Wurde für meinen Vater alles getan oder war sein Tod vermeidbar?

... komplette Frage anzeigen

16 Antworten

Ich denke,natürlich haben die Ärzte alles versucht aber irgendwann fehlt dem Körper dann die Kraft,die heilung und der Wille! Mit 86 Jahren war davon eben nichts mehr da,sei nicht traurig und hab keine Zweifel,es war eben der Zeitpunkt,für Deinen Vater. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Mein Beileid zu deinem Verlust.

An deiner Stelle würde ich den Aussagen der Ärzte vertrauen. Die Intensivmedizin hätte deinen Vater sicher noch einige Zeit am Leben lassen können - wenn man diesen Zustand denn noch leben nennen möchte - aber ein gnädiger Tod dürfte in dem Fall eher eine Erlösung gewesen sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Ärzte werden schon das Richtige getan haben, auch und vor allem im Sinne deines Vaters

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das Personal im Krankenhaus tut alles mögliche, um Menschen am Leben zu halten, denn sie haben einen Eid geschworen. In manchen Situationen ist es aber für den Patienten am Besten, wenn man nichts mehr tut, weil es das Leiden unnötig rauszögert und der Tod in absehbarer Zeit zu erwarten ist. Niemand weiß, ob Dein Vater Schmerzen hatte, aber die Ärzte haben bestimmt alles getan. Wir waren alle nicht dabei und können also nichts genaues sagen. Aber würdest du es bereuen, hätte dein Vater noch ein bisschen weiter gelebt, aber mit Schmerzen und dann "qualvoll" gestorben wäre? Behalte ihn im Guten in Erinnerung.
LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Manchmal ist es besser einen Menschen gehen zu lassen, wenn das Leben zur Qual wird.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Es ist schwierig, wenn man als Außenstehender nicht die ganze Situation kennt.
Allerdings suchen wir Menschen stets Antworten und Gründe. So ist das derzeit auch bei dir.
Du kannst im Regelfall davon ausgehen, dass alles mögliche getan wurde, um deinem Vater zu helfen.
Die Sache mit den Lebenserhaltungsmaßnahmen möchte nicht jeder. Dadurch wird im schlimmsten Fall nur das Leben erhalten, ohne jegliche Lebensqualität für den Patienten. Hatte dein Vater eine Patientenverfügung? Darin kann man seine Entscheidung schriftlich niederlegen und das hat er möglicherweise auch getan.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wenn die lunge bereits so geschädigt ist hätte ein künstliche beatmung da sicher auch nur noch wenige tage oder wochen gebracht. aber zu welchem preis? wäre das ein "gutes" leben gewesen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Als meine Großeltern starben, habe ich an meiner Mutter gesehen, dass es in ihrer Trauer eine Phase gab, in der sie stark grübelte: Hab ich alles richtig gemacht? Hätte ich sie (oder ihn) noch mal ins Krankenhaus fahren sollen? Wäre er/sie dann noch am Leben?

Ich habe irgendwann begriffen, dass es bei ihr eine Trauerphase war, die für sie einfach dazu gehört - sie kann nicht anders, sie muss solche Dinge hinterfragen. Vielleicht ist das bei Dir genauso? Vielleicht ist dieses Grübeln Teil der ganz normalen Trauerarbeit (bei manchen Menschen).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

das mit deinem vater tut mir leid für dich. ich denke jedoch schon, das die ärzte alles dafür tun, um den leuten zu helfen. manchmal reicht das alles aber nicht. meine Oma ist 2014 an krebs gestorben. er urde 2015 enddeckt. normalerweise soll man sich für darmkrebs alle 10 jahre untersuchen lassen, aber meine oma hatte einen zu großen stolz dafür und ist darum erst 2 jahre später, als nötig zur untersuchung. wäre sich früher gegangen, hätte man sie problemlos retten können. jetzt denke ich mir auch, ich hätte ihr sagen können, sie solle dahin gehen, aber manchmal kann man eben nicht mehr tun. ich wollte damit nur sagen, man kann es nicht ändern, aber ich denke wirklich, das die ärzte alles getan haben was geht.

mein beileid und liebe grüße, himbeer123

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Gesetzt den Fall, er hätte das überlebt. Unter welchen Umständen hätte er denn weitergelebt? Nur noch dahinvegetiert, schätze ich.

Dein Vater hat ein schönes Alter erreicht und für jeden schlägt mal die Stunde! Es gibt keinen Grund, warum man Deinen Vater einfach so hätte sterben lassen sollen, oder?

Mein ♥lichstes Beileid!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du hast vollkommen richtig behandelt, er hat nicht unnötig gelitten, gesund sterben ist sehr selten. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Frage ist doch immer: Hätte man das Leben verlängert - oder das Sterben?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass die medizinische Versorgung in Deutschland wesentlich vielversprechender ist, als in den meisten anderen Ländern der Welt.

Was diesen konkreten Fall angeht, würde ich nicht nach Mikroben suchen. Ich fühle mit dir, doch ich glaub es wäre besser, du arrangierst dich mit dem Ist-Zustand, anstatt nach 'hätte' und 'könnte' zu suchen. Wem soll das jetzt noch etwas nützen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Sorry, aber das kann hier keiner Sagen, normalerweise kann man davon ausgehen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der User maimaier sagt das Wesentliche in einem kurzen Satz, dem ich mich voll anschliesse:

" Manchmal ist es besser einen Menschen gehen zu lassen, wenn das Leben zur Qual wird. "

In deinem Fall würde ich das Positive sehen. Dein Vater hat mit 86 Jahren ein respektables Alter erreicht - und litt an einigen gesundheitlichen Problemen, die sein Leben belasteten.

Jetzt hat er es hinter sich und seine Seele ist befreit von dieser ganzen Last. Behalte ihn in guter Erinnerung und belaste dich nicht mit Fragen, die dich ohnehin nicht weiter bringen. Grübeln bringt nichts. Das Leben geht weiter !

Alles Gute !


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn man Arzt wäre und die Unterlagen hätte, könnte man diese Frage beantworten.
Nur wird das bei GF keiner haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung