Frage von Changozz, 93

Wurde nichts aus der Vergangenheit gelernt (Politik)?

Front National, AfD, FPÖ... Einige Parteien, die als rechts gelten übernehmen so langsam das Ruder. Da frage ich mich, ob aus der Vergangenheit je gelernt wurde? Winston Churchill sagte: "Das beste Argument gegen die Demokratie ist ein fünfminütiges Gespräch mit dem durchschnittlichen Wähler." Ein Blick in die Geschichtsbücher reicht, um dieses Prinzip dieser Parteien zu verneinen. Natürlich ist die EU Schuld... Wo wäre Deutschland heute, wenn wir nach dem Zweiten Weltkrieg auf uns alleine gestellt wären würden? Dann wenn es uns gut geht, bloß kein Geld nach Griechenland. Das ist einfach Rechtspopulismus und die Leute, weil es die Antwort so einfach scheint, glauben das auch noch. Durch diese Krisen wird, verständlich, die Politik auch kritisiert, aber der Punkt, dass man nun konservative Parteien in der Form, wie es sie schon gab, als Lösung sieht ist wie eine Rückentwicklung für die Menschheit.

Vielleicht übersehe ich etwas an der ganzen Sache, darum frage ich euch jetzt.

Antwort
von Kendall, 43

Ich habe wenig Ambitionen bis fünf Uhr morgens eine Antwort zu verfassen, deshalb fasse ich mich möglichst kurz.

Das Problem, das ich mit Deiner Sichtweise habe (die ja durchaus dem Zeitgeist entspricht), ist, dass sie in mancherlei Hinsicht derselben Kurzsichtigkeit unterliegt, die gerne auch den nationalistischen Parteien unterstellt wird. Die Probleme in der Eurozone sind mannigfach und sie wurden von Gregor Gysi bereits während einer Bundestagsdebatte zur Euroeinführung 1999 vorausgesagt - einfach mal auf Youtube schauen, die Partei "Die Linke" hat den entsprechenden Ausschnitt eingestellt.

Deutschland gehörte zu den großen Gewinnern der Euroeinführung, hat aber lange Zeit (aus dem Ehrgeiz heraus, weiterhin Weltexportnation zu bleiben) diesen Wohlstand zunächst kaum an die eigene Bevölkerung weitergegeben, im Gegenteil wurde die Wirtschaft durch Arbeitslosensanktionsverschärfung und Zeitarbeit angekurbelt, sodass jeder jeden dreckigen, schlecht bezahlten Arbeitsplatz annehmen musste. Davon hat die deutsche Exportwirtschaft über die Dauer eines Jahrzehnts profitiert, das ist der "Erfolg", für den sich Schröder (sicherlich zurecht) hat abfeiern lassen.

Das Problem bzgl. Griechenland nach der Krise und der Rettung griechischer Banken- und Bankzweigstellen ist nicht per se die Solidarität (nicht mit der griechischen Regierung und schon gar nicht "den Griechen", sondern mit den griechischen Banken). Sondern die Tatsache, dass alle Maßnahmen der EU, vertreten insbesondere durch Angela Merkel, auf Kosten der normalen Leute und des Mittelstands gehen. Sodass wir die Situation haben, dass die Politik Griechenlands selbst nach vielen demokratisch legitimierten Wahlen aus Berlin diktiert, nicht autonom durch die Griechen entschieden wird. (Vielleicht wäre eine frühe Abkopplung Griechenlands aus dem Euro tatsächlich die bessere Lösung gewesen).

Gleichzeitig hat die als "arabischer Frühling" mißverstandene islamische Revolution, maßgeblich durch den Tod von Gaddafi, der Milliarden von der EU bekommen hat, um die Flüchtlinge von ihrer Flucht abzuhalten, zu enormen Fluchtbewegungen geführt. Auch hier hat Angela Merkel als Erste gehandelt und Entscheidungen getroffen, die maßgeblich für alle Mitgliedsländer der EU sind. Unabhängig davon, ob man ihre Entscheidung richtig und moralisch vertretbar findet - sie hat abermals Staaten der EU, dieses Mal ALLE, vor vollendete Tatsachen gestellt.

Der Zusammenhang der durch die Agenda-2010-Politik verursachten relativen sozialen Unsicherheit (relativ = im Vergleich zu den vorherigen Jahrzehnten, in denen Politiker vom Schlage Kohls allein schon aufgrund der sozialistischen Konkurrenz der DDR niemals den Sozialstaat abgebaut hätten, um nicht die Propaganda der DDR zu befeuern), nicht nur einer abgehängten jungen Generation, die von einem Praktikum ins Nächste stolpert oder gleich auf der Zeitarbeitsschiene verrottet, unsichere Renten und einer steigenden relativen Altersarmut, einem Gefühl des darwinistischen "rette-sich-wer-kann", das (sicherlich auch durch bestimmte Medien) genährt und gefördert wird, trifft also auf einen Konkurrenzrassismus und der sicherlich nicht unberechtigten Angst, durch Flüchtlinge verdrängt zu werden. Das ist m.E. der Hauptgrund des Erstarkens der AfD, die unter Lucke ja eher eine Rand- und Europartei war.

Die Parteien, die in der Regierungsverantwortung sind, haben NICHTS dafür getan, der Bevölkerung das Gefühl sozialer Sicherheit wiederzuvermitteln. Die SPD steht immer noch mehrheitlich hinter ihrem Rechtsruck, die CDU hat bis dato keine taktische Veranlassung dazu, linke Wählerschichten zu bedienen, sodass sich die Stimmen hauptsächlich auf die Linke konzentrieren, der aber immer weniger Leute den Biss abnehmen, was zu den Umfrageergebnissen der AfD führt.

Um zur Eurozone zurückzukehren - Churchill hat die Idee eines zusammenrückenden Europas einerseits begrüßt, andererseits hat er das United Kingdom NIE als Mitglied, immer nur als Partner gesehen. Die ursprüngliche Idee der gemeinsamen Währung war es, insbesondere Frankreich die Angst vor Deutschland zu nehmen und die Partnerschaft, die Kohl sehr am Herzen lag, weiter zu stärken. Deutschland wollte innerhalb dieses Projekts als Partner und MITEntscheider wahrgenommen werden, als eine Nation also, die sich ihrer geschichtlichen Verfehlungen bewusst ist und deshalb KEINE Führungsrolle anstrebt. Kohl, bei aller Kritik, war in dieser Hinsicht SEHR klug, zurückhaltend und im Angesicht auch eigener Kriegserfahrung von außerordentlicher Vernunft.

Die Situation, die wir jetzt haben, steht dem ursprünglichen Sinn diametral entgegen. Angela Merkel hat das Szepter wahrlich an sich gerissen und ist der mächtigste Mensch innerhalb der EU. Diese EU andererseits frohlockt angesichts ihrer weiter andauernden Expansion und trägt sich sogar mit der Phantasie, die Nationalstaaten gänzlich abzuschaffen. Barroso verglich die EU 2007 stolz mit einem "Imperium" - und genau hier macht die EU denselben Fehler, in den Europa seit vom Imperium Romanum bis zum 3. Reich immer wieder erneut getappt ist. Die Phantasie der totalen Einheit, innerhalb der EU mit dem (falschen) Gründungsmythos, dass es seit der EU nur Frieden innerhalb Europas gegeben hat (der Balkankrieg wird großzügig unter den Teppich gekehrt) und dass dies ALLEIN durch die EU nur überhaupt möglich gewesen wäre, demzufolge also Nationalstaaten obsolet sind ggü. dem großen Reich, das mehr und mehr zu einem Reich deutscher Nationen wird, vertreten durch Angela Merkel.

Die EU nimmt im Alltag der Menschen nur selten eine wirklich positive Rolle ein, sondern fällt eher als teures Bürokratiemonster ohne großartige demokratische Legitimierung auf (Martin Schulz selbst [ja, der Martin Schulz] hat in einem Interview mit amüsant-rheinischem Tonfall gesagt, dass die EU niemals in die EU aufgenommen werden würde, weil sie dazu zu undemokratisch sei). Gleichzeitig wird dieser Apparat immer selbstsicherer, um nicht zu sagen egomanischer, und verfällt selbst nach dem Austritt des UK nicht mal annähernd in Selbstkritik.

