Frage von SchiriGoal, 108

Wurde das Zugunglück in Bayern absichtlich verursacht?

Man liest: "Menschliches Versagen", "diese Sicherungsmaßnahmen in den Schienen hätten den Zug stoppen müssen, aber ein Mensch kann dies überbrücken"

Deshalb frage ich nun ganz bewusst:

War ein Zugführer ein Selbstmörder?

War es ein "Andreas Lubitz der Schienen"?

Antwort
von DBLokfuehrer, 65

Nein, die Lokführer haben mit der Verursachung des Unfalls nichts zu tun. Solange die Ermittlungen laufen, kann man noch nicht jemandem die Schuld zuschieben.

Allgemeiner Hinweis: Der Zugführer ist nicht eine andere Bezeichnung für den Lokführer - es sind zwei vollkommen verschiedene Berufsgruppen, die ungleiche Aufgaben haben. Der Lokführer ist für das Fahren der Züge verantwortlich (und noch eine Menge mehr - das erahnt der Reisende überhaupt nicht, was da noch alles zu machen ist). Der Zugführer ist hingegen eine Art Schaffner im Fernverkehr, der "Oberschaffner" sozusagen. Er wird auch als Zugchef bezeichnet und man erkennt ihn an der roten Armbinde.

Gruß,
DBLokfuehrer

Antwort
von glasair, 57

Also, aktuell ist man von dem Gedanken, dass einer der Lokführer (ungleich Zugführer) dahintersteckt, weggekommen. Laut n-tv wird vermutet, dass der Fahrdienstleiter (der, der im Stellwerk sitzt und Signale & Weichen stellt) Schuld daran ist, da er beiden Zügen Fahrt gegeben haben soll.

http://www.n-tv.de/panorama/Aufraeumarbeiten-in-Bad-Aibling-beginnen-article1697...

Antwort
von ES1956, 49

Jemand der den Beruf "Zugführer" ausübt hat damit überhaupt nichts zu tun.
Da zeigt sich wieder was die sogenannten "Experten" , die hinterher gerne alles vorher schon besser gewusst haben für Nullen sind.
Bei der PK wusste nicht einmal unser Verkehrsminister die richtige Berufsbezeichnung. Alles Experten !

Kommentar von DBLokfuehrer ,

Liest man ja auch oft in der Presse... "Der Zugführer (!!!) hat eine Schnellbremsung eingeleitet" als Beispiel (trifft aber nicht auf diesen Unfall zu).

Kommentar von ES1956 ,

Auch der ehemalige Bahnchef Mehdorn konnte das nicht auseinander halten. Nervt halt wenn es wieder jeder falsch abschreibt. Beim Flugzeug kann auch jeder Stewardess und Pilot unterscheiden.

Antwort
von Ninawendt0815, 16

ich denke mal da hat jemand Grob Fahrlässig gehandelt,  Eindeutige Ermittlungs Ergebnisse wird erst nach 1 Jahr oder später geben.......

Antwort
von Brausepaul, 2

Ich bin mal gespannt, ob das versichert war. Es war ja ne französische Bahn und den Franzmännern gehts ja im Moment finanziell nicht so gut. Ich hab hier gelesen: www.vdmf.de/2016/zugunglueck/

da kommt finanziell einiges auf uns Steuerzahler zu, da wir in Vorleistung treten müssen. Wäre schon besser, wenn Mehdorn mit der DB die Schuldigen wären, find ich.

Antwort
von SebRmR, 34

Der Unfall ist doch gerade mal 1,5 Tage her, die Untersuchung hat gerade erst begonnen.
Wer soll seriös deine Frage jetzt beantworten können?
Abwarten, Tee trinken und du wirst eine Antwort erhalten. Besser als alle Spekulationen, die du jetzt vielleicht bekommst.

Antwort
von Jewiberg, 52

Nein, der Zugführer hat nichts damit zun. Es war ein Fehler eines Fahrdienstleiters der Bahn.

Kommentar von DBLokfuehrer ,

Das ist noch nicht bestätigt. Deswegen wäre ich mit der These vorsichtig.

Kommentar von ecki2000 ,

Ich hoffe, du hast deinen komplett ausgearbeiteten Unfallbericht zeitnah ans EBA geschickt

Antwort
von AlderMoo, 43

...Deshalb frage ich nun ganz bewusst:...

Entweder zu viel Bildzeitung gelesen oder wieder eine zu große Prise Facebook inhaliert. Ein normal denkender Mensch kommt von selbst auf die Antwort.

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