Frage von AlterHallunke, 336

Wurde Jesus Christus gekreuzig?

Gibt es Beweise das Jesus Christus von Nazareth gekreuzigt wurde?

Antwort
von Dxmklvw, 143

Je mehr Zeit über etwas vergeht, desto schwieriger wird es, noch etwas beweisen zu können.

Selbst überlieferte schriftliche Hinterlassenschaften sind keine absoluten Beweismittel, weil Papier geduldig ist. Übrig bleibt die Spekulation mit Wahrscheinlichkeiten, die aber ebenso trügerisch sein können wie statistische Erhebungen. Wenn eine Sache nicht so war, wie man es vermutet hatte, dann sinkt damit auch die Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent auf Null Prozent.

Doch die Menschheit schafft sich meistens dort Probleme, wo sie am überflüssigsten sind. Da werden dann auch schon mal Entscheidungen für ethische Grundsätze über das Element "Glauben" davon abhängig gemacht, ob eine bestimmte Person gelebt hat oder nicht, und das, was diese Person gelehrt hat, bleibt dabei so ziemlich außen vor.

Antwort
von danhof, 42

Belege werden von Atheisten nicht anerkannt, weil sie nicht glauben WOLLEN oder KÖNNEN.

Fühlst Du dich zum christlichen Glauben hingezogen? Bist du neugierig? Dann lies einfach in der Bibel, besuch Gottesdienste, hör dir Predigten an, besuche einen Hauskreis oder auch einen Alphakurs.

Aber mit Atheisten zu diskutieren über Beweise und abzustimmen darüber, ob es Jesus gab und welche Religion eine Runde weiter ist und bei der ultimativen Religionsshow auf Platz 1 landet, das ist Quark. Die machen sich meistens nur lautstark lustig über den Glauben und die Gläubigen. Zumindest die Wortradikalen unter ihnen.

Sie verstehen nicht den Unterschied zwischen Bibel und Märchenbuch. Und oft tun sich Defizite im Umgang mit anderen Weltanschauungen auf, die sich dann in Zorn und Beleidigung entladen.

Wenn Du Fleisch willst, geh zum Metzger und nicht in ein Veganerforum :-)

Kommentar von 666Phoenix ,

Wenn Du Fleisch willst, geh zum Metzger und nicht in ein Veganerforum :-)

Der ist sehr treffend!

Wenn Du Fleisch haben willst, geh zu denen, die die Viecher dafür abschlachten!

Wie der "gute Hirte" seine Schäfchen eben nur hütet, um sie dann zur Schlachtbank zu führen und zu Fleisch verarbeiten zu lassen!

 :-)

Im Übrigen, wenn Du selbst echtes "Fleisch" haben willst und nur mit "Metzgern" darüber reden willst bzw. kannst, dann verzieh Dich bitte in ein entsprechendes "Metzger-Forum"!

Kommentar von danhof ,

Wie der "gute Hirte" seine Schäfchen eben nur hütet, um sie dann zur Schlachtbank zu führen und zu Fleisch verarbeiten zu lassen!

Genau solche Aussagen meine ich. Wozu sollen sie gut sein? Was soll uns das sagen? Was für eine Schlachtbank? WENN jemand die bessere Hoffnung bezüglich der Zukunft hat, dann sind es ja wohl die Gläubigen. Nix Schlachtbank. Atheisten gehen doch davon aus, dass Sendeschluss ist nach diesem irdischen Leben.

dann verzieh Dich bitte

Wie war das mit Zorn und Beleidigungen? Aber immerhin "bitte" ;-)

Nein, ich werde nicht gehen. Es muss ja hier jemand dafür sorgen, dass zumindest die größten Schnitzer, Fehleinschätzungen und Lügen im Zusammenhang mit dem Christentum aufgezeigt werden.

Nicht, dass Gott einen popligen Anwalt wie mich nötig hätte. Aber es kann ja auch immer mal sein, dass ein Interessierter hier aufschlägt. Der soll nicht gleich am Anfang abgeschreckt werden von negativer Stimmungsmache und angeblichen Beweisen der Absurdität des Glaubens.

In diesem Sinne... ich bleib euch noch ein bisschen erhalten, so Gott (und die Forenleitung) will.

Kommentar von 666Phoenix ,

Genau solche Aussagen meine ich. Wozu sollen sie gut sein? Was soll uns das sagen?

Der Vergleich mit dem Metzger kam von Dir! Ich habe nur mit einem (bedeutend passenderen) Vergleich geantwortet.

Hoffnung bezüglich der Zukunft 

Ich habe auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ihr Christen allerdings nur auf eine Zukunft "danach"! Und da sich diese Hoffnung durch nichts realisieren lässt und sich seit mehreren Tausenden von Jahren als Luftnummer erwiesen hat (ich lasse mich gern vom Gegenteil überzeugen!), darf man sich schon etwas belustigen. 

die größten Schnitzer, Fehleinschätzungen und Lügen im Zusammenhang mit dem Christentum

Der absolut "größte Schnitzer" ist das Christentum selbst! Und unterstell mir jetzt nicht, wie das sehr oft geschieht, ich hätte mit dieser Meinung generell was gegen Christen! Dann müsste ich meine halbe Sippe hassen!

angeblichen Beweisen der Absurdität

Wie gesagt, die "Absurdität" besteht in der Sache selbst! Sie bezeugt ihre Absurdität täglich aufs Neue!

Zorn und Beleidigungen?

Wenn bspw. ein Gottesknecht (wie Du) mir zornig begegnen  oder gar versuchen würde, mich zu beleidigen, dann würde ich das als Ehrung ansehen. Wenn diese anfangen würden, mir zuzustimmen oder mich zu belobigen, dann würde ich wahrscheinlich ernsthaft an meiner Meinung arbeiten müssen. "Beleidigung" hängt also immer davon ab, aus welcher Perspektive man solche betrachtet und empfindet, nicht von der Anfangsaussage!

ich bleib euch noch ein bisschen erhalten

Bitte schön, bleib uns erhalten - GF würde ohne Leute wie Dich sehr langweilig werden!

Gott (und die Forenleitung)

Das ist bei GF das gleiche! :-)

Kommentar von danhof ,

Der Vergleich mit dem Metzger kam von Dir! Ich habe nur mit einem (bedeutend passenderen) Vergleich geantwortet.

Eben. meine Frage war, wieso dieser Vergleich passender sein soll. Du redest vom guten Hirten, der seine Schäfchen zur Schlachtbank führt. Welche Parallele soll das zum Christentum sein? Doch wohl nur Provokation, oder?

Ich habe auch Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ihr Christen allerdings nur auf eine Zukunft "danach"!

Wer sagt das? Warum sollte ein Christ nicht auch im irdischen Leben auf Verbesserungen hoffen und dafür kämpfen/arbeiten/argumentieren?

seit mehreren Tausenden von Jahren als Luftnummer erwiesen hat

Woher weißt du das? In der Bibel steht nicht, "ihr werdet sterben, auferstehen und dann auf die zurückkommen, um es allen Atheisten zu beweisen".

Wenn bspw. ein Gottesknecht (wie Du) mir zornig begegnen  oder gar versuchen würde, mich zu beleidigen, dann würde ich das als Ehrung ansehen. Wenn diese anfangen würden, mir zuzustimmen oder mich zu belobigen, dann würde ich wahrscheinlich ernsthaft an meiner Meinung arbeiten müssen.

Also ist das so eine Art Sport? Hauptsache dagegen?

Kommentar von 666Phoenix ,

"Passender"? Weil das faktisch so in der Bibel steht, nicht das mit dem Metzger! Und Hirten, auch die "guten", füttern erst, dann melken, dann mästen, dann scheren sie sie manchmal, zu guter Letzt schlachten sie ihre Schäfchen und verspeisen sie bzw. verschachern Fleisch und Wolle.

Jedes Schäfchen kann nur in einer Herde überleben, ihm geht ein Leithammel voraus, es frisst das Grün auf der Wiese bis auf die Wurzel (vernichtet es also), hinterlässt Dung und Urin (verpestet also die Umwelt). Wer hier keine Parallelen zum Christentum sieht, hat eben "göttliche" Scheuklappen auf Ohren und Augen. So ist das Leben nun mal!

Warum sollte ein Christ nicht auch im irdischen Leben auf Verbesserungen hoffen und dafür kämpfen/arbeiten/argumentieren?

Erstens beweisen auch hier die Ausnahmen die Regel! Zweitens muss ich Dir nicht erzählen, dass das himmlische Paradies erst derjenige Ort sein soll, an dem der Christ angeblich seine "Erfüllung" findet! 

Auf Erden ist er nach Deiner Lehre auch nur ein "Sünder", macht mit seinem angeblich "freien Willen" unter strenger Aufsicht und mit Duldung seines himmlischen "Vaters" jeden Tag nur Unsinn und hofft auf "Vergebung" - im Himmel, nicht auf Erden!

eine Art Sport? Hauptsache dagegen?

Wie immer: eine christliche Anmaßung - ich bin gegen den Nonsens namens Christenlehre, d. h. also sofort, ich mache es mir allgemein zum "Sport", "gegen alles" zu sein! 

Lächerlich!

Kommentar von danhof ,

Was ein Vergleich ist und welchem Zweck er dient, weißt du aber schon, oder? Und dass man ein Wort des Vergleichs nicht bis auf die Grundmauern kaputtanalysieren muss und weiterspinnt, auch, oder?

"Wir bewegen uns auf dünnem Eis" heißt auch nicht, dass gerade Winter ist, weil ja sonst im Sommer gar kein Eis da wäre, es sei denn, man schlösse eine Kältemaschine an, .....

"Der gute Hirte" soll verdeutlichen, dass sich Jesus um seine Herde kümmert. Nicht mehr und nicht weniger. Kein Hollywood-Horror-Spladder à la Freddy Kruger.

Das Gleichnis vom "verlorenen Sohn". Also er ist ja nicht verloren gegangen im Sinne von "Julia Leischik sucht: Bitte melde dich". Oder wie ein Ei in Senfsoße.

Ich nenne sowas das Haar in der Suppe suchen.

Auf Erden ist er nach Deiner Lehre auch nur ein "Sünder", macht mit
seinem angeblich "freien Willen" unter strenger Aufsicht und mit Duldung seines himmlischen "Vaters" jeden Tag nur Unsinn und hofft auf "Vergebung" - im Himmel, nicht auf Erden!

Vergebung bekommst du auch in diesem Leben hier. Und dass der Mensch ein Sünder ist, kann ja nun wirklich niemand ernsthaft bestreiten, der zwei Dreijährige beim Spielen beobachtet hat. Da wird weg genommen und gehauen und gekratzt, dass es nur so eine Wonne ist. Ich glaube nicht an das humanistische Bild, nachdem der Mensch von Hause aus gut ist. Das zeigen Kindesmissbraucher, Steuerhinterzieher, Diebe und Mörder jeden einzelnen Tag. Schon mal als Junge was geklaut im Supermarkt? Schon mal Nachbars Katze geärgert? Jemandem die Freundin ausgespannt? Jemanden ausgelacht, weil er dicker ist als man selbst? Oder doof? Oder ein verdammter Streber? Schon mal schlecht gedacht über jemanden? Dich am Leid eines anderen erfreut? Ihm gar Leid gewünscht?

Jesus zeigt uns in der Bibel, dass wir (in DIESEM Leben!) über diese Sünde hinauswachsen und besser werden können. Wir lernen, dass wir für unsere Feinde beten und ihnen vergeben können. Wir erfahren dadurch innere Heilung. Besser als zu verstocken und zu verbittern.

Entschuldigung, wo waren wir? Ach ja...

Wie immer: eine christliche Anmaßung - ich bin gegen den Nonsens namens Christenlehre, d. h. also sofort, ich mache es mir allgemein zum "Sport", "gegen alles" zu sein! 

Wieso "christliche" Anmaßung. Eher menschliche Verallgemeinerung. Extrapolation eines speziellen Verhaltens auf ein generelles Verhalten.

Und der Gedanke kommt einem nun einmal, wenn einem jemand wirklich jedes Wort entweder im Munde umdreht oder auf die Goldwaage legt. Oder schreibt, dass jede Beleidigung für ihn eine Ehre sei. Wie soll man auf dieser Basis noch sinnvoll diskutieren? Dann geht es doch echt nur noch um den Punktestand.

Antwort
von kami1a, 63

Hallo! Eine wirklichen Beleg dafür gibt es leider nicht. Gruß Kami.

Antwort
von THULSA, 4

Nun, die Logik besagt  > Ein Beweis ist die Zurückführung eines Anzuerkennenden auf ein ( allgemein ) Anerkanntes. Klar, gemäß dieser Richtlinie können wir heute lebenden Menschen nicht sicher behaupten , ob Christus gekreuzigt wurde oder nicht , eben weil keiner von uns dabei war . Wenn es dir aber hilft, kann ich dir sagen, das es nach menschlichem Ermessen der Wahrheit entspricht , denn es gibt in der Überlieferung mindestens 5 Geschichtsschreiber , die es verkündet haben : Josefus Flavius , Tacitus , Sueton , Plinius und der Syrer Marabarasati  ( 70 n. Chr. ).

Antwort
von Sabedoria, 131

Hi

Ob es nun Beweise gibt oder nicht denke ich, ist schlussendlich gleichgültig. Es liegt an dir ob du dem was die Bibel sagst Glauben schenken willst oder nicht. Die Religion ist sehr umstritten, viele Leute werden dafür verspottet. Ich will aber betonen dass die scheinbar schwierigeren Wege die sind, die mehr erfüllen. Wir Menschen sind erschaffen um zu forschen. Ich will dich ermutigen zu forschen, suchen und Meinungen unabhängig von anderen Leuten zu bilden. 😉 

Antwort
von Aleqasina, 102

Die Passionsberichte in den Evangelien sind zwar im Nachhinein aufgeschrieben worden, aber sie schildern die Geschehnisse recht detailliert. Das sind schon recht authentische Überlieferungen.

Es gibt keinen plausiblen Grund, das faktische Geschehen der Kreuzigung Jesu zu bezweifeln.

Es gibt auch keinen plausiblen Grund, weswegen die Passionsberichte erfunden sein sollten.

Kommentar von Giustolisi ,

Du siehst die christliche Mythologie als Beleg für die Existenz einer der Hauptfiguren der Mythen? Das ist ein Zirkelschluss.

Nach der Logik belegt die Herr der Ringe Trilogie die Existenz von Frodo, dem Hobbit und Gandalf dem Zauberer, die in den Büchern sehr detailliert beschrieben werden.

Es gibt keinen plausiblen Grund, das faktische Geschehen der Kreuzigung Jesu zu bezweifeln.

Faktisch ist was Anderes und Gründe zum Zweifel gibt es zur Genüge.

Es gibt auch keinen plausiblen Grund, weswegen die Passionsberichte erfunden sein sollten.

Einen gescheiterten Sektenführer nach seinem scheitern und seiner Hinrichtung zu einem Heiligen zu machen und die Sekte so fort bestehen zu lassen, um weiterhin von den Gläubigen zu profitieren, ist ein plausibler Grund. Das der Sektenführer einfach hingerichtet wurde, reicht da nicht aus, deswegen erfindet man die Geschichte von der Auferstehung und dichtet ihm an, Gottes Sohn zu sein.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Hallo,

es geht nicht um die Auferstehung in der Fragestellung, sondern um die Kreuzigung. Die ist durch historische Quellen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit belegt. Ferner könnte dir etwas mehr Respekt vor den Einstellungen anderer Menschen nicht schaden. Du weißt ganz genau, dass viele Menschen auf der Welt sich mit dem Christentum identifizieren. Du scheinst dies hingegen offensichtlich nicht zu tun. Das liefert jedoch keinen Grund, sich über Menschen mit anderer Weltanschauung lustig zu machen.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von Giustolisi ,

Die ist durch historische Quellen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit belegt.

Welche Quellen?

Ferner könnte dir etwas mehr Respekt vor den Einstellungen anderer Menschen nicht schaden.

Ich habe vor Menschen Respekt, nicht vor dem was sie glauben.
Ich respektiere Menschen auch nicht dafür, dass sie ohne Belege etwas glauben.
Menschen glauben die verrücktesten Sachen. Es gab Menschen die geglaubt haben dass ein Alienraumschiff ihre Seelen mit nimmt, wenn sie sich selbst umbringen. Es gibt welche, die einem Guru hinterher rennen weil sie glauben dass er ihnen das Seelenheil bringt. Mancher glaubt an viele Götter, Mancher nur an einen und es gibt auch Leute die glauben, dass ihr Gott gleichzeitig Gott, ein Geist und ein hingerichteter Wanderprediger, aber dennoch nur ein einziger Gott ist.

Das alles ist mehr oder weniger gleich absurd und hat keinen Respekt verdient.

Das liefert jedoch keinen Grund, sich über Menschen mit anderer Weltanschauung lustig zu machen.

Ich mache mich nicht darüber lustig, ich weise lediglich auf Fehler in der Argumentation hin.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Dann erlaube ich mir auch mal auf Fehler in der Argumentation hinzuweisen:

Wir haben die Evangelien, denen nach heutigem Stand der Forschung durchaus wieder sehr viel historische Korrektheit zugetraut wird (das war mal anders) und das gesamte neue Testament. Wir haben die apostolischen Väter. Wir haben Flavius Josephus. Wir haben Tacitus. Wir haben das schlichte Faktum, dass die Idee, dass ein Heiland gekreuzigt wird für die damalige Vorstellungswelt vollkommen absurd ist und in Rom und auch bei den Juden reichlich verspottet wurde ( ein Gott ist ein mächtiges Wesen und wird nicht gekreuzigt war die Argumentation)

Siehe dazu z.B.: http://images.slideplayer.org/3/893462/slides/slide\_45.jpg

Ferner schwächst du deine Behauptung, die Kreuzigung habe nicht stattgefunden, selbst ab, indem du schreibst, dass nach der Hinrichtung eines ''Sektenführers'' die Auferstehungsgeschichte plausibel sei. Dabei gehst du schweigend doch von der Historizität der Kreuzigung aus.

Dein Vergleich der Evangelien mit Herr der Ringe verkennt die Gattungsart der Texte und ist keine seriöse Argumentation. Du behauptest ja auch nicht, die Autorin von Harry Potter habe den gleichen Wahrheitsanspruch, wie jemand, der ein historisches Werk verfassen möchte, wie z.B. Lukas:


''Schon viele haben es unternommen, einen Bericht über all das abzufassen, was sich unter uns ereignet und erfüllt hat. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren. Nun habe auch ich mich entschlossen, allem von Grund auf sorgfältig nachzugehen, um es für dich, hochverehrter Theophilus, der Reihe nach aufzuschreiben. So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterwiesen wurdest.'' (Lk 1,1-4)

Er schreibt also, dass er die Quellen sorgfältig geprüft hat und ein authentisches Werk mit historischem Anspruch schreiben möchte.

Ich weiß, was jetzt wahrscheinlich wieder eingeworfen wird: '' Der Lukas ist halt auch naiv und dumm und deshalb auf die Lehre des Sektenführers hereingefallen.''

Darauf erlaube ich mir zu erwiedern:

Nungut, auch wenn Lukas aus hochgebildeten Kreisen stammte, Artzt war und ein ausgezeichnetes Griechisch schrieb, war er selbstverständlich Christ. Den Vorwurf, er könnte historische Fakten nach seiner Überzeugung färben, ist nicht zu entkräften.

Dann verweise ich aber auch auf Flavius Josephus, einen Nichtchristen, der mit seinem Geschichtswerk ''Antiquitates Iudaicae'' eine außerchristliche Quelle darstellt.

Aber natürlich kann man dem keinen Glauben schenken, mag man einwenden, denn sein geschichtlicher Anspruch ist ja vergleichbar mit dem von dem Schreiber von Star Wars.

Der berühmte römische Geschichtsschreiber Tacitus, der in seinen ''Annales'' auf Jesus verweist, ist dann möglicherweise mit der Geschichte von Dornröschen und Schneewitchen vergleichbar, wie die Evangelien vergleichbar mit anderen Märchen sind.

Die Aussage, die Christen würden einfach so ohne Belege etwas glauben, ist auch absurd und zeugt von kaum intensiver Beschäftigung mit der Religion. Natürlich ist Glaube nicht Wissen. Wenn du aber mal drüber nachdenkst, was du alles ohne Belege glaubst, dann wird dir auffallen, dass dein Weltbild auch nur aus einem Glauben besteht.

Viele Grüße
RKATHOLIK








Kommentar von Giustolisi ,

Wir haben die Evangelien, denen nach heutigem Stand der Forschung durchaus wieder sehr viel historische Korrektheit zugetraut wird

Von dir vielleicht, von seriösen Historikern nicht. Keiner der Verfasser der Evangelien konnte diesen Jesus getroffen haben. Die haben nur aufgeschrieben was sie von leuten gehört haben, die es wieder von anderen Leuten gehört haben, die es selbst irgendwo gehört haben.....
Das ist schon das Ende der historischen Korrektheit, das ist nämlich nur schriftlich festgehaltenes Hörensagen.

Dabei gehst du schweigend doch von der Historizität der Kreuzigung aus.

Es ist nur eine Widerlegung deiner Argumentation, es gäbe keinen plausiblen Grund, die Geschichte zu erfinden.

Dein Vergleich der Evangelien mit Herr der Ringe verkennt die Gattungsart der Texte und ist keine seriöse Argumentation.

Du verstehst nur das Argument nicht. Ich wollte damit lediglich darstellen, dass eine detaillierte Schilderung nichts über die Authentizität aussagt.

Ich weiß, was jetzt wahrscheinlich wieder eingeworfen wird: '' Der Lukas ist halt auch naiv und dumm und deshalb auf die Lehre des Sektenführers hereingefallen.''

Nein, denn der Lukas kann den Sektenführer gar nicht gekannt haben. Er hat die Geschichte selbst nur von jemandem gehört, der den Sektenführer selbst nie getroffen hat. Eine zuverlässige Quelle sieht einfach anders aus.

Dann verweise ich aber auch auf Flavius Josephus

Der wurde nicht mal zu den angeblichen Lebzeiten des Sektenführers geboren, konnte die Geschichte also auch nur vom Hörensagen gekannt haben.

Der berühmte römische Geschichtsschreiber Tacitus....

....wurde im Jahr 58 geboren. Nach einem halben Jahrhundert stiller Post kann man nicht erwarten, dass die Geschichte authentisch überliefert wurde.

Die Aussage, die Christen würden einfach so ohne Belege etwas glauben, ist auch absurd ...

Du hast bisher noch keinen Beleg geliefert, der einer oberflächlichen Prüfung stand halten könnte, also scheint es nicht so absurd zu sein.

Kommentar von Aleqasina ,

Gegenfrage: Hat Sokrates jemals gelebt?

Kommentar von Aleqasina ,

Wenn es darum gegangen wäre, eine Religion "zu erfinden", dann hätten sich die Evangelisten sicher etwas besseres einfallen lassen. Zumindest eine andere Todesart als nun gerade eine Kreuzigung durch Heiden, die in den Augen der damaligen Juden geradezu der Superlativ der Schande und Entehrung war.

Antwort
von chrisbyrd, 9

Die Auferstehung ist ein sehr wesentlicher Teil des christlichen Glaubens. Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den Toten auferweckt würde. Wenn Jesus aber wirklich von den Toten auferweckt wurde, so müssen wir annehmen, dass alles, was er gesagt hat, wahr ist, und wir können auch mit Sicherheit wissen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Einige dieser Belege dafür, dass Jesus gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist, möchte ich hier aufführen:

    1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte (vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33).
    2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden.Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 
    3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür. Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab. Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand. 
    4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt.       
    5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde. Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?     
    6. Die herausfordernde Botschaft. Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur „lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich passiert.     
    7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“
Antwort
von DerBuddha, 43

nein, er wurde nur an einen pfahl gebunden.................:)

In den griechischen Originalen der drei ältesten Evangelien steht nirgends, dass Jesus an einem Kreuz gestorben ist, sondern an einem Stauros, griechisch für Pfahl. Bei Markus, Matthäus und Lukas steht übrigens nichts davon, dass sie ihn ans Kreuz genagelt hätten. Nur Johannes erwähnt die Wundmale von Nägeln, um eine Prophezeiung aus dem Alten Testament zu erfüllen. Die Henker fesselten einfach Jesu Arme an den Querbalken, um ihn qualvoll ersticken zu lassen – eine bei den Römern übliche Variante der Kreuzigung.

Antwort
von 666Phoenix, 19

Und was würde eine "Nein" an der Story ändern?

Gekreuzigt oder gepfählt oder eines natürlichen Todes gestorben! 

Die Substanz bleibt die gleiche! Die Christen müssten sich höchstens ein anderes Sinnbild für ihren, von seinem Papi gepeinigten und grausam hingerichteten Sohnemann einfallen lassen!

Antwort
von josef050153, 17

Das älteste nichtbiblische Zeugnis findet bei Thallus (etwa 52n Chr.), ein weiteres bei Mara Bar Serapio aus der Periode von 72 bis 75. Ein weiteres Dokument ist ein Brief von Plinius dem Jüngeren aus dem Jahr 111. Das Spottkreuz vom Palatin wird auf das dritte Jahrhundert datiert. Tacitus erwähnt in den Römischen Analen (115 bis 117 n Chr.) die Hinrichtung Jesu.

Reicht das mal fürs Erste?

Antwort
von Zicke52, 71

Alle Propheten der über tausend Jahre alten Religionen - Abraham, Moses, Jesus, Mohammed usw. - sind mythische Figuren, und niemand weiss, ob sie existiert haben, denn es gibt keine zeitgenössischen Quellen.

Nur die Existenz der Gründer neuerer Religionen - wie z.B. der der Mormonen, Joseph Smith - ist belegt.

Antwort
von Andrastor, 141

Es gibt nicht einmal Beweise dass Jesus von Nazareth eine reale Person gewesen wäre.

Im Gegenteil ist es durchaus wahrscheinlich dass es sich dabei lediglich um die Biographie von Julius Augustus Cäsar handelt, welche im Zuge des Divius Jullius Kultes (einer Sekte die Cäsar nach seinem Tod als Heiligen verehrt hat) mit dem ägyptischen Horus-Myhos vermischt wurde und durch zahlreiche Übersetzungsfehler zu dem wurde was wir heute als "Neues Testament" kennen.

Kommentar von MKausK ,

in welchem Glückskeks haste denn das gefunden?

Kommentar von CharaKardia ,

Das Frage ich mich allerdings auch. Da vermischt jemand offenbar ein paar Jahrhunderte Hellenismus äußerst kreativ.

Kommentar von Andrastor ,

Das ägyptische Buch der Toten erzählt die Geschichte des ägyptischen Gottes Horus, welcher in etwa 4000-5000 Jahre vor Christus erfunden wurde und ein sehr ähnliches Leben geführt hat und diverse Biographien über Julius Cäsar verdeutlichen uns dass selbst die Ideen die Jesus predigte bereits jemand anderes hatte.

Ein wenig Recherche sollte blindem Glauben stets vorzuziehen sein.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Warum sollte man Jesus erfinden? Viele Jünger sind verfolgt worden, sie hatten kein Interesse, Jesus zu erfinden. Ich glaube, dass es Jesus wirklich gibt, ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist.

Kommentar von Andrastor ,

Viele Jünger sind verfolgt worden, sie hatten kein Interesse, Jesus zu erfinden

Das ist mitunter das schwächste, dennoch eines der häufigsten Argumente das man in diesem Zusammenhang finden kann.

Wie jede Sekte gab es beim Christentum Menschen die von den Gläubigen profitieren.

Bis heute wurden und werden die Anhänger verschiedenster Sekten verfolgt, bestraft und sogar getötet, dennoch bestehen diese Sekten weiterhin.

Solange es Dumme gibt die auf das hören was die Sektenführer sagen, wird es Sekten geben und damit Menschen welche diese Dummen ausnutzen.

Kommentar von Meatwad ,

Warum sollte man Jesus erfinden? Viele Jünger sind verfolgt worden

Der IS hat es auch nicht leicht.

Ich glaube, dass es Jesus wirklich gibt, ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist.

Das wissen wir combhi, das wissen wir.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Hallo,

ich finde diese These, dass Jesus nie gelebt habe, äußerst abenteuerlich. Zunächst einmal haben wir außerbiblische Belege Jesu (z.B. Flavius Josephus). Ferner sind die biblischen Texte durchaus sehr zuverlässig, da sie sehr nah an Jesu Todesdatum herankommen.

Der Evangelist Lukas z.B. ist ein hochgebildeter Artzt, der ein ausgezeichnetes Griechisch schreibt. Er leitet sein Evangelium bewusst mit dem Anspruch ein, dass er versucht habe, die Quellen zusammenzutragen, um authentisch die Geschehnisse zu überliefern. Nur weil ein Text nachträglich als heilige Schrift anerkannt wurde, heißt das noch lange nicht, dass er nicht seinem ursprünglichen Anspruch, geschichtliche Geschehnisse zu überliefern, gerecht wird.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von Andrastor ,

Flavius wird sehr gerne bei diesem Thema genannt, Tatsache ist jedoch dass er sich bereits auf die Aussagen der Christen und Jesus als bilbische Figur, nicht historische Person bezieht.

da sie sehr nah an Jesu Todesdatum herankommen.

An das Todesdatum einer fiktiven Figur heranzukommen ist wissenschaftlich nicht belegbar und auch nicht belegt. Sprich die Schätzungen beziehen sich auf die fiktive Figur, nicht auf eine reale Person, denn für diese gibt es keine Beweise.

ist ein hochgebildeter Artzt, der ein ausgezeichnetes Griechisch schreibt.

Es ist heute bekannt dass die Bibel diktiert und nicht selbst geschrieben wurde. Kein Evangelist hat auch nur ein Wort selbst verfasst.

um authentisch die Geschehnisse zu überliefern.

Die sich dennoch von den Erzählungen der anderen 3 Evangelisten unterscheiden. Wer hat nun Recht? Sollten wir Lukas das Recht auf Wahrheitsgehalt zuschreiben nur weil er behauptet Quellen zusammenzutragen?

Es war übrigens seit langem schon ein Stilmittel fiktive Geschichten aus "zweiter Hand" zu erzählen um sie glaubwürdiger erscheinen zu lassen.

"Gullivers Reisen" beginnen soweit ich weiß genau auf diese Weise, nämlich indem der Autor behauptet den Inhalt der folgenden fiktiven Geschichte von anderen Quellen gehört oder gelesen zu haben.

geschichtliche Geschehnisse zu überliefern, gerecht wird.

Nur zu schade dass die Bibel historisch nicht korrekt ist.

Nur weil in "Harry Potter" der britische Premierminister Erwähnung findet und die Geschichte in einem realen Land zu einer realen Zeit spielt, bedeutet das nicht, dass sie deshalb wahr wäre.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Hallo,

belege bitte deine Aussagen. Die Aussage, dass die Bibel diktiert worden sei, ist vollkommener Unsinn und wird von keinem Wissenschaftler vertreten. Die Texte sind vielmehr in unterschiedlichen Zeiträumen entstanden und von unterschiedlichen Personen(gruppen) verfasst worden.

Die Aussage, die Evangelisten hätten unbestritten die Evangelien nicht selbst verfasst, ist ebenfalls Quatsch. Ich beschäftige mich durchaus auf universitärer Ebene mit den Texten und eine solche Theorie bezüglich des Lukasevangeliums ist mir nicht bekannt. Jedenfalls wäre sie, falls es sie geben würde, sicherlich nicht unbestritten und eine absolute Mindermeinung.

Du hingegen hast deine Aussage, Jesus habe nicht existiert, nicht belegt und gehst aber vollkommen unbegründet sicher davon aus. Es gibt kaum Historiker, die an der Existenz Jesu zweifeln. Außer vielleicht die auf N24 und co, die auch meinen, es hätte die Mondlandung nicht gegeben und das World Trade Center sei von Busch gesprengt worden.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von Andrastor ,

ist vollkommener Unsinn und wird von keinem Wissenschaftler vertreten.

Kein seriöser Wissenschaftler vertritt die Meinung dass die Evangelisten die Bibel selbst geschrieben hätten. Damals war es aufgrund der hohen Analphabetenrate üblich Texte, insbesondere lange Texte Schreibern zu diktieren.

Jesus habe nicht existiert, nicht belegt

Wenn das nicht so peinlich wäre, würde ich lachen.

Zuerst behauptest du von dir selber dich auf universitärer Ebene mit der Thematik zu befassen, dann verlangst du einen Beweis für eine Nichtexistenz, wobei du, wenn du tatsächlich auf universitärer Ebene unterwegs wärst, wissen solltest dass eine Nichtexistenz nicht nachweisbar ist, da es logischerweise keine Beweise für etwas gibt, was es nicht gibt.

Lächerlich was du hier zum Schlechtesten gibst.

Es gibt kaum Historiker, die an der Existenz Jesu zweifeln

Was eine erneute Falschaussage von dir ist. Die wenigsten Wissenschaftler gehen tatsächlich davon aus dass eine Person existiert hat auf welche die biblische Beschreibung zutrifft.

Also jemand der so große Wissenslücken aufweist, ist entweder nicht auf universitärer Ebene unterwegs oder arbeitet dort in der Cafeteria und schnappt nur gelegentlich Aussagen von Studenten und Dozenten auf.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Ich forderte dich auf, deine Aussagen zu belegen. Ich bezweifle inzwischen, dass du überhaupt eine Ahnung von antiken Texten hast bzw. des Lateinischen und Altgriechischen mächtig bist. Stattdessen beleidigst du mich nur. Die Aussage, Lukas habe sein Evangelium nicht selbst aufgeschrieben, ist möglich. Darum geht es aber auch nicht. Es geht um den Wortlaut des Autors. Wenn J.K. Rowling Harry Potter einem Schreiber diktiert hätte, bleibt sie trotzdem der Autor. Anhand des ausgezeichneten Griechischs, das der Autor schreibt, lässt sich jedoch eindeutig erkennen, dass der Verfasser des Lukasevangeliums vermutlich griechischer Muttersprachler ist und hochgebildet ist. Sprachlich ist auch sehr wahrscheinlich, dass er der gleiche Verfasser wie der der Apostelgeschichte ist. In beiden Fällen spricht der Verfasser von ''seinem Werk''. Daher wird die Apostelgeschichte zusammen mit dem Lukasevangelium in der Wissenschaft auch als ''Lukanisches Doppelwerk'' bezeichnet. Dass der Verfasser aus hochgebildeten Kreisen stammt und wahrscheinlich ein hellenisierter Jude war, passt ebenfalls ins Bild, das das Evangelium über seinen Autor zeigt. Ein solcher ist jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein Analphabet. Analphabetismus war nebenbei in der Antike bei Weitem nicht so verbreitet wie im Mittelalter.

Wie lässt sich diese Aussage mit deiner merkwürdigen These vereinigen?

Τὸν μὲν πρῶτον λόγον ἐποιησάμην περὶ πάντων, ὦ Θεόφιλε, ὧν ἤρξατο ὁ Ἰησοῦς ποιεῖν τε καὶ διδάσκειν, ἄχρι ἧς ἡμέρας ἐντειλάμενος τοῖς ἀποστόλοις διὰ πνεύματος ἁγίου οὓς ἐξελέξατο ἀνελήμφθη.


Um nochmal auf deine Aussage von der Nichtbelegbarkeit einer Nichtexistenz einzugehen:

Du stellst eine Steile These auf, die hier offensichtlich keiner kennt und die ich noch nie gehört habe, indem du behauptest, hinter Jesus stecke in Wahrheit Caesar. Wenn einer lachen muss, dann eher ich, weil das vollkommen absurd ist und den geschichtlichen Entstehungszeitraum der verschiedenen biblischen und apokryphen Schriften vollkommen missachtet. Daher habe ich Belege gefordert.


Deine Aussage, dass die meisten Wissenschaftler von der Nichtexistenz Jesu ausgehen, hättest du schon durch einen simplen Blick auf den Wikipedia-Artikel widerlegen können

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus\_von\_Nazaret


Eine solche Mehrheitsmeinung wäre dort sicherlich dann zur Sprache gekommen.


Viele Grüße

RKATHOLIK











Kommentar von Andrastor ,

Ich forderte dich auf, deine Aussagen zu belegen.

Die Aussage war eine verneinende. Ich sagte dass es keine Beweise für die Existenz von Jesus von Nazareth gibt.

Wie soll ich das deiner Meinung nach belegen? Dir alles Nichts demonstrieren dass Jesus darstellt?

Deine Unfähigkeit einfache Logik zu verstehen erstaunt mich.

Wenn J.K. Rowling Harry Potter einem Schreiber diktiert hätte, bleibt sie trotzdem der Autor.

Nicht jedoch wenn der Schreiber Fehler einbaut. Damit enthält das Schriftstück nicht mehr den originalen Wortlaut des Autors/ der Autorin, sondern den des/der Schreiber/in.

Anhand des ausgezeichneten Griechischs, das der Autor schreibt, lässt
sich jedoch eindeutig erkennen, dass der Verfasser des Lukasevangeliums
vermutlich griechischer Muttersprachler ist

Was für Schreiber durchaus die Norm darstellte. Klar das ein Schreiber in seiner Muttersprache hervorragend schreiben kann.

Analphabetismus war nebenbei in der Antike bei Weitem nicht so verbreitet wie im Mittelalter.

Was regional bis heute unterschiedlich war. Die Kreise in denen Jesus von Nazareth laut Bibel verkehrt haben soll, waren im Vergleich zu den Reichen der Römer, Ägypter und Griechen unterentwickelt und das Analphabetentum war dort sehr weit verbreitet.

indem du behauptest, hinter Jesus stecke in Wahrheit Caesar

Tja, dann solltest du künftig genauer spezifizieren für welche Aussagen du Beweise forderst, insbesondere wenn die Diskussion bereits weiter fortgeschritten ist.

weil das vollkommen absurd ist und den geschichtlichen
Entstehungszeitraum der verschiedenen biblischen und apokryphen
Schriften vollkommen missachtet.

Absurd ist dies in keinster Weise, da die Entstehung der Bibel in den Zeitraum der Verfolgung des Divius Jullius Kultes fällt, welcher Cäsar postum als Heiligen verehrte.

Die Darstellung Julius Cäsars im Zuge dieses Kultes war exakt dieselbe wie die von Jesus zu späteren Zeiten.

Ganz besonders fällt dabei die Stichwunde auf, die Jesus unter der Brust gehabt haben soll (was übrigens für eine Kreuzigung absolut unüblich war), jedoch zu Cäsar, welcher erdolcht wurde, passt.

Der Mann der Jesus in die Brust gestochen haben soll hieß Longinus, der Mann der Julius Cäsar den Todesstoß versetze hieß Cassius Longinus.

Seltsam dass unter all diesen Namen ausgerechnet derselbe für den Jesus-Stich verwendet wurde, nicht wahr?

Parallelen gibt es viele zwischen Cäsar und Jesus, besonders auffallend ist dass auf jeder biblischen Geister/Dämonenaustreibung eine Befreiung/Eroberung von Julius Cäsar fällt und zwar in chronologischer Reihenfolge.

Zudem erzählt der ägyptische Horus Mythos die Wunder von Jesus bereits 3.000-5.000 Jahre bevor es Jesus gegeben haben soll.

hättest du schon durch einen simplen Blick auf den Wikipedia-Artikel widerlegen

Du willst auf universitärem Niveau unterwegs sein und zitierst Wikipedia? Das ist reichlich peinlich.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Dann frage ich:

Woher kommt die exakte Kenntnis der jüdischen Bräuche der Evangelisten?

Woher kommen die anderen Protagonisten in den Evangelien, deren Existenz manchmal recht sicher nachweisbar ist?

Wann soll bitte die Transformation der Caesar Texte zum Evangelium stattgefunden haben?

Welche Fehler, die die Schreiber (falls sie denn wirklich andere sein sollten als die Autoren) angeblich eingebaut haben, meinst du? Wenn du dich nebenbei mal mit dem Markus Evangelium und dem Matthäus Evangelium beschäftigst, dann merkst du sofort, dass das Griechisch des Matthäus massiv semitisch geprägt ist und definitiv von einem Kenner des Judentumes/einem Judenchristen geschrieben wurde und der Evangelist Markus auch des Aramäischen mächtig gewesen sein muss aufgrund der vielen Übersetzungen und der theologischen Aussagen.

An welcher Stellen sagen die Evangelien, der Soldat, der Jesus in die Seite gestochen habe, hieße Longinus?

Nenne bitte die Parallelstellen zwischen dem Horus-Mythos und den Evangelien.

Und zum Schluss:

Wikipedia hat sich inzwischen zu einer beachtlichen Quelle gemausert. Natürlich kann man sie nicht in einer Arbeit zitieren, jedoch ist gerade das Quellenverzeichnis häufig sehr gut, um nach einem Überblick über die Thematik Quellen für die eigenen Werke zu finden. Du hingegen lieferst überhaupt keinen Namen von einem Forscher, der deine Theorie vertritt. Wikipedia zitiert immerhin beachtliche Quellen.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von Andrastor ,

Woher kommt die exakte Kenntnis der jüdischen Bräuche der Evangelisten?

Da das Judentum in etwa 1.000-3.000 Jahre älter ist als das Christentum, sollte es nicht verwunderlich sein, wenn sich jüdische Bräuche herumsprechen.

Besonders weil viele dieser Bräuche (wie die Beschneidung) regionale Bräuche waren, die ins Judentum übernommen wurden.

Zu fragen warum ein Evangelist jüdische Bräuche kennt, ist als würdest du fragen warum man in Japan Weihnachten kennt.

Woher kommen die anderen Protagonisten in den Evangelien, deren Existenz manchmal recht sicher nachweisbar ist?

Die tatsächlich nachweisbaren Personen des Neuen Testaments sind historische Persönlichkeiten, Politiker, Kaiser etc. Die Existenz aller anderen ist nicht nachweisbar.

Wann soll bitte die Transformation der Caesar Texte zum Evangelium stattgefunden haben?

Mit dem Verbot des Divius Jullius Kultes und der Niederschrift der Evangelien.

Der Kult hielt sich lange nach Cäsars Tod und als er verboten wurde, mussten die Anhänger dafür sorgen dass das Wissen weitergegeben wurde und ließen die Geschichte Cäsars aus ihrer Perspektive, vermischt mit dem Horus-Mythos niederschreiben.

Daraus entstand das was wir heute als "Neues Testament" kennen.

Es sollte nicht verwundern dass Rom heute die christliche Hauptstadt ist und das Christentum lange zeit ausschließlich in römisch besetzten Gebieten sowie Rom selbst verbreitet war, immerhin handelt es sich beim Divius Jullius Kult um eine römische Bewegung.

angeblich eingebaut haben, meinst du?

Ganz generelle Fehler. Wird ein Wort missverstanden und falsch aufgeschrieben, wie zum Beispiel "Galliläa" anstatt "Gallia" (aus Gallia stammte Cäsar), ist der Text bereits verfälscht.

An welcher Stellen sagen die Evangelien, der Soldat, der Jesus in die Seite gestochen habe, hieße Longinus?

Auszug aus Wikipedia (da du dies ja vorhin benutzt hast):

"Derjenige, der Jesus nach seinem Hinscheiden die Seite geöffnet hat, wurde im Johannesevangelium (Joh 19,34 EU) als einer der Häscher benannt, die den beiden neben Jesu Gekreuzigten die Beine gebrochen hatten (crurifragium). Erst apokryph wird der Soldat als Longinus benannt und zunehmend als Hauptmann (Centurio) bezeichnet." Nenne bitte die Parallelstellen zwischen dem Horus-Mythos und den Evangelien.

Einige der Parallelen:

Horus

.) Ist der menschgewordene Sohn des höchsten Ägyptischen Gottes Osiris

.) Seine Geburt wurde seiner Mutter Isis-Meri von einem Engel angekündigt.

.) Sein Vater hieß Seph (ägyptische Variante von "Joseph")

.) Ein Stern kündigte den Ort seiner Geburt an

.) Zeugen seiner Geburt waren Schäfer und 3 Sonnengottheiten

.) Seine Geburt fand unter niedrigsten Umständen statt in einer Höhle/ einem Unterstand für Vieh

.) Der amtierende Herrscher Herut erfuhr von Horus Geburt und wollte Herut umbringen lassen.

.) Ein Engel warnte Isis-Meri von dem drohenden Unheil und riet ihr zu fliehen. Was sie auch tat.

.) Horus wurde von Anup dem Täufer getauft, welcher später geköpft wurde.

.) In jungen Jahren belehrte Horus in einem Tempel die dortigen Priester

.) Horus erweckte einen Mann von den Toten.

.) Als Erwachsener begab er sich 40 Tage lang in die Wüste, wo er der Versuchung durch den Gegenspieler Osiris, Seth widerstand.

.) Später wurde er festgenommen und hingerichtet.

.) Am dritten Tage erstand er selbst von den Toten auf und fuhr in den Himmel.

etc.etc.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Ich verstehe nicht, warum du zu Longinus einen Wikipedia-Text zitierst, der dich selbst widerlegt:


''Erst apokryph wird der Soldat als Longinus benannt und zunehmend als Hauptmann (Centurio) bezeichnet''


Wir reden hier also von einer erst mehrere hundert Jahre später eintretenden Überlieferung, die sich im neuen Testament überhaupt
nicht findet. Dazu passt das Zitat eines anderen Kommentators hier:

'' Das Frage ich mich allerdings auch. Da vermischt jemand offenbar ein paar Jahrhunderte Hellenismus äußerst kreativ. ''

Haben sich die jüdischen Bräuche so weit rumgesprochen, dass die Leute plötzlich Aramäisch und Hebräisch konnten? Und wo sollen die Evangelien deiner Meinung nach entstanden sein?

Petrus ist uns sicher durch die Paulusbriefe belegt, die auch vom Apostelkonzil berichten. Dass dieses stattgefunden hat, wird fast nirgentwo bestritten (auch hier hilft wikipedia tatsächlich wieder). Petrus und Paulus kannten sich demnach.

Da viele Horus-Mythen existieren möchte ich gerne genannt bekommen, welchen von diesen du meinst. Dass ein Engel (eine Figur einer sehr späten Entwicklung im Judentum) einer ägyptischen Göttin ihre Geburt ankündigt zusammen mit einem Stern scheint erstmal völlig absurd. Genau wie die anderen von dir geschilderten Beispiele kaum in die ägyptische Göttervorstellungen passen.

Und noch eine Frage:

Wann wurde der Caesar-Kult verboten und durch wen?


Viele Grüße

RKATHOLIK




Kommentar von Andrastor ,

Der Text widerlegt mich in keinster Weise. Was du übersiehst ist dass es einen Grund dafür gegeben haben muss einer namenlosen Figur nachträglich einen Namen zu verleihen und dann auch noch einen solchen.

dass die Leute plötzlich Aramäisch und Hebräisch konnten?

Was gewisse Vokabeln anbelangt auf jeden Fall. Barbarismen sind kein Symptom der Neuzeit.

Ausserdem haben die Sprachfähigkeiten nichts mit dem Wissen über bestimmte Bräuche zu tun, du vermischt gerade Äpfel mit Birnen damit sie deinen Ansichten gerecht werden.

Petrus ist uns sicher durch die Paulusbriefe belegt

Die Paulusbriefe... Echt jetzt? Du nennst Stellen aus der Bibel um etwas zu belegen? Das ist als würde ich sagen Harry Potter hätte es wirklich gegeben, wegen dem dritten Kapitel des sechsten Buches.

Zudem sind einige der Paulusbriefe als Fälschungen entlarvt worden, was nicht wirklich für den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen spricht.

Ein Konzil, also eine Zusammenkunft aus Menschen ist nichts ungewöhnliches, immerhin geht man ja auch von 4 Evangelisten aus, warum sollte also eine Zusammenkunft von Menschen die über ihren Glauben quatschen ein Beweis für irgendetwas sein?

Dass ein Engel (eine Figur einer sehr späten Entwicklung im Judentum)
einer ägyptischen Göttin ihre Geburt ankündigt zusammen mit einem Stern
scheint erstmal völlig absurd

Aus Mangel an Fähigkeiten bezüglich antiker ägyptischer Sprache meinerseits, verwendete ich das Wort "Engel" nicht nach dem griechischen "angelos", nachempfunden, sondern als Vokabel für "Abgesandter der Götter".

Ausserdem war Isis-Meri keine Göttin, sondern ein Mensch, eine Göttin würde keinen Menschen zur Welt bringen, sondern einen Gott und Horus galt als menschgewordener Gott.

Und weshalb soll es absurd sein dass ein Stern den Geburtsort anzeigt? Immerhin waren die Ägypter der Astronomie und Astrologie sehr zugetan und maßen den Sternen signifikante Bedeutungen zu.

Also keinerlei Absurdität hier zu finden.

Genau wie die anderen von dir geschilderten Beispiele kaum in die ägyptische Göttervorstellungen passen.

Was lässt dich so einen Unsinn schließen? In der Antike waren Mensch-Gott-Geschichten weit verbreitet, wir nehmen als Beispiel den Herakles-Mythos, der sich seinen Status als Gott verdienen musste und ebenfalls lange vor der Bibel erfunden wurde.

Weshalb erscheint es dir da abwägig dass es auch in Ägypten einen Mythos gegeben haben kann in dem ein Mensch zu einem Gott wird.