Und inmitten der ganzen (teils selbst verursachten) Schlammassel fällt eine Migrationspolitik, der man nicht einmal zutraut, genügend Stullen für alle zu schmieren. Und ich will jetzt gar nicht von der entgleisten Silvesterfeier in Köln anfangen. Schauen wir nur mal nach Bielefeld, wo islamische Extremisten beinahe ezidische Familien gemordet hätten - und die Polizei die ezidischen Familien wieder ins Flüchtlingsheim, zu ihren Peiniger zurückschicken wollte! D.h., wir sind hierzulande nicht einmal in der Lage, Geflüchtete in ihren Notunterkünften adäquat zu beschützen!

Das Problem ist, dass es außer der Linken, die auch langsam (!) in Richtung Migrationspolitik aufwacht und Lösungen fordert, die dringend notwendig sind, keine Partei gibt, die annähernd bereit ist, diese massiven politischen Verfehlungen zu kritisieren. SPD, CDU und Grüne feiern sich abwechselnd gegenseitig ab und weisen nur noch in Nuancen Unterschiede in ihren Parteiprogrammen auf.

Und dann gibt es dieses enorme Protestpotenzial, das auch mit dem Sozialabbau zusammenhängt. Das lädt sich dann darin auf, dass manch einer u.U. sagt: "Uns habt Ihr jahrelang gesagt, dass wir für uns selbst verantwortlich, auf uns allein gestellt, dem Wettbewerb ausgesetzt sind und (Zitat von Müntefering 2006) verhungern sollen, wenn wir nicht die mieseste Arbeit annehmen, und JETZT, wenn Flüchtlinge in dieses Land kommen, sollen wir solidarisch sein?!"

Emotional betrachtet kann ich das durchaus nachvollziehen. Man kann das jemanden, der jahrelang unter Hartz IV gelitten hat, nicht begreifbar machen. Und die Politik tut NICHTS dafür, diese sozialen Ängste abzufedern.

Natürlich kann man der Masse an Wählern der AfD (als Einzelpersonen allesamt differenziert und kompliziert, aber ich rede jetzt vom Kollektiv) eine gewisse Geschichtsvergessenheit unterstellen. ABER wenn ich das den Wählern unterstelle, darf ich die Politik nicht aussparen. Merkel WEIß wohin die Austeritätspolitik Brünings geführt hat, Merkel WEIß was der Sinn der Eurozone war, Merkel WEIß dass mangelnde soziale Sicherheit DER Sprengstoff ist, der zum Extremismus führt - und sie handelt trotzdem genauso wie sie handelt. Und mit ihr die gesamte opportunistische Parteiklasse der beiden anderen Parteien, SPD und Grüne, die den größten Sozialabbau der BRD zu verantworten haben. Wenn ich also sage, dass die Wähler der AfD geschichtsvergessen sind, dann muss ich denselben Punkt auch einem Großteil der politischen Klasse unterstellen. Auf ganz vielen Ebenen wurden hier massivste Fehlentscheidungen getroffen, die jetzt in ihrer gesamten Härte auf die EU zurückfallen.

Ich hoffe sehr, dass sich das Land, in dem wir leben, Deutschland, endlich wieder berappelt und merkt, dass es nur in Solidarität mit den anderen Staaten existieren kann, und sich nicht abermals zum Befehls- und Feldherrn aller anderen Länder aufschwingt.

Kommentar von Ifosil ,

Da hast aber sehr viel geschrieben :)

Antwort
von bit77, 33

Warum wählen die Menschen rechte Parteien? Wohl doch nur aus Zukunftsangst! Das ist doch das Mittel der Wahl der rechts-aussem Stimmenfänger, um gewählt zu werden.

Natürlich wird dabei heftig übertrieben, die Presse á la Bild hilft kräftig mit. Dazu kommt auch noch der niedrige Bildungsstand der Wähler solcher Parteien.

Auf der anderen Seite aber darf man nicht vergessen, das jemand, der 40 Jahre gearbeitet hat und danach eine verschissen mickrige Rente bekommen wird, kaum Interesse hat, von seinen Steuern andere Länder zu unterstützen, die Jahrelang Mißwirtschaft betrieben haben.

Deshalb denke ich nicht, daß es ein Zufall ist, daß es Deutschland etwas besser geht. Aber soviel besser, wie viele denken, geht es uns auch wieder nicht.

Es müssten nur die Spekulanten zur Kasse gebeten werden und die Leute, die Ihr Vermögen vor der Steuer verstecken.Wenn die Deutsche Bank beinahe Pleite geht, springt der Steuerzahler ein. Wenn VW die Pleite droht, gibt es Abwrack-Prämie. Auch da springt der Steuerzahler ein.

Genau diese Menschen wählen rechts. Sie haben es halt satt, daß man ihnen ständig in die Tasche greift.

Deswegen sind auch die Politiker, die jetzt das sagen haben, daran schuld. Seit die Europäische Vereinigung forciert wurde, ist doch nur eines passiert: die Einkommensschere geht immer weiter auseinander und es gibt mehr Arbeitslose. Das ist Fakt.

Nach der Euro-Einführung hatte sich alles verteuert. Diese Währung ist eine Lachnummer und es werden Milliarden darauf verwendet, diese zu stützen. Kurzum: die Politik hat es komplett verbockt.

In Brüssel sitzen hochbezahlte Abgeordnete, die die größe von Bananen und Äpfeln normieren. Was für ein Unfug! Da stellt sich ein normal denkender Mensch die Frage, ob diese Leute nur deshalb einen Kopf haben, damit es nicht in den Hals regnet.

So gut ich Europa finde, es wird falsch regiert. Genau deshalb gibt es rechte Parteien, die Europa ablehnen. Das ist kein Wunder.

Antwort
von MickyFinn, 21

Ich glaube auch, das nichts aus der Vergangenheit gelernt wurde.

Wir haben eine Person an der Spitze, die im Alleingang Gesetze außer Kraft setzt. Eine Presse, die vollkommen Pro-Regierung berichtet (gab es auch damals). Handlanger die bezahlt werden, um Bürger aufzumischen die anderer Meinung sind (z.B. Antifa durch bezahlten Demo-Tourismus von Steuergeldern).

Wieder haben wir eine breite Masse die an alles glaubt, was erzählt wird und nicht klar sehen können, wie unser Land Stück für Stück bergab geht... im Gegenteil, es wird (auch wie damals) beklatscht. Auch damals waren die Leute zu blind um zu erkennen, was sie bejubelt haben.

Kommentar von barfussjim ,

Ja, ja die böse Antifa GmbH ;)

http://m.taz.de/!5020381;m/

Lügenpresse ganz auf Regierungskurs:

http://cdn2.spiegel.de/images/image-898855-galleryV9-iiyr-898855.jpg

Kommentar von MickyFinn ,

Nein... Antifa ist nicht böse, sondern nur unglaublich däm**ch und naiv.

Haha.. taz.de ist ein Witz. Dort habe ich mich angemeldet und habe einige Kommentare geschrieben, welche unbequeme Fragen enthielten. Egal wie nett und höflich ich dies formuliert haben, nicht ein einziger Beitrag von mir, wurde veröffentlicht^^

Jepp, die Presse ist Pro Regierung


Journalisten des Westdeutschen Rundfunks würden dazu angehalten, positiv über Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu berichten. "Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten", sagte die WDR-Journalistin Claudia Zimmermann in einer Diskussionsrunde des niederländischen Radioprogramms "De Stemming" (Die Stimmung) auf L1.

In dem Radiotalk wurde über die Vorgänge in Köln an Silvester und die Stimmung in Deutschland diskutiert. Claudia Zimmermann vom WDR-Studio in Aachen sagte auf die Frage des Moderators, ob sie im WDR positiv über Flüchtlinge berichten musste: "Wir sind öffentlich-rechtlicher Rundfunk und darum angehalten, das Problem in einer mehr positiven Art anzugehen. Das beginnt mit der Willkommenskultur von Merkel bis zu dem Augenblick, als die Stimmung kippte und es mehr kritische Stimmen im Rundfunk und auch von der Politik gab."



