Wurden Wähler in Mecklenburg vor den Wahl-Lokalen bedrängt?

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9 Antworten

Wenn jemand bedrängt worden sein sollte, dann kann er das direkt im Wahllokal beim Wahlvorstand reklamieren. Schafft der örtliche Wahlleiter keine Abhilfe, kann die Wahl sogar angefochten werden. Das wäre der richtige Weg mit so etwas umzugehen, falls es passiert sein sollte. 

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Eher Blödsinn.

Am Ende steht man alleine in der Wahlkabine und macht da auch alleine sein Kreuz. Niemand kann das kontrollieren. Insofern wäre eine solche "Beeinflussung" wenig zielorientiert.

Aber hey, zum Klischee des bildungsfernen und -resistenten AfDlers würde solch ein Vorgehen natürlich ideal passen. Von daher halte ich das nicht für völlig an den Haaren herbeigezogen, aber letztlich doch eher für Blödsinn.


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Unterformen von Verschwörungstheorien kommen fast immer auf, wenn die Enttäuschung derjenigen, die Federn lassen mußten, zu groß ist. Ziemlich Artgleiches findet auch nach Fußball-Länderspielen in Eckkneipen statt. Diese in den Kneipen geführten Gespräche ändern aber auch nichts daran, wer gewonnen hat oder wer nicht.

Das schließt natürlich nicht aus, daß hier und da und vielleicht auch vermehrt schlechtes Benehmen gegeben haben könnte - wie das eben überall ist, wenn es öffentlich um etwas geht, das für wichtig gehalten wird.

Zu bedenken ist auch das ganz "normale" Verhalten, von Menschen, mit dem man einfach leben muß.

Wenn mich einer anpupt, dann blaffe ich gelegentlich zurück, was aber nicht bedeutet, daß ich ihm damit meine politische Meinung aufzwinge. Daran ändert sich selbst dann nichts, wenn er anschließend aus Enttäuschung das Gerücht aufbringt, daß ich den 30jährigen Krieg angezettelt hätte.

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Ich bin nun wirklich kein AfD-Sympathisant und würde diese Partei nie wählen, aber so etwas glaube nicht einmal ich.

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Kommentar von MatthiasPfaff
07.09.2016, 23:17

Das war auch mein erster Gedanke.Doch die Originalquelle ist in den 50ern und hat Gepose nicht wirklich nötig.Vielleicht hat er einfach nur ein wenig übertrieben.

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"Viel Feind, viel Ehr", eine Devise des Feldherren Georg von Frundsberg aus dem 15. Jh. dessen Büste heut in der Walhalla steht, könnte man auch auf die AfD anwenden.

Eine geschlossene Phalanx der etablierten Parteien, der Presse und ein Teil der Bevölkerung bekämpft die AfD mit allen Mitteln, selbst unter der Gürtellinie.

Wie tief muss die Angst vor einer Petry sitzen oder haben die alteingesessenen Parteien nur Angst um ihre Pfründe. Sicher , die AfD möchte die Zahl der Sitze im BT beschränken und die Alimentation der Abgeordnete auf den Prüfstand stellen.

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Wie soll das denn funktionieren? Was in der Wahlkabine passiert, kann ja niemand überprüfen. Vielleicht waren das AfD-Gegner, die so eine gegenteilige Reaktion erreichen würden (so wie der Vampir-Effekt in der Werbung).

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Glaube ich auch nicht so recht. Wenn es denn geschehen wäre, hätten alle merkelhörigen Medien einen gewaltigen Sitstorm entfacht.

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Nein, das stimmt nicht. Sowas fällt ja wohl auf. Solche Geschichten werden auch teilweise mit Absicht verbreitet.

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Schauergeschichte.

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