Generell sind die Ähnlichkeiten dieser 3 Mythen (Jesus, Horus, Herakles) nicht von der Hand zu weisen:

.) alles die menschlichen Söhne von Göttern

.) alle haben sie übermenschliche/göttliche Fähigkeiten

.) alle vollbringen Wunder und große Taten

.) alle erlangen am Ende ihren rechtmäßigen Platz als Götter an der Seite ihrer Väter

Dass dir in deinen Studien diese Paralellen nicht auffallen, wundert mich doch sehr.

Wann wurde der Caesar-Kult verboten und durch wen?

Das kann ich dir leider nicht beantworten. Zahlen und Namen sind meine Schwachstellen. Soweit ich weiß war dies irgendwann im ersten Jahrhundert n.c. und die einzigen die derartige Kulte verbieten konnten waren damals die Regierenden, also der römische Senat, bzw. der Nachfolger Cäsars.

Mit ziemlicher Sicherheit auf Drängen diverser Hohepriester, denn ein Kult der Cäsar zu einer Götterfigur und einem Heiligen erhebt, stellt eine Konkurrenz für die Tempel und den römischen Glauben dar.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Ich hatte dich gebeten, mir den Mythos zu nenen, wo alle von dir oben aufgefürten Punkte vorkommen. Den gibt es offensichtlich nicht.

Der Caesar-Kult wurde niemals verboten, er ist wie alle anderen Kulte mit der Christianisierung des römischen Reiches untergegangen.

Dass du die Paulusbriefe als Märchen abtust, ist pseudowissenschaftlich. Sie sind reale Briefe an reale Personen und der Galaterbrief richtet sich an die Gemeinde und stellt eine Verteidigung des Paulus gegenüber bestimmten Gemeindemitgliedern dar.

Zum Hebräischen: Ich vermische keineswegs Äpfel mit Birnen. Ich sagte bereits, dass der Evangelist Matthäus mit Sicherheit Semit war. Das kann man an der Septuaginta-Sprache und an seiner Kenntnis des Alten Testamentes sowie seiner griechischen Ausdrucksweise erkennen. Es sind eben nicht einfach ein paar Hebraismen, sondern das ganze Griechisch von ihm ist hebraisiert.

Viele Grüße

RKATHOLIK


Kommentar von Andrastor ,

Ich hatte dich gebeten, mir den Mythos zu nenen, wo alle von dir oben aufgefürten Punkte vorkommen.

Denkst du die Mythen um derartige Figuren wären mit Namen und Jahreszahlen markiert um leicht gefunden und rezitiert werden zu können?

Du hast offenbar nicht den Hauch einer Ahnung wie Mythen funktionieren, ansonsten würdest du nicht derart kindische Fragen stellen.

Der Caesar-Kult wurde niemals verboten, er ist wie alle anderen Kulte
mit der Christianisierung des römischen Reiches untergegangen.

Oder er wurde zur Christianisierung Roms. Aber an solche Dinge denkst du ja nicht, weil sie dein zartes Weltbild in Frage stellen könnten.

Sie sind reale Briefe an reale Personen

Deren einziges Zeugnis ihrer Existenz in der Bibel zu finden ist.

Du hast offensichtlich keine Tomaten auf den Augen, sondern Wassermelonen. Du lässt absolut nichts zu was deinen Glauben in Frage stellen könnte, jedoch nicht durch Argumente, sondern durch pure Ignoranz.

Deine eigenen Logiklücken bemerkst du gar nicht mehr.

Aber das ist mir nichts neues. Sobald es um die Verteidigung dea Glaubens geht, beginnen die Abergläubischen sich selbst zu widersprechen und mit vortlaufender Diskussion unlogischer zu werden.

Diese Eigenschaft habe ich bisher bei allen Abergläubischen beobachten können.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Ja, ich meine dass sie mit Namen versehen sind. Denn archäologische Funde haben immer eine Bennung. Du musst ja deinen Mythos irgendworauf stützen können, sonst wird es ganz lächerlich.

Du hast eben noch behauptet, der Caesar-Kult sei verboten worden. Jetzt sagst du, er sei es nicht. Was ist denn nun?

Du hast nebenbei offensichtlich keine Ahnung von der Bibel. Die simple Tatsache, dass die Quellen, die über Paulus berichten, als qualitativ so hochwertig eingeschätzt wurden, dass sie in den biblischen Kanon aufgenommen wurden, ist nicht etwas, was gegen, sondern für die Genauigkeit der Texte spricht. Aber der Kanonisierungsprozess scheint dir ja nicht bekannt zu sein.

Wenn hier einer abergläubisch ist, dann bist du das. Diese Theorie von dem gnädigen Herren kann man meiner Meinung nach schon wirklich fast als Aberglauben bezeichnen.

Viele Grüße

RKATHOLIK


Kommentar von Andrastor ,

Du musst ja deinen Mythos irgendworauf stützen können, sonst wird es ganz lächerlich.

Das Buch der Toten zum Beispiel.

Ein Mythos wie der von Horus entwickelt sich im Laufe der Zeit und wird in verschiedenen Schriften festgehalten, solltest du eigentlich als "Universitärer" wissen.

Jetzt sagst du, er sei es nicht. Was ist denn nun?

Das habe ich nicht gesagt. Warum du mir solchen Unsinn in den Mund legst, ist klar, dir gehen offensichtlich die Argumente aus.

Ich sagte der Kult wurde zur Christianisierung. Sprich der Kult gewann genug Einfluss um sein eigenes Verbot umgehen zu können.

Nur weil etwas Verboten wird, bedeutet das nicht das es gänzlich aus der Existenz verschwindet. Wäre das so, gäbe es weder Religionen noch Drogenmissbrauch.

Die simple Tatsache, dass die Quellen, die über Paulus berichten, als
qualitativ so hochwertig eingeschätzt wurden, dass sie in den biblischen
Kanon aufgenommen wurden, ist nicht etwas, was gegen, sondern für die
Genauigkeit der Texte spricht.

Klar, also die Tatsache das in der Bibel etwas steht über einen der Evangelisten, soll die Glaubwürdigkeit beider (Bibel sowie Evangelist) bestätigen?

Das ist als würdest du sagen die Bibel sei das Wort Gottes, nur weil drin steht sie sei das Wort Gottes.

Ein perfekter Zirkelschluss, der deine Unfähigkeit zur kritischen Betrachtung der Bibel bezeugt.

Aber ich werde keine weitere Energie mehr an dich verschwenden.

Gegen Ignoranz ist noch kein Kraut gewachsen.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Du antwortetest auf meine Frage, wann die Umwandlung der Caesar Texte erfolgte:

''Mit dem Verbot des Divius Jullius Kultes und der Niederschrift der Evangelien. ''

Auf einmal meinst du, der Kult sei nicht verboten worden, sondern er habe sein Verbot umgangen.

Und was du offensichtlich immernoch nicht ganz verstanden hast:

DIE BIBEL als einheitlich in einem Rutsch geschriebenes Werk hat es nie gegeben. Es wurden im Nachhinein Texte ausgewählt, die in den biblischen Kanon aufgenommen wurden. Ein Brief von Paulus an die Gemeinde war damit ursprünglich ein echter Brief, der dann später in den biblischen Kanon aufgenommen wurde. Die Aussage, dass biblische Texte sich nicht gegenseitig belegen können ist daher vollkommener Schwachsinn, da sie ursprünglich eigenständige Texte waren.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von RKATHOLIK ,

Ich habe nebenbei mal gegoogelt, wo diese merkwürdige Idee herkommt und bin dabei auf ''Francesco Carotta'' gestoßen. Einen Namen, den ich zuvor noch nie gehört habe.

Wikipedia schreibt zu seiner Caesar-Kult und Jesus These sehr eindrücklich:

''Die Historische Jesusforschung beachtet die These nicht.''

Sie ist schließlich auch vollkommender Schwachsinn.

Auch die Rezensentenmeinungen zu dieser, nennen wir sie mal freundlicherweise ''These'' von Herrn Carotta, finde ich sehr eindrücklich:

''Arno Widmann sah darin eine „Wissenschaftsparodie“ Albert Sellner eine großangelegte „Geschichtsumwälzung“.''

'' In den Niederlanden bezeichnete der Historiker Anton van Hooff Carottas These 2002 als „neue Pseudowissenschaft“. ''

''Roberto Lobosco stellte 2010 fest, dass Kirchen und
Universitätstheologen Carottas These in das „Reich der Fabeln“ verwiesen und den Autor als „Fantasten“ einstuften. ''

Ich frage mich ernsthaft, wie du gläubigen Menschen vorwerfen kannst, sie würden einfach dumm irgendwelchen Lehren folgen, während du selbst solch einen Schwachsinn unkritisch annimmst.