Antwort
von voayager, 17

 Du siehst das richtig, eine Rückentwicklung sehe auch ich.

Antwort
von soissesPDF, 6

Wenn es nicht vermittelt wird kann auch nichts gelernt werden.
Geschichte ist kein vorrangiges Fach in der schulischen oder gymnasialen Bildung.
Dem folgt "wer die Geschichte nicht kennt ist gezwungen sie zu wiederholen" Altkanzler Helmut Kohl (CDU).

Antwort
von jobaajoo, 7

Um es kurz zu halten:

Viele verbinden solche Parteien gleich mit Hitler usw. Das ist nicht möglich und passiert auch nicht!

Aber es muss sich was ändern, so wie jetzt kann es nicht weiter gehen.
Ansonsten sind wir irgendwann hier die Ausländer. Dann ist eine Frau nichts mehr wert und du musst in die Moschee und kannst nicht mehr in die Kirch ohne Schutzgeld zu zahlen.

Kluge Menschen sagen, wir sind in einer Vorkriegszeit. Nämlich Menschen die den WW2 erlebt haben. Und sie haben recht.

Je später das Umdenken des Volks zu den von dir genannten Parteien, desto mehr Leben kostet es.
Es gibt zwei Seiten, eine wird gewinnen. Wenn wir die Einstellung "ja nichts tun, wir wollen ja keine Nazis sein, jeden rein lassen und bloß tun lassen was sie wollen" werden wir die Verlierer sein.
Inländer werden in gewissen BL an den Schulen schon von den Ausländern gemobbt. Frauen vergewaltigt, da sie als "weniger wert" angesehen werde.
Glaub mir, dass ist nur der Anfang.

Dies ist meine Meinung!

Antwort
von Ifosil, 33

Offensichtlich lernen sie nicht daraus. Was Europa braucht, ist eine neue Art des politischen Miteinanders. Es geht nicht, dass jemand für den Brexit stimmt, weil ihnen die Musik aus Frankreich nicht gefällt und 2 Tage später traurig ist, dass er nicht mehr so einfach nach Disneyland fahren kann. (Nicht erfunden, ist leider wahr ). [Gedächtnisprotokoll]

http://www.mirror.co.uk/news/uk-news/confused-girlfriend-hilariously-explains-re...

Kommentar von LeonArdoni ,

Das Video mit der Freundin ist gestellt, da gibt es noch genügend andere wo sie zb davon redet das sie ihre Pizzen in sechs Stücke schneidet weil sie keine acht schaffen würdet.

Antwort
von MickyFinn, 15

,,Dann wenn es uns gut geht, bloß kein Geld nach Griechenland. Das ist einfach Rechtspopulismus und die Leute, weil es die Antwort so einfach scheint, glauben das auch noch"

Solche Aussagen, kommen meist von Leuten ohne Arbeit und mangelnder Bildung.

Wo geht es uns denn gut? Schon mal die Vermögensverteilung in D beachtet? Warum ist inzwischen jedes 7. Kind Hartz-4-Empfänger? Warum wird an der Arbeitslosenquote so herumgebastelt, damit IHR diese noch beklatscht, statt sich zu informieren wie sich die Zahl zusammensetzt. Was ist mit der kalten Progression? Du schwafelst wirklich von Sachen, von denen Du keine Ahnung hast.

Und wenn so jemand wie ich daherkommt, die Sache Realistisch betrachtet und dich zum hinterfragen bewegen möchte kommt eh wieder ,,Rechtpopulistisch !!!"

Denk mal drüber nach.

Antwort
von atzef, 13

Was du vor allem übersiehst, ist der Umstand, dass das Ganze ja nur auf einen Teil der Bevölkerung beschränkt ist und auch bleibt. Von daher hat das Gros durchaus eine Menge gelernt! :-)

Weiter übersiehst du, dass viele eben aus totalitären Verhältnissen stammen und nie demokratisch sozialisiert wurden!

Antwort
von archibaldesel, 28

Was ist dein Lösungsvorschlag? Getreu dem Motto Churchills die Abschaffung der Demokratie? 

Kommentar von Mutter270 ,

...

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