wurde Jesus wirklich gekreuzigt oder war das Jemand anders?

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10 Antworten

Klar war es jemand anders. Die Juden, die ihn tot sehen wollten, die damalige Justiz, die ausführenden Soldaten haben sich alle verarschen lassen und diejeinigen, die ihm folgten, selbst seine Familie spielte das Schmierentheater mit, weil jemand anderes dafür krepiert ist, damit sie ihren Jesus behalten konnten. Erkennst Du darin die Ironie? 

Natürlich hätte das auf diese Weise nämlich nicht funktioniert. Damals mag man vielleicht nicht die Möglichkeiten von beispielsweise forensischen Beweisführungen gehabt, wie es sie heutzutage gibt, aber deshalb waren es damals nicht alles Idioten und blind waren sie mit Sicherheit auch nicht.

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Hallo Christian4450,

im Islam wird das so gesehen, dass Jesus nicht wirklich gekreuzigt wurde - mit der Überlegung, dass Allah es nicht zulassen konnte, dass sein Prophet so endet.

Aber das ist wenigstens noch eine nachvollziehbare Überlegung.

Was hier sonst so manchmal  an unqualifizierten Äußerungen steht, ist dann wohl sub omni canone. Da lies dir nur mal die Wortwahl durch.

Ich glaube daran, dass Jesus Christus tasächlich gekreuzigt, gestorben und wieder auferstanden ist.

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Jesus wurde gekreuzigt.

Ich habe mal gelesen, dass es für die Auferstehung Jesu mehr rechtlich-historische Beweise (also solche Beweise, die vor Gericht gelten) gibt als für die Niederlage Napoleons bei Waterloo. Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass diejenigen, die sich mit der Auferstehung auseinandergesetzt haben, von ihrer Realität überzeugt sind. Einige davon möchte ich hier aufführen:

1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte (vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33).

      2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden. Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte.
      3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür. Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab. Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand. 
      4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt.       
      5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde. Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?            
      6. Die herausfordernde Botschaft. Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur „lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich passiert.                
      7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

    Sehr empfehlenswert dazu sind die Bücher "Der Fall Jesus" von Lee Strobel und "Die Fakten des Glaubens" von McDowell.

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Hallo! Arme Welt wenn jetzt schon solche Verschwörungstheorien kommen. Ist wie : 

  • Herford gibt es nicht.
  • Die Erde ist eine Scheibe

Alles Gute.

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Zunächst einmal wird darüber gestritten, ob es die historische Person des Jesus, wie er legendenhaft in der Bibel geschildert wird, überhaupt gegeben hat.

Dann ist unklar, wie dieses Hinrichtungskreuz aussah, oder ob er möglicherweise an einem Pfahl hingerichtet wurde. Darüber ist man sich im Christentum uneins.

Ob möglicherweise eine andere Person an seiner Stelle gekreuzigt wurde, ist pure Spekulation und wissenschaftlich unbelegt.

Erzählungen, sein Bruder Isukiri, oder ein Jünger habe seinen Platz eingenommen und er sei nach Kaschmir, oder sogar Japan geflüchtet, sind ebenfalls nicht belegt.

Wie so vieles im Bereich der Religion bleibt also auch dieser Aspekt letztlich eine Frage des persönlichen Glaubens und nicht der Fakten.

Die Bibel und der Quran sind nun einmal keine Sachbücher und über Genauigkeit und Realismus religiöser Erzählungen kann man streiten.

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Im Koran (z.B. Sure 4:157) wird das tatsächlich behauptet. Da dieser aber erst Jahrhunderte nach den Schriften des Neuen Testaments entstanden ist, kannst du dir an den Fingern einer Hand ausrechnen, welche Quelle vertrauenswürdiger ist.

Tatsache ist aber, dass Mohammed weder Lesen noch Schreiben konnte (schon gar nicht Griechisch) und deshalb sicherlich nie ein Bibelbuch gelesen hat. Er hat einfach das Wiedergegeben, was er gerüchteweise gehört hat und es dann mit seinen eigenen Hirngespinsten angereichert.

Das Problem der Muslime ist ja einfach, dass Mohammed nicht auferstanden ist und deshalb schon einen niedrigerer Stand einnehmen muss als Jesus. Um das zu umgehen macht man solche Aussagen und bezichtigt andere der Lüge. Das ist aber eine Taktik, die sowohl im Nationalsozialismus als auch im Stalinismus angewandt wurd. Es gibt eben nicht neues unter der Sonne (Pred 1:9).

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Der Mann, der hingerichtet wurde, hieß nicht Jesus sondern bestenfalls Jeschua oder ähnlich. Und er wurde nicht gekreuzigt auf einer Zimmermannskonstruktion, wie heute immer gezeigt wird.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit hat man ihm von unten einen Pfahl reingeschlagen. Die Römer hatten solche für ehrlose Straßenräuber immer im Vorrat.

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Wurde er nicht. Steht auch im koran und andere quellen die andere hier schon beantwortet haben

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Der Jesusmythos ist eine antike, wahrscheinlich fiktive Geschichte. Es ist ja nicht einmal belegt, dass dieser Jesus Christus überhaupt gelebt hat, da muss man sich nicht den Kopf über seinen Tod zerbrechen. Man könnte ebenso gut darüber nachdenken, wie es Spongebob (ein anderer fiktiver Charakter) schafft, unter Wasser Feuer zu machen, oder wie der Weihnachtsmann (ebenfalls fiktiv) so viele Geschenke in so kurzer Zeit ausliefern kann.

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Kommentar von bastianprimus
04.10.2016, 06:28

tut mir leid aber es ist mittlerweile nachgewiesen. Diese Person hat existiert. Über seine "Wunder" lässt sich streiten.

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Naja die bibel ist sich nicht ganz einig...einmal sagt sie jesus ist am kreuz gestorben und dann will nicht

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