Um mal mit deinen Worten etwas zu arbeiten schließe ich diesen Text ab mit einer Abwandlung eines Zitates von dir:

' Solange es Dumme gibt die auf das hören was die Pseudowissenschaftler sagen, wird
es Verschwörungstheorien geben und damit Menschen welche diese Dummen ausnutzen und ihnen ihre Bücher verkaufen können. '

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von Andrastor ,

sie würden einfach dumm irgendwelchen Lehren folgen, während du selbst solch einen Schwachsinn unkritisch annimmst.

Du bist echt zum schießen.

Anstatt dich mit dem Werk von Carotta zu beschäftigen, googlest du nach Meinungen die deine eigene Meinung bestätigen und ungeachtet aller Parallelen und ungeprüft der Aussagen die der Autor tätigt, verlässt du dich auf das Urteil anderer und nimmst es ohne zu hinterfragen an.

Köstlich wie du dich selbst als elitär darstellst und dann so ein Paradebeispiel des Bestätigungsfehlers zur Schau stellst.

Dir ist echt nicht mehr zu helfen.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Du hast es nicht geschafft, meine Einwände zu widerlegen. Die These von Herrn Carotta ist sowas von absurd in den Ohren einer Person, die sich wirklich mit den antiken Texten beschäftigt, dass man gar nicht weiß, wie man sich damit auseinandersetzen soll. Ich zitiere deshalb anerkannte wissenschaftliche Größen, weil du mir offensichtlich nicht glaubst. Es ist vollkommen egal, wie viele Gründe ich zeige, die die Lächerlichkeit der Theorie darstellen, du bist vollkommen überzeugt von deiner These. Dies ist eben jenes Verhalten, was du gläubigen Menschen vorwirfst. Von den Argumenten, die die These zu einem Witz machen, gibt es eine schier unglaubliche Menge. Ich habe mich nebenbei deinetwegen jetzt längere Zeit mit dieser These auseinandergesetzt und dir genug Argumente aufgezeigt, dass du sehen kannst, dass ich mich tatsächlich mit dieser These beschäftigt habe. Auch wenn ich das in der Universität besser nicht sagen sollte, falls ich nicht das Gespött meiner Mitmenschen werden möchte.

Hier ein Artikel von Sellner dazu:

http://www.berliner-zeitung.de/jesus-julius-16681120

Der Leser greift sich an den Kopf, ärgert sich, fühlt sich auf den Arm genommen. Und Recht hat er. Aber Unrecht hat er, wenn er sich nicht amüsiert.

Er hält nämlich eine der großartigsten Wissenschaftsparodien in Händen, die jemals erschienen sind. Carotta nimmt die Verfahren klassischer Textkritik, die stilkritischen Methoden der Archäologie auf die Schippe, nicht den Leser.

Der hat seinen Spaß an den absurden Volten, die aus der Biografie eines Schlächters, die des Lammes machen.

Schade, dass es Carotta nicht geglückt ist, diesen wunderbaren Jux in einem Wissenschaftsverlag
unterzubringen.

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/16681120 ©2016

Warum ihm das nicht geglückt ist, kann man sich denken.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von Andrastor ,

du bist vollkommen überzeugt von deiner These

Hat das irgendwer gesagt?

Hab ich auch nur in einem Wort erwähnt von der Theorie überzeugt zu sein? Nicht das ich mich erinnern könnte.

Ich sprach in der Einleitung:

Im Gegenteil ist es durchaus wahrscheinlich dass es sich dabei lediglich um die Biographie von Julius Augustus Cäsar handelt

Also in keinster Weise von Überzeugung oder feststehenden Tatsachen, sondern eben von Wahrscheinlichkeiten.

Der Rest dieser Diskussion waren Antworten auf deine Fragen sowie Widerlegungen der biblischen Glaubwürdigkeit.

Dass du hier von "Überzeugung" sprichst, obwohl ich nur auf deine Bitten hin Antworten geliefert habe, zeugt davon dass du nicht ohne Vorbehalte an diese Thematik herangehen kannst.

Deine weitere Suche nach Bestätigung deiner eigenen Ansicht, verdeutlicht dies zusätzlich.

Wenn ich mir 15-20 Minuten Zeit nehme, könnte ich zu jede der von dir aufgezählten Personen etwas finden womit ich ihre Glaubwürdigkeit angreifen könnte, aber ein derartiges Verhalten ist unter meiner Würde.

Du senkst deine eigene Glaubwürdigkeit gerade mehr als ich es je tun könnte, danke dir.

Kommentar von RKATHOLIK ,

Du hast die These bis zum Schluss verteidigt. Jetzt knickst du ein und behauptest, du seist von ihr gar nicht überzeugt gewesen.

Du hast kein einziges Mal die Glaubwürdigkeit der Bibel widerlegt. Alle deine ''Widerlegungen'' stützten sich auf die pseudowissenschaftliche These, von der du ja angeblich nie überzeugt warst.

Ich bin ohne Vorbehalte an die Thematik rangegangen und habe wissenschaftliche Argumente geliefert. Was genau war an meiner Argumentation nicht seriös?

Welche Personen meinst du? Die Wissenschaftler, die sich über die ''These'' lustig machen? Du sagtest doch, du seist von der These nicht überzeugt, auch wenn du sie zuvor mit aller Kraft verteidigt hast.

Viele Grüße

RKATHOLIK

Kommentar von danhof ,

Und Willy Brandt war in Wirklichkeit ein Spion von Erich Honecker.

Ulbricht hingegen hat für die CIA gearbeitet.

Antwort
von nowka20, 9

ja, wurde er wegen hochverrat (mysterienverrat)

Antwort
von Accountowner08, 2

Ausserhalb der christlichen Schriften nicht. Namhafte Religionswissenschaftler (Bart Ehrmann, Richard Carrier) sind der Meinung, dass Jesus keine historische Figur war, dass es ihn nie gegeben hat, sondern dass da ein paar Mythen kombiniert wurden...

Im Übrigen war Kreuzigung eine Strafe der Römer, unter Juden dieser Zeit war sie nicht üblich.

Antwort
von hutten52, 13

Beweise braucht es nicht. Du entscheidest, ob du 

a) nicht glaubst,

b) an einen Jesus glaubst, der sich für die Menschen geopfert hat oder 

c) z. B. an den Islam glaubst, bei dem Jesus am Ende der Tage aufrufen wird, den Islam anzunehmen. 

Antwort
von tiergartennbg, 46

Er wurde an einen Stamm gehängt

Kommentar von Giustolisi ,

Woher weißt du das? Nach meinem Kenntnisstand ist nicht einmal seine Existenz belegt, daher wüsste ich gern deine Quellen.

Antwort
von thisgirl0, 127

Jesus war ein sad boooooy

und naja vielleicht hat er einfach nur selbstmord begangen oder er hat die wahrheit(Atheismus) erkannt und als er dass den Menschen beichten wollte, hat man ihn umgebracht

Kommentar von FrageOffiziall ,

Bist du gestört

Kommentar von thisgirl0 ,

krass also, ich als Atheist die nicht an Wunder glaubt, die nicht an Noah mit seinen Millionen Tieren im Schiff glaubt, die nicht an die Zerteilung des Mondes von Mohammed glaubt, soll also gestört sein & die religiösen Menschen vollkommen gesund 🤔

Kommentar von DerBuddha ,

@thisgirl0

sieht man doch überall im glaubenswahn...z.b., wenn ein mensch "gute" taten im namen eines gottes ausführt, ist er ein gläubiger und prophet.....hat er jedoch schlimme dinge im namen eines gottes getan, kommen die leute mit den hab-mich-lieb-jacken und schliessen ihn weg.............:)

Antwort
von Giustolisi, 81

Es gibt nicht einmal Belege, dass es diesen Jesus überhaupt gegeben hat.
Er ist eine Figur aus einem Mythos, der zu großen Teilen von anderen Mythen abgekupfert wurde.

Antwort
von Akumetsu1980, 20

Nein, ich hab letztens auf Youtube ein Video gesehen auf dem er vor seiner Kreuzigung über das Meer lief und danach Yogi in Indien wurde. Und das war voll autentisch!!!

Kommentar von chinly ,

Wie schön, dass sich das Video so lange erhalten hat!  Endlich DER Beweis... XD

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