begriff krankhaft weil das nahelegen würde dass es einen nicht.krankhaften gibt.. und das ist meiner meinung nach nicht der fall). ist ne frage des wann, nicht des ob

Kommentar von palusa ,

der vergleich mit der erkältung hinkt etwas. angefangen damit dass ein krankheitserreger nicht dasselbe ist wie ein wurmei. zweitens, ne erkältung wird durch die diversen mittelchen nicht ursächlich bekämpft sondern symptomatisch, was die arbeit des immunsystems eher behindert (durch fiebersenkung), was deiner logik nach eine weitere herausforderung wäre und das immunsystrem stärken müsste. geringes fieber ist eine methode des immunsystems erreger zu kochen. starkes fieber auch aber irgendwann kocht der körper sich selbst mit, was nicht so gesund ist. drittens, das immunsystem lernt durch kontakt mit erregern. es speichert das muster und kann, wenn es speziell diesen erreger wieder findet, schnell passende antikörper in massen produzieren und die eindringlinge abwehren. überrannt und zu boden geworden zu werden (was ne infektion aber bedeutet, das immunsystem hat versagt) hat für trainig wenig sinn, es amcht einen nur kurzzeitig sehr anfällig. genausowenig wie man beim muskeltraining nicht bis zur völligen erschöpfung und zum zusammenbruch trainiert. die aptimale trainingsdosis macht einen müde. das äquivalent wäre ne infektion die man grade so abwehren kann.

ja ich gebe wurmmittel bei 2). halte ich für richtig und werde es auch weiterhin so halten. 1) ist kein wurmbefall für mich da ein befall bedeutet dass würmer im darm sind. ist da nicht der fall, maximal ein oder zwei eier. begründet habe ich das schon weitläufig.. allerdings.. du hast noch nichts dazu gesagt dass wurmbefall, auch leichter, bauchweh macht. würmer halten nicht still. sie winden sich. wie regenwürmer. auch im darm. das ergebnis sind bauchschmerzen. was bedeutet es dir wenn katzen ständig leichtes bauchweh haben?

nie eine katze eingeschläfert zu haben ist für mich kein wirkliches kriterium. der bauer nebenan hat das auch nie getan. die katzen sind nciht gesund, die ernährung ist nicht gesund. und die lebenserwartung kurz. sie leben sehr naturnahe, ja, aber die natürliche lebenserwartung einer katze liegt bei 3 bis 5 jahren.

jede katze stirbt. das lässt sich nicht verhindern. eine katze einzuschläfern bedeutet dass sie einen schmerzfreien tod hat; die erste spritze ist ein starkes narkotikum und danach bekommt sie nix mehr mit. die meisten anderen tode sind alles andere als schmerzfrei. nierenkranke katzen zum beispiel.. optisch werden sie schlapp und müde und liegen nur herum, fressen weniger, nehmen weniger anteil, magern ab und sterben irgendwann. klingt friedlich. bei obduktionen hat man festgestellt dass mehr als die hälfte der nierenkranken katzen verhungert sind. was alles andere als ein angenehmer tod ist. und definitiv einer den man einer katze ersparen sollte. finde ich. ich habe das beispiel nierenprobleme gewählt weil ein nierenschaden eine sehr häufige todesursache für alte katzen sind.. katzen werden heute teilweise über 20 und ihre nieren sind einfach nicht für diese laufzeit gemacht. selbst bei guter ernährung sind nierenschäden im hohen alter recht häufig

interessanter wre die durchschnittliche lebenserwartung ihrer katzen, diejenigen die einen unfall hatten rausgerechnet.

Kommentar von glasengel ,

bezogen auf deine letzte antwort, dann sollte gut sein :

ja ich gebe wurmmittel bei 2). halte ich für richtig und werde es auch weiterhin so halten. 1) ist kein wurmbefall für mich da ein befall bedeutet dass würmer im darm sind. ist da nicht der fall, maximal ein oder zwei eier. begründet habe ich das schon weitläufigwürmer halten nicht still. sie winden sich. wie regenwürmer. auch im darm. das ergebnis sind bauchschmerzen. was bedeutet es dir wenn katzen ständig leichtes bauchweh haben?

"meine katzen haben keine bauchschmerzen, sie waren noch nie bei 2). ich weiss aber ganz sicher von einer katze, bei welcher in einer woche 3-4 würmer am darm waren und diese wurde damals nicht behandelt, ging selbst in diesem stadium von allein weg. es bedeutet für mich sicherlich das gleiche, wie für dich, wenn meine katze bauchschmerzen hat. die frage ist nur, ob du dann der katze durch eine wurmkur unterm strich und langfristig mehr schmerzen zuführst als die bauschmerzen, welche sicherlich ihren sinn haben, um den wurm von allein herauszuwinden. ich kann dir nicht sagen, wie ich reagieren würde, vielleicht würde ich von fall zu fall entscheiden. auch intuition/empathie ist ein wichtige wissensquelle"

nie eine katze eingeschläfert zu haben ist für mich kein wirkliches kriterium. der bauer nebenan hat das auch nie getan. die katzen sind nciht gesund, die ernährung ist nicht gesund. und die lebenserwartung kurz. sie leben sehr naturnahe, ja, aber die natürliche lebenserwartung einer katze liegt bei 3 bis 5 jahren.

"ne, das waren keine bauernkatzen (ausser vielleicht mal beim bauern ein küken klauen) und haben keine industrischrott zum essen bekommen. ich lebe ja schon ewig in dem dorf, die katzen wurden alle gesund alt - so um die zwanzig jahre, wie es ja bei freigängerkatzen der fall ist. das wildkatzen eine niedrigere lebenserwartung haben, ist mir bekannt und doch sollte man die gründe dahinter berücksichtigen. in intakten und artgerechten naturschutzgebieten liegt die lebenszeit erheblich höher und die mehrheit der katzen ist zu lebzeiten in solchen gebieten gesund. schon ein verdammter zufall, wieiviel glück katzen haben ohne menschliche hilfe gesund zu bleiben. ist das wirklich alles zufall ? meinste wirklich, nur der mensch ist weise ? wenn ja, bist der schlechteste ratgeber der welt!

jede katze stirbt. das lässt sich nicht verhindern. eine katze einzuschläfern bedeutet dass sie einen schmerzfreien tod hat; die erste spritze ist ein starkes narkotikum und danach bekommt sie nix mehr mit.

"du bist wohl ein esoteriker und weisst, wie wie alle katzen den tod erlebt bzw. erleben will. ich kenne menschen, welche den tod oder geburt schwindelfrei ohne narkotikum erleben wollen. vielleicht gibt es ja sowas auch bei katzen, wie kannst du das wissen ? das ist alles spekulation und vereinheitlichung, wie du die themen betrachtest. ich will da nicht spekulieren und dir nur zeigen, wie schnell du verallgemeinerst/schlussfolgerst und dabei die sprache jener vergisst, um welche es eigentlich geht. natürlich würde ich meine katzen einschläfern, wenn es die schmerzen und die sprache der katze das verlangt, dafür besitzt eigentich jeder genug empathie.

die meisten anderen tode sind alles andere als schmerzfrei. nierenkranke katzen zum beispieldass mehr als die hälfte der nierenkranken katzen verhungert sind. was alles andere als ein angenehmer tod ist.

"keine sorge, sowas sieht ein vernünftiger mensch. jede krankheit hat ihre symptome und solange man sich nicht nach einem verallgemeinernden ratgeber richtet, trifft man auch die richtige entscheidung daraufhin. ja nierenerkrakungen ist ein grosses thema gerade bei hauskatzen - kein wunder, bei dem müll, was in den letzten 20 jahren als tiernahrung verkauft wurde"

und definitiv einer den man einer katze ersparen sollte. finde ich. ich habe das beispiel nierenprobleme gewählt weil ein nierenschaden eine sehr häufige todesursache für alte katzen sind.. katzen werden heute teilweise über 20 und ihre nieren sind einfach nicht für diese laufzeit gemacht. selbst bei guter ernährung sind nierenschäden im hohen alter recht häufig

"bei der todesursache gilt zu unterscheiden zwischen alterserscheinung und erkrankung. eine niere kann mit der zeit in ihrer funktion einschlafen oder auslöser für einen krankhaften tod sein. auf alle fälle gibt es wilde und zahme katzen, welche trotz hohem alter eine gesunde niere haben und erstaunlich wenig bisher eingeschlafen ist. ähnlich wie einem 85 jährigen, der noch genug kraft in den armen besitzt, um tennis zu spielen. doch selbst wenn der alterungsprozess der niere normal ist und ihre funktion abnimmt, so ist sie weiterhin gesund. katzen können, wie auch menschen, gesund an altersschwäche sterben und es sollte eigentlich die normaliät darstellen. das bei den erkrankungen die zum tode führen die niere ganz oben steht, ist mir bekannt.

Kommentar von glasengel ,

auch wir menschen haben würmer...ländern mit schlechterer hygiene ist das relativ üblich.

"nein, du sprichst von zeiten wie der pest, dem anfang des industriezeitalter. naturvölker und menschen, egal zu welcher zeit, mit einer geregelten körperpflege hatten keine solchen würmer. das menschen mit zuwenig (kein sauberes wasser, ....) oder zuviel hygiene (industrieprodukte, ...)  problem mit dem körper bekommen können steht nicht zur debatte"

konsequenterweise gehören...... vorteile des wurmbefalls zu nutzen

"hat nichts mit meinen zeilen am hut, menschen mit einem gesunden körper haben keine würmer oder befallskrankheiten, so wie du es beschriebst : von geburt bis zum tode sind gesunde lebewesen in allen zeiten vorgekommen"

dass alle erreger in symb.........von symbiose ist.

"was redest du ? es ging nie um jene prozesse, bei denen der wirt vom erreger getötet wird! hier geht es um die tatsächliche fähigkeit von lebewesen, selber mit einem erreger klar zu kommen und dahingehend ihre folgen"

und hunderte deren ziel es ist.......... ein parasit ein dieb, ein symbiont ein händler.

"natürlich sind würmer keine krankheitserreger, habe ich nie geschrieben. es kam nur extern der vergleich mit einer erkältung auf. würmer können krankheiten (greifen den körper an usw...) zu folge haben oder der körper kann mit würmer selber klar kommen, die angriffe z.b. im darm bekämpfen/neutralisieren/ausscheiden. desweiteren ist auch alles andere sehr beschränkt was du so schreibst. infomiere dich mal bei deinem apother über den sinn von blutegeln oder lass dich über die gifte der natur aufklären. eigentlich bestimmt gerade die dosis ob etwas parasit oder nutzwesen ist. das mit dem gut und schlecht ist wohl eher deine beschränkte menschenbrille"

ich stimme dir zu.............werde einfach sterben

"ich habe doch extra geschrieben, es geht nicht nur um die vordergründige symbiose. du hast eine lineare denkweise, doch die natur bedingt sich gegenseitig/ hängt zusammen. manches nützt erst später, dient als sekundäre nutzungslage und bildet erst die grundlage für eine immunerhaltungsprozess. ganz kurz zusammengefasst : mir wurde zu anfang gesagt, würmer sind bei katzen parasiten und ich habe daraufhin gesagt, alles besitzt seinen nutzen, was sich in einem gesunden körper befindet und nicht aus seinem gleichgewicht bringt. ich habe zum begriff smybiose extra geschrieben, bitte wissenschaftlich zu bleiben und zu diesem begriff alle faktoren auf der zeitachse zu berücksichtigen. das alleseine wirkkung besitzt, steht ja hoffentlich nicht zu debatte ?"

andere bakterien nährstoffe

"unwisseschaftlich, dein denken beinhaltet nur eine lineare momentaufnahme und konstruiert daraus eine falschen einteilung, wissenschaft bedeutet alle momente/faktoren auf der zeitachse zu berücksichtigen, da sie sich gegenseitig bedingen bzw. dadurch nur im Ganzen nutzen können"

die natur hat keinen größeren plan dem sie folgt.

"ja, das frage ich mich auch bei dir ;) du bist aus der natur enstanden und das war nur möglich, weil alles perfekt aufeinander abgestimmt war, stichwort gleichgewicht. natürlich vefolgt die natur kein plan, sie geht über die menschliche sicht heraus und hält alles in funktion. das ist höher einzuschätzen, als einen plan zu verfolgen. ja, da stimme ich dir zu. nur deine zweifel an der abgestimmtheit der erde ist deine sache, wende dich da bitte an die biologie"

sie entwickelt sich spontan und lokal durch evolution, aus sicht jedes lebenden organismus' heraus egoistisch, und hofft dass das gesamtbild irgendwie sinn ergibt.

"das ist deine brille, na gut"

meistens klappt das.

"und wenn was nicht klappt, sagt der mensch oft hinterher - ach es hatte doch was gutes"

es gibt aber durchaus dinge die keinen sinn machen.

"ja, du bist da wohl meine meisterschaft. naja einstein grübelte auch, ob nun die schöpfung gewürfelt hat oder nicht. bist daher in guter gesellschaft, irgendwie"

nun die tsatche.......aber die schnellere und sicherere möglichkeit.

"ich bin auch kein öko, der stoffe in gut oder schlecht einteilt. ich nutze bei bedarf alle stoffe, sei es aus der naturproduktion oder aus menschenproduktion. alles hat seinen sinn und nutzen. wahrscheinlich auch unnütze produkte an katzenbesitzer zu verkaufen, welche den nutzen vom katzenkörper aus angst ausklammern und der katze das gegenteil von einem gefallen machen. mir sind jene näher, welche sich bei all den fragen an die individuelle sprache der katze halten und dadurch ihr wunder erleben"

Kommentar von glasengel ,

meiner erfahrung nach verschwidnet ein wurmbefall von allein nicht. einfach gar nicht. wieso sollte er auch, son adulter wurm hat im darm nichts was ihm schaden könnte, er ist da zuhause. der befall wird aber stärker.

"nein, der befall wird in der regel bei einer kerngesunden katze nicht stärker. der körper kann die würmer lebend oder tot ausscheiden. nach einer propolis wurmkur werden oft einige lebenden würmer danach ausgeschieden. diese fähigkeit ist auch ohne propolis möglich, desweiteren essen freigänger auch die eine oder andere pflanze/erde, welche dahingehend ihre wirkung besitzt und so weiter.

"das ist sinn der sache. parasiten vermehren sich so sehr und so stark wie möglich, "nein, die wissenschaft sagt es anderes. es ist deine vermutung."und son w.....der fall"

deine meiung, ja. nach den wissenschaftlichen informationen, welche ich die tage gelesen habe, ist es schon eine frage vom ob und nicht vom wann.

Kommentar von palusa ,

katzen ohne menschliche hilfe werden nicht alt. das hat nichts mit intakter natur zu tun sondern damit dass jeder mist der daherkommt das ende der katze sein kann. es ist normal und vollständig artübergreifend so dass in obhut des menschen zu leben die lebenserwartung des tieres verdoppelt bis vervierfacht. das muss nichtmal ne heftige krankheit sein. nimm nen harten winter mit viel schnee. das heißt wenig beute. das heißt hungern, über 2 bis 3 monate. lass noch würmer dazukommen und die katze verhungert

mein großer kater zb wäre mit etwas über 2 jahren gestorben. da hatte er ne lungenentzündung. keine wilde katze überlebt das. selbst dämlicher zahnstein. der berühmte katzenschnupfen. eine entzündete bisswunde. mitten im winter durchweicht zu werden. ne zahnfleischentzündung. alles mögliche was für eine katze mit nem menschen kein problem ist ist sofort das ende. das leben wildlebender tiere ist hart, in nichts vergleichbar mit haustieren. das ist nicht weiter schlimm, das gehört so, man soltle es aber nicht romantisieren. wilde katzen kämpfen jeden tag aufs neue ums eigene leben.

nieren.. da gibt es akutes nierenversagen, ani, und chronisches nierenversagen, cni. und cni ist das was ich meinte, und auch das was du meinst, das wo nach und nach das nierengewebe abstirbt und die nieren versagen. das ist das was katzen verhungern lässt. das ist durchaus natürlich, ja. aber definitiv nichts was gut ist! ob das nun durch alter oder durch schlechte ernährung zusande kam macht da keinen unterschied. totes nierengewebe ist totes nierengewebe. die auswirkungen auf den kröepr sind gleich

die wenigsten katzen oder menschen sterben an altersschwäche. altersschwäche bezeichnet den langsamen verfall. und wenn alles kaputtgeht kommt meistens irgendwas daher und findet ein schwaches opfer. man stirbt letzten endes meist eher an irgendwas anderem. genau wie hiv. an hiv selbst stirbt man so gut wie nie.

sauberes wasser.. das ist ein privileg das wir gar nicht wirklich zu würdigen wissen. nur ein kleienr teil der welt hat das. und auch der erst seit kurzem wieder.

wasser haben und sich waschen ist nicht dasselbe. bis vor gar nicht allzu langer zeit galt man als reinlich wenn man zweimal statt einmal im jahr badete. das was wir als hygiene verstehen ist sehr jung. früher galt dreck als gesund und sich regelmäßig waschen machte einen schwach und krank.

interessantes argument das du da vorbringst. deckt sich aber nicht mit der geschichte und, an vielen orten der welt, aktuellen situation der menschheit. wir sind wirt für flöhe, läuse und würmer. theoretisch. und wenn sie den weg in uns finden fühlen sie sich immer noch sauwohl. deiner logik nach wäre es aber auch egal ob die würmer "dahin gehören" denn dass immunsystem ist so oder so gefordert und das ist doch das positive an den würmern. oder?

du hast von erregern im zusammenhang mit würmern gesprochen

blutegeltherapie wird gezielt und dosiert eingesetzt. kann in gewissen situation wahre wunder vollbringen. ist aber was anderes als willkürlich würmer im körper zu haben. das ist nicht gezielt, nicht kontrolliert und nicht zu einem bestimmten zweck.

ich hab gegenüber der blutegeltherapie vorbehalte. jeder blutegel muss nach dem einsatz sofort getötet werden, aus hygienischen gründen. die saugen schließlich blut und geben damit krankheiten weiter. gezüchtet um zu sterben. und ich finde es kann nicht sinn der sache sein dass andere tiere für mein wohlergehen sterben solange es andere wege gibt

biologen sind wissenschaftler, denen muss ich mit natur als übergeordneten denkenden wesen mit plan nicht kommen, und ja, ich bin mit zwei studierten biologen befreundet. ja, es greift oft wunderbar zusammen weil es im wesen der natur liegt gleichgewichte zu suchen. aber die evolution funktioniert so dass das lebewesen das am besten mit der aktuellen lebenssituation klarkommt (in hinbluick auf nahrungsaufnahme, räuber, ressourcenverwertung) sich eher fortpflanzt und diese meist minimale anpassung weitergibt. so verändern sich nach und nach die arten und entwickeln sich.

einstein grübelte nicht. "gott würfelt nicht" war sein satz. er bezog das aber auf die physik, nicht auf die biologie. genauer gesagt darauf dass in einem bestimmten modell der quantenmechanik der aufenthalt bestimmter teilchen mit einer wahrscheinlichkeit angegeben wurden. er war der auffassung dass das deterministisch sein müsse. das war einer der wenigen punkte wo er sich bewiesenermaßen irrte. gott würfelt, zumindest bezogen auf quantenmechanik

was den rest deiner puntke angeht, da habe ich meine meinung schon zu gesagt und ich denke nicht dass wir uns da einig werden.

Antwort
von Patchouli, 54

Ist Wurmbefall nicht immer krankhaft?

Kommentar von glasengel ,

Nein, siehe Wikipedia zum Thema Wurmbefall bei Katzen - du hast ja auch ständig Krankheitserreger in dir, bist du deshalb krank ?

Kommentar von palusa ,

wikipedia ist nicht grade ne seriöse quelle. genauer gesagt kann ich da reinschreiben dass elvis lebt und morgen der mond auf die erde fällt.

die idee an wikipedia ist dass es jeder editieren kann und die masse an meiungen sich am ende auf einen guten artikel einigt. klappt unterschiedlich gut.


es gibt da die geschichte von dem schüler der sich bei einer stillaufgabe nen spaß machte und das geburts- und sterbedatum des kerls über den sich alle informieren sollten im minutentakt zu ändern und so am ende eine klasse hatte die sich ewig darum stritt wann er denn nu geboren wurde^^

Kommentar von glasengel ,

auf diese weise ist jede quelle unseriös, seriös ist nur die wirklichkeit. aber wikipedia besitzt mehr empirischer und wissenschaftliche daten als gutefrage.net, daher kann man diese quelle im internet schon am seriös nennen. vorsicht ist da wohl eher bei ratgebern (tiergeschäft, ärzte, ...) geboten, welche einseitige/subjektive thesen vertreten oder gar wirtschaftlich von ihrem ratschlag abhängig sind.

Kommentar von Patchouli ,

Ja, das mit den Krankheitserregern leuchtet mir schon ein. Beim Menschen wird ein Wurmbefall als krankhaft angesehen, daher meine Frage.